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Statkraft meldet großes Interesse am geplanten Windpark Möhnesee‑Delecker Mark

PB: Der Windpark Möhnesee‑Delecker Mark ist in einem ausgewiesenen Windvorranggebiet  / ©: Statkraft
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Reges Interesse am geplanten Windpark Möhnesee‑Delecker Mark

(WK-intern) – Großes Interesse am geplanten Windpark Möhnesee‑Delecker Mark:

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Nachbarschaft informierten sich bei einer ersten öffentlichen Informationsveranstaltung über das Projekt und den aktuellen Planungsstand.

Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie, stellte die Planungen vor und beantwortete Fragen der Teilnehmenden.

An mehreren Infoständen informierten sich die Teilnehmenden über Projektdetails. Viele nutzten die Gelegenheit, direkt mit den Fachleuten von Statkraft zu sprechen, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

Windenergie dort, wo der Wald bereits stark geschädigt ist

Der Windpark Möhnesee‑Delecker Mark ist in einem ausgewiesenen Windvorranggebiet geplant, das im Regionalplan festgelegt ist. Damit wird die Windenergieerzeugung gezielt an einem dafür vorgesehenen Standort gebündelt. Für die Gemeinde Möhnesee schafft das eine verlässliche Grundlage für ihre Entwicklung, während andere Flächen geschützt bleiben.

Gebaut werden die Anlagen überwiegend auf Waldflächen, die bereits stark durch Trockenheit, Sturm oder Schädlingsbefall geschädigt sind. So lassen sich zusätzliche Eingriffe in Natur und Forst auf das notwendige Minimum begrenzen und bestehende Schadflächen sinnvoll nutzen. Ergänzend setzt Statkraft gezielte Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung um: Dazu zählt die Renaturierung des Elmecker Siepens mit neuen Bachläufen, Feuchtbiotopen und der Entwicklung naturnaher Auenbereiche, die Naturraum und Naherholung gleichermaßen stärken.

Statkraft plant den Windpark mit bis zu fünf Anlagen. Mit einer Leistung von jeweils rund 6,8 Megawatt können sie Strom für bis zu 20.000 Haushalte erzeugen und jährlich rund 64.000 Tonnen CO₂ einsparen. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2029 vorgesehen.

Bauphase zeitlich begrenzt und schonend geplant

Für vier der geplanten Windenergieanlagen liegt bereits eine Genehmigung nach dem Bundes‑Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vor; für eine weitere Anlage wird die Genehmigung erwartet. Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens bereitet Statkraft die Teilnahme an der staatlichen EEG‑Ausschreibung für Windenergie an Land im Jahr 2026 vor. Erst nach einem Zuschlag kann der Bau des Windparks beginnen.

Die Bauphase wird nur wenige Monate dauern und so schonend wie möglich umgesetzt. Dabei nutzt Statkraft soweit möglich bestehende Straßen und Forstwege. Die Verkehrsführung wird frühzeitig geplant, um zusätzliche Belastungen für Anwohnerinnen, Anwohner und den Forst zu vermeiden. Insbesondere wird die Staubentstehung gezielt begrenzt.

Gemeinde und Anwohnende profitieren vom Windpark

Für den geplanten Windpark Möhnesee‑Delecker Mark sind eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde Möhnesee sowie der Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld der Anlagen vorgesehen. Grundlage dafür ist das nordrhein‑westfälische Bürgerenergiegesetz.

Wie diese Beteiligung konkret ausgestaltet wird, vereinbaren Kommune und Statkraft gemeinsam. Kommt keine Einigung zustande, greift eine gesetzliche Ersatzregelung: Der Betreiber zahlt dann 0,2 Cent je eingespeister Kilowattstunde Strom an die berechtigten Gemeinden. Zusätzlich erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich finanziell am Projekt zu beteiligen, etwa über ein Beteiligungsangebot wie ein Nachrangdarlehen.

„Der Windpark Möhnesee‑Delecker Mark ist bewusst dort geplant, wo die Rahmenbedingungen passen: in einem ausgewiesenen Windvorranggebiet und mit deutlichem Abstand zur nächsten Wohnbebauung. Besonders wichtig ist mir, dass wir mit dem Projekt auch etwas an die Region zurückgeben. Die Renaturierung des Elmecker Siepens mit rund 20.000 neuen Bäumen, neuen Feuchtbiotopen und einem höheren ökologischen Wert ist dafür ein gutes Beispiel“, sagt Projektmanager Dr. Thorsten Müller.

PM: Statkraft

PB: Der Windpark Möhnesee‑Delecker Mark ist in einem ausgewiesenen Windvorranggebiet  / Diese Visualisierung stell den zukünftigen Windpark aus Sicht von der Delecker Brücke da. / ©: Statkraft








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