Biogasrat fordert faire Ausschreibungsregeln für Biomasse im EEG 2016 Bioenergie 2. Oktober 2015 Grünes Gas: Joker und Backup-Lösung für fluktuierende erneuerbare Energien (WK-intern) - Strom aus Biomasse muss ab Januar 2017 genauso ausgeschrieben werden wie dies für Strom aus Photovoltaik und Wind nach den Plänen des Bundeswirtschaftsministers vorgesehen ist, fordert der Biogasrat+ in seiner heute in Berlin vorgelegten Stellungnahme zum Eckpunktepapier für ein Ausschreibungsmodell Erneuerbarer Energien (EEG 2016). „Biomasse und grünes Gas sind mit einem Anteil von mehr als 31 Prozent an der deutschen Stromerzeugung aus Erneuerbaren eine tragende Säulen des Klimaschutzes und der Energiewende“, sagt Michael Rolland, Geschäftsführer des Biogasrat+. „Um diesen Beitrag von Biomasse zur Energiewende langfristig zu erhalten und auszubauen, brauchen wir in
Junges Dresdner Start-up mit grünem Geschäftskonzept international erfolgreich E-Mobilität Ökologie Technik 2. Oktober 2015 Oslo investiert in Luftreinhalte-Infrastruktur von Green City Solutions (WK-intern) - 1.000 Kilometer von der Heimatstadt Dresden entfernt beliefert das Start-up Green City Solutions in diesen Tagen seinen ersten internationalen Kunden. Die Umweltbehörde der norwegischen Hauptstadt Oslo investierte in zwei CityTrees des jungen Unternehmens. „Oslo hat ein sehr fortschrittliches Denken für die Stadtentwicklung. Wir freuen uns, dass sich die Verantwortlichen für unsere Lösung, die CityTr ees, entschieden haben und diese nun die Luft in Oslo reinigen“, erklärt Gartenbauer Peter Sänger, der Green City Solutions zusammen mit Dénes Honus (Architekt), Victor Splittgerber (Maschinenbauer) und Zhengliang Wu (Medieninformatiker) vor eineinhalb Jahren gegründet hat. „Der etwa
Erneuerbare Energien, Investoren, Anlagealternativen: Erste YieldCo-Investorenkonferenz in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Windenergie 9. September 2015 Am 30. September 2015 findet in Franfkurt die erste deutsche YieldCo Konferenz statt. (WK-intern) - Zugesagt haben auf Emittentenseite bereits PNE Wind, KTG Energie, 7C Solarparken, Kleinkraftwerk Birsek sowie zahlreiche institutionelle Investoren. Erste YieldCo-Investorenkonferenz in Deutschland am 30.09.2015 In einem Umfeld, in dem die Anleihen bonitätsschwacher Schuldner nur noch äußerst zinsarm sind und dies absehbar auch bleiben werden, suchen Investoren nach liquiden Anlagealternativen, die stabile, kalkulierbare Ausschüttungen bieten. Fündig werden sie bei Erneuerbaren Energien, und zwar bei einer relativ jungen Anlagemöglichkeit aus diesem Sektor: den börsennotierten YieldCos. Diese besitzen Portfolios aus Stromerzeugungseinheiten, etwa auf Basis von Photovoltaik, Wind oder Biomasse, generieren auch dank
Wärmeversorgung mit Biomasse: Holz im Wärmemarkt Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 3. September 2015 Wie kann eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung mit Biomasse gelingen? (WK-intern) - Im Zuge der Energiewende wird die Rolle der Holzenergie im Strom- und vor allem im Wärmemarkt neu definiert. In 2014 lag die Wärmeerzeugung aus fester Biomasse bei etwa 84 Mrd. kWh. Trotzdem gilt die biogene Wärmeerzeugung als der schlafende Riese im Bereich der unerschlossenen EE-Wärmepotenziale. Der 15. Internationale Fachkongress für Holzenergie, der vom 01.-02.10.2015 im Messezentrum Augsburg stattfinden wird, greift diese Thematik auf und beleuchtet folgende zentrale Punkte einer dezentralen Wärmeversorgung auf Basis von fester Biomasse: Wärmewende für Bestandsimmobilien: Wie kann eine nachhaltige und effiziente Wärmeversorgung mit Biomasse gelingen? Zu welchen Zwischenergebnissen und
Power-to-Gas: Biomasseforschungzentrum nimmt neue Synthesereaktoren in Betrieb Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 7. August 20156. August 2015 DBFZ baut seine technischen Anlagen aus und nimmt neue Synthesereaktoren in Betrieb (WK-intern) - Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat ein neues Technikum mit vier unterschiedlichen Synthesereaktoren in Betrieb genommen. Damit kann der katalytische Umsatz von kohlenstoffmonoxid- und kohlenstoffdioxidreichen Gasen zu Kraftstoffen und Grundchemikalien in einem breiten Druck- und Temperaturfeld erprobt und optimiert werden. Dank der neuen versuchstechnischen Ausstattung können sowohl der Syntheseprozess und entsprechende Katalysatoren untersucht als auch unterschiedliche Reaktorkonzepte miteinander verglichen und dynamisch beansprucht werden. Ziel des neuen Technikums ist es, die synthetische Produktion von Kraftstoffen (z. B. Methan) und Grundchemikalien (z. B. Propen, Ethen) weiter zu erforschen und zu optimieren. Im
Fachinformationstag im Biomasse-Zentrum Weser/Ems am 26. September 2015 Bioenergie Technik Veranstaltungen 4. August 2015 Effiziente Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien (WK-intern) - EUT präsentiert neueste Technologien zum Heizen mit Holz Die effiziente und umweltschonende Nutzung von Biomasse gilt als die wichtigste Alternative zur Verfeuerung von Öl, Gas und Kohle zum Beheizen von Wohngebäuden und Gewerbeimmobilien. Ein Fachinformationstag der EUT GmbH im Biomasse-Zentrum Weser/Ems klärt am Samstag, 26. September 2015, in Merzen über die Möglichkeiten auf. Insbesondere Anwender aus dem Heizungs-Fachhandwerk, Planer, Architekten sowie Land- und Forstwirte sind eingeladen, die neuesten Technologien kennenzulernen. Ab 13.00 Uhr geben die Experten der EUT ihr Wissen über die Verfahren, die Wirtschaftlichkeit und die positive Ökobilanz durch eine Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes weiter. Förderungsmöglichkeiten sind
juwi verkauft zwei Holzpelletwerke Bioenergie 31. Juli 2015 Neuer Eigentümer für die Holzpelletwerke in Dotternhausen und Morbach (WK-intern) - EC Bioenergie übernimmt zwei Holzpelletieranlagen von der RIO Holzenergie Die EC Bioenergie-Gruppe aus Heidelberg hat die beiden Holzpelletieranlagen (HPA) im schwäbischen Dotternhausen (Zollernalbkreis) bzw. in Morbach (Hunsrück) von der RIO Holzenergie käuflich erworben. Die EC Bioenergie will beide HPAs künftig in eigenem Namen mit der bestehenden betrieblichen Organisation im Wesentlichen unverändert fortführen. „Deshalb haben wir den meisten Werksmitarbeitern vor Ort eine Weiterbeschäftigung anbieten können“, sagt Thomas Bischof, Geschäftsführer der EC Bioenergie aus Heidelberg. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Neben der Herstellung und dem Verkauf von Pellets und Briketts bietet die
100% Erneuerbare: nur noch ein kleiner Schritt Erneuerbare & Ökologie 26. Juni 2015 Windenergie kann bis 2030 24% des österreichischen Stromverbrauchs decken (WK-intern) - Die IG Windkraft begrüßt die Initiative der Umweltverbände, die die Bundesregierung auffordert die Energiewende endlich beherzt anzugehen. „Wieder einmal zeigt ein Szenario, dass die Energiewende machbar ist“, berichtet Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Was in Österreich fehlt ist die politische Vision dies auch zu tun. Angesichts des massiv gestiegenen Stromimports ist weiteres Engagement unerlässlich. Die Windenergie allein könnte bis 2030 24% des heimischen Stromverbrauchs decken.“ Die IG Windkraft begrüßt die Forderung der Umweltverbände an die Bundesregierung verbindliche Ziele für eine wirksame Energie- und Klimapolitik vorzulegen. „Das Szenario der Umweltverbände
Mit Bioenergie bleibt mehr Wertschöpfung in der Region Bioenergie 25. Juni 2015 Energiestrategie und Holzmobilisierung als gemeinsames Ziel (WK-intern) - „In zwei Punkten waren sich alle Diskutanten anlässlich der gestrigen Veranstaltung „Mehrwertfaktor Bioenergie“ einig: Die heimische Politik hat keine klare Strategie, wie der Umbau des Energiesystems in Richtung erneuerbare Energien vonstatten gehen soll; In den österreichischen Wäldern ist genug Biomasse vorhanden, die Herausforderung ist, diese auch für die Marktteilnehmer zu mobilisieren. Genug Biomasse für alle „Wir brauchen eine klare Orientierung, wie unsere künftige Energieversorgung aussehen soll – mit klaren Zielvorgaben. Es gibt Ansätze für Erneuerbare und Energieeffizienz, was aber fehlt, ist eine Exit-Strategie für fossile Energieträger“, forderte Gastgeber Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes. In Österreichs
Ausblick zur Direktvermarktung Juni 2015 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 19. Juni 2015 Mit 47.657 MW an angemeldeter installierter Leistung im Juni erreicht die Direktvermarktung ihren Höchstwert in diesem Jahr. (WK-intern) - Einen Zuwachs um fast 1.408 MW verbuchen die vier Übertragungsnetzbetreiber. Im Juni ist der Anteil aus Windenergie aus offshore-Anlagen im Vergleich zu denen der anderen Energiequellen am stärksten angewachsen. Die zur Direktvermarktung angemeldete installierte Leistung nahm um 536 MW im Vergleich zum Vormonat zu und liegt damit bei knapp 2.756 MW. Der Anteil an installierter Leistung aus onshore-Windenergieanlagen zeigt den zweitgrößten Anstieg im Juni. In der Direktvermarktung beträgt die installierte Leistung dieser Energiequelle 33.626 MW. Mit 484 MW hat der Wert jedoch nicht einmal halb
4. Internationale Bioökonomie-Konferenz stellt nachhaltige Pflanzenproduktion in den Fokus Bioenergie Ökologie 10. Mai 2015 Nachhaltig, biobasiert und wirtschaftlich?: Internationale Experten diskutierten über Bioökonomie (WK-intern) - Am 07. und 08. Mai 2015 fand in Halle (Saale) die vierte International Bioeconomy Conference des WissenschaftsCampus Halle und des BioEconomy Clusters statt. Über 180 internationale Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten Voraussetzungen und Chancen für den Rohstoffwandel vom Erdöl hin zu nachwachsenden, biobasierten Rohstoffen. Bei der Konferenz im Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomie (IAMO) zeigte sich, die Bioökonomie ist ein zentrales Zukunftsthema für Sachsen-Anhalt. Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens: „Die Bioökonomie bietet neue Märkte und Wachstumschancen, die wir nutzen wollen.“ Die zweitägige Konferenz verdeutlichte die Vielzahl von Aktivitäten, die EU-weit,
Entwicklungsorganisationen fordern Nachbesserungen beim NRW-Klimaschutzplan Bioenergie Ökologie 16. April 201515. April 2015 Entwicklungsorganisationen begrüßen NRW-Klimaschutzplan, fordern aber Nachbesserungen (WK-intern) - Der vorgestern vom Landeskabinett beschlossene NRW-Klimaschutzplan findet bei entwicklungspolitischen Organisationen ein überwiegend positives Echo - er sei jedoch in einigen Punkten zu wenig ambitioniert. Das Land übernehme Verantwortung für den Klimaschutz und damit für die Menschen in ärmeren Ländern, die besonders von den Folgen des Klimawandels bedroht seien. Allerdings zeigt die jetzt vorgelegte Studie „Klimaschutz mit Weitblick“ des SÜDWIND-Instituts, des Amtes für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung (MÖWe) der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Entwicklungsorganisation Germanwatch, dass für Klimaschutz und eine gerechte Entwicklung weitergehende Maßnahmen notwendig sind. So wird im Klimaschutzplan an Kohle als wichtigem