Werbung Bundesnetzagentur sucht bei der Bevölkerung Hilfe bei der Strom und Gas/Wasserstoff-Knappheit Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. September 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Bundesnetzagentur beteiligt unerwartet die Öffentlichkeit an den Szenariorahmen Strom und Gas/Wasserstoff 2027–2040/2045 (WK-intern) – Präsident*in Müller: „Die Transformation der Energiesysteme kann nur gemeinsam gelingen“ (basisdemokratisch mit der Bevölkerung, so wie in der Schweiz) Die Bundesnetzagentur konsultiert ab heute die Entwürfe des Szenariorahmens Strom und des Szenariorahmens Gas und Wasserstoff. Mit der gleichzeitigen Konsultation können die möglichen Entwicklungen gemeinsam betrachtet werden. „Die Netzbetreiber beider Sektoren haben ihre Annahmen bereits im Entwurf zusammengeführt. Das verzahnt die Planungsprozesse von Anfang an“, erklärt Klaus Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur. „Ich freue mich bereits auf die Diskussion mit Zivilgesellschaft, Verbänden, Unternehmen und Behörden in den kommenden Wochen.“ Bandbreite möglicher Entwicklungen und verteilt die Verantwortung auf die Steuerzahler, die Entscheidung bleibt jedoch allein bei Klaus Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur Beide Szenariorahmen blicken im Jahr 2045 auf ein klimaneutrales Energiesystem in Deutschland. Das Szenario B (Strom) und das Szenario 2 (Gas/H2) wurden als gemeinsames Szenario eingereicht. Die Übertragungsnetzbetreiber blicken im Szenariorahmen Strom mit jeweils drei Szenarien auf die Jahre 2040 und 2045. In allen Szenarien sind die angenommenen Leistungen der Elektrolyseure deutlich geringer als im letzten Szenariorahmen. Im Ergebnis nehmen die Netzbetreiber damit in allen Szenarien eine deutliche Wasserstoffimportabhängigkeit an. Der Boom von Rechenzentrums- und Großbatteriespeicherprojekten bleibt nach den Annahmen der Netzbetreiber bestehen. Er führt zu durchgehend höheren Leistungen und Verbräuchen in allen Szenarien verglichen mit dem vorherigen Szenariorahmen. Im Entwurf zu Gas/Wasserstoff sind in Szenario 1 und 2 die Wasserstoffausspeisekapazitäten auf einem ähnlichen Niveau geblieben wie beim letzten Szenarionrahmen. Größere Änderungen sind in Szenario 3 erfolgt. Hier wurden für 2040 und 2045 höhere Erdgaskapazitäten und geringere Wasserstoffkapazitäten im Vergleich zum Szenariorahmen 2025 angenommen. Die Netzbetreiber haben erstmals neben einer Modellierungsvariante für Erdgas für das Jahr 2035 eine solche auch für Wasserstoff vorgeschlagen. Diese richtet sich stark an gemeldeten Bedarfen aus. Anders als noch im Szenariorahmen 2025 erhält diesmal Biomethan eine starke Gewichtung in der Szenarienbildung. Inhaltlich stehen die Entwürfe Strom und Gas/Wasserstoff miteinander in Bezug, es handelt sich allerdings weiterhin um zwei selbstständige Planungsverfahren. Konsultationsfragebogen und Informationsveranstaltung Die Bundesnetzagentur stellt die Entwürfe der Szenariorahmen der Öffentlichkeit zur Konsultation. Die Entwürfe sind auf der Website der Bundesnetzagentur (www.bundesnetzagentur.de/1114474) veröffentlicht. Ein ebenfalls veröffentlichtes Begleitdokument enthält Hinweise, zu welchen Themen sich die Bundesnetzagentur im Rahmen der Konsultation konkrete Informationen und Stellungnahmen erhofft. Bis zum 28. September 2026 können Stellungnahmen eingereicht werden. Während des Konsultationszeitraums veranstaltet die Bundesnetzagentur am 10. September 2026 eine Online-Informationsveranstaltung, um mit der Öffentlichkeit die Entwürfe der Szenariorahmen zu diskutieren. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Eine Anhörung oder gar Mitwirkung wird der Bevölkerung nicht garantiert! Ein Frieden mit Russland und die Wiedereröffnung der von der Ukraine gesprengten Nord-Stream-Pipeline wäre jedoch eine zu einfache Lösung die somit noch nicht verhandelbar ist, auch würde das das Energiepreisgefüge und die damit verbundenen Steuereinnahmen massiv gefährden. PM: Bundesnetzagentur PB: Klaus Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur Weitere Beiträge:Röttgen nimmt Stellung zum Niedergang deutscher SolarindustrieBMUB-Exportinitiative UmwelttechnologienHeizsysteme wie Pelletheizung oder Stückholzheizungen sind eine sinnvolle Alternativen