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Vector und Hubject erleichtern VDV-261-Vorkonditionierung für elektrische Busflotten

PB: VDV-261-Vorkonditionierung eines elektrischen Busses Bildrechte: Vector Informatik
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Stuttgart, Deutschland – Vector Informatik erweitert sein Lade- und Energiemanagement vCharM um wesentliche Funktionen für die VDV-261-konforme Vorkonditionierung elektrischer Busflotten.

(WK-intern) – Gemeinsam mit Hubject ermöglicht Vector ein automatisiertes Zertifikatsmanagement über eine öffentliche Public Key Infrastructure (PKI).

Zusätzlich realisiert die Hardware vCharM.edge eine VDV-261-konforme Kommunikation auch in bestehenden IPv4-Netzwerken. Damit sinken Aufwand und Fehleranfälligkeit bei der Einführung der Vorkonditionierung im E-Bus Betrieb deutlich.

Die Vorkonditionierung nach VDV 261 nutzt die Energie der Ladesäule, um verschiedene Fahrzeugbereiche bereits vor Betriebsbeginn zu temperieren. Elektrobusse starten dadurch mit voller Ladeleistung in den Linienbetrieb. Bei Abfahrt steht mehr nutzbare Energie zur Verfügung, da während der Fahrt keine zusätzliche Energie für das Aufheizen benötigt wird.

Automatisiertes Zertifikatsmanagement für VDV 261

Die VDV 261 schreibt gesicherte TLS-Verbindungen zwischen Fahrzeug, Ladesäule und Backend vor. Voraussetzung dafür ist, dass alle beteiligten Systeme über Zertifikate derselben Zertifizierungsstelle verfügen. Bislang mussten diese Zertifikate manuell erstellt und verteilt werden, was mit einem hohen Aufwand verbunden war.

Um diese Komplexität zu reduzieren, hat Vector eine Partnerschaft mit Hubject geschlossen, einem der weltweit führenden Betreiber von PKI-Infrastrukturen. Als erstes Lade- und Energiemanagementsystem ermöglicht vCharM die automatisierte Erstellung der erforderlichen Zertifikate über eine öffentliche PKI sowie deren automatische Installation auf Ladesäule und Backend. Das zugehörige Stammzertifikat von Hubject ist bei vielen Fahrzeugherstellern bereits vorinstalliert, wodurch manueller Aufwand und Fehleranfälligkeit erheblich sinken. Insbesondere bei großen Busflotten und komplexen Depotstrukturen führt dies zu einer deutlich schnelleren Einführung der VDV-261-Funktionalität.

VDV-261-Kommunikation auch in bestehenden IPv4-Infrastrukturen

Neben den Sicherheitsanforderungen verlangt die VDV 261 eine durchgehende IPv6-Kommunikation vom Fahrzeug über die Ladesäule bis zum Backend. In der Praxis basieren jedoch viele bestehende Firmennetze und Mobilfunkanbindungen weiterhin auf IPv4.

Mit vCharM.edge hebt Vector diese Einschränkung auf. Die Hardware integriert einen IPv6 zu IPv4 Proxy, der eine VDV-261-konforme Kommunikation ermöglicht, ohne dass Verkehrsbetriebe ihre bestehende Netzwerkinfrastruktur umstellen müssen. Bestehende IPv4-Umgebungen bleiben vollständig nutzbar und der Implementierungsaufwand nimmt ab.

Mehr nutzbare Energie bei Abfahrt

Die Kombination aus automatisiertem Zertifikatsmanagement und IPv4-Integration erleichtert die Umsetzung der VDV 261 maßgeblich. Verkehrsbetriebe können die Vorkonditionierung ihrer Elektrobusse einfach, zuverlässig und wirtschaftlich realisieren. Ein zentraler betrieblicher Vorteil liegt in der höheren verfügbaren Energie bei Abfahrt. Fahrzeuge starten vorkonditioniert in den Linienbetrieb und beziehen die benötigte Energie direkt über die Ladesäule. Das verbessert Reichweite, Planbarkeit und Betriebssicherheit im täglichen Einsatz. Die neuen Funktionen sind ab sofort Bestandteil des Vector Lade- und Energiemanagements vCharM und stehen Neu- sowie Bestandskunden zur Verfügung.

„Wir beseitigen zwei der größten praktischen Hürden bei der Einführung der VDV 261. Das komplexe Zertifikatsmanagement und die IPv6-Pflicht in typischen IPv4-Infrastrukturen. Damit ermöglichen wir Verkehrsbetrieben eine deutlich schnellere Umsetzung und effizient vorkonditionierte Fahrzeuge mit maximaler Energie bei Abfahrt“, sagt Christian Witt, Produktmanager bei Vector.

Hubject unterstreicht: „Mit der Erweiterung der Hubject V2G-PKI um den Use Case VDV 261 ermöglichen wir Verkehrsunternehmen und Systemanbietern eine deutlich vereinfachte, sichere und kosteneffiziente Umsetzung der VDV261 für ihren elektrischen Fuhrpark. Durch die Nutzung der etablierten, skalierbaren V2G-PKI-Infrastruktur werden Synergien gehoben, parallele Zertifikatslandschaften vermieden und Aufwand sowie Betriebskosten nachhaltig reduziert. Als neutraler V2G-PKI-Operator unterstützt Hubject damit die schnelle, interoperable Einführung von VDV 261 im Markt.“

Über Hubject

Die Hubject GmbH ist ein weltweit führender Anbieter interoperabler Ladelösungen für die Elektromobilität. Die offene Plattform ermöglicht eine sichere, standardisierte Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur und unterstützt so die internationale Skalierung nachhaltiger Mobilität.

Mehr Informationen unter: www.vector.de/vcharm

Über Hubject:
Hubject vereinfacht das Laden von Elektrofahrzeugen. Über die eigene eRoaming-Plattform intercharge verbindet der eMobility-Spezialist CPOs und eMobility-Dienstleister (eMSPs), um einen standardisierten Zugang zur Ladeinfrastruktur zu ermöglichen. Hubject betreibt das weltweit größte anbieterübergreifende Ladenetzwerk und verbindet über 1.000.000 Ladepunkte sowie mehr als 3.000 B2B-Partner in über 70 Ländern. Zudem ist das Unternehmen führend in der Plug&Charge (PnC)-Technologie mit 4.500.000 PnC-fähigen Elektrofahrzeugen und nutzt die Normen ISO 15118-2 und -20, um ein sicheres und nahtloses Ladeerlebnis für Elektrofahrzeuge zu gewährleisten. Hubject ist ebenso das erste Unternehmen im Bereich Elektrofahrzeuge, das auf Basis einer eigenen Zahlungslizenz Finanzdienstleistungen für EV-Unternehmen anbietet.

Über Vector

Vector ist ein führender Lösungsanbieter für die Entwicklung und Vernetzung software-definierter Systeme. Seit über 35 Jahren befähigt Vector weltweit Hersteller und Zulieferer, komplexe elektronische Produkte mit höchsten Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit, Cybersecurity und Effizienz zu realisieren – insbesondere in der Automobilindustrie sowie zunehmend in Medizintechnik, IoT, Rail und Aerospace. Im Zentrum steht ein umfassendes Software-Ökosystem, das Tools, Embedded Software, Cloud-Services und Dienstleistungen zu einer hoch performanten Entwicklungsumgebung integriert. Mit technologischer Exzellenz und in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entwickelt Vector maßgeschneiderte Lösungen, die Komplexität beherrschbar machen, Entwicklungsprozesse beschleunigen und zukunftsweisenden Innovationen den Weg bereiten.
Vector beschäftigt als unabhängiges Unternehmen über 4.500 Mitarbeitende an 32 Standorten weltweit und erzielte 2024 einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. Neben dem Hauptsitz in Stuttgart ist Vector unter anderem in Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Südkorea, Österreich, Rumänien, Schweden, Spanien und den USA vertreten.

PM: Vector Informatik

PB: VDV-261-Vorkonditionierung eines elektrischen Busses Bildrechte: Vector Informatik








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