Dem NABU sinken die Treibhausgasemissionen zu langsam Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 17. März 2020 Die Treibhausgasbilanz Deutschlands für das Jahr 2019 kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: (WK-intern) - "Unsere Treibhausgasemissionen sinken zu langsam. Wir sind noch immer nicht auf dem erforderlichen Pfad zur Erreichung der Klimaschutzziele. Zwar sanken die Emissionen in der Energiewirtschaft, weil deutlich weniger Kohlestrom, dafür aber mehr Strom aus Gas und erneuerbaren Energien, produziert wurde. Gleichzeitig stiegen jedoch die Emissionen bei Verkehr und Gebäuden. Die wenigen für diese Sektoren beschlossenen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus für den Klimaschutz: Der Ausbau der Elektromobilität und des Schienenverkehrs kommt zu schleppend voran. Ein wirkungsvolles Instrument wie das generelle Tempolimit wird von Verkehrsminister Scheuer blockiert. Wir brauchen zudem eine
Energiesektor: Treibhausgasemissionen gingen 2019 um 6,3 Prozent zurück Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Ökologie 16. März 202016. März 2020 Große Minderungen im Energiesektor, Anstieg im Gebäudesektor und Verkehr (WK-intern) - In Deutschland wurden 2019 rund 805 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – rund 54 Millionen Tonnen oder 6,3 Prozent weniger als 2018. Das zeigt die vorläufige Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes (UBA). Damit setzt sich der positive Trend des Vorjahres auch 2019 fort. Mit Ausnahme des globalen Krisenjahres 2009 ist die Minderung im Jahr 2019 der größte jährliche Rückgang seit 1990. Die größten Fortschritte gab es in der Energiewirtschaft. Gründe für diese Entwicklung sind die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels, der niedrige Gaspreis, der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie sowie die Abschaltung erster Kohlekraftwerksblöcke. Im
Fraunhofer ISI und EKSH stellen neue Szenarien-Studie zur Energiewende vor E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Solarenergie Technik Windenergie 27. Februar 2020 Wie kann Schleswig-Holsteins Weg in eine klimaneutrale Zukunft aussehen? (WK-intern) - Wird Strom im Jahr 2050 der wichtigste Energieträger? Wird es einen Windenergie-Boom geben und welche Rolle spielt Schleswig-Holstein als Produzent und Exporteur von Wasserstoff? Die neue Studie „Integrierte Klimaschutz- und Energiewendeszenarien für Schleswig-Holstein 2030-2050“ beschreibt in zwei Szenarien erstmals konkrete und detaillierte Modellierungen eines Transformationsprozesses des Energiesystems. Erarbeitet hat sie das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe im Auftrag der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH). Die Studie wurde heute (27. Februar) in Kiel von EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers an Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht übergeben. Albrecht begrüßte die Studie als wichtige
TÜV SÜD mit der aktualisierten GreenHydrogen-Zertifizierung für Wasserstoff E-Mobilität Technik Veranstaltungen 6. Februar 2020 TÜV SÜD zertifiziert grünen Wasserstoff (WK-intern) - München - Im Zusammenhang mit der Energiewende wird grüner Wasserstoff als Speicher- und Trägermedium eine zentrale Rolle spielen. Allerdings nur, wenn Wasserstoff aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Den entsprechenden Nachweis ermöglicht TÜV SÜD mit der aktualisierten GreenHydrogen-Zertifizierung. Weltweit werden mehr als 600 Milliarden Kubikmeter Wasserstoff produziert, die überwiegend für die chemische Industrie bestimmt sind. In Zukunft wird Wasserstoff zusätzlich als Speicher für Erneuerbare Energien und im Verkehrsbereich zum Einsatz kommen. „Im Zusammenhang mit der Energiewende spielt grüner Wasserstoff eine ganz entscheidende Rolle“, sagt Klaus Nürnberger, Leiter Energie-Zertifizierung der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. „Das gilt vor
CO2-Nachsteuerungsmechanismus: Das Klimaschutzgesetz tritt heute in Kraft Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 18. Dezember 201918. Dezember 2019 Gesetz legt verbindliche Klimaziele für alle CO2-intensiven Bereiche fest und führt Nachsteuerungsmechanismus ein (WK-intern) - Das Bundes-Klimaschutzgesetz tritt heute, einen Tag nach seiner Verkündung im Bundesgesetzblatt, in Kraft. Damit werden die Klimaschutzziele und die Klimaneutralität 2050 gesetzlich verankert und als Zwischenschritt bis 2030 die Verminderung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 festgeschrieben. Das Klimaschutzgesetz schreibt zum ersten Mal verbindlich vor, wie viel CO2 jeder Bereich in jedem Jahr ausstoßen darf und legt damit jährliche Minderungspflichten für die Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Abfall bis zum Jahr 2030 fest. Ein Überprüfungs- und Nachsteuerungsmechanismus verpflichtet bei Zielverfehlung zur Auflage eines
Österreich wird alle drei Ziele für Treibausgase, Erneuerbare und Energieeffizienz verfehlen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 10. Dezember 2019 Österreich am fossilen Dampfer in die falsche Richtung unterwegs (WK-intern) - 2020 Klimaziele werden voraussichtlich nicht erreicht „Während in Madrid bei der Klimakonferenz die ganze Welt über Maßnahmen gegen die Klimakrise verhandelt, fährt Österreich mit dem fossilen Dampfer mit rauchenden Schloten direkt auf die Klimakrise zu“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Die Zielerreichung der drei österreichischen EU-Klimaziele sind schwer gefährdet. Die Erneuerbaren Energien sinken beim Strom, bei der Energie und im Verkehr. „Österreich wird alle drei Ziele für Treibausgase, Erneuerbare und Energieeffizienz verfehlen. Es braucht eine Trendwende für die Klimapolitik“, fordert Moidl von der österreichischen Politik. Während in Spanien die ganze Welt
Wer trägt die Kosten des Kohleausstiegs? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2019 Das IER der Universität Stuttgart untersucht die Folgen von Kohleausstieg und Energiewende für deutsche Haushalte (WK-intern) - Die Bepreisung von Kohlendioxyd (CO2), wie sie derzeit als flankierende Maßnahme zum Kohleausstieg und auch im Rahmen des geplanten Klimaschutzgesetzes intensiv diskutiert wird, ist ökologisch und ökonomisch effizient und daher sinnvoll. Ohne Maßnahmen zur Rückverteilung wird das Instrument aber je nach Ausgestaltung zu erheblichen Mehrbelastungen der Verbraucher führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Policy Brief*, den das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart jetzt veröffentlicht hat. Betroffen sind bis zu 70 Prozent der Haushalte insbesondere in den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen. Die Wissenschaftlerinnen
Kritik von der Energiebranche an den heutigen klimapolitischen Beschlüssen des Bundesrates E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 29. November 2019 Der Bundesrat hat heute über die Gesetzesvorhaben zur Umsetzung des Klimapakets beraten. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Dass der Bundesrat einigen Vorhaben aus dem Klimaschutzpaket die Zustimmung verweigert, ist das Ergebnis eines völlig überhasteten Gesetzgebungsprozesses, der die notwendige Sorgfalt von Anfang an vermissen ließ. Bund und Länder müssen sich nun schnellstmöglich einigen und Nachbesserungen vornehmen. Statt die Umsetzung der klimapolitischen Beschlüsse in einem regelrechten Schweinsgalopp durchzuziehen, sollte die Bundesregierung die Vorhaben gründlich beraten und die Expertise der Energiebranche einbeziehen. Dies gilt zum einen für den geplanten Grundsteuer-Hebesatz für die Windenergie an Land. Um für mehr Akzeptanz für Windenergieprojekte zu sorgen,
Einweihung des Emulationszentrum für Vernetzte Energiesysteme (NESTEC) am Standort Oldenburg E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 29. November 2019 DLR eröffnet Emulationszentrum für Vernetzte Energiesysteme (NESTEC) am Standort Oldenburg Einweihung: Emulationszentrum für Vernetzte Energiesysteme (NESTEC) am 26. November 2019 in Oldenburg Labor für miniaturisierte Stadtquartiere mit Stromnetzen, Gebäuden und Ladestationen Kopplung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr auf Basis von erneuerbaren Energien (WK-intern) - Schwerpunkt: Energie Mit einem neuartigen Labor will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) dazu beitragen, die Energiewende kostengünstiger und effizienter zu gestalten. Das Emulationszentrum für Vernetzte Energiesysteme (NESTEC) ermöglicht den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen Blick in die Zukunft unserer Verteilnetze, also jenen Bereich des Energiesystems, an den zum Beispiel unsere Häuser, Batteriespeicher und Elektroautos angeschlossen sind. Dadurch können bereits heute
Mit Power to Gas zum Energienetz der Zukunft Ökologie Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 27. November 2019 Zentraler Eckpfeiler einer nachhaltigen Energieversorgung in allen Sektoren ist Wasserstoff, der überall dort einsetzbar ist, wo Energie benötigt wird (WK-intern) - Als zentraler Eckpfeiler kann Wasserstoff die nachhaltige Energieversorgung in Deutschland unterstützen. Mit diesem Energieträger lassen sich vergleichsweise rasch CO2-Emissionen mindern – und das nicht nur im Verkehr, sondern überall dort, wo Energie benötigt wird. Die vorhandene Gasinfrastruktur spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Sie bietet ideale Voraussetzungen, steigende Wasserstoffmengen aufzunehmen, zu speichern, zu transportieren und zu verteilen. Bereits heute können bis zu zehn Volumenprozent Wasserstoff in das bestehende Erdgasnetz eingespeist werden. In einem nächsten Schritt soll diese Menge auf 20 Prozent erhöht werden. Perspektivisch können
Power-to-X soll wichtige Technologie für Klimaschutz und Wirtschaftsstandort Deutschland werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen 19. November 201919. November 2019 Bundesumweltministerin Schulze startet Dialogprozess zum Thema PtX und kündigt weitere Aktivitäten an. (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium startet einen umfassenden Dialogprozess, um die Entwicklung von Brenn- und Treibstoffen aus erneuerbaren Energien voranzutreiben und zugleich in ökologische Bahnen zu lenken. Den Auftakt bildet eine Konferenz heute im Bundesumweltministerium in Berlin, an der rund zweihundertfünfzig Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaften über den zukünftigen Einsatz von „Power-to-X“, kurz PtX, diskutieren. Im Mittelpunkt der Konferenz, die das BMU erstmalig ausrichtet, stehen ökologische Aspekte, die globale Dimension von PtX und die Perspektiven, die die neue Technologie für deutsche Unternehmen auf dem Weltmarkt bietet. Bundesumweltministerin Svenja Schulze:
Stellungnahme von Kerstin Andreae zur geplanten nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen 5. November 2019 Heute findet die Stakeholder-Konferenz zur von der Bundesregierung geplanten nationalen Wasserstoffstrategie in Berlin statt. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der Energieträger Wasserstoff wird derzeit zu Recht als Allround-Talent der Energieversorgung von morgen bezeichnet: Er ist bestens geeignet, um die Flexibilisierung des Energiesystems und die Dekarbonisierung der Sektoren Verkehr, Wärme und Industrie voranzutreiben. Dafür muss die Erschließung eines Absatzmarktes für Wasserstoff und anderer grüner Gase erfolgen – zum Beispiel über die Anerkennung als Erneuerbare Energie im Gebäudeenergiegesetz. Klar ist: Die Energiewende kann nur erfolgreich sein, wenn die Klimaschutzziele eingehalten werden, die vorhandenen Technologien optimal genutzt werden und gleichzeitig Raum für Innovationen