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Rolls-Royce baut Remote Monitoring für mtu-Antriebssysteme weltweit aus

PB: Flexibler, effizienter, elektrisch: Rolls-Royce erweitert Portfolio drehzahlvariabler mtu-Schiffsaggregate / ©: RR
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Früh erkennen, besser unterstützen: Rolls-Royce baut Remote Monitoring für mtu-Antriebssysteme weltweit aus

  • Remote Monitoring liefert wertvolle Einblicke in den Betrieb von mtu-Systemen und ermöglicht eine frühzeitige Abstimmung gezielter Maßnahmen
  • Verbessertes Servicekonzept sorgt für schnelle Reaktionsfähigkeit und hohe Verfügbarkeit und unterstützt Kunden dabei, ihre Anlagen zuverlässiger und effizienter zu betreiben

(WK-intern) – Rolls-Royce baut sein Angebot für datenbasierten Service weiter aus. Im italienischen Arcola hat das Unternehmen ein neues Remote Monitoring Center (RMC) für Schiffe mit mtu-Antrieben und für Energieanlagen in Betrieb genommen.

Serviceexperten überwachen zunächst Marine- und Yacht-Anwendungen, analysieren Betriebsdaten und unterstützen Kunden dabei, die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit ihrer Anlagen sicherzustellen.

Durch die kontinuierliche Analyse lassen sich Veränderungen im Betriebsverhalten frühzeitig erkennen und gemeinsam gezielte Maßnahmen ableiten.

Arcola ist das erste Remote Monitoring Center außerhalb des bislang auf Batteriespeichersysteme und Microgrids ausgerichteten Remote Monitorings in Berlin und markiert den Startpunkt für den weltweiten Ausbau des Konzepts.

„Mit Remote Monitoring entwickeln wir unseren Kundenservice von einer reinen Unterstützung bei konkreten Anliegen hin zu einer kontinuierlichen Begleitung unserer Kunden weiter. Die Analyse von Betriebsdaten schafft Transparenz, hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und ermöglicht eine bessere Planung von Wartungsmaßnahmen. So unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Anlagen zuverlässig und effizient zu betreiben“, erklärt Andreas Görtz, Präsident Business Unit Mobile & Sustainable bei Rolls-Royce Power Systems.

Mit dem Remote Monitoring Center hin zu einem proaktiven Service
Ziel des Remote Monitorings ist es, Kunden noch besser dabei zu unterstützen, ihre Anlagen zuverlässig und effizient zu betreiben. Dazu werden Betriebsdaten vernetzter Anlagen kontinuierlich ausgewertet. So können Veränderungen im Betriebsverhalten frühzeitig erkannt und gemeinsam gezielte Maßnahmen abgeleitet werden.

Stellen die Experten im Remote Monitoring Center relevante Abweichungen fest, unterstützen sie die Kunden mit konkreten Handlungsempfehlungen bei der Optimierung des Betriebs sowie bei der Planung von Wartungsmaßnahmen. Je nach Bedarf können auch weitere Services wie die Bereitstellung von Ersatzteilen oder der Einsatz eines Servicetechnikers koordiniert werden.

„Mit Remote Monitoring verbinden wir digitale Technologien mit unserer langjährigen Service-Expertise vor Ort. So schaffen wir mehr Transparenz über den Betrieb unserer Systeme, können unsere Kunden gezielter unterstützen und dazu beitragen, die Verfügbarkeit ihrer Anlagen weiter zu erhöhen“, sagt Jörn Lindstädt, Senior Vice President Global Service bei Rolls-Royce Power Systems.

Im Remote Monitoring Center in Arcola überwachen derzeit speziell geschulte Mitarbeiter die angeschlossenen Flotten und Anlagen. Mit der italienischen Fährgesellschaft Liberty Lines und der italienischen Werft Overmarine profitieren bereits zwei Kunden von dem neuen Angebot. Zudem soll die digitale Anbindung weiterer mtu-Systeme sowie das Monitoring gemeinsam mit der italienischen „Guardia di Finanza“ weiter ausgebaut werden.

Weltweites Netzwerk für Remote Monitoring geplant
Das Remote Monitoring in Arcola ist Teil eines größeren Servicekonzepts von Rolls-Royce. Die Center betreuen jeweils die Kunden und Anlagen ihrer Region und können bei Bedarf weitere Spezialisten in Analyse und Problemlösung einbeziehen. Ergänzend zu den regionalen Remote Monitoring Centern sollen künftig Remote Monitoring Hubs (RMH) aufgebaut werden, die übergreifende Trendanalysen liefern und die regionalen Center bei komplexeren Fragestellungen unterstützen.

mtu Go bildet die digitale Grundlage

Technologische Grundlage für das Remote Monitoring ist die Plattform mtu Go. Sie ermöglicht es, Betriebsdaten angeschlossener Anlagen aus der Ferne verfügbar zu machen und für das Monitoring zu nutzen. Auch bestehende, geeignete Anlagen können für die Nutzung von mtu Go nachgerüstet werden.

Rolls-Royce entwickelt die Monitoring-Funktionen schrittweise weiter. Neue Funktionen werden zunächst in Pilotanwendungen erprobt und anschließend für den breiteren Einsatz ausgerollt. Erkenntnisse aus dem Betrieb angeschlossener Flotten fließen dabei in die Weiterentwicklung von Analysen und Monitoring-Funktionen ein.

Über Rolls-Royce Holdings plc

Rolls-Royce bewegt die Welt: Das Unternehmen entwickelt hochmoderne Energie- und Antriebssysteme, die Menschen verbinden, schützen und voranbringen. Ob in der Luft, zu Wasser oder an Land – die Lösungen von Rolls-Royce decken den steigenden Energiebedarf in einer zunehmend vernetzten Welt. Sie unterstützen Regierungen bei der technologischen Ausstattung ihrer Streitkräfte und liefern effiziente Technologien für die Industrie, Luftfahrt und Schifffahrt.

Zum Konzern gehört auch Rolls-Royce Power Systems mit Sitz in Friedrichshafen. Unter der Marke mtu bietet das Unternehmen innovative Lösungen für die Energie- und Antriebstechnik – darunter schnelllaufende Motoren und Systeme für Schiffe, schwere Land- und Schienenfahrzeuge sowie für militärische Anwendungen. Das Portfolio reicht von fortschrittlichen Diesel- und Gasmotoren über Batterielösungen bis hin zu integrierten Energiesystemen für sicherheitskritische Anwendungen, Dauerstromversorgung, Kraft-Wärme-Kopplung und Microgrids. Mit rund 11.000 Mitarbeitenden weltweit treibt Power Systems aktiv die Energiewende voran.

Rolls-Royce ist heute in 48 Ländern vertreten und beliefert Kunden in über 100 Ländern. Dazu zählen Fluggesellschaften, Leasingunternehmen, Streitkräfte sowie Industrie- und Schifffahrtskunden. Durch ein mehrjähriges Transformationsprogramm stärkt das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandskraft und Zukunftsfähigkeit – und schafft die finanziellen Freiräume, um nachhaltige Technologien gezielt zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.

Zum 31. Dezember 2025 erzielte Rolls-Royce plc einen Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro* (20,1 Milliarden brit. Pfund Sterling) und einen bereinigten operativen Gewinn von rund 4 Milliarden Euro (3,46 Milliarden brit. Pfund Sterling). Die Aktie ist an der Londoner Börse notiert (LSE: RR., ADR: RYCEY, LEI: 213800EC7997ZBLZJH69).

* Angaben in € informativ, umgerechnet mit konstantem Wechselkurs (Wechselkursfaktor 1,1812), Verbindlich sind die Angaben in brit. Pfund Sterling.

www.rolls-royce.com

PM: Rolls-Royce Power Systems AG

PB: Flexibler, effizienter, elektrisch: Rolls-Royce erweitert Portfolio drehzahlvariabler mtu-Schiffsaggregate / ©: RR








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