EU-Kommission hat ihre Vorschläge zur Überarbeitung des europäischen Vergaberechts vorgelegt Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 10. September 2026 Zum Europäischen Vergaberecht sind flexible und praxistaugliche Vergaberegeln erforderlich (WK-intern) - Dazu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Grundsätzlich ist es richtig, bei strategisch wichtigen Beschaffungen die Resilienz von Lieferketten und die Versorgungssicherheit stärker zu berücksichtigen. Europäische Präferenzen dürfen jedoch nicht zu zusätzlichen, schwer handhabbaren Nachweis- und Prüfpflichten für die Auftraggeber führen. Es muss gewährleistet sein, dass der europäische Wertschöpfungsanteil komplexer Produkte und Anlagen mit verhältnismäßigem Aufwand und nach europaweit einheitlichen Regeln festgestellt werden kann. Zudem sollte die konkrete Resilienz- und Versorgungssicherheit des Beschaffungsgegenstands und nicht allein dessen geografische Herkunft maßgeblich sein. Positiv ist, dass mit den vorgeschlagenen Regelungen keine generelle „Buy-European“-Pflicht verbunden ist.