Werbung Bundesnetzagentur sieht einzige Entlastung für Haushalte durch Wechselbereitschaft Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Bundesnetzagentur veröffentlicht neue Daten zu Lieferantenwechseln Die für viele unbezahlbaren Energiekosten können nur noch durch wiederholten Wechsel des Versorgers gesenkt werden (Neukundenbonus) (WK-intern) – Die Bundesnetzagentur hat heute auf der Energiemarktdatenplattform SMARD Daten zu Lieferantenwechseln bei Strom und Gas im Jahr 2025 veröffentlicht. Durch einen Vergleich der Energiepreise kann sich für Kundinnen und Kunden ein Wechsel des Versorgers finanziell lohnen. „Der Wechsel des Energielieferanten ist für Kundinnen und Kunden eine attraktive Möglichkeit, um ihre Kosten zu senken“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir sehen an der weiterhin hohen Anzahl der Lieferantenwechsel, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher vom Wettbewerb am Energiemarkt profitieren.“ Lieferantenwechsel lohnen sich Im Jahr 2025 haben 6,7 Millionen Haushalte ihren Stromlieferanten gewechselt. Damit sparten sie insgesamt rund 280 Millionen Euro ein. Ein Großteil der Verbraucherinnen und Verbraucher sind jedoch bei ihrem Lieferanten geblieben. Zugleich wird der Bundesnetzagentur in diesem Zusammenhang zunehmend von Problemen auf der Verteilernetzebene berichtet, die diesen Lieferantenwechsel erschweren. Im selben Zeitraum haben ungefähr 2,1 Millionen Haushalte den Gas-Anbieter gewechselt. Dabei ergab sich eine Gesamtersparnis von rund 126 Millionen Euro. Seit Beginn der Erhebung war 2025 das zweithöchste Wechseljahr. Den historischen Höchststand verzeichnete das Jahr 2024: 6,9 Millionen Haushaltskunden wechselten ihren Stromlieferanten und 2,4 Millionen ihren Gaslieferanten. Dies führte zu einer geschätzten finanziellen Entlastung von rund 2,3 Milliarden Euro im Strom- und 1,1 Milliarden Euro im Gasbereich. Potenzielle Entlastung für Haushalte bei anhaltender Wechselbereitschaft Nach der Modellierung der Bundesnetzagentur sind die Neukundenpreise für Strom und Gas im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Januar 2026 lag der modellierte Strompreis für Neukunden bei 34,9 ct/kWh und damit rund sieben Prozent unter dem Vorjahreswert. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 kWh können Haushalte durch einen Lieferantenwechsel im Schnitt rund 95 Euro pro Jahr einsparen. Sollten Haushalte 2026 ähnlich häufig wechseln wie 2025, könnten sich die Entlastungen auf rund 590 Millionen Euro summieren. Der modellierte Gaspreis für Neukunden lag im Januar 2026 bei 9,6 ct/kWh. Er sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent. Bei einem typischen Jahresverbrauch von 20.000 kWh liegt das Einsparpotenzial für Haushalte, die ihren Versorger wechseln, etwa bei 360 Euro pro Jahr. Bei einer Wechselaktivität auf dem Niveau des Jahres 2025 würde sich die Entlastung auf rund 390 Millionen Euro belaufen. Weitere Informationen und Kennzahlen veröffentlicht die Bundesnetzagentur unter https://www.smard.de/sharing/page/8369 PM: Bundesnetzagentur PB: Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir sehen an der weiterhin hohen Anzahl der Lieferantenwechsel, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher vom Wettbewerb am Energiemarkt profitieren.“ – Müller erfolgreiches Lobbyist*in und Politiker*in von Bündnis 90/Die Grünen und Präsident*in der Bundesnetzagentur Weitere Beiträge:Auch nach 11. TTIP-Verhandlungsrunde bleibt Gefahr für Umweltstandards und Sozialstandards aufrechtBeitritt zum Netzwerk gentechnikfreier Regionen / Risiken nicht kalkulierbarWer trägt die Kosten des Kohleausstiegs?