Werbung TenneT Holding und Bundesregierung einigen sich über den Verkauf von TenneT Germany Anteilen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 3. Februar 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels TenneT Holding erzielt Einigung mit deutscher Bundesregierung über den Verkauf von Anteilen an TenneT Germany (WK-intern) – TenneT Holding hat mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die im Auftrag der deutschen Bundesregierung handelt, eine Vereinbarung über den Verkauf von 25,1 % der Anteile an TenneT Germany für circa 3,3 Mrd. Euro erzielt. Diese Investition stärkt die finanzielle Position von TenneT Germany als Eigentümer strategischer Infrastruktur in Deutschland. Die Transaktion knüpft an die zuvor angekündigte Eigenkapitalzusage in Höhe von 9,5 Milliarden Euro der drei großen institutionellen Investoren APG, GIC und NBIM an. Manon van Beek erklärt: „Wir freuen uns sehr über den Einstieg des deutschen Staates als Anteilseigner bei TenneT Germany. Der deutsche Staat ist einer der wichtigsten Stakeholder für TenneT in Deutschland. Diese Mitbeteiligung schafft einen wertvollen zusätzlichen Beitrag, insbesondere mit Blick auf die wachsende Investitionsagenda und die neuen geopolitischen Realitäten. TenneT bleibt auch in Zukunft der zuverlässigen, nachhaltigen und bezahlbaren Stromversorgung verpflichtet“ Die Beteiligung sowohl privater Investoren als auch der deutschen Bundesregierung stärkt die Kapitalbasis von TenneT Germany strukturell. Dies schafft Planungssicherheit für den notwendigen Netzausbau in Deutschland und trägt zu einem robusten und widerstandsfähigen europäischen Stromsystem bei. TenneT Holding wird weiterhin mindestens 28,9 % der Anteile an TenneT Germany halten. Damit ist TenneT Holding in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden. Die Synergieeffekte aus der Zusammenarbeit zwischen TenneT Netherlands und TenneT Germany bleiben weitgehend erhalten, da beide Unternehmen gemeinsam an der Entwicklung der Infrastruktur arbeiten, die Windparks in der Nordsee mit dem europäischen Stromnetz verbindet. Der direkte Erwerb der Anteile durch die KfW ermöglicht TenneT, ein Gesellschafterdarlehen des niederländischen Staates in Höhe von circa 3,3 Milliarden Euro zurückzuzahlen. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen, einschließlich der erforderlichen regulatorischen Genehmigungen, und wird für das Ende des ersten Halbjahres 2026 erwartet. Die wesentlichen Eckpunkte der geplanten Transaktion sind: Der erwartete Eigenkapitalwert nach der ersten Kapitaleinlage durch die drei institutionellen Investoren beträgt zum Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion circa 13,3 Milliarden Euro. Der deutsche Staat wird Anteile auf Basis derselben Bewertungsgrundlagen erwerben, wie sie bei der im September 2025 angekündigten Transaktion mit den drei institutionellen Investoren angewendet wurden. Zum Closing erwirbt die KfW einen Anteil von 25,1 % für circa 3,3 Mrd. EUR auf Basis desselben Eigenkapitalwerts nach der ersten Kapitaleinlage durch die drei institutionellen Investoren. Der Erwerb erfolgt durch den Verkauf von Anteilen, die von TenneT Holding an TenneT Germany gehalten werden. Der deutsche Staat wird sich an künftigen Kapitaleinlagen der drei institutionellen Investoren beteiligen, um den Eigenkapitalbedarf von TenneT Germany im Laufe der Zeit zu decken und seinen Anteil von 25,1 % aufrechtzuhalten. Die drei institutionellen Investoren sollen langfristig eine Beteiligung von 46 % an TenneT Germany erreichen, während sich der Anteil von TenneT Holding langfristig auf 28,9 % verwässern wird. TenneT wird bei der Transaktion von ABN AMRO Bank und Lazard als Finanzberater sowie von De Brauw Blackstone Westbroek und Hengeler Mueller als Rechtsberater unterstützt. Die KfW wird von Citi als Finanzberater und von CMS als Rechtsberater begleitet. PM: TenneT Germany PB: Der Netzausbaus von TenneT, sowohl an Land als auch auf See, erfordert Investitionen in bisher nicht dagewesenem Umfang/ ©: TenneT Weitere Beiträge:Mehr als 80.000 Bürger engagieren sich jetzt schon in genossenschaftlichen BürgerkraftwerkenNeues Gesetz: Deutschland muss noch schneller klimaneutral werdenÄlteste Ressourcenuniversität der Welt: TU Bergakademie Freiberg vor ihrem 250. Jubiläum