Werbung Stromversorgung beim Bau des Windparks aus bereits errichteten Windenergieanlagen Finanzierungen Neue Ideen ! Windenergie Windparks 28. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Effiziente Stromversorgung beim Bau des Windparks Kleinbouslar (WK-intern) – Beim Bau des neuen Windparks in Kleinbouslar nutzt die MLK Gruppe ein neuartiges Konzept zur temporären Stromversorgung der bereits errichteten Windenergieanlagen. Bis zur Fertigstellung des Netzanschlusses kommt eine intelligente Kombination aus Batteriespeicher und Stromaggregat zum Einsatz. Diese Lösung ersetzt den herkömmlichen Dauerbetrieb von Aggregaten und reduziert den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen drastisch. Temporäre Lösung in Übergangsphase Da zwei Windenergieanlagen im Projekt Kleinbouslar bei Erkelenz planmäßig und damit vor dem Umspannwerk fertiggestellt wurden, war eine temporäre Stromversorgung für die Steuerungselektronik und die Hindernisbefeuerung erforderlich. Anstatt auf den üblichen Einsatz von vier einzelnen Stromaggregaten zu setzen, hat sich die MLK Gruppe für eine Hybridlösung entschieden. Intelligente Technik statt Dauerlauf Die am 11. Dezember 2025 installierte hybride Lösung des Anbieters Bredenoord aus dem niederländischen Apeldoorn versorgt die beiden Windenergieanlagen gleichzeitig. Eine zentrale Batterieeinheit (Bredenoord Battery Box 150) deckt den Grundbedarf an Energie, während ein gekoppeltes Stromaggregat (Bredenoord 60 kVA Stromaggregat) nur bei Bedarf anspringt, um den Speicher nachzuladen. „Dieses Konzept vermeidet den ineffizienten Dauerlauf der Stromaggregate im niedrigen Lastbereich“, erläutert Philipp Ibanez Montoro, Projektleiter der MLK Gruppe in Kleinbouslar. „Das Aggregat läuft nur für kurze Zeit unter optimaler Auslastung, um die Batterie zu laden. Den Rest der Zeit ist es abgeschaltet.“ Ressourcen und Emissionen stark reduziert Diese Vorgehensweise reduziert den Kraftstoffverbrauch um schätzungsweise 70 bis 90 Prozent im Vergleich zur Versorgung mit vier dauerhaft laufenden Aggregaten. Gleichzeitig verringern sich die Lärmemissionen sowie der technische Verschleiß. Die Umsetzung erforderte im Vorfeld detaillierte technische Berechnungen, etwa zu Spannungsverlusten und Kabelquerschnitten, um die stabile Versorgung der beiden Anlagen über die Distanz sicherzustellen. Eckdaten Windpark Kleinbouslar Bauart: Neubau Anlagen: 4 Anlagentyp: Vestas V162 5.6 MW NH148 Nabenhöhe: 148 m Rotordurchmesser: 160 m Leistung: 5,6 MW pro WEA / Gesamt: 22,4 MW Jahresertrag: 57.000 MWh Versorgung pro Jahr: 16.000 Haushalte Über die MLK Gruppe Mit über 30 Jahren Erfahrung zählt die MLK Gruppe zu den erfahrensten Projektentwicklern für Erneuerbare Energien in Deutschland. Über 780 MW installierte Windleistung, davon 380 MW im Eigenbetrieb, zeugen von der umfassenden Expertise des Unternehmens. Zum Portfolio gehören zudem mehrere Umspannwerke und Biomassekraftwerke. Mit der Inbetriebnahme ihrer ersten großen Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 73,40 MWp erweitert die MLK ihre Aktivitäten auch im Solarbereich. Im Jahr 2024 erzeugte das Unternehmen rund 429.000 MWh grünen Strom – genug für etwa 132.000 Haushalte. Aktuell umfasst die Projektpipeline 2,5 GW. Das Ziel: bis zum Ende des Jahrzehnts eine Gesamtleistung von 1 GW im Eigenbestand zu erreichen. Während der Schwerpunkt der vergangenen Jahre in Brandenburg lag, rückt mit zehn neuen Projekten auch das Rheinland wieder verstärkt in den Fokus. Weitere Wind- und Solarprojekte befinden sich in der Planung oder Umsetzung – unter anderem in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Mit sechs Regionalbüros ist die MLK Gruppe bundesweit aktiv und leistet mit nachhaltiger Energieerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende. PM: MLK Gruppe PB: Batterieeinheit und Stromaggregat im Windpark Kleinbouslar bei Erkelenz für die Ersatzstromversorgung / ©: MLK | Markus Bullik Weitere Beiträge:GE Renewable Energy gibt seinen Plan bekannt, bis 2020 klimaneutral zu werdenBDEW zu den Ausschreibungsergebnissen für Windenergie an Land und SolarenergieWindanlagenhersteller GE Renewable Energy gewinnt großen Auftrag in Polen