Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 20161. Dezember 2016 Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren
Große Koalition im Europaparlament verhindert juristische Bewertung von CETA! Ökologie Verbraucherberatung 24. November 2016 Straßburg - Die schwarz-rote Mehrheit im Europäischen Parlament hat heute gegen eine Resolution gestimmt, die die in CETA enthaltenen Schiedsgerichte dem Europäischen Gerichtshof zur Überprüfung vorlegen sollte. (WK-intern) - Dazu erklärt Martin Häusling, Mitglied im Agrar- und Umweltausschuss und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament: „Mit der Mehrheit von Konservativen und Sozialisten hat das Europäische Parlament es heute abgelehnt, dass die in CETA enthaltenen Schiedsgerichte, deren Vereinbarkeit mit EU-Recht von führenden Juristen Europas für fraglich befunden wird, vom Europäischen Gerichtshof genau daraufhin überprüft werden sollen. Wie kann man so etwas ablehnen?? Doch nicht nur diese Entscheidung ist ein Skandal, sondern das ganze Prozedere
Gefahren von Pestiziden öffentlich machen: Europäische Gerichtshof stärkt Informationsrechte der BürgerInnen Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. November 2016 EuGH: EU muss Gefahren von Pestiziden öffentlich machen (WK-intern) - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat gestern in einem historischen Urteil, die Informationsrechte der Bürger*innen gestärkt. Nationale sowie EU-Behörden müssen Studien über die Wirkung von Pestiziden – wie das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat – veröffentlichen. Der EuGH hatte über zwei Fälle zu entscheiden, ob Pestizide als in die Umwelt gelangende „Emissionen“ unter die Aarhus-Konvention fallen. Für die Richter*innen trifft dies aufgrund der Wirkung von Pestiziden auf Luft-, Wasser- und Bodenqualität eindeutig zu. Daraus entstehen nun Informationspflichten für nationale und EU-Behörden. Greenpeace und das Pestizid-Aktionsnetzwerk Europe (PAN Europe) eröffneten einen Fall, da sie 2010 von der EU-Kommission die
Neues Prüfkonzept für Lebensmittel, Wasser und Umwelt der TÜV SÜD ELAB GmbH Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 18. Oktober 2016 Die TÜV SÜD ELAB GmbH führt als professioneller Labordienstleister seit Jahren Analysen in den Bereichen Lebensmittel, Wasser und Umwelt sowie Medical Labservice durch. (WK-intern) - Jetzt hat das Unternehmen ein Prüfkonzept für den Lebensmittelsektor entwickelt, mit dem Unternehmen freiwillig und regelmäßig die Qualität ihrer Produkte von unabhängiger Stelle prüfen lassen und dies aktiv kommunizieren können. Im Rahmen des Prüfkonzeptes erstellen die Experten von TÜV SÜD ELAB einen Prüfplan, welcher über das Internet veröffentlicht wird. Die Prüfparameter richten sich nach den zu analysierenden Produkten. Fachliche Empfehlungen, beispielsweise der Europäischen Kommission, fließen in die Definition des Prüfkonzeptes mit ein. „Die regelmäßigen, unabhängigen und transparenten Prüfungen
BKW baut Engineering-Portfolio in Deutschland weiter aus Kooperationen 15. Oktober 201614. Oktober 2016 Übernahme der IFB Eigenschenk Gruppe (WK-intern) - Die BKW hat die deutsche IFB Eigenschenk Gruppe übernommen. IFB steht für «Ingenieure für Bau». Die Eigenschenk Gruppe mit Unternehmen im bayrischen Deggendorf und in Dresden hat sich in den letzten Jahren auf Projekte in den Bereichen Bau, Boden, Wasser und Umwelt spezialisiert. Die BKW baut mit der jüngsten Akquisition ihre Engineering-Kompetenzen in Deutschland weiter aus und macht einen wichtigen Schritt im Aufbau einer bedeutenden Marktposition im Bereich Infrastruktur-Engineering im deutschsprachigen Gebiet. Bereits im April ist die Lindschulte Gruppe zum Firmennetzwerk der BKW gestossen. Mit der Eigenschenk Gruppe ist die BKW im Engineering-Bereich künftig auch im Süden
Fichtner von TenneT untersuchen Gefährdungspotential von Offshore-Konverterplattformen und Landstationen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 2016 Konsortium SeaRenergy - Fichtner von TenneT mit Gefährdungsbeurteilungen für Offshore-Konverterplattformen und Landstationen beauftragt (WK-intern) - SeaRenergy – Fichtner wurde von TenneT mit der Überprüfung, ggf. Überarbeitung und teilweisen Neuerstellung von Gefährdungsbeurteilungen für die von Tennet betriebenen Offshore-Konverterplattformen und Konverter-Landstationen beauftragt. Beides sind wesentliche Elemente von Netzanschlusssystemen. Ziel dieses Vertrages mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren ist es, im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen Informationen und Sachverhalte zu identifizieren, die zu negativen Auswirkungen auf Personen und Sachen führen können und diese Gefahren für Personen, Gegenstände und Umwelt abzuwenden, sowie Schäden zu vermeiden. Um eine konsequente Verbesserung im Arbeitsschutz zu erreichen, müssen die Gefährdungen von Arbeitsprozessen und
Internationaler Kongress fragt nach nachhaltiger Energieversorgung in den Alpen Bioenergie Dezentrale Energien Solarenergie Windenergie 27. September 201626. September 2016 Internationaler Kongress über dezentrale Energiewende in den Alpenländern unter Schirmherrschaft von Ilse Aigner (WK-intern) - Mehr als 70 Referentinnen und Referenten aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Italien und Deutschland Eine Strom- und Wärmeversorgung in den Alpen, die auf den natürlichen Ressourcen aufbaut und somit den unterschiedlichen Bedürfnissen von Natur, Menschen und Unternehmen entspricht, steht im Fokus des 2. Kongresses „Die Energie der Alpen“. Dieser findet vom 14. bis 16. November 2016 im Kongresszentrum Garmisch-Partenkirchen statt. Über 70 Referentinnen und Referenten aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Italien und Deutschland werden unter drei Schwerpunkten vortragen und diskutieren: Was müssen bzw. können wir tun, um die
Gene Drive: Moratorium ist wichtiges Signal Ökologie 12. September 2016 Zum Moratorium für die „Gene Drive“-Technik, das beim Kongress der Weltnaturschutzunion (IUCN) auf Hawaii beschlossen wurde, erklärt Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik: (WK-intern) - Das Moratorium ist ein wichtiges Signal. Es ist nicht zu verantworten, gentechnisch veränderte Tiere oder Pflanzen in die Umwelt zu entlassen, ohne alle Folgen absehen zu können. Auch wenn die Ziele wie Kampf gegen Krankheiten zweifellos gut und wichtig sind, dürfen wir eine derartige Technik nicht anwenden, bevor nicht umfassend erforscht ist, welche Langzeitfolgen so eine Freisetzung für das ganze Ökosystem hat. Denn so eine Freisetzung ist unkontrollierbar und unumkehrbar. Das Moratorium muss auch genutzt werden, um
TTIP! Bundesweite Großdemonstrationen in sieben Städten! Ökologie Verbraucherberatung 10. September 2016 Liebe Leserin, lieber Leser, der Herbst steht vor der Tür – doch das eine oder andere braune Blatt trübt seine Farbenvielfalt. (WK-intern) - Und faul ist auch etwas im Staate, wenn mit dem Freihandelsabkommen CETA Großkonzerne Sonderklagerechte erhalten und Standards zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt mit den Füßen getreten werden. Die vorläufige Anwendung, die die EU-Kommission plant, kann dauerhaft unsere Demokratie beschädigen. Ein Europa der BürgerInnen darf nicht zulassen, dass profitgierige Chemieriesen ihr Geld gegen Gesetz, Gesundheit und Umwelt in Stellung bringen, wenn sie meinen, der Handel könne durch unsere Vorsorgeprinzipien gehemmt werden! Deshalb gehen wir am 17. September in sieben Städten
G20: USA und China unterzeichnen Klimaabkommen Mitteilungen Ökologie 3. September 20163. September 2016 Riesenschritt zum Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens (WK-intern) - Germanwatch: Ratifizierung des Abkommens durch die USA und China ist Zeichen der Ernsthaftigkeit und Absicherung gegen politische Unwägbarkeiten Als "Riesenschritt zu einem schnellen Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens" begrüßt Germanwatch den heute verkündeten rechtlich verbindlichen Beitritt der USA und Chinas. „Das ist ein klares Bekenntnis der beiden größten CO2-Emittenten der Welt, dass sie jetzt ernst machen mit dem Klimaschutz“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation. "Diese Doppelratifizierung sendet das Signal an Investoren und Entscheidungsträger weltweit, dass die Zeichen auf Dekarbonisierung stehen. Zudem wächst der Druck auf die EU-Staaten, ebenfalls schnell zu ratifizieren, wenn
GLOBAL 2000: Wer TTIP ablehnt, muss auch CETA ablehnen Ökologie Verbraucherberatung 1. September 2016 Die Bundesregierung muss Nein zu TTIP UND CETA sagen (WK-intern) - Der heute von Wirtschaftsminister Mitterlehners getätigte Vorstoß zum Abbruch der TTIP-Verhandlungen ist begrüßenswert, aber unvollständig ohne gleichzeitiges Nein zu CETA. CETA birgt die selben Gefahren wie TTIP - TTIP abzulehnen und CETA durchzuwinken, hiesse also nichts anderes als eine Hintertür für eine Neuauflage und letztlich ein Ermöglichen von TTIP weit öffnet. „Wir begrüssen Vizekanzler Mitterlehners Forderung nach einem Verhandlungsstopp zu TTIP, diese darf aber kein Lippenbekenntnis sein, hinter dem sich eine Zustimmung von CETA verbirgt. Ohne wenn und aber an CETA festzuhalten, ist nun umso unverständlicher, denn CETA ist TTIP durch die
CETA soll „vorläufig“ in Kraft treten Ökologie Verbraucherberatung 26. August 2016 Der Bundestag (also wir alle...) als Zaungast bei CETA? (WK-intern) - Eigentlich dürfen die nationalen Parlamente bei CETA nun mitreden. Doch die Bundesregierung will diese Mitbestimmung aushebeln: CETA soll „vorläufig“ in Kraft treten. Das ist ein Schlag für unsere Demokratie – und wir wehren uns gemeinsam in einem starken Bündnis. Unterzeichnen Sie jetzt gegen „vorläufiges“ CETA Liebe Leser, Anfang Juli gibt EU–Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bekannt, dass die nationalen Parlamente nicht über CETA abstimmen dürfen. Die europäische Öffentlichkeit ist entsetzt – und protestiert gemeinsam. Juncker muss einlenken: ein enorm wichtiger Sieg. Doch jetzt ist die nächste üble Finte da: Die EU-Kommission will CETA zu großen Teilen