Werbung Beteiligung an Wind- und Solar-Parks wird zum Standard Finanzierungen Solarenergie Windenergie Windparks 18. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Transparente Beteiligung an Wind- und Solarparks wird für immer mehr Betreiber zum Standard (WK-intern) – Die finanzielle Beteiligung von Kommunen an Wind- und Solarparks gewinnt in Deutschland deutlich an Bedeutung. Neue Auswertungen des Softwareanbieters node.energy zeigen: Im Jahr 2025 haben 152 node.energy-Kunden insgesamt 1.200 Kommunen an 3.000 Anlagen finanziell beteiligt und dabei über 21,5 Mio. Euro aus Wind- und Photovoltaikanlagen direkt in kommunale Haushalte gespült. Ein Großteil dieser Zahlungen wird in der Praxis an Anlagenbetreiber zurückerstattet: Rund 79,5 Prozent der Gesamtsumme, sind erstattungsfähig über den Netzbetreiber. Die Daten zeigen, dass sich die kommunale Beteiligung zunehmend etabliert: Mehr als 21 Prozent der rund 14.000 Anlagen im digitalen Betriebsführungs-Cockpit von node.energy nutzen bereits das Modul zur automatisierten Abwicklung der Zahlungen. Die Daten zeigen darüber hinaus aber auch, dass die dadurch entstehende Erstattungsfähigkeit der zentrale Grund dafür ist, dass Anlagenbetreiber die Kommunen überhaupt beteiligen. Das spiegelt sich in der Zahl wider, dass nur 20 % der ausgezahlten Beträge aus nicht erstattungsfähigen Mengen bestehen und über 80 % der Zuschüsse an die Kommunen wahrscheinlich nur deswe-gen ausgezahlt werden, da sich die Anlagenbetreiber die Beträge erstatten lassen können. Hoher administrativer Aufwand: Automatisierung spart rund 350 Arbeitstage Die kommunale Beteiligung bringt für Betreiber einen erheblichen administrativen Aufwand mit sich. Eine Anlage beteiligt im Durchschnitt vier Gemeinden, gleichzeitig erhält eine Kommune im Schnitt Zahlungen von drei unterschiedlichen Anlagenbetreibern. Entsprechend komplex ist die Abrechnung. Der Aufwand entsteht dabei nicht nur bei der Erstellung der kommunalen Gutschriften, sondern auch im anschließenden Erstattungsprozess gegenüber dem Netzbetreiber. Da Betreiber die Zahlungen nach § 6 EEG in der Regel leisten, weil ein Großteil der Beträge erstattet wird, müssen die entsprechenden Zahlungen anschließend dokumentiert, zusammengeführt und als Erstattungsantrag eingereicht werden. Allein im Jahr 2025 wurden 2.844 Gutschriften erstellt. Würden diese manuell bearbeitet, entstünde pro Vorgang rund eine Stunde Arbeitsaufwand, etwa für die Prüfung von Einspeise-, Vertrags- und Gemeindedaten sowie die Vorbereitung der Erstattungsunterlagen. Digitale Prozesse, die Gutschriften und Erstattungsanträge automatisiert abwickeln, sparen den Betreibern insgesamt rund 350 Arbeitsta-ge administrativen Aufwand. Gesetzliche Änderungen verstärken den Trend Parallel entwickelt sich auch der regulatorische Rahmen weiter. Zwar ist die kommunale Beteiligung nach dem EEG formal freiwillig, doch immer mehr Bundesländer schaffen gesetzliche Rahmenbedingungen, die entsprechende Zahlungen faktisch zum Standard machen. Neue Regelungen traten unter anderem in Bayern zum 1. Januar 2026 in Kraft. Auch Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein passen ihre Beteiligungsgesetze zunehmend an den Mechanismus des § 6 EEG an. Energiewende vor Ort finanzieren und wirtschaftlich betreiben Die aktuellen Zahlen zeigen: Kommunale Beteiligungsmodelle generieren bereits heute Millionenbeträge für Städte und Gemeinden. Einnahmen aus Wind- und Solarparks fließen damit direkt in lokale Haus-halte, etwa für Infrastruktur, Bildung oder soziale Projekte. Gleichzeitig profitieren auch Anlagenbetrei-ber: Standardisierte und transparente Prozesse reduzieren administrativen Aufwand, schaffen Rechts-sicherheit und sichern Liquidität durch eine schnelle Rückerstattung der Zahlungen über Netzbetreiber. Die Auswertung macht damit deutlich: Kommunale Beteiligung entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Standardinstrument der Energiewirtschaft, mit Vorteilen für Betreiber, Kommunen und den Ausbau erneuerbarer Energien insgesamt. „Die Energiewende funktioniert nur, wenn sie wirtschaftlich für Betreiber und gleichzeitig sichtbar für Kommunen ist“, so Falco Meyer-Hübner, Experte für die kaufmännische Betriebsführung bei no-de.energy. „Die Beteiligung nach § 6 EEG schafft genau diesen Ausgleich. Betreiber können Projekte effizient und rechtssicher betreiben, während Kommunen transparent an den Erlösen der Anlagen beteiligt werden. Unsere Daten zeigen, dass digitale Prozesse eine zentrale Rolle für eine skalierbare und rechtssichere Betriebsführung spielen. Es geht um zu viel Geld, um den Prozess in einem fehleran-fälligen, manuellen, excel-basierten Verfahren abzuwickeln, das im nächsten Jahr wieder die gleiche Unsicherheit mit sich bringt.“ PM: node.energy GmbH Energiewende vor Ort finanzieren und wirtschaftlich betreiben / Foto: HB Weitere Beiträge:Vestas gewinnt zwei Aufträge über 100 MW in ChinaWWF-Studie: Windkraft im Burgenland – ein Modell für ganz ÖsterreichSchaeffler steigert Konzernergebnis um 14 Prozent im Jahr 2017