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GICON-Höhenwindturm: Das weltweit höchstes Windrad nimmt Gestalt an

GICON-Höhenwindturm: Das weltweit höchstes Windrad nimmt Gestalt an
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Hochbau wird ab 2. März 2026 fortgesetzt

(WK-intern) – Schipkau – Die Hochbauarbeiten am GICON-Höhenwindturm werden am 2. März 2026 wieder aufgenommen.

Die interne Qualitätskontrolle ist abgeschlossen.

Alle bisher verbauten Stahlelemente sowie Lieferungen auf dem Baufeld wurden sorgfältig geprüft. Betroffene Komponenten, bei denen Ende 2025 Abweichungen bei gelieferten Stahlelementen eines Subunternehmens festgestellt wurden, werden nun durch Ersatzbauteile ersetzt. Die Ersatzbauteile sind inzwischen fast vollständig auf der Baustelle eingetroffen.

Die Vorarbeiten für die Wiederaufnahme der Bautätigkeiten und die Inbetriebnahme des Großkrans haben Mitte Februar begonnen und sind inzwischen abgeschlossen. Nach aktuellem Stand rechnet GICON damit, dass die Austauscharbeiten der Stahlelemente bis Ende März 2026 beendet sein werden. Anschließend kann die Montage des Turms fortgesetzt werden.

„Wir haben die Wintermonate genutzt, um alle bisher montierten Stahlelemente intensiv zu prüfen und die nächsten Bauabschnitte vorzubereiten“, sagt GICON-CEO und Firmengründer Prof. Jochen Großmann. „Sicherheit und Qualität haben bei diesem weltweit einmaligen Projekt absolute Priorität.“ Mit dem Höhenwindturm lasse sich ein neues Kapitel der Windenergie aufschlagen, so Großmann.

„Wir gewinnen Windstrom aus völlig neuen Höhen – ergiebiger, verlässlicher und kostengünstiger. Dieser Technologiesprung kann ein Gamechanger werden und den Ausbau der erneuerbaren Energie deutlich beschleunigen.“

Höhenwind: Potenzial für höhere Erträge und stabilere Einspeisung Mit dem Höhenwindturm soll Windenergie in großen Höhen erschlossen werden. Durch stärkere und gleichmäßigere Winde in großer Höhe kann – abhängig von Standort und Betriebsbedingungen – ein deutlich höherer Jahresertrag erzielt werden als bei heutigen Anlagen. Ziel ist es zudem,
die Stromerzeugung näher an Verbraucherinnen und Verbraucher zu bringen und so die regionale Versorgung mit erneuerbarer Energie zu stärken.

GICON verweist darauf, dass eine gleichmäßigere und dezentrale Erzeugung Netze entlasten und den Bedarf an Netzausbau reduzieren kann – abhängig von regionaler Netzsituation und Einspeiseprofil. Höhenwindtürme können außerdem in bestehende Windparks integriert werden, um die Flächennutzung zu ergänzen.

Projektpartner:
Das Projekt wird von GICON im Auftrag der beventum GmbH, einer Tochtergesellschaft der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), realisiert.

Technische Daten GICON-Höhenwindturm:

• System: teleskopierbares Turmsystem
• Nabenhöhe: 300 Meter
• Gesamthöhe: ca. 360 Meter
• Eignung: auch für Standorte mit vergleichsweise geringen Windgeschwindigkeiten; bundesweit einsetzbar
• Jahresstromertrag (Prognose für künftige Höhenwindtürme mit Windenergieanlagen ab 8 MW): ca. 30–33 GWh
• Entspricht rechnerisch: Jahresbedarf von rund 7.500 Vier-Personen-Haushalten
• Stromgestehungskosten (Zielwert/Prognose): < 5 ct/kWh

Hinweis: Ertrags- und Kostenaussagen sind Prognosen und abhängig von Standort, Windangebot und weiteren Rahmenbedingungen.

PM: GICON

PB: Das weltweit höchstes Windrad nimmt Gestalt an / ©: GICON








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