Werbung Outokumpu unterstützt das künftige System über Schutzmaßnahmen Erneuerbare & Ökologie Technik 24. April 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Outokumpu begrüßt die Einigung über Schutzmaßnahmen für die europäische Stahlindustrie (WK-intern) – Die Europäische Kommission, das Parlament und der Rat haben in ihren Trilog-Verhandlungen eine Einigung über Schutzmaßnahmen im Stahlsektor erzielt. Der vereinbarte Text wird nun in den kommenden Wochen dem Europäischen Parlament und dem Rat zur formellen Annahme vorgelegt, mit dem Ziel, sein Inkrafttreten zum 1. Juli 2026 sicherzustellen, wenn die bisher geltenden Stahlschutzmaßnahmen auslaufen. Outokumpu unterstützt das künftige System, das die Quoten im Vergleich zu jenen von 2024 um etwa 47 Prozent reduziert und den Zollsatz für Einfuhren außerhalb der Quote auf 50 Prozent erhöht. Innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der Verordnung wird die Kommission prüfen, ob der Anwendungsbereich auf weitere Stahlerzeugnisse ausgeweitet werden sollte, einschließlich Rohre und Rohrleitungserzeugnisse, bestimmte Drahtarten sowie geschmiedete Stäbe, und gegebenenfalls legislative Änderungen vorschlagen. „Outokumpu ist der Auffassung, dass die neuen Schutzmaßnahmen die europäische Stahlindustrie weiter vor globalen Überkapazitäten, unlauterem Wettbewerb und Verlagerung von Treibhausgasemissionen (Carbon Leakage) schützen werden. Eine schwache Nachfrage, gepaart mit einem hohen Anteil billiger Importe aus Asien sowie 50-prozentigen Zöllen in den Vereinigten Staaten, haben zu einem Rückgang der Kapazitätsauslastung bei europäischen Produzenten geführt. Wir bekennen uns zum freien Handel, doch dieser muss fair sein – was angesichts stark subventionierter Stahlimporte aus Asien nach Europa und der Umgehung bestehender Schutzmaßnahmen nicht der Fall ist. Europäischer Edelstahl weist weltweit den geringsten CO₂-Fußabdruck auf. Während der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus für faire Wettbewerbsbedingungen sorgt, sind zusätzliche Schutzmaßnahmen darüber hinaus erforderlich“, erklärt Kati ter Horst, Vorstandsvorsitzende und CEO von Outokumpu. Ursprungsland muss klar definiert sein und der Übertragsmechanismus begrenzt werden Outokumpu begrüßt, dass die Verordnung Ursprungsbestimmungen nach dem Schmelz- und Gießverfahren einführt, um Umgehungspraktiken zu verhindern und die Transparenz entlang der Lieferkette zu erhöhen. Dieses Prinzip bestimmt das Land, in dem der Stahl erstmals in flüssiger Form in einem Ofen erzeugt und anschließend in seine erste feste Form gegossen wurde. „Outokumpu unterstützt die Definition des Ursprungslandes durch die Kommission anhand des Ortes, an dem der Stahl geschmolzen und gegossen wurde. Auf diese Weise können Hersteller die Quoten nicht durch eine Weiterverarbeitung des Stahls in einem anderen Land umgehen. Wir wollen sicherstellen, dass der Ursprung des Stahls mittels der bestverfügbaren Methoden überprüfbar ist, etwa durch ein Herstellungswerk-Prüfzeugnis, das bereits zur Dokumentation der chemischen und mechanischen Eigenschaften von Materialien verwendet wird. Wir erwarten, dass die Kommission diese bestehende Methode bei der Festlegung der Verifizierungsanforderungen berücksichtigt“, ergänzt Kati ter Horst. Im ersten Jahr der Anwendung können nicht ausgeschöpfte Importquoten für alle Produktkategorien von einem Quartal auf das nächste übertragen werden. Wir begrüßen, dass die Kommission ab dem zweiten Jahr festlegen wird, ob ein solcher quartalsweiser Übertrag für bestimmte Produktkategorien auf Grundlage festgelegter Kriterien weiterhin zulässig sein soll. Über Outokumpu Wegweisende Werkstoffe und Technologien zum Antrieb von morgen formen die Vision von Outokumpu. Als weltweit führender Anbieter von nachhaltigem Edelstahl beschleunigen wir die grüne Transformation und treiben die Entwicklung von CO₂-armen Metallen und Lösungen entlang der gesamten Edelstahl-Wertschöpfungskette voran – und darüber hinaus. Unser Geschäftsmodell basiert auf der Kreislaufwirtschaft: Unsere Produkte bestehen zu mehr als 90 Prozent aus recycelten Rohstoffanteilen, die wir zu vollständig recycelbarem Edelstahl mit einem bis zu 75 Prozent geringeren CO₂-Fußabdruck als dem Branchendurchschnitt verarbeiten. Dieser Edelstahl findet Anwendung in zahlreichen Bereichen der Gesellschaft, darunter Infrastruktur, Energie, industrielle Anwendungen und Haushaltsgeräte. Mit unserer neuen EVOLVE-Strategie konzentrieren wir uns darauf, den Wert von nachhaltigem Edelstahl weiter zu maximieren und gleichzeitig unser Angebot für fortschrittliche Werkstoffe und Legierungen, Ferrochrom und innovative Technologien auszubauen. Outokumpu betreibt Produktionsstandorte in Finnland, Deutschland, Schweden, den Niederlanden, den USA und Mexiko. Darüber hinaus verfügen wir mit unserem Bergwerk in Kemi, Finnland, über die einzige Chrommine innerhalb der Europäischen Union. Im Jahr 2025 erzielte Outokumpu einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt rund 8.600 Mitarbeitende in fast 30 Ländern und hat seinen Hauptsitz in Helsinki, Finnland. Die Aktie von Outokumpu ist an der Nasdaq Helsinki notiert. Weitere Informationen unter. Weitere Informationen unter: www.outokumpu.com PM: Outokumpu PB: Kati ter Horst, Vorstandsvorsitzende und CEO von Outokumpu / ©: Outokumpu Weitere Beiträge:Größtes Solarkraftwerk der Niederlande wird von Landesbank Baden-Württemberg finanziertBei der EEG-Umlage liegt die Wahrheit in der MitteKoalitionsvertrag ist zukunftsvergessen - Solide und zukunftsfähige Staatsfinanzen gibt es nur mit a...