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Vattenfall erwirbt 43-MW-Windprojekt von ABO Energy


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(WK-intern)Vattenfall baut sein Onshore-Wind-Portfolio aus und hat jetzt das Windprojekt in Dittelsheim-Heßloch (Rheinland-Pfalz) von ABO Energy erworben. Gemeinsam mit dem benachbarten Projekt in Mettenheim projektiert Vattenfall nun zwei Windparks mit einer Leistung von bis zu 70 MW aus einer Hand. Beide Parks sollen über einen gemeinsamen Netzanschluss angeschlossen werden.

Das neu erworbene Projekt Dittelsheim-Heßloch umfasst bis zu sechs Standorte für Windenergieanlagen und liegt in direkter Nachbarschaft des Vattenfall-Projekts in Mettenheim, an dem das Unternehmen vier Windenergieanlagen errichten will. Beide Projekte sind genehmigt und verfügen jeweils über gesicherte Netzanschlüsse. Insgesamt können so bis zu zehn Windenergieanlagen mit einer gesamten Nennleistung von bis zu 70 Megawatt (MW) in der Region entstehen. Die jährliche Strommenge, die diese Anlagen produzieren, reicht rechnerisch, um damit den Strombedarf von 40.000 Haushalten zu decken.

Zwei Windparks – ein Anschluss

Vattenfall will beide Windparks über ein gemeinsames Umspannwerk ans Netz anschließen. Zum Erwerb des Projekts in Dittelsheim-Heßloch sagt Philipp Heucke, Leiter des Bereichs Onshore-Entwicklung bei Vattenfall in Deutschland: „Wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, das Projekt zu übernehmen. Die Bündelung der Windparks schafft wertvolle Synergien, die zu Kosteneinsparungen führen und die damit einen positiven Effekt auf die Wirtschaftlichkeit der Windparks haben.“

Langfristiges Engagement für die Energiewende in Rheinland-Pfalz

Mit dem Erwerb des Projekts in Dittelsheim-Heßloch baut Vattenfall sein Engagement in Rheinland-Pfalz konsequent weiter aus. Gemeinsam mit dem Projekt in Mettenheim entsteht ein bedeutender Windenergie-Schwerpunkt in Rheinhessen, der die regionale Erzeugung erneuerbarer Energien deutlich stärken wird.

Die beiden Windparks stehen beispielhaft für Vattenfalls langfristige Wachstumsstrategie in Deutschland. Als einer der wichtigsten Märkte für den Ausbau erneuerbarer Energien in Europa spielt Deutschland eine zentrale Rolle für die weiteren Investitionspläne des Unternehmens.

Gleichzeitig zeigt das Vorhaben das Potenzial einer engen Verzahnung benachbarter Projekte. Durch die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur können Synergien gehoben, Ressourcen effizient eingesetzt und Netzanschlusskapazitäten optimal genutzt werden. Davon profitieren sowohl die Wirtschaftlichkeit der Projekte als auch die Energiewende vor Ort.

Vattenfall verfolgt das Ziel, den Ausbau erneuerbarer Energien gemeinsam mit Kommunen, Flächeneigentümern und regionalen Partnern voranzubringen. Voraussetzung dafür sind jedoch verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen und ein Netzausbau, der mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt hält.

„Wenn sich Projekte verzögern, weil die Netzanschlüsse fehlen oder erst später kommen, dann schafft das Unsicherheit für die Entwickler. Denn die Verzögerungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Projekte und man muss prüfen, inwieweit sie sich noch rechnen. Dadurch können sich dann auch Investitionsentscheidungen verzögern“, so Philipp Heucke.

Vattenfall hat inzwischen für 26 Windenergieprojekte Genehmigungsverfahren eingeleitet. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen umfasst das beantragte Projektportfolio mehr als 150 Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von über einem Gigawatt. Darunter befinden sich zahlreiche Vorhaben in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Foto: Vattenfall








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