Werbung Allokationsrunde: EnBW stoppt Offshore-Windprojekte Mona und Morgan in GB Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels EnBW führt Offshore-Windprojekte Mona und Morgan in Großbritannien nicht fort Keine Zuschläge in der aktuellen Allokationsrunde für gesicherte Stromerlöse Wertberichtigung in Höhe von 1,2 Mrd. Euro im Jahresabschluss 2025 (WK-intern) – Karlsruhe/London – Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) wird die Offshore-Windprojekte Mona und Morgan in Großbritannien nicht weiterverfolgen. Das Unternehmen hat die beiden Projekte mit einer potenziellen Gesamtleistung von drei Gigawatt in der Irischen See seit 2021 gemeinsam mit Jera Nex BP (JNBP) entwickelt. Die Partner hatten zuvor durch ihre erfolgreiche Projektentwicklung in Rekordzeit eine Baugenehmigung erhalten. Ausschlaggebend für den EnBW-Rückzug ist primär, dass die beiden Projekte in der gerade abgeschlossenen Allokationsrunde des britischen Ministeriums für Energiesicherheit und Net Zero keine staatliche Förderung durch so genannte „Contracts for Difference” erhalten haben. Wirtschaftlichkeit für EnBW in herausforderndem Investitionsumfeld nicht mehr gegeben In Kombination mit weiteren, nicht beeinflussbaren Faktoren hat dies dazu geführt, dass die Wirtschaftlichkeit der Projekte nach EnBW-Maßstäben und -Kriterien nicht mehr gegeben ist. Dazu zählen sich zunehmend verschlechternde Rahmenbedingungen wie signifikante Kostensteigerungen in der Lieferkette, höhere Zinssätze und anhaltende Projektumsetzungsrisiken. Die EnBW befindet sich mitten im größten Investitionsprogramm ihrer Unternehmensgeschichte. Bis 2030 plant das Unternehmen, bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren. Aufgrund der vielfältigen Investitionsmöglichkeiten verfolgt die EnBW einen konsequent wertorientierten Ansatz. Daher hat das Unternehmen entschieden, sich unter diesen verschlechterten Rahmenbedingungen aus beiden Projekten zurückzuziehen. Keine Auswirkungen auf EnBW-Ergebnisprognose für 2025 Die Nichtfortführung der Projekte Mona und Morgan durch die EnBW wird im Jahresabschluss 2025 in Höhe von 1,2 Milliarden Euro durch Wertberichtigungen der Beteiligungen berücksichigt. Die außerplanmäßige Abschreibung fällt außerhalb des bereinigten EBITDA an und ist nicht zahlungswirksam. Die von EnBW für das Geschäftsjahr 2025 prognostizierte Bandbreite für das bereinigte EBITDA von 4,8 bis 5,3 Milliarden Euro bleibt daher unverändert. Link zur zugehörigen Adhoc-Mitteilung: EnBW führt UK-Offshore Mona und Morgan nicht fort | EnBW Über die EnBW Energie Baden-Württemberg AG Mit rund 30.000 Mitarbeiter*innen ist die EnBW eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa. Sie versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Energie und ist auf allen Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung über den Handel bis hin zum Netzbetrieb und den Vertrieb von Strom, Wärme und Gas aktiv. Im Zuge der Neuausrichtung vom klassischen Energieversorger zum nachhaltigen Infrastrukturunternehmen sind der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Verteil- und Transportnetze für Strom, Gas und Wasserstoff Eckpfeiler der EnBW-Wachstumsstrategie und Schwerpunkt der Investitionen. Bis 2030 plant die EnBW bis zu 50 Milliarden Euro zu investieren, rund 85 Prozent davon in Deutschland. Bis dahin soll rund 80 Prozent des EnBW-Erzeugungsportfolios aus erneuerbaren Energien bestehen, der Ausstieg aus der Kohle wird bis Ende 2028 angestrebt, sofern die Rahmenbedingungen es zulassen. Dies sind zentrale Meilensteine auf dem Weg zum Netto-Null-Ziel für die unternehmenseigenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2040. PM: EnBW Energie Baden-Württemberg AG PB: Offshore-Symbolbild / ©: Quelle EnBW / Fotograf: Rolf-Otzipka Weitere Beiträge:Klimawandel bewirkt weniger CO2-Emmissionen durch wesentlich geringeren HeizbedarfOffshore-Branche geht nach erfolgreicher Testphase auf Serieninstallation über Italien: Neue Aufträge aus der Auktion bestätigen die Marktführerschaft von Vestas