Schlussentwurf zur ISO 14001 verabschiedet – Umweltmanagement-Norm erscheint im September Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Mai 2015 Der Schlussentwurf der Internationalen Norm ISO 14001 „Umweltmanagementsysteme - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung‟ wurde Ende April in London finalisiert. (WK-intern) - Während der 10. Sitzung der internationalen Arbeitsgruppe – unter US-amerikanischem Vorsitz und gemeinsamem Sekretariat von DIN (Deutschland) und BSI (Vereinigtes Königreich) – verabschiedeten die Experten das Dokument. Zum Norm-Entwurf waren rund 1400 Kommentare aus 39 Ländern eingegangen. Trotz der hohen Anzahl an Kommentaren, welche vor allem das große weltweite Interesse an diesem Dokument widerspiegeln, nahmen die Experten den Norm-Entwurf mit einer Mehrheit von 92 Prozent, bei 59 abstimmenden Nationen, an. Geplant ist die Veröffentlichung der Internationalen Norm ISO 14001:2015 für Anfang September 2015.
Hauptkläranlage Wien testet Erfindung von Vienna Water Monitoring Ökologie Technik 5. Mai 2015 RASCH & SICHER: INNOVATIVES VERFAHREN ZUR WASSERGÜTE-KONTROLLE AUS ÖSTERREICH (WK-intern) - Eine neue Methode aus Österreich stellt 190-fach schneller als die Standardmethode fest, ob Wasser mit Fäkalkeimen belastet ist. Wien - Herkömmliche Untersuchungen im Labor dauern bis zu 48 Stunden – die vom österreichischen Startup Vienna Water Monitoring GmbH (VWM) entwickelte Methode schafft es in 15 Minuten. Dank der Unterstützung des universitären Gründerservice INiTS konnten bereits erste Messgeräte hergestellt werden, die nun erfolgreich in einem gemeinsamen Projekt mit der TU Wien und der Hauptkläranlage der Stadt Wien getestet werden. Wasserversorgung und -aufbereitung sind komplexe Prozesse und müssen laufend überwacht werden, um sicherzustellen, dass kein verschmutztes
Wie gefährlich sind Umweltchemikalien und wie beeinflussen sie unsere Gesundheit? Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 4. Mai 2015 HITLISTE DER UMWELTCHEMIKALIEN Wie gefährlich sind Umweltchemikalien und wie beeinflussen sie unsere Gesundheit? (WK-intern) - Die Pharmazeutin Daniela Schuster entwickelt in einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF ein computerbasiertes "Frühwarnsystem" für gefährliche Substanzen. Wir sind täglich einer Reihe von Umweltchemikalien ausgesetzt. Sie befinden sich in Putzmitteln, Kosmetika, Plastikprodukten, Textilien oder auch Nahrungsergänzungsmitteln. Viele dieser synthetisch erzeugten Produkte hinterlassen Spuren in unserem Körper und haben nachweislich Auswirkungen auf das Immunsystem, den Hormonhaushalt oder auf Herz und Kreislauf. Im Rahmen des REACH-Programmes der Europäischen Union und des US-National-Toxicity-Programms werden Chemikalien inzwischen systematisch auf ihre Auswirkungen hin untersucht. Die Pharmazeutin Daniela Schuster entwickelt Methoden, um diese Tests um
Funktionsstörungen an mehreren Brandschutzklappen im Kernkraftwerk Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Ökologie 30. April 201530. April 2015 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel sind im Verlauf der diesjährigen wiederkehrenden Prüfung und Wartung von Brandschutzklappen Funktionsstörungen festgestellt worden. (WK-intern) - In der Lüftungsanlage des Schaltanlagengebäudes haben insgesamt sechs thermische Auslöseeinheiten von Brandschutzklappen nicht ordnungsgemäß funktioniert. Während es bei einer Klappe zu einer verzögerten Auslösung kam, lösten fünf Auslöseeinheiten gar nicht aus. Die Vattenfall-Betreibergesellschaft hat angekündigt, den vorhandenen Klappentyp gegen einen neuen Klappentyp auszutauschen. Die Betreibergesellschaft hat das Ereignis der Meldekategorie N (Normalmeldung) zugeordnet und der Atomaufsichtsbehörde fristgerecht gemeldet. Die Behörde hat zur Bewertung des Ereignisses Sachverständige hinzugezogen. Hintergrund: Brandschutzklappen haben die Aufgabe, im Brandfalle nebeneinanderliegende Brandabschnitte voneinander abzugrenzen. Jede Brandschutzklappe ist nicht nur mit einer
Lieber Leser, gemeinsam wollen wir TTIP zum globalen Medienthema Nr. 1 machen! Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 30. April 201529. April 2015 Unser Plan: Direkt vor dem G7-Gipfel im Juni demonstrieren wir mit tausenden Menschen in München gegen den Ausverkauf unserer Demokratie. (WK-intern)- Dieses kurze Video zeigt, wie wir Bürger/innen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den versammelten TTIP-Fans die Show stehlen. So nehmen wir als Bürger Europas unser demokratisches Recht wahr und ärgern damit Angela Merkel und den Ausverkauf unserer Mitbestimmung: Ihr großer Auftritt auf dem G7-Gipfel wird von Protesten für den Stopp von TTIP überlagert. Dabei wollte sie das Treffen der sieben größten Industrienationen im Schloss Elmau südlich von München nutzen, um ihr Lieblingsprojekt wieder flott zu machen. In Deutschland lehnt eine Mehrheit das Handelsabkommen
TÜV SÜD sieht die Unternehmen zu mehr Effizienz verpflichtet Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. April 201529. April 2015 Nur noch sieben Monate bleiben größeren Unternehmen, um die neuen Vorgaben der Europäischen Union zur Steigerung der Energieeffizienz umzusetzen. (WK-intern) - Gefordert wird ein Energieaudit nach DIN EN 16247, wenn Unternehmen kein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder kein eingetragenes Umweltmanagementsystem nach EMAS betreiben. Stichtag ist der 5. Dezember 2015. Die Europäische Kommission hat sich mit der Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU das Ziel gesetzt, die Energieeffizienz in Europa um 20 Prozent zu steigern. „Mit der Novellierung des Energiedienstleistungsgesetzes am 15. April 2015 wurde die Richtlinie in deutsches Recht überführt“, sagt Christian Matt, Leiter des Kompetenzzentrums Energieeffizienz der TÜV SÜD Industrie GmbH. „Damit hat
Rostschäden an Atommüllfässern: Im AKW-Brunsbüttel fehlen In- und externe Kontrollmechanismen Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. April 201529. April 2015 Bericht zu Rostschäden an Atommüllfässern: Energiewendeminister Habeck erweitert Kontrollmechanismen Überwachung der Atomaufsicht wird erweitert Zwischenlagerung ist noch Aufgabe für Jahrzehnte (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck zieht aus den starken Rostschäden an Atommüllfässern weitere Konsequenzen. So sollen künftig zusätzliche Kontrollmechanismen eingeführt werden. „Das ist für die sichere Zwischenlagerung von schwach- bis mittelradioaktiven Abfällen erforderlich“ sagte Habeck heute (29. April 2015) in Kiel, wo er den Abschlussbericht einer Arbeitsgruppe zur Vermeidung von Korrosionsschäden vorstellte. Habeck hatte die Arbeitsgruppe im Oktober 2014 im Zuge der von der Atomaufsicht angeordneten Inspektion der Kavernen des Kernkraftwerks Brunsbüttel eingesetzt. Dabei waren schwere Korrosionsschäden an Fässern mit Verdampfer- und Filterkonzentraten festgestellt
Österreichische KlimaforscherInnen suchen gemeinsam Wege zur Bewältigung des Klimawandels Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 29. April 2015 Von 28. bis 30. April wird auf Einladung des Climate Change Centre Austria (CCCA) an der Wirtschaftsuniversität Wien diskutiert, wie der Klimawandel bzw. dessen Auswirkungen in den Griff zu bekommen sind. (WK-intern) - Die TU Wien ist „Jungmitglied“ des CCCA und als solches auch bei der aktuellen Konferenz beteiligt, indem die TeilnehmerInnen zum „Ice-Breaker“ in das Plus-Energie-Bürohochhaus der TU Wien am Getreidemarkt geladen werden (Dienstag, 28.4.2015, 18:30h, TUtheSky, 11. Stock). Insbesondere im Forschungsschwerpunkt „Energie und Umwelt“ setzen sich TU-ForscherInnen mit den Auswirkungen von Technologie auf Gesellschaft und Umwelt auseinander. Gemeinsam mit zahlreichen MitveranstalterInnen wird die nächsten Tage diskutiert und vorhandenes Wissen ausgetauscht. Welche
Klimapakt präsentiert CO₂-Zwischenbilanz! Mitteilungen Ökologie Technik 29. April 2015 Das Klimaschutzmanagement hat einmal mehr die Energie- und CO₂-Bilanz Flensburgs aktualisiert. (WK-intern) - Auf Basis dieser Daten kann die Entwicklung des kommunalen Klimaschutzes in Flensburg bewertet werden. Im Jahr 2013 wurden in Flensburg 839.000 Tonnen CO₂ emittiert – das sind 20 % weniger als im Jahr 1990. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, dass das Engagement und die Maßnahmen des Klimapakt Flensburg und weiterer Akteure zu konkreten CO₂-Einsparungen geführt haben. Dennoch ist es notwendig, dass in den nächsten Jahren – insbesondere bei der Reduzierung des Energieverbrauchs – weitere Maßnahmen angepackt und umgesetzt werden. Hierbei sind neben den Mitgliedern des Klimapakt Flensburg natürlich alle Flensburgerinnen
E.ON AKW-Grafenrheinfeld: Laufzeitverlängerung ohne Sinn und Verstand Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. April 2015 Grafenrheinfeld: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen." (WK-intern) - Laufzeitverlängerung ohne Sinn und Verstand: Auf Zusagen der AKW-Betreiber ist kein Verlass Zur von Eon angekündigten Laufzeitverlängerung für das AKW Grafenrheinfeld erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen. In Grafenrheinfeld soll jedes Brennelement bis zum letzten Rest ausgenutzt werden, um noch ein paar Euro zusätzlich einzusacken. Auf Zusagen eines AKW-Betreibers kann man sich einfach nicht verlassen. Das mussten wir in der Auseinandersetzung um die Atomkraft immer wieder erleben. Und jetzt setzt Eon diese unselige Tradition in Grafenrheinfeld fort: Statt wir angekündigt am 31. Mai endlich Schluss zu
Fraunhofer WKI GreenTec Award für umweltfreundlichen Schaumstoff aus Holz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 28. April 2015 Umweltfreundlicher Schaumstoff aus Holz ausgezeichnet (WK-intern) - Fraunhofer-Institut für Holzforschung erhält GreenTec Award Feierliche Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin Schaumstoffe dämmen Häuser, polstern Waren beim Versand und dienen als Leichtbaumaterial. Doch die meisten basieren auf Erdöl oder Erdgas und sind folglich nicht besonders umweltfreundlich. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI in Braunschweig haben einen Schaum aus Holz entwickelt. Dieser Holzschaum lässt sich genauso gut wie klassische Kunststoffschäume einsetzen, ist ein hundertprozentiges Naturprodukt aus nachwachsenden Rohstoffen und lässt sich problemlos recyceln. Für diese Innovation erhält das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI den begehrten GreenTec Award in der Kategorie Bauen & Wohnen. Der Preis
Internationales Jahr des Bodens Ökologie 27. April 2015 Schleswig-Holstein will besseren Schutz von Böden (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck will das Internationale Jahr des Bodens nutzen, um den Schutz der Böden in Schleswig-Holstein zu stärken. „Böden sind unverzichtbare und unvermehrbare Lebensgrundlage für uns alle, und sie sind enorm wichtige Klimaschützer. Schleswig-Holstein hat eine Vielzahl von guten, ausgesprochen fruchtbaren Böden. Aber sie werden intensiv genutzt und sind so Belastungen ausgesetzt. Wir müssen das Augenmerk verstärkt auf den Schutz richten, um weiterhin fruchtbare Böden zu haben, durch die unser Grundwasser geschützt wird und auf denen gesunde Nahrungsmittel produziert werden können. Das ist im Interesse aller – der Landwirte, der Bürgerinnen