Mittlere und kleine Gewerbe leiden unter Strompreisen Mitteilungen 31. Oktober 2013 (WK-intern) - Heidelberg - Die Strompreise steigen wieder und belasten private und gewerbliche Verbraucher. Während große Industriekonzerne ihre Stromkosten durch die Befreiung von Abgaben und Steuern niedrig halten können, müssen mittlere und kleine Betriebe mit stark steigenden Kosten kämpfen. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox bietet Sondervertragskunden die Möglichkeit, sich durch optimale Beschaffung günstigere Strompreise zu sichern. Stromkosten für mittelgroße Gewerbe um 9 Prozent gestiegen Die Lasten innerhalb der Industrie sind ungleich verteilt, da die größten Industrieverbraucher (>70 GWh) fast vollständig von Netzentgelten und Steuern befreit sind. Wie eine Auswertung des europäischen Statistikamtes Eurostat zeigt, steigt gleichzeitig die Belastung für mittlere Industriebetriebe stetig an. Ein Betrieb
IHK Cottbus ist ab sofort Regionalpartner für Energieberatung Erneuerbare & Ökologie Technik 21. Oktober 2013 (WK-intern) - Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus ist beim Programm „Energieberatung Mittelstand“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ab sofort Regionalpartner für Südbrandenburg. Die IHK Cottbus ist damit Ansprechpartner für kleine und mittlere Unternehmen, die eine geförderte Energieberatung in Anspruch nehmen möchten. Das Angebot der IHK Cottbus umfasst die Information von interessierten Unternehmen über Umfang und Ablauf der Energieberatung sowie die Vermittlung qualifizierter Energieberater aus der KfW-Beraterbörse. Entscheidet sich das Unternehmen für eine Energieberatung, nimmt die IHK Cottbus den Antrag auf den Förderzuschuss entgegen und begleitet es bis zur Abrechnung bei der KfW. Das Programm ist für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert.
Studie: Kompletter CO2-Ausstoß der EU ließe sich bis 2030 im Stromsektor sparen Mitteilungen 16. Oktober 2013 (WK-intern) - Siemens-Studie: Kompletter CO2-Ausstoß der EU ließe sich bis 2030 im Stromsektor sparen Weltweiter Strombedarf steigt bis 2030 um mehr als die Hälfte CO2-Ausstoß des Stromsektors könnte dabei um ein Viertel zunehmen Weitreichender Ersatz von Kohle- durch moderne Gaskraftwerke könnte CO2-Emissionen sogar sinken lassen Durch Verzicht auf Kohleverstromung ließen sich Emissionen in Höhe des gesamten CO2-Ausstoßes der EU vermeiden Der weltweite Strombedarf wird in diesem und im kommenden Jahrzehnt im Schnitt um nahezu drei Prozent jährlich zulegen. Dieses moderate Wachstum führt in Summe bis 2030 zu einem Anstieg des Strombedarfs um mehr als die Hälfte. Der damit verbundene CO2-Ausstoß dürfte angesichts der absehbaren Art
Gesunkene Strom-Großhandelspreise wirken dem Strompreisanstieg entgegen Mitteilungen 15. Oktober 2013 (WK-intern) - Trotz steigender staatlicher Umlagen: Strompreise bleiben für die meisten EnBW-Kunden bis weit ins Jahr 2014 stabil Gesunkene Großhandelspreise wirken Anstieg entgegen Ausnahmen nur bei Laufzeitverträgen und Wärmestrom Die Preise für Haushaltsstrom bleiben für die große Mehrzahl der EnBW-Kunden voraussichtlich bis weit ins Jahr 2014 stabil. „Die niedrigeren Großhandelspreise wirken sich jetzt stärker in der Kalkulation aus. Das geben wir an unsere Kunden weiter und können damit dem Anstieg der staatlichen Umlagen entgegenwirken“, erklärte EnBW-Vertriebsvorstand Dr. Dirk Mausbeck. Die Aussage gilt für die klassischen Haushaltsstrom-Tarife, also insbesondere die Grundversorgung und die meisten Sonderprodukte. Das entspricht fast 90 Prozent der EnBW-Kunden in diesem Segment.
VKU: Eine Reform des EEG ist unumgänglich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 15. Oktober 201315. Oktober 2013 (WK-intern) - Die Betreiber der deutschen Übertragungsnetze haben heute bekannt gegeben, dass sich die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) ab dem 1. Januar 2014 von 5,277 Cent auf 6,240 Cent pro Kilowattstunde erhöhen wird. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mahnt angesichts der seit Jahren massiv steigenden Umlagen eine Reform des EEG an. Die Kritikpunkte des VKU: Das derzeitige Regulierungsregime erlaubt keine mengenmäßige Steuerung des Ausbaus. Außerdem fehlen wettbewerbliche Elemente im Marktdesign, die zu mehr Kosteneffizienz führen. Das wirkt sich bereits heute auf deutlich steigende Strompreise aus. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck: „Wenn am jetzigen Fördersystem nicht schnell etwas geändert wird, werden die Kosten
EEG-Umlage muss direkt begrenzt werden Erneuerbare & Ökologie 15. Oktober 2013 (WK-intern) - EEG-Umlage kein Preisschild für die Energiewende Der heute veröffentlichte Anstieg der EEG-Umlage auf 6,24 Cent/kWh für 2014 geht nur zu einem geringen Teil auf den Zubau von Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbarer Energie (EE) zurück. Der Ausbau hat nur einen Anteil von 15 % oder 0,15 Cent/kWh an dem Anstieg der EEG-Umlage von insgesamt knapp 1 Cent/kWh, erklärt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Die reinen Finanzierungskosten für EE-Anlagen machen auch an der gestiegenen EEG-Umlage 2014 nur 2,54 Cent/kWh von 6,24 Cent/kWh aus. „Die EEG-Umlage ist also schon lange kein Preisschild mehr für den Ausbau der
Sinkende Strompreise für Großabnehmer treiben Stromkosten für Verbraucher Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 2. Oktober 2013 (WK-intern) - Fehler im System: Sinkende Strompreise für Großabnehmer treiben Stromkosten für Verbraucher Münster - Der Abwärtstrend bei den Strompreisen für die Großabnehmer und die Industrie hält auch im September 2013 weiter an. Für Grundlaststrom mussten im abgelaufenen Monat im Mittel nur noch 4,17 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Das ist ein Rückgang um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (September 2012: 4,47 Cent/kWh), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die Ergebnisse basieren auf den Spotmarkt-Daten der Strombörse. Noch deutlicher fällt der Preisrückgang für die ersten neun Monate des laufenden Jahres aus. Von Januar bis September 2013 sinkt der
Die Energiepolitik nach der Bundestagswahl Forschungs-Mitteilungen News allgemein 20. September 201319. September 2013 (WK-intern) - Die Energiewende und die damit verknüpften Maßnahmen zum Erreichen der gesteckten Ziele sind im diesjährigen Bundestagswahlkampf ein kontrovers diskutiertes Thema. Insbesondere steigende Strompreise und allen voran die Entwicklung der EEG-Umlage lassen in der öffentlichen Meinung zunehmende Zweifel an der Eignung der gewählten Instrumente für eine tragfähige Energiewende laut werden, was von den meisten Parteien im Wahlkampf aufgegriffen wird. Die Forschungsstelle für Energiewirtschaft hat aus diesem Anlass die energiepolitischen Ziele der größeren deutschen Parteien analysiert und die Kernaussagen zusammengefasst. Es zeigte sich, dass die energiepolitischen Leitlinien der betrachteten Parteien nur unwesentlich voneinander abweichen. Alle Parteien bekräftigen als langfristiges Ziel
Energie muss bezahlbar bleiben Mitteilungen 18. September 2013 (WK-news) - Der wirtschaftspolitische Sprecher Thomas, der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas, hat Bündnis 90/Die Grünen vor einem energiepolitischen Blindflug gewarnt. „Wir haben hierzulande einen Anteil von rund 37 Prozent regenerativen Energien, zahlen aber schon fast 6 Cent für die EEG-Umlage. 100 Prozent erneuerbare Energie, so wie es die Grünen fordern, könnte eine Preissteigerung um das Doppelte bedeuten. Energie muss bezahlbar bleiben. Dies sind wir den Bürgerinnen und Bürgern schuldig“, so Thomas. Dieser fordert die Grünen auf, zu ihrer Verantwortung zu stehen. Zur Ehrlichkeit gehöre, dass die Grünen ein EEG eingeführt hätten, das allein auf den subventionierten, quantitativen Ausbau setze und andere
Infobrief zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 14. September 2013 Studie belegt: Grüne Vorschläge senken den Strompreis Inhalt: Studie belegt: Grüne Vorschläge senken den Strompreis DUH-Analyse: Die Bundesregierung redet strategisch die Energiewende kaputt Präsidenten von BDI und BDA fordern den Konkurs der Erneuerbaren Energien Branche Dass nicht die Erneuerbaren Energien am Anstieg des Strompreises Schuld sind, sondern hausgemachte Fehler der schwarz-gelben Bundesregierung hat sich inzwischen nicht nur rumgesprochen, sondern macht nun auch eine Studie deutlich, die die Grünen Reformvorschläge im EEG nachgeprüft und -gerechnet hat. Die Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme belegt, dass mit den vorgeschlagenen Grünen Maßnahmen der Strompreis gesenkt werden kann. Insgesamt könnten damit die privaten Stromkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen schon zum
In den letzten 13 Jahren haben sich die Strompreise verdoppelt Mitteilungen Verbraucherberatung 12. September 2013 Verschenktes Geld: Wer nicht wechselt, zahlt drauf Heidelberg. Die Strompreise für private Verbraucher und kleinere Gewerbebetriebe sind in den letzten 13 Jahren um fast 100 Prozent angestiegen. Besonders viel bezahlt, wer sich noch nie um einen günstigeren Tarif gekümmert hat und noch in der Grundversorgung des örtlichen Stromanbieters ist. Würden all diese Haushaltskunden den Stromanbieter wechseln, könnten sie zusammen mehr als 7 Milliarden Euro sparen. Fast die Hälfte der Stromkunden ist noch in der Grundversorgung Laut Angaben der Bundesnetzagentur sind 39,8 Prozent der Haushaltskunden (private Verbraucher und Gewerbebetriebe mit einem Verbrauch unter 10.000 kWh) noch in der teuren Grundversorgung des örtlichen Anbieters. Das
Verbraucher zahlen mehr für Strom, obwohl die Ökostrom-Produktion sinkt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 4. September 2013 (WK-intern) - Münster - Eigentlich soll mit der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der stetige Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert werden. Laut Einschätzung der Bundesregierung könnte die EEG-Umlage im nächsten Jahr kräftig um 20 Prozent auf über 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zunehmen. Jetzt belegen aber aktuelle Zahlen, dass die EEG-Umlage für die Stromkunden rasant steigen soll, obwohl die Ökostrom-Produktion im Jahr 2013 bisher gesunken ist, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Nach den Daten der Strombörse EEX haben Wind- und Photovoltaikanlagen in den ersten acht Monaten rd. 1,3 Milliarden Kilowattstunden bzw. 2,6 Prozent weniger produziert