Windpark Hustedt am Netz – Strom für 5.700 Privathaushalte Windenergie Windparks 17. Januar 201216. Januar 2012 Frischer Wind im Stromnetz: Die Windwärts Energie GmbH hat den Windpark Hustedt in der niedersächsischen Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen in Betrieb genommen. Die vier Windenergieanlagen des Typs Enercon E82 mit einer Nabenhöhe von jeweils 108 Metern produzieren bei einer Gesamtleistung von über 9 Megawatt jährlich rund 17 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom. Als Eigentümerin des Windparks übernimmt Windwärts die Anlagen in den selbst verwalteten Eigenbestand und verantwortet damit auch die technische sowie kaufmännische Betriebsführung. Klimaschützer Windkraft „Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlagen“, sagt Anne-Katrin Kube, verantwortliche Bauleiterin der Windwärts Energie GmbH. „Jeder neue Windpark ist auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.
Röttgen: Minderung der Treibhausgasemissionen ein großer Erfolg Erneuerbare & Ökologie Ökologie 17. Januar 201216. Januar 2012 Auch in der Phase wirtschaftlicher Erholung im Jahr 2010 konnte Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll erfüllen. Gegenüber dem Basisjahr 1990 sind die Treibhausgasemissionen Deutschlands 2010 fast 25 % zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von mehr als 295 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. „Die Erfolge Deutschlands beim Klimaschutz sind auch im internationalen und europäischen Vergleich beispielhaft. Wir zeigen, dass Wirtschaftswachstum und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Wir wollen auf diesem Weg weiter voran schreiten und eine Verminderung der Treibhausgase um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 erreichen.“, sagte Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Die detaillierten Daten für das Jahr 2010 gehen
EU-Parlament: Gewinn für den Emissionshandel – Abstimmung zur Energieeffizienzrichtlinie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Dezember 2011 Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat am Dienstag bei der Abstimmung zur Energieeffizienzrichtlinie beschlossen, dass in der dritten Handelsperiode des Emissionshandels 1,4 Milliarden Zertifikate zurückgehalten werden sollen. Noch müssen das Plenum und der Ministerrat zustimmen. Käme die Regelung, könnte dies die Emissionshandelszertifikatspreise deutlich stabilisieren. Zuletzt war der Preis pro Zertifikat unter sieben Euro gefallen. Rückenwind für den Emissonshandel gab es auch vom Europäischen Gerichtshof. Dieser beschied, dass die Einbeziehung von Fluglinien aus Drittstaaten in den Emissionshandel rechtmäßig sei und wies Klagen amerikanischer und kanadischer Airlines zurück. Damit kommt ab dem 1. Januar 2012 auch im Flugverkehr mehr Klimaschutz. Bei der Abstimmung zur Energieeffizienzrichtlinie
Rösler: Beihilfeleitlinien der Kommission machen CCS-Gesetz unabdingbar Behörden-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein 22. Dezember 201121. Dezember 2011 Die EU-Kommission hat heute offiziell einen ersten Entwurf für Beihilfeleitlinien im Zusammenhang mit der 3. Emissionshandelsperiode veröffentlicht. Die Leitlinien regeln auch die Voraussetzungen, unter denen die Mitgliedstaaten ab 2013 Investitionen in hocheffiziente und flexible Kraftwerke fördern können. Der Entwurf sieht gestaffelte Fördersätze vor. Eine 15-prozentige Förderung der Investitionskosten soll nur für hocheffiziente Kraftwerke zulässig sein, die CCS-fähig sind und bis 2020 tatsächlich CCS einsetzen. Sonst können hocheffiziente Kraftwerke, die CCS-fähig sind, mit 10 Prozent der Investitionskosten gefördert werden, sofern die Förderung per Ausschreibung vergeben wird. Als CCS-fähig gelten nach dem Entwurf nur solche Kraftwerke, bei denen nachgewiesen werden kann, dass die
NABU und Volkswagen Leasing gründen Deutschen Moorschutzfonds Erneuerbare & Ökologie Ökologie 22. Dezember 201121. Dezember 2011 Kooperation geht mit effizientem Fuhrpark und Renaturierungsprojekten in die Verlängerung. Berlin/Braunschweig – Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. und Volkswagen Leasing haben heute den Deutschen Moorschutzfonds gegründet und die Fortsetzung ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit für die nächsten fünf Jahre bestätigt. Seit 2009 setzt der NABU wichtige Maßnahmen zur Regeneration der Moorflächen am Theikenmeer (Landkreis Emsland) um, die von VW Leasing finanziell unterstützt werden. Seit diesem Jahr sind die Partner im Großen Moor bei Gifhorn aktiv und renaturieren Moorflächen im niedersächsischen Lichtenmoor. Damit wird nicht nur ein einzigartiger Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt, insgesamt können allein durch diese Projekte auf lange
Deutsche Umwelthilfe resümiert das besondere Jahr 2011 Veranstaltungen 18. Dezember 201117. Dezember 2011 Einladung zur Jahrespressekonferenz: Jahresbericht 2011: Die Deutsche Umwelthilfe resümiert das besondere Jahr 2011 und wirft einen Blick auf 2012. Sehr geehrte Damen und Herren, das Jahr 2011 begann mit der Laufzeitverlängerung für 17 Atomkraftwerke. Es endet mit dem Aufbruch großer Teile der Gesellschaft in das „regenerative Zeitalter“. Und damit mit einem Vorhaben, das in seiner Dimension dem Umbau nach der Vereinigung Deutschlands vor zwanzig Jahren kaum nachsteht – und voraussichtlich noch länger dauern wird. Die Bundesregierung, die diesen Aufbruch nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima und ihrer energiepolitischen Kehrtwende mit ausgelöst hat, steht dabei zum Jahresende merkwürdig unbeteiligt im Abseits. Die Deutsche Umwelthilfe hat
Umweltschützer fordern von VW Konzernspitze mehr Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 16. Dezember 201115. Dezember 2011 Greenpeace-Aktivisten protestieren gestern auf VW-Konferenz. Greenpeace Aktivisten fordern Volkswagen gestern in Dresden dazu auf, seinen Widerstand gegen europäischen Klimaschutz aufzugeben. „Alle reden vom Klima. VW ruiniert es!“ steht auf dem Banner, das zwölf Umweltschützer vor der Messe Dresden aufgestellt haben. Der Appell richtet sich an 2000 VW-Führungskräfte, die auf der Volkswagen Management-Konferenz 2011 versammelt sind. „Sie alle tragen die Verantwortung dafür, dass der Konzern weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt“, sagt Wolfgang Lohbeck, Verkehrsexperte von Greenpeace. „VW verkauft Autos, die vom eigenen technischen Stand in Sachen Verbrauch und CO2-Ausstoß längst überholt sind.“ VW will mit der Veranstaltung seine Führungskräfte auf die sogenannte ‚Mach 18‘-Strategie
Neuer Ökoenergieversorger fördert als erster den Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa und in Entwicklungsländern Erneuerbare & Ökologie 13. Dezember 2011 Weltweite Energiewende: Theorie in Durban, Praxis bei Polarstern. Durban ist vorbei. Die Herausforderung, einen effektiven und sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, bleibt. Nach wie vor begehen wir die größten Klimasünden weltweit beim Energieverbrauch und bei der Energiegewinnung. Das will der neue Ökoenergieversorger Polarstern ändern. Er packt als erster in der Branche die weltweite Energiewende an. „Wir müssen unseren eigenen Energiebezug und -verbrauch ändern. Aber wir müssen gleichzeitig auch den Entwicklungsländern helfen, nicht dieselben Fehler zu machen wie wir, sondern direkt auf die erneuerbare Energien zu setzen. Schließlich kennen Umwelt und Klima keine Landesgrenzen“, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Das
Wissenschaftlich belegt: Waldbewirtschaftung und Holzverwendung sind der beste Klimaschutz Erneuerbare & Ökologie 13. Dezember 2011 Die deutsche Holzwirtschaft könnte Klimaschützern und Wirtschaftstreibenden weltweit zum Vorbild dienen: Mit ihrer naturnahen Waldbewirtschaftung, der Herstellung von CO2-speichernden Holzprodukten und der Bereitstellung von umweltfreundlicher Energie. Berlin, 12. Dezember 2011 – Das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Hamburg hat die Klimawirkung der Holznutzung wissenschaftlich untersucht und herausgefunden: Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft leistet einen hohen Beitrag zum Klimaschutz. Prof. Dr. Matthias Dieter, Direktor des Instituts für Ökonomie der Forst- und Holzwirtschaft des vTI, stellte die Projektergebnisse auf einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) Anfang Dezember in Berlin vor: „Der Beitrag der stofflichen Verwendung von Holz zur CO2-Bilanz ist durch Speicher- und
China plant Forschungszentrum für energieeffizientes Bauen Erneuerbare & Ökologie 10. Dezember 20119. Dezember 2011 dena unterstützt Provinz Hebei mit deutschem Know-how. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) kooperiert mit der chinesischen Provinzregierung Hebei beim Aufbau eines Forschungszentrums für Niedrigenergiehäuser mit Passivhaustechnik. Darüber hinaus sollen mit Hilfe der dena ein Energieeffizienzstandard für Gebäude in der nordchinesischen Klimaregion entwickelt, chinesische Experten in Deutschland geschult, Maßnahmen zur Qualitätssicherung eingeführt und ein Passivhaus nach deutschem Vorbild als Pilotprojekt realisiert werden. Die Kooperation wurde heute in Peking in Form einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) vereinbart. „Diese Kooperation macht deutlich: China macht Ernst mit seinen Klimaschutz- und Energieeffizienzzielen, ungeachtet der langwierigen und schwierigen Diskussionen bei den großen Klimakonferenzen. China setzt aus eigenem Interesse
Die Nutzung der Windkraft in Österreich liefert einen bedeutenden Beitrag für den Klimaschutz Windenergie 9. Dezember 20119. Dezember 2011 Windkraft ist aktiver Klimaschutz. Österreichs Windkraftanlagen sparen bereits heute jährlich 1,4 Millionen Tonnen CO2 ein und tragen damit wesentlich zum Klimaschutz bei. Allein in Niederösterreich wird durch die Windräder auf Landesgebiet jährlich so viel CO2 eingespart wie ein Drittel des niederösterreichischen privaten PKW-Verkehrs ausmacht. Im Burgenland vermeiden die Windräder weit mehr CO2 als der PKW Verkehr im Bundesland jährlich ausstoßt. Durch den Ausbau der Windkraft wird die CO2 Vermeidung auf jährlich 3,5 Millionen Tonnen gesteigert. Die Nutzung der Windkraft trägt wesentlich zum Klimaschutz bei. Österreichs Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von aktuell 1.075 Megawatt sparen durch ihre schadstofffreie Produktion von 2,3 Milliarden Kilowattstunden
Hängepartie um CCS-Gesetz erzwingt – Aus für Milliardeninvestition in der Lausitz Erneuerbare & Ökologie 5. Dezember 2011 Vattenfall stellt Planungen für Demoprojekt Jänschwalde ein, hält aber an der späteren Nutzung von CCS fest. Aufgrund der fortwährenden Hängepartie um das deutsche CCS-Gesetz sieht sich Vattenfall gezwungen, seine Planungen für das CCS-Demonstrationsprojekt Jänschwalde einzustellen. Das Aus für die geplante 1,5-Milliarden-Euro Investition gab das Unternehmen heute im Anschluss an die Aufsichtsratssitzungen der Vattenfall Europe Mining AG und der Vattenfall Europe Generation AG in Cottbus bekannt. Das von der EU geförderte Projekt sollte bis 2015/16 in Betrieb gehen und die Klimaschutztechnologie CCS erstmals in nennenswerter Kraftwerksgröße demonstrieren. „Wir müssen leider feststellen, dass es in der deutschen Bundespolitik derzeit keinen hinreichenden Willen gibt, die