Bundesumweltministerin meldet: Erstmals wieder deutlicher Rückgang der CO2-Emissionen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Dezember 2014 Hendricks sieht Trendwende beim Klimaschutz (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sieht eine Trendwende beim Klimaschutz in Deutschland. Erstmals seit einigen Jahren seien die deutschen Treibhausgasemissionen in Deutschland 2014 wieder deutlich gesunken. "Wir haben noch keine abschließenden Zahlen, ich gehe aber davon aus, dass die Treibhausgasemissionen in Deutschland in diesem Jahr um etwa drei Prozentpunkte gesunken sind. Damit kommt der Klimaschutz in Deutschland endlich wieder in die richtige Richtung!" Erste grobe Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zeigen, dass die CO2-Emissionen 2014 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um rund gut 40 Millionen Tonnen gesunken sind. Erfreulich daran ist aus Sicht der Ministerin, dass dieser Rückgang nicht
Internationale Klimaschutzinitiative: BMUB unterstützt erstes solarthermisches Kraftwerk in Chile Behörden-Mitteilungen Solarenergie Technik 19. Dezember 2014 Deutschland unterstützt Chile beim Bau des ersten solarthermischen Kraftwerks in Lateinamerika. (WK-intern) - Die Vereinbarung über einen Entwicklungskredit von 100 Millionen Euro wurde von der KfW-Entwicklungsbank und der Republik Chile sowie der chilenischen Entwicklungsbank CORFO unterzeichnet. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit einem Zinszuschuss sowie begleitender Beratung. Das Kraftwerk im Norden Chiles soll eine Leistung von 110 Megawatt haben und pro Jahr rund 70.000 Tonnen CO2 vermeiden. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Dieses Projekt wird dazu beitragen, den wirtschaftlichen Betrieb der konzentrierten Solartechnologie im Sonnengürtel der Erde nachzuweisen. Aufgrund ihrer Speicherfähigkeit ist diese Technologie auch für die Grundversorgung mit Strom geeignet und damit hochinnovativ. Wir
Tagebau Welzow-Süd II bleibt unsicher – Scopingtermin ist kein Verfahrensbeginn Mitteilungen Ökologie 26. November 201425. November 2014 Der Umweltverband GRÜNE LIGA rechnet trotz heutigen Scoping-Termins nicht mit einer zügigen Antragseinreichung zum Ramenbetriebsplan des Tagebaues Welzow-Süd II. (WK-intern) - "Mit dem heutigen Termin hat das Genehmigungsverfahren nicht begonnen, ein Antrag von Vattenfall liegt der Bergbehörde nicht vor. In einem Scoping-Termin beraten die Behörden den Konzern nur darüber, welche Untersuchungen einem Antrag beizufügen wären. Es bleibt offen, ob Vattenfall den Abbau überhaupt noch beantragen wird." erklärt René Schuster, Mitglied des Braunkohlenausschusses des Landes Brandenburg. Cottbus - "Beispielsweise wurde für die Flutung des Braunkohletagebaues Cottbus-Nord am 14. Dezember 2010 der Scoping-Termin durchgeführt, aber der Antrag von Vattenfall liegt heute immer noch
Aktionsprogramm Klimaschutz 2020: Entscheidend ist, was fehlt Ökologie 13. November 201412. November 2014 Im Energie-, Verkehrs- und Agrarsektor (WK-intern) - Erste BUND-Bewertung des "Aktionsprogramms Klimaschutz 2020" Berlin - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat in einer ersten Bewertung des Entwurfs zum "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020" dessen Fehlstellen bemängelt. "Entscheidend ist, was fehlt – im Energie-, Verkehrs- und Agrarsektor. Vor allem, was beim Thema Kohleverstromung noch kommt", sagte die BUND-Klimaexpertin Antje von Broock. "Um das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid bis 2020 auch tatsächlich zu erreichen, muss der deutsche Energiemix viel weniger Kohlestrom enthalten als derzeit. Energieminister Gabriel und Umweltministerin Hendricks müssen sich jetzt einigen. Am schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung führt kein
Merkel muss Stilllegung der ältesten Kohlemeiler per Gesetz unterstützen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 12. November 2014 Mehr Klimaschutz bedeutet weniger Kohlestrom (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert, sich für die Abschaltung der klimaschädlichsten Kohlemeiler in Deutschland einzusetzen. "Um bis 2020 das nationale Klimaschutzziel von minus 40 Prozent Kohlendioxid tatsächlich zu erreichen, ist eine klare Positionierung der Kanzlerin erforderlich. Mehr Klimaschutz geht nur mit weniger Kohlestrom, das weiß Frau Merkel. Spätestens jetzt muss sie es auch sagen", forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Berlin - "Die Kanzlerin darf Umweltministerin Hendricks nicht im Regen stehen lassen und wegsehen, wenn Energieminister Gabriel die Klimaschutzziele unseres Landes infrage stellt. In diesen Wochen entscheidet sich, ob
China und USA senden gute Zeichen für Klimaschutzabkommen Ökologie 12. November 2014 Bundesregierung darf nicht bremsen (WK-intern) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertete die von US-Präsident Barack Obama und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping bekannt gegebenen neuen Klimaziele als ein gutes Signal für die bevorstehenden Weltklimakonferenzen in Lima und Paris. Berlin - "Beide Länder anerkennen ihre Verantwortung und haben Klimaschutzversprechen abgegeben. Dies ist ein wertvolles Zeichen für Lima und Paris", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. "Die Bundesregierung darf nicht durch Bremsen beim Klimaschutz in Deutschland eine positive Entwicklung auf ein neues Weltklimaabkommen hin gefährden", sagte Weiger weiter. Die Bundesregierung müsse deshalb Anfang Dezember ein ambitioniertes Maßnahmenpaket für mehr Klimaschutz beschließen.
Kasseler-Energie-Kongress fordert 100%-Erneuerbare-Energie-Regionen Dezentrale Energien Veranstaltungen 11. November 2014 Mut zur dezentralen Energiewende (WK-intern) - Regionale Akteure fordern zum Auftakt des Kongresses „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ mehr politisches Engagement für eine dezentrale Energiewende In Kassel kommen heute Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Praxis zum sechsten Kongress „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ zusammen. In einem zum Auftakt des Kongresses veröffentlichten Kommuniqué fordern die im Netzwerk der 100ee-Regionen organisierten regionalen Akteure von der Bundes- und Landespolitik mehr Mut und Engagement für die dezentrale Energiewende. „Bei den regionalen Akteuren, die den Ausbau der erneuerbaren Energien jahrelang geprägt und vor Ort umgesetzt haben, ist derzeit eine große Verunsicherung und Enttäuschung über die Politik der Bunderegierung zu spüren“, so Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Geschäftsführer
Das derzeitige Abbremsen der Erneuerbaren Energien ist volkswirtschaftlich ein Fehler Erneuerbare & Ökologie Windenergie 3. November 2014 BWE: Umstieg auf alternative Energien ist unerlässlicher Beitrag zum Klimaschutz „Der Bericht des Weltklimarats IPCC hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig ein zügiger Umstieg auf alternative Energien ist. (WK-intern) - Bei internationalen Konferenzen gibt es erfreuliche erste Zeichen für eine Neupositionierung von China und den USA, den CO2-Ausstoß zu bremsen. Gerade deshalb dürfen Deutschland und Europa jetzt ihre Spitzenposition nicht aufgeben und müssen für sich deutlichere Zielmarken definieren“, forderte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers, vor dem Hintergrund der Pressekonferenz von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) zum Bericht des Weltklimarats IPCC in Berlin. „Das derzeitige Abbremsen der Erneuerbaren
EU-Kompromiss gefährdet schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien Erneuerbare & Ökologie 25. Oktober 2014 Das von den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschlossene Energie- und Klimapaket für 2030 bleibt hinter den Erwartungen zurück. "Anstatt die europäische Wirtschaft durch den ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien anzukurbeln, hat sich der Europäische Rat auf weiche Zielvorgaben geeinigt", kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. (WK-intern) - Erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz führen zu Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und neuen Arbeitsplätzen. Ehrgeizigere Vorgaben wären daher nicht nur im Interesse des Klimaschutzes, sondern auch im Interesse der europäischen Wirtschaft und der Versorgungssicherheit. Stattdessen hat die Lobby der konventionellen Energieträger auf die Bremse getreten. Laut gestrigem Beschluss soll die EU ihren Anteil an
Der Klimapakt-Wettbewerb: Wir radeln – immer noch – zur Arbeit! Ökologie Veranstaltungen 25. Oktober 201424. Oktober 2014 Der Klimapakt-Wettbewerb "Wir radeln - immer noch - zur Arbeit!" hat in diesem Jahr wieder einen neuen Rekord aufgestellt! Darüber hinaus wurde das Projekt seitens des Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz als „Projekt des Monats“ bundesweit ausgezeichnet. (WK-intern) - Wir möchten Ihnen gerne die Ergebnisse und den Ablauf der unterhaltsamen Abschlussveranstaltung (s. hierzu auch Anlage) in der Phänomenta vorstellen am: Mittwoch, den 29.10.2013 um 18.45 Uhr in der Phänomenta, 1. OG Zu Beginn wird Herr Raimund Dankowski (Klimapakt-Vorstand) einige grundsätzliche Dinge zum Thema Klimaschutz und Radverkehr sagen. Desweiteren wird ein Ergebnis-handout an die Presse ausgegeben. Anschließend wird Herr Andreas Oeding – von der
Mehr Kostentransparenz: Effiziente Haushaltsgeräte trumpfen durch Auszeichnung der Energiekosten im Handel Ökologie Verbraucherberatung 21. Oktober 2014 Händler können ab sofort Elektro-Haushaltsgeräte zusätzlich zum Kaufpreis mit dem sogenannten Energieindikator auszeichnen. Dieser zeigt an, wie hoch die jährlichen Energiekosten eines Gerätes sind. (WK-intern) - Vorteil für Konsumentinnen und Konsumenten: Sie sehen so auf den ersten Blick, wie viel Geld sie jährlich beim Kauf eines effizienten Gerätes im Vergleich zu einem ineffizienten Modell einsparen. Die Kennzeichnung erfolgt im Rahmen des EU Projektes YAECI (Yearly Appliance Energy Costs Indication). Ziel ist es, den Kauf von energieeffizienten Geräten zu fördern. Das Öko-Institut ist Projektpartner und verantwortet unter anderem die Einführung des Indikators in Geschäften und bei Online-Händlern in Deutschland. Die Auszeichnung der Energiekosten im
Europäische Investitionsbank finanziert mit 85 Mio. € Windenergie in Niederösterreich Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Oktober 2014 EIB finanziert weiteren Ausbau der Windenergie in Niederösterreich –Finanzierungsvereinbarung über 85 Mio. Euro mit dem Betreiber WindLandKraft GmbH Mit 85 Mio. Euro stellt die Europäische Investitionsbank (EIB) erneut eine Finanzierungslinie für den Ausbau der Windenergie in Niederösterreich bereit. (WK-intern) - Damit bleibt die EU-Bank bei einem ihrer zentralen Themen, dem Klimaschutz und Ausbau der erneuerbaren Energien, weiterhin stark in Österreich engagiert. Über die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG (RLB NÖ-Wien) als zwischengeschaltetem Institut wird die EIB die Mittel für den Bau von Windparks bereitstellen. Gemeinsam mit der WindLandKraft GmbH als Projektträger unterzeichneten beide Banken den Vertrag heute in Wien. Die WindLandKraft GmbH wird an den