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40 Jahre Mukran Port: Vom Fährhafen zum Industrie-, Energie- und Logistikstandort


Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

(WK-intern) – Jubiläumswochenende im Rahmen des SailGP: Mukran Port blickt auf vier Jahrzehnte Wandel zurück und richtet den Blick auf die nächste Generation maritimer Infrastruktur

Sassnitz-Mukran, 25. August 2026 – Vier Jahrzehnte nach seiner Eröffnung hat sich der Mukran Port zu einem vielseitigen Industrie-, Energie- und Logistikstandort an der Ostsee entwickelt. Im Rahmen des SailGP-Wochenendes am 22. und 23. August feierte der Hafen sein 40-jähriges Bestehen mit Kunden, Geschäftspartnern, Wegbegleitern und Mitarbeitenden. Veranstaltungsort war das Alte Kühlhaus im Stadthafen von Sassnitz. An beiden Tagen stand neben dem Jubiläum der gemeinsame Blick auf die Entwicklung und Zukunft des Standorts im Mittelpunkt. Ein Besuch des SailGP-Rennens rundete das jeweilige Programm ab.

Was 1986 als Fährhafen mit einer klaren Ausrichtung auf den Verkehr zwischen der DDR und der Sowjetunion begann, ist heute ein Standort mit einem deutlich breiteren Profil. Auf rund 430 Hektar vereint der Mukran Port Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals und bietet Raum für industrielle und logistische Wertschöpfung. Die vorhandene Infrastruktur ermöglicht es, unterschiedliche Verkehrsträger und Geschäftsfelder miteinander zu verbinden und neue Projekte am Standort zu realisieren.

„40 Jahre Mukran Port stehen für Wandel, Entwicklung und die Fähigkeit, neue Chancen zu nutzen. Aus einem Standort, der ursprünglich für den Fährverkehr konzipiert wurde, ist ein moderner Industrie-, Energie- und Logistikstandort entstanden. Diese Entwicklung ist das Ergebnis des Engagements vieler Menschen und Unternehmen, die den Standort über Jahrzehnte geprägt haben“, blickt Henry Forster, Geschäftsführer des Mukran Port, zurück.

Der Wandel des Standorts zeigt sich auch in den Projekten der vergangenen Jahre. Mukran hat sich zu einem wichtigen Standort für die Offshore-Windindustrie entwickelt und bietet mit seinen Flächen, Kaianlagen und logistischen Möglichkeiten Voraussetzungen für die Umsetzung großvolumiger Energie- und Industrieprojekte. Gleichzeitig gewinnt die Bahninfrastruktur des Hafens für nationale und internationale Güterverkehre weiter an Bedeutung.

Damit hat sich auch die Rolle des Hafens verändert. Der Mukran Port ist heute nicht mehr allein Anlaufpunkt für Schiffe und Fähren, sondern Teil komplexer Wertschöpfungs- und Lieferketten. Industrieunternehmen, Energieprojekte, Logistikdienstleister und maritime Partner nutzen die Infrastruktur des Standorts für unterschiedliche Anforderungen.

Auch der Blick auf die nächsten Jahrzehnte war Bestandteil des Jubiläumswochenendes. Im Mittelpunkt stehen dabei die weitere Entwicklung der Industrie- und Logistikflächen, der Ausbau multimodaler Verkehrsangebote und die Rolle des Standorts bei der Transformation der Energieversorgung. Mit seiner Lage an der Ostsee, seiner Bahninfrastruktur, den unterschiedlichen Terminalbereichen und den verfügbaren Flächen verfügt der Mukran Port über Voraussetzungen, um auch künftig neue Geschäftsfelder und industrielle Wertschöpfung am Standort zu ermöglichen.

„Die nächsten 40 Jahre werden nicht weniger dynamisch als die vergangenen. Energie- und Mobilitätswende, neue Handelsströme und veränderte industrielle Wertschöpfung stellen auch Häfen vor neue Aufgaben. Wir wollen den Mukran Port so weiterentwickeln, dass wir auf diese Veränderungen nicht nur reagieren, sondern neue Entwicklungen aktiv mitgestalten können. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden, jetzt geht es darum, sie konsequent zu nutzen“, sagt Henry Forster.

Das Jubiläum wurde bewusst gemeinsam mit den Menschen begangen, die mit dem Mukran Port verbunden sind. Am Samstag richtete sich die Veranstaltung im Alten Kühlhaus an Kunden, Geschäftspartner und weitere Wegbegleiter des Hafens. Am Sonntag stand die Belegschaft im Mittelpunkt. Beide Tage wurden mit einem gemeinsamen Besuch des SailGP in Sassnitz verbunden.

„Ein 40-jähriges Jubiläum ist immer auch ein Moment, um Danke zu sagen – an unsere Mitarbeitenden, unsere Kunden, Geschäftspartner und alle, die den Standort über die Jahre begleitet und mitentwickelt haben. Gleichzeitig ist es kein Endpunkt. Die nächsten 40 Jahre werden neue Herausforderungen und Chancen bringen. Wir wollen sie aktiv gestalten“, sagt Henry Forster.

Mit dem Jubiläumswochenende verbindet der Mukran Port damit Rückblick und Ausblick: Vier Jahrzehnte Entwicklung bilden die Grundlage für die nächste Etappe auf dem Weg zu einem noch leistungsfähigeren und zukunftsorientierteren Industrie-, Energie- und Logistikstandort an der Ostsee.

 

Über den Mukran Port

Der Mukran Port auf Rügen erstreckt sich über knapp 430 Hektar und bietet 22 Liegeplätze sowie moderne Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals. Mit seiner maritimen Anbindung an nahezu alle Ostsee-Anrainer und seiner Nähe zu mehreren Windparks spielt der Hafen auch eine wichtige Rolle für die Offshore-Windindustrie.

Zudem gewinnt der Mukran Port für den internationalen Tourismus eine zunehmende Bedeutung. Als maritimes Einfallstor auf die Insel Rügen empfängt er Gäste aus ganz Europa. Dank direkter Bus- und Bahnverbindungen gelangen Reisende komfortabel zu den touristischen Höhepunkten der Insel.

  

Bildunterschrift ©Jens Kossmann & Mukran Port:
40 Jahre Mukran Port: Beim Jubiläumswochenende im Rahmen des SailGP in Sassnitz wurde gemeinsam mit Mitarbeitenden, Kunden, Geschäftspartnern und politischen Wegbegleitern auf vier Jahrzehnte Hafenentwicklung zurückgeblickt. Zu sehen sind: der Mukran Port auf der Jubiläums-Fotowand als Kulisse der Feierlichkeiten (1), Mukran Port-Geschäftsführer Henry Forster bei seiner Ansprache gemeinsam mit Mitarbeitenden (2), Henry Forster mit Minister Christian Pegel vor der Jubiläums-Fotowand (3) sowie das deutsche SailGP-Teamboot vor Sassnitz (4).








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