Werbung Kohleausstieg erfordert raschen Ersatz durch steuerbare Erzeugungskapazitäten Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 28. September 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Australiens beschleunigter Kohleausstieg erfordert raschen Ersatz durch steuerbare Erzeugungskapazitäten, so GlobalData (WK-intern) – Australien verfügt über eines der weltweit am schnellsten dekarbonisierenden Energiesysteme, geprägt durch einen raschen Strukturwandel weg von der thermischen Grundlasterzeugung hin zu Solar-, Wind- und Speichertechnologien. Angesichts der beschleunigten Stilllegung großer Kohlekraftwerke und des näher rückenden Ziels der Bundesregierung, bis 2030 einen Anteil von 82 % erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erreichen, setzt das Land umfassende Markt- und politische Mechanismen ein, um die Systemzuverlässigkeit zu gewährleisten. Die beschleunigte Stilllegung von Kohlekraftwerken erhöht jedoch die Dringlichkeit, steuerbare Erzeugungskapazitäten zu ersetzen, erklärt GlobalData, eine führende Plattform für Marktanalysen und Produktivitätslösungen. Der aktuelle Bericht von GlobalData mit dem Titel “Australia Power Market Trends and Analysis by Capacity, Generation, Transmission, Distribution, Regulations, Key Players and Forecast to 2035,” zeigt, dass die kumulierte installierte Leistung des Landes im Zeitraum von 2025 bis 2035 voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,2 % zunehmen wird. Im selben Prognosezeitraum soll der Anteil der Kapazitäten aus erneuerbaren Energien von knapp über 51 % auf fast 79 % steigen, während sich der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen voraussichtlich mehr als verdoppeln und bis 2035 die Marke von 72 % überschreiten wird. Attaurrahman Ojindaram Saibasan, Energieanalyst bei GlobalData, kommentiert: „Die geplante Stilllegung wichtiger Kohlekraftwerke – darunter Australiens größtes Kraftwerk Eraring bis 2027 und Yallourn bis 2028 – führt zu einer raschen Umgestaltung des nationalen Erzeugungsprofils. Um die drohende Lücke bei den steuerbaren Kapazitäten zu schließen, fördert das ‚Capacity Investment Scheme‘ bis 2030 den Ausbau von 32 GW an neuen Kapazitäten aus erneuerbaren Energien sowie ‚Clean Firming‘-Kapazitäten (gesicherte Leistung aus sauberen Quellen). Dies geschieht durch wettbewerbsorientierte Mechanismen zur Absicherung von Erlösen, die Projektentwicklern und Geldgebern langfristige Planungssicherheit bieten.“ Die Stilllegung von Kohlekraftwerkskapazitäten erhöht zudem den Bedarf an Ressourcen, die in der Lage sind, die schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien auszugleichen und die Versorgungssicherheit auch in Zeiten von Spitzenlasten zu gewährleisten. Das „Capacity Investment Scheme“, Zonen für erneuerbare Energien (REZs), Großbatteriespeicher, Pumpspeicherkraftwerke, Demand-Response-Maßnahmen und flexible Gaskraftwerke werden daher eine sich ergänzende Rolle spielen, während Australien sein Stromsystem auf einen höheren Anteil erneuerbarer Energien umstellt. Saibasan fügt hinzu: „Australien steht nicht mehr nur vor der Herausforderung, Erzeugungskapazitäten für erneuerbare Energien aufzubauen. Es muss sicherstellen, dass sauberer Strom durch ausreichende stabilisierende Kapazitäten (Firming Capacity) abgesichert und über ein Netz bereitgestellt wird, das neue Erzeugungsquellen mit der Nachfrage verbindet. Übertragungsprojekte wie HumeLink, VNI West, Project EnergyConnect und Marinus Link sind unerlässlich, um Zonen für erneuerbare Energien zu erschließen und das Risiko von Einspeisebeschränkungen (Curtailment) sowie Engpässen bei der Versorgungssicherheit zu verringern.“ Der geplante Ausbau des australischen Stromsektors erfordert erhebliche Investitionen in die Erzeugung aus erneuerbaren Energien, stabilisierende Kapazitäten und die Netzinfrastruktur. GlobalData erwartet, dass die Investitionen im Stromsektor zwischen 2026 und 2030 die Marke von 60 Milliarden US-Dollar überschreiten werden; dabei entfällt der größte Anteil der Ausgaben auf Photovoltaik, gefolgt von Windkraft an Land (Onshore) und auf See (Offshore). Saibasan resümiert: „Die Investitionsaussichten für Australien werden von einer Reihe von Faktoren bestimmt, darunter Ziele für erneuerbare Energien, steigende Stromnachfrage, Netzengpässe und der Bedarf an stabilisierenden Kapazitäten. Die Umsetzung hängt von der politischen Durchführung, den Genehmigungsverfahren für Übertragungsleitungen, den Finanzierungsbedingungen und der rechtzeitigen Fertigstellung der Projekte ab.“ Australia’s accelerated coal phase-out demands swift dispatchable capacity replacement, says GlobalData Australia operates one of the world’s fastest-decarbonizing power systems, marked by a rapid structural shift away from thermal baseload generation toward solar, wind, and storage. With the retirement of major coal-fired power stations accelerating and the federal 82% renewable electricity target for 2030 approaching, the country is deploying substantial market and policy mechanisms to safeguard system reliability. However, accelerating coal retirements increases the urgency of replacing dispatchable capacity, says GlobalData, a leading intelligence and productivity platform. GlobalData’s latest report, “Australia Power Market Trends and Analysis by Capacity, Generation, Transmission, Distribution, Regulations, Key Players and Forecast to 2035,” reveals that the country’s cumulative installed capacity is projected to expand at a compound annual growth rate (CAGR) of 6.2% between 2025 and 2035. Over the same forecast period, the share of renewable capacity share is set to rise from just over 51% to nearly 79%, while the share of renewable electricity generation is anticipated to more than double, exceeding 72% by 2035. Attaurrahman Ojindaram Saibasan, Power Analyst at GlobalData, comments: “The scheduled retirement of foundational coal-fired assets, including Australia’s largest station, Eraring, by 2027 and Yallourn by 2028, is rapidly restructuring the national generation profile. To bridge the looming dispatchable capacity gap, the Capacity Investment Scheme is underwriting 32GW of new renewable and clean firming capacity by 2030 through competitive revenue underwriting mechanisms, providing developers and financiers with long-term revenue certainty.” The retirement of coal capacity also increases the need for resources that can balance variable renewable output and maintain reliability during periods of peak demand. The Capacity Investment Scheme, Renewable Energy Zones (REZs), utility-scale batteries, pumped storage, demand response, and flexible gas generation will therefore play complementary roles as Australia shifts to a higher-renewables electricity system. Saibasan adds: “Australia’s challenge is no longer simply to build renewable generation. It must ensure that clean power is backed by sufficient firming capacity and delivered through a grid that can connect new supply with demand. Transmission projects such as HumeLink, VNI West, Project EnergyConnect, and Marinus Link are essential to unlock Renewable Energy Zones and reduce the risk of curtailment and reliability shortfalls.” Australia’s projected power-sector buildout will require substantial investment across renewable generation, firming capacity, and grid infrastructure. GlobalData expects power-sector investment to exceed $60 billion between 2026 and 2030, with solar PV accounting for the largest share of expenditure, followed by onshore and offshore wind. Saibasan concludes: “Australia’s investment outlook is shaped by a broader set of factors, including renewable-energy targets, rising electricity demand, grid constraints, and the need for firming. Delivery will depend on policy execution, transmission approvals, financing conditions, and the timely completion of projects.” PR: GlobalData PB: Australia’s accelerated coal phase-out demands swift dispatchable capacity replacement, says GlobalData Weitere Beiträge:Aufsichtsrat von Schleswig-Holstein Netz: Christian Fenger ist neuer VorsitzenderStahl, Elektroblech und Spezialstahl, Aperam Innovation Lab führt die Güte 316A einSolarimo baut 2021 Mieter-Solarstromanlagen weiter aus