Werbung Vattenfall erhält Genehmigung für den Offshore-Windpark Nordlicht II Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 13. Januar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Zweitgrößter Offshore Windpark der Welt final genehmigt (WK-intern) – Die Genehmigung für den Offshore-Windpark Nordlicht II, erteilt durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), ist nun final genehmigt. Mit dieser Bestätigung hat Vattenfall die vollständige Final Investment Decision (FID) für das Offshore-Windcluster Nordlicht getroffen, das aus Nordlicht I und Nordlicht II besteht. Der Bau von Nordlicht I, Deutschlands größtem Offshore-Windprojekt, soll noch in diesem Jahr starten. Die Installation der Monopiles ist für das dritte Quartal dieses Jahres vorgesehen, Nordlicht II folgt voraussichtlich rund ein Jahr später. Beide Windparks sollen 2028 in Betrieb gehen und mit einer Nettoleistung von über 1,6 GW einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland sowie zur industriellen Dekarbonisierung leisten. Im März 2025 traf Vattenfall die vollständige Investitionsentscheidung (FID) für Nordlicht I sowie eine bedingte FID für Nordlicht II, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigung. Mit der heute erteilten endgültigen Genehmigung entfällt diese Bedingung; sie bestätigt zugleich die vollständige FID für das gesamte Nordlicht-Cluster. Bereits im Oktober 2025 hatte Vattenfall vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Planfeststellung für Nordlicht II erhalten, die die rechtliche Grundlage für den Bau schafft. „Die Erteilung der endgültigen Genehmigung und das Erreichen der vollständigen Investitionsentscheidung markieren einen wichtigen Meilenstein für Nordlicht“, sagt Catrin Jung, Senior Vice President und Head of Business Area Wind. „Bei diesem Projekt geht es um mehr als den Ausbau von Offshore-Windkapazitäten: Es stärkt die Wettbewerbsfähigkeit Europas und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Durch die lokale Erzeugung sauberen Stroms leisten wir einen Beitrag zu einem widerstandsfähigeren Energiesystem. Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir entschlossen, ein Projekt umzusetzen, das Haushalte und Industrie über Jahrzehnte hinweg mit fossilfreier Energie versorgen wird.“ Im Rahmen der Nachhaltigkeitsbemühungen von Vattenfall werden beide Windparks mit Turbinentürmen ausgestattet, die teilweise aus emissionsarmem Stahl hergestellt werden, wodurch sich ihr Kohlenstoff-Fußabdruck insgesamt um 16 Prozent* verringert. Vattenfall zählt zu den führenden Akteuren im europäischen Offshore-Windmarkt. Im vergangenen Jahr hat Vattenfall gemeinsam mit Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) die endgültige Genehmigung für den Offshore-Windpark Zeevonk in den Niederlanden erhalten. Das Projekt wird über eine installierte Leistung von 2 GW verfügen und ist zudem auf die Produktion von grünem Wasserstoff für die niederländische Industrie ausgelegt. Damit unterstreicht Vattenfall seine führende Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien in Europa. *Vattenfall hat mit Vestas einen Vertrag über die Lieferung und Installation von 112 Windturbinen des Typs V236-15,0 Megawatt für die Offshore-Windparks Nordlicht 1 und 2 geschlossen. Die erwähnte CO₂-Reduktion von 16 Prozent basiert auf einer Umweltproduktdeklaration (EPD) des Stahls, der mit einer Intensität von 0,9 t CO₂ pro Tonne Stahl hergestellt wird. Im Vergleich dazu hat der für die Turmherstellung von Vestas verwendete Standardstahl eine Intensität von 2,6 t CO₂ pro Tonne Stahl. PM: Vattenfall GmbH PB: Zweitgrößter Offshore Windpark der Welt final genehmigt / ©: Vattenfall Weitere Beiträge:Windenergieanlagen im saarländischen Staatswald Baustart des Windparks Baranow-Rychtal in Polen mit 11 Nordex WindenergieanlagenAbenteuerlich sind der Aufbau und die Wartung von Windenergieanlagen