Werbung BSH genehmigt Bau von Offshore-Windparks NC 3 und NC 4 Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 27. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Weg frei gemacht für die Realisierung der Offshore-Windparks NC 3 und NC 4. (WK-intern) – Die entsprechenden Plangenehmigungen wurden am 27. März 2026 an die zum RWE-Konzern gehörende Nordseecluster B GmbH & Co. KG übergeben, die beide Offshore-Windparks errichten und betreiben wird. Die neuen Offshore-Windparks sollen nördlich der ostfriesischen Inseln entstehen. BSH-Präsident Helge Heegewaldt sagt: „Das BSH sorgt damit für Planungssicherheit bei Investitionen der Wirtschaft.“ Das BSH hat die Plangenehmigungen für die Offshore-Windparks NC 3 und NC 4 erteilt und am 27. März 2026 an die Nordseecluster B GmbH & Co. KG übergeben. Die zum RWE-Konzern gehörende Projektgesellschaft will in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) der Nordsee insgesamt 60 Windenergieanlagen auf einer Fläche von insgesamt 62 Quadratkilometern errichten. NC 3 umfasst 28 Anlagen, NC 4 32. Die Standorte liegen rund 46 Kilometer von der Insel Borkum und etwa 34 Kilometer von der Insel Norderney entfernt. BSH-Präsident Helge Heegewaldt sagt: „Angesichts massiv steigender Preise für Energieimporte und geopolitischer Spannungen wird die Energiewende dringlicher denn je. Offshore-Windenergie stärkt Deutschlands Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei.“ Heegewaldt ergänzt: „Die zwei neuen Windparks hat das BSH auf Grundlage der Beschleunigungsgesetzgebung bewilligt. Das Gesetz trägt dazu bei, Deutschlands Versorgung mit sauberer Energie schneller zu sichern und die Unabhängigkeit zu stärken.“ Jede einzelne der Offshore-Windenergieanlagen kommt auf eine Leistung von 15 Megawatt. Mit einer Leistung von 420 Megawatt bei NC 3 und 480 MW bei NC 4 und damit einer Gesamtleistung von rechnerisch 900 Megawatt tragen die beiden Vorhaben maßgeblich zur Erreichung der Klimaziele und zu mehr Versorgungssicherheit bei. Die Offshore-Windenergieanlagen werden auf Monopilefundamenten in einer Wassertiefe von 27 bis 33 Metern errichtet. Die geplanten Anlagen haben einen Rotordurchmesser von 236 Meter bei einer Gesamthöhe bis zur Rotorblattspitze von 263 Meter. Der gewonnene Strom beider Windparks soll von der Konverterplattform „DolWin Delta“ über das Netzanbindungssystem NOR-3-2 abgeführt werden. Der Baustart der beiden Windparks ist für Frühjahr 2027 vorgesehen, die geplante Inbetriebnahme der ersten Anlagen soll ab dem dritten Quartal 2028 beginnen. Hintergrund: Es handelt sich um ein gemeinsames Offshore-Windprojekt von RWE (51 %) und Norges Bank Investment Management (49 %). RWE ist für den Bau und den Betrieb während des gesamten Lebenszyklus der Offshore-Windparks verantwortlich. Weitere Informationen auf der Überblicksseite Offshore des BSH: https://www.bsh.de/DE/THEMEN/Offshore/offshore_node.html BSH Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist die maritime Behörde in Deutschland. Das BSH ist zuständig für Schifffahrt, Meeresschutz und nachhaltige Meeresnutzung, Offshore, Meeresvermessung, Meeresdaten und maritime Ressortforschung. 1.000 Beschäftigte in über 100 unterschiedlichen Berufen engagieren sich an den Standorten in Hamburg und Rostock sowie auf fünf Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffen. Das BSH ist eine Bundesoberbehörde und Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr (BMV). Das BSH. Schifffahrt. Klima. Daten. Und viel Meer. PM: BSH PB: Fundamentinstallation für Nordseecluster A (bestehend aus NC 1 und NC 2). Quelle: RWE/Fotograf Matthias Ibeler Weitere Beiträge:24 Megawatt Leistung entstehen, die das Stahlwerk von ArcelorMittal mit grünem Wasserstoff versorgtNordex hat erneut einen Windpark-Auftrag aus Frankreich erhaltenBNK: Wegweisende Kooperation von Lanthan Safe Sky zusammen mit WestfalenWIND und Lackmann Phymetric