Werbung Mecklenburg-Vorpommern steigert Genehmigungen für Windkraftanlagen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. März 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Windenergie: MV steigert Genehmigungen – bundesweit vorn dabei (WK-intern) – Mecklenburg-Vorpommern gehört 2025 erneut zu den Bundesländern mit den höchsten absoluten Genehmigungszahlen im Windenergiebereich. 188 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.146 Megawatt wurden im vergangenen Jahr genehmigt. Insgesamt trafen die Behörden 147 Entscheidungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) – fast doppelt so viele wie im Jahr 2024 (88 Entscheidungen). Auch im Offshore-Bereich wurden wichtige Weichen gestellt: Im Dezember 2025 wurde die zweite wesentliche Änderung des Offshore-Windparks Gennaker mit 63 Anlagen und 976,5 Megawatt Leistung genehmigt. Das Investitionsvolumen im Onshore-Bereich lag 2025 bei rund 1,95 Milliarden Euro. „Die Zahlen zeigen klar: Mecklenburg-Vorpommern bringt die Energiewende mit Tempo voran. Wir schaffen Investitionssicherheit, stärken die regionale Wertschöpfung und sichern zugleich hohe Umweltstandards“, erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. Hoher Antragsdruck – beschleunigte Verfahren greifen Der deutliche Anstieg der Entscheidungen erfolgt vor dem Hintergrund eines außergewöhnlich hohen Antragsaufkommens. 161 neue Genehmigungsanträge gingen 2025 ein – nahezu eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Zum Jahresende befanden sich 374 Anträge mit 1.544 Windenergieanlagen im Verfahren. Das entspricht einer potenziellen Gesamtleistung von über 8,5 Gigawatt und einem geschätzten Investitionsvolumen von rund 14,5 Milliarden Euro. Ein zentraler Baustein für die Beschleunigung ist der gezielte Personalaufbau im Energiewendebereich. Seit 2013 wurden zusätzliche unbefristete Stellen in den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt, im Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie sowie in den beteiligten Ministerien geschaffen. Besonders das vierte Quartal 2025 zeigt, dass diese Maßnahmen Wirkung entfalten. Gleichzeitig prägen weiterhin zahlreiche Altverfahren die Statistik: Von den 374 laufenden Verfahren stammen 213 Anträge aus Vorjahren. „Wir arbeiten diese Verfahren konsequent ab – und das trotz bundesweit besonders hoher Fallzahlen. Energiewende heißt für uns: schneller werden, ohne fachliche Qualität und Rechtssicherheit zu gefährden“, betonte Backhaus. Dialog vor Ort Trotz der positiven Bilanz bleibt der Ausbau der Windenergie mit Konflikten verbunden. Minister Backhaus wird sich daher am 3. März in Bekow bei Hagenow sowie am 5. März in Penzlin mit Bürgerinitiativen austauschen. In Bekow stehen Fragen zur möglichen Ausweisung eines Windenergie-Sondergebietes im Bereich eines Landschaftsschutzgebietes im Mittelpunkt. In der Region Penzlin geht es vor allem um die Gesamtbelastung der Kulturlandschaft durch bestehende und geplante Anlagen sowie begleitende Infrastruktur. „Die Energiewende gelingt nur, wenn wir Umwelt- und Naturschutz, kommunale Planungshoheit und berechtigte Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Mein Anspruch ist es, erneuerbare Energien rechtssicher, transparent und im Dialog voranzubringen. Politische Einzelentscheidungen gegen geltendes Recht wird es nicht geben – aber sehr wohl den offenen Austausch“, so Backhaus. PM: Mecklenburg-Vorpommern PB: Mecklenburg-Vorpommern Weitere Beiträge:NRW entscheidet sich im neuen Landesentwicklungsplan auf 1.500-Meter-Abstand und das Verbot von Wind...Equinor beteiligt sich an NortH2, Europas größtem Projekt für grünen WasserstoffPositiver Ausblick der PNE AG für weiteres Wachstum in 2019