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ATAIR beim Hamburger Hafengeburtstag: BSH zeigt Forschung und Aufgaben auf See

PB: Die ATAIR beim Hamburger Hafengeburtstag (Quelle: Claudia Thomsen, BSH)
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Das Forschungsschiff ATAIR des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist 2026 zum zweiten Mal beim Hamburger Hafengeburtstag dabei.

  • Open Ship am 9. und 10. Mai 2026 an den Landungsbrücken
  • BSH gibt Einblicke in Aufgaben von Klimabeobachtung bis maritimer Sicherheit
  • Live-Demonstrationen und Mitmachangebote an Bord

(WK-intern) – An den Landungsbrücken lädt das BSH am 9. und 10. Mai 2026 zum Open Ship ein.

Besucherinnen und Besucher können an Bord die vielfältigen Aufgaben der Behörde kennenlernen – von Klimabeobachtung über maritime Sicherheit bis hin zu Vermessungseinsätzen auf Nordsee und Ostsee.

„Die ATAIR steht für das, was das BSH täglich leistet: verlässliche Daten, moderne Technik und engagierte Fachleute im Einsatz für sichere Schifffahrt, gesunde Meere und eine nachhaltige Entwicklung auf Nordsee und Ostsee. Beim Hafengeburtstag geben wir einen transparenten Einblick in diese Arbeit“, sagt BSH Präsident Helge Heegewaldt.

Forschung zum Anfassen

An Bord der ATAIR wird moderne Meeresforschung erlebbar. Bei geführten Rundgängen durch das Schiff können die Gäste an verschiedene Stationen Wissenschaft praxisnah und verständlich erleben.

In Live-Demonstrationen zeigt das BSH unter anderem, wie laut es in der Elbe ist, wie sich der Meeresspiegelanstieg auf Sturmfluten auswirkt oder wie der CO2 Gehalt gemessen wird. Auch der sogenannte Blasenschleier wird vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Technik, die durch aufsteigende Luftblasen Unterwasserschall reduziert und so Meereslebewesen schützt.

Im Klimabereich werden ARGO-Floats präsentiert – autonome Messgeräte, die weltweit in große Tiefen Daten zu Temperatur und Salzgehalt erfassen. Diese Daten bilden die Grundlage für präzisere Klimamodelle, genauere Wettervorhersagen und die Analyse langfristiger Trends.

Auch die Arbeit unter Wasser wird sichtbar: Ein Taucher des BSH zeigt die Ausrüstung und berichtet von Einsätzen, etwa zur Wartung von Messsystemen oder zur Untersuchung von Unterwasserhindernissen wie Wracks.

Messnetze, Emissionen und Planung auf See

Einblicke gibt es auch in das marine Messnetz des BSH. Fest installierte Bojen liefern gemeinsam mit Satellitendaten und den Messfahrten der BSH-Schiffe kontinuierlich Daten aus Nordsee und Ostsee. So werden Umweltveränderungen langfristig beobachtet und bewertet.

Auf dem Vorschiff demonstriert das BSH die Messung von Schiffsabgasen. Mit moderner Sensorik – an Bord, an Land und auch mithilfe von Drohnen – werden Emissionen erfasst. Strengere Vorgaben haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, die Luftqualität in Küstenregionen deutlich zu verbessern.

In einer weiteren Station dreht sich alles um die maritime Raumordnung. Das BSH zeigt, wie Nutzungen auf See koordiniert werden. Dazu gehören Schifffahrt, Naturschutz und Offshore-Windenergie. Ziel ist es, sichere Verkehrswege zu gewährleisten, erneuerbare Energien auszubauen und gleichzeitig die Meeresumwelt zu schützen.

Kunst und Karriere

Mit dem Projekt Kunst Ahoi wird der Rettungsring zum Blickfang. Die Künstlerin Lena Kaufmann präsentiert individuell gestaltete Rettungsringe an Bord. Für Kinder gibt es Mitmachangebote zum Aus- und Anmalen.

Darüber hinaus informiert das BSH über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Beschäftigte geben Einblicke in ihre Arbeit und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Auswahl ist groß: Das BSH bietet mehr als 100 verschiedene Berufsfelder.

Hightech für die Meeresforschung

Die ATAIR ist das größte und modernste Schiff des BSH. Das 75 Meter lange Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiff wurde 2021 in Dienst gestellt und ist überwiegend in der Nordsee im Einsatz. An Bord arbeiten Besatzung und Wissenschaft eng zusammen.

Ausgestattet mit hochauflösenden Echoloten zur 3D-Vermessung des Meeresbodens sowie modernen Labor- und Messsystemen ermöglicht die ATAIR präzise Untersuchungen von der Wasseroberfläche bis zum Meeresgrund.

Open Ship am Hamburger Hafengeburtstag: Am 9. & 10. Mai lädt das BSH jeweils zwischen 10 und 16 Uhr an den St. Pauli Landungsbrücken Brücke 7 auf die ATAIR ein.

Für Vertreterinnen und Vertreter der Medien organisiert das BSH auf Anfrage Interviews mit Fachleuten – direkt an Bord und mit Blick auf den Hafen. Termine dafür vereinbaren wir gerne vorab.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist die maritime Behörde in Deutschland. Das BSH ist zuständig für Schifffahrt, Meeresschutz und nachhaltige Meeresnutzung, Offshore, Meeresvermessung, Meeresdaten und maritime Ressortforschung. 1.000 Beschäftigte in über 100 unterschiedlichen Berufen engagieren sich an den Standorten in Hamburg und Rostock sowie auf fünf Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffen.

Das BSH ist eine Bundesoberbehörde und Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr (BMV).

Das BSH. Schifffahrt. Klima. Daten. Und viel Meer.

PM: BSH

PB: Die ATAIR beim Hamburger Hafengeburtstag (Quelle: Claudia Thomsen, BSH)








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