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Amprion und Energinet treiben Offshore-Interkonnektor zwischen Deutschland und Dänemark voran

PB: Amprion-CEO Dr. Christoph Müller und der CEO von Energinet, Thomas Egebo, auf dem Nordsee-Gipfel in Hamburg, Copyright: Kati Jurischka
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Auf dem Nordseegipfel in Hamburg haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das dänische Energieministerium (KEFM) ein Abkommen für eine strategische Energiepartnerschaft unterzeichnet.

(WK-intern) – Dazu zählt auch ein potenzieller Offshore-Interkonnektor, der von Amprion und Energinet realisiert werden soll.

Das zwischen Deutschland und Dänemark unterzeichnete Abkommen baut auf bestehenden europäischen Initiativen mit Übertragungsnetzbetreibern und Energieunternehmen auf.

Es ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Nordsee zum „grünen Kraftwerk“ Europas auszubauen. Die europäischen Partner wollen die Stromerzeugung aus Offshore-Windparks effizienter nutzen und die Planung der Offshore-Windenergie koordiniert und kosteneffizient gestalten.

Amprion und der dänische Netzbetreiber Energinet unterstützen die Ministerien mit der Kooperation zur Planung eines potenziellen hybriden Interkonnektors in der Nordsee. Das Projekt „TYSDAN Hybrid Interconnector“ leistet einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung der europäischen Energie- und Klimaziele. Die Partner planen dabei dein Einsatz innovativer Technologie auf hoher See: Weltweit erstmalig würde bei der Vernetzung von Windparks ein Leistungsschalter für Gleichstrom auf einer Offshore-Plattform verbaut. Die Technologie setzt neue Standards in der Branche und ebnet den Weg für eine weitere Integration des europäischen Stromnetzes im Nordseeraum.

Dr. Christoph Müller, CEO von Amprion: „Unser geplanter Interkonnektor zwischen Deutschland und Dänemark stärkt die Resilienz des europäischen Stromnetzes und hebt Effizienzpotenziale. Die heute unterzeichnete Joint Declaration of Intent ist ein Meilenstein und Rückenwind, die Planung gemeinsam mit unseren dänischen Partnerinnen und Partnern zügig weiterzuführen. Zugleich zeigen solche europäischen Kooperationen wie wichtig die langfristige Investitionsfähigkeit der Übertragungsnetzbetreiber ist.“

Thomas Egebo, Präsident und CEO von Energinet: „Unsere Ministerien haben ihre Absicht bekräftigt, die Zusammenarbeit bei der Verbindung des deutschen Netzes mit der dänischen Offshore-Windenergie in der Nordsee zu intensivieren. Wir freuen uns, dass sie die weitere Prüfung des Potenzials eines Offshore-Interkonnektors zwischen unseren Ländern durch Amprion und Energinet ausdrücklich unterstützen.“

Innovation auf hoher See, für ein effizientes und resilientes Netz in Europa

Das Projekt von Amprion und Energinet könnte zwei dänische Offshore-Windparks in der Nordsee mit je zwei Gigawatt Leistung mit den Stromnetzen in Deutschland (Lippe) und Dänemark (Revsing) verbinden. Durch die Verbindung kann der Strom aus den dänischen Windparks effizienter in die westdeutschen Verbrauchszentren transportiert werden. Die grenzüberschreitende Vernetzung ermöglicht, besser auf Schwankungen in Erzeugung und Verbrauch zu reagieren – das reduziert Netzengpässe und erhöht die Versorgungssicherheit in Deutschland und Dänemark. Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland führt das langfristig zu geringeren Strompreisen.

Ende 2025 wurde eine Vorstudie zur Prüfung der Machbarkeit erfolgreich abgeschlossen. Mit der unterzeichneten Erklärung beginnt gemeinsam mit dem BMWE sowie dem KEFM die nächste Entwicklungsphase. Amprion und Energinet bereiten sich nun auf die anstehenden regulatorischen Genehmigungsverfahren vor.

Amprion verbindet
Die Amprion GmbH ist einer von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland. Unser 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz transportiert Strom in einem Gebiet von der Nordsee bis zu den Alpen. Dort wird ein Drittel der Wirtschaftsleistung Deutschlands erzeugt. Unsere Leitungen sind Lebensadern der Gesellschaft: Sie sichern Arbeitsplätze und Lebensqualität von 29 Millionen Menschen. Wir halten das Netz stabil und sicher – und bereiten den Weg für ein klimaneutrales Energiesystem, indem wir unser Netz ausbauen. Mehr als 3.100 Beschäftigte in Dortmund und an mehr als 30 weiteren Standorten tragen dazu bei, dass die Lichter immer leuchten. Zudem übernehmen wir übergreifende Aufgaben für die Verbundnetze in Deutschland und Europa.

PM: Amprion

PB: Amprion-CEO Dr. Christoph Müller und der CEO von Energinet, Thomas Egebo, auf dem Nordsee-Gipfel in Hamburg, Copyright: Kati Jurischka








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