Germanwatch fordert aktive Rolle von Merkel und Hollande für den Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 18. Mai 2015 Merkel und Hollande können Aufbruchsignal für Klimaschutz senden (WK-intern) - Petersberger Klimadialog: Germanwatch fordert Eintreten für globale Energiewende Berlin/Bonn - Eine aktivere Rolle für den Klimaschutz fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch vor dem heute beginnenden Petersberger Klimadialog von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf Einladung der deutschen und der französischen Regierung kommen heute und morgen Minister aus rund 35 Ländern in Berlin zusammen, um den Klimagipfel in Paris im Dezember vorzubereiten. "2015 kann zum Wendejahr für den globalen Klimaschutz werden", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die Zeichen für eine weltweite Energiewende stehen günstiger denn je. Zugleich läuft uns die Zeit davon, um ein
Klimatreffen sucht verbindliches Regelwerk für alle Staaten Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Mai 2015 Hendricks und Fabius laden zum Klimadialog ein (WK-intern) - Minister aus aller Welt bereiten Gipfel von Paris vor Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der französische Außenminister Laurent Fabius haben für den 17. bis 19. Mai 2015 rund 35 Minister aus allen Weltregionen zum sechsten Petersberger Klimadialog eingeladen. Damit wollen Deutschland und Frankreich gemeinsam einem Erfolg beim Klimagipfel in Paris Ende des Jahres den Boden bereiten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande werden am Dienstagvormittag zu den Ministern sprechen. Am Montagvormittag diskutieren die Minister zunächst über die Kernelemente des geplanten Abkommens von Paris. Anschließend geht es um die nationalen Klimaschutzbeiträge, die die Staaten erarbeiten
RWE: Das Geld für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung müsse erst noch erwirtschaftet werden … Mitteilungen Ökologie 14. Mai 2015 RWE: Dringender Handlungsbedarf bei Atom-Rückstellungen (WK-intern) - Bund muss Stromkonzerne jetzt zur Kasse bitten Zu den Äußerungen von RWE-Chef Peter Terium, das Geld für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung müsse erst noch erwirtschaftet werden, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Der Kaiser ist nackt: RWE hat kein Geld für die Folgekosten der Atomkraft auf die Seite gelegt, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern alles verpulvert. Jetzt muss auch der Letzte in der Bundesregierung erkennen, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Stromkonzerne müssen die Gelder, die in ihren Büchern für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung stehen, endlich in einen öffentlich-rechtlichen Fonds abgeben. Sie müssen sogar
Das weltweit größte Archiv für Klimadaten für bis zu 500 Petabyte steht in Hamburg Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Mai 2015 Das DKRZ nahm, unterstützt von IBM, ein neues hierarchisches Speichersystem (HSM) auf Basis des High Performance Storage Systems (HPSS) in Betrieb. (WK-intern) - Spezialisten von IBM/Global Technology Services installierten dafür die aktuelle HPSS-Software zusammen mit dem Linux Betriebssystem von Red Hat auf den neuesten IBM x86-Servern sowie einen HPSS-Festplattencache von fünf Petabyte. Das neue System ermöglicht den Transfer von Klimadaten zwischen Hochleistungsrechner und Archivsystem mit momentan bis zu 12 bzw. zukünftig 18 Gigabyte pro Sekunde. Das System verwaltet die gesamten am DKRZ gespeicherten Simulationsdaten und fungiert als zentrale Ein- und Ausgabeschnittstelle des Magnetbandarchivs. Hamburg - Das DKRZ nahm im Dezember 2014, unterstützt durch
4. Internationale Bioökonomie-Konferenz stellt nachhaltige Pflanzenproduktion in den Fokus Bioenergie Ökologie 10. Mai 2015 Nachhaltig, biobasiert und wirtschaftlich?: Internationale Experten diskutierten über Bioökonomie (WK-intern) - Am 07. und 08. Mai 2015 fand in Halle (Saale) die vierte International Bioeconomy Conference des WissenschaftsCampus Halle und des BioEconomy Clusters statt. Über 180 internationale Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutierten Voraussetzungen und Chancen für den Rohstoffwandel vom Erdöl hin zu nachwachsenden, biobasierten Rohstoffen. Bei der Konferenz im Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomie (IAMO) zeigte sich, die Bioökonomie ist ein zentrales Zukunftsthema für Sachsen-Anhalt. Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens: „Die Bioökonomie bietet neue Märkte und Wachstumschancen, die wir nutzen wollen.“ Die zweitägige Konferenz verdeutlichte die Vielzahl von Aktivitäten, die EU-weit,
Erste Abfahrt für neuen RoRo-Liniendienst vom Cuxport-Terminal nach Norwegen Ökologie Technik 9. Mai 2015 Durch die erste Abfahrt des MS „Kvitbjørn“ ist die neue RoRo-Linie der Reederei Nor Lines zwischen Cuxhaven und Norwegen am 7. Mai offiziell gestartet. (WK-intern) - Eine Schiffsabfahrt pro Woche wird ab sofort den Cuxport-Terminal mit einer Vielzahl norwegischer Häfen verbinden. Das mit Flüssiggas (LNG) betriebene Frachtschiff MS „Kvitbjørn“ hatte unter anderem eine Kabeltrommel an Bord. Hersteller deutscher und anderer mitteleuropäischer Produkte mit Absatzmarkt Norwegen und skandinavische Waren für die hiesigen Verbraucher verfügen mit dem neuen Liniendienst zwischen Cuxhaven und dem Land im Norden über eine zusätzliche Transportalternative. „Die günstige Lage des Cuxport-Terminals und das hier nicht zuletzt im RoRo-Geschäft vorhandene
Der Bundesrat votierte für ein weitgehendes Fracking-Verbot für Erdgas über das Bundesberggesetz Ökologie 9. Mai 20158. Mai 2015 Bundesrat stimmt für Verschärfungen in der Fracking-Gesetzgebung – Energiewendeminister Habeck: „Das ist eine gute Nachricht für Schleswig-Holstein“ Schleswig-Holsteins Energiewendeminister hat den Beschluss des Bundesrates für ein weitgehendes Fracking-Verbot begrüßt. BERLIN/KIEL - „Die Landesregierung hat gemeinsam mit anderen Ländern eine Reihe von Verschärfungen durchgesetzt. Greift der Bundestag diese Vorschläge auf, kann aus dem Fracking-Ermöglichungsgesetz der Bundesregierung noch ein Fracking-Verhinderungsgesetz werden. Fracking in Schleswig-Holstein ist dann nicht mehr realistisch vorstellbar. Das ist eine gute Nachricht,“ sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (8. Mai 2015) in Berlin. Der Bundesrat votierte für ein weitgehendes Fracking-Verbot für Erdgas über das Bundesberggesetz. Zusätzlich soll nach dem Willen der Länderkammer über
Verbraucherschutzminister fordern Verbot von Glyphosat in der privaten Anwendung Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. Mai 2015 Schleswig-Holstein hat den Beschluss der Verbraucherschutzministerkonferenz begrüßt, nach dem die Anwendung von Glyphosat in Privat- und Kleingärten sowie im Bereich kommunaler Grünflächen oder Bahngleise vorläufig verboten werden soll. (WK-intern) - „Der Bund muss hier zeitnah ein Verbot aussprechen, bis eine abschließende Neubewertung der Europäischen Behörden vorliegt. Das ist aus Vorsorgegründen notwendig“, sagte Umweltstaatssekretärin Silke Schneider heute (8. Mai 2015) im Anschluss an die Verbraucherschutzministerkonferenz in Osnabrück. Außerdem müsse der Bund verbindlich festlegen, unter welchen Voraussetzungen die „gute landwirtschaftliche Praxis“ die Anwendung von Glyphosat erlaubt. Hintergrund sind die neuen Erkenntnisse der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach der Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff Glyphosat eine
Gabriel: Energieforschung als Wegbereiter der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. Mai 2015 Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2015 (PDF: 742 KB) beschlossen. (WK-intern) - Er schafft Transparenz in der öffentlichen Förderung der Energieforschung der Bundesregierung, der Bundesländer und auf EU-Ebene. Bundesminister Gabriel: "Das Energiesystem der Zukunft wird sich von dem heutigen grundsätzlich unterscheiden. Zentrale Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg der Energiewende ist, dass Deutschland ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleibt. Dafür brauchen wir ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, wirksame Klimaschutzmaßnahmen und eine wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung. Das erreichen wir nur mit zukunftsweisender Forschung und Innovationen. Deshalb haben wir die Energieforschung zum strategischen Element der Energiepolitik gemacht. Innerhalb
Braunkohle sorgt für hohen CO2-Ausstoß auch in Ländern mit viel Erneuerbaren Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. Mai 2015 Neue Rubrik „Klimaschutz“ im AEE-Portal Föderal Erneuerbar zeigt Daten zum Treibhaugasausstoß in den Bundesländern (WK-intern) - Die deutschen Bundesländer sind beim Thema Klimaschutz insgesamt sehr erfolgreich: Seit 1990 konnten alle Länder ihren energiebedingten Treibhausgasausstoß deutlich reduzieren, wobei insbesondere die neuen Länder und Schleswig-Holstein große Beiträge geliefert haben. Das deutsche Treibhausgaskonto wird dabei von der Energiewirtschaft in den einzelnen Bundesländern in sehr unterschiedlichem Maße belastet: Beim Blick auf die heutigen energiebedingten CO2-Emissionen wird deutlich, dass insbesondere in Braunkohleländern weiterhin viel Treibhausgas zur Stromproduktion ausgestoßen wird, obgleich mehrere dieser Länder zugleich führend sind beim Ausbau Erneuerbarer Energien. „Die Daten zeigen, dass Erneuerbare Energien
BDEW zur Einrichtung einer Marktstabilitätsreserve im EU-Emissionshandelssystem Mitteilungen Ökologie 6. Mai 2015 In den Verhandlungen über die Einrichtung einer Marktstabilitätsreserve im EU-Emissionshandelssystem haben Europäisches Parlament, Ratspräsidentschaft und Kommission eine Einigung gefunden. (WK-intern) - Die Überführung überschüssiger Zertifikate in die Reserve soll ab dem 1. Januar 2019 beginnen. Hierzu erklärt Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): Berlin - "Die Marktstabilitätsreserve ist ein wichtiges Instrument und Voraussetzung zur Reform des europäischen Emissionshandelssystems. Dennoch ist es bedauerlich, dass die Einführung erst im Jahr 2019 beginnen soll. Der BDEW hatte sich für einen deutlich früheren Start der Marktstabilitätsreserve, im Jahr 2017, eingesetzt. Insgesamt zeigt die Entscheidung aber, dass die EU ihre gemeinsamen Klimaschutzanstrengungen
Landwirtschaftsminister Schmidt muss nein zur EU-Ökoverordnung sagen! Ökologie Verbraucherberatung 6. Mai 2015 Revision der EU-Ökoverordnung, Agrarrat am 11. Mai! (WK-intern) - Am 11. Mai wird der Agrarrat in Brüssel über einen Vorschlag der lettischen Ratspräsidentschaft zur Revision der EU-Ökoverordnung beraten. In den Verhandlungen ist es bisher nicht gelungen, das geltende Bio-Recht zu sichern und echte Verbesserungen für die Biobranche durchzusetzen. Deshalb fordert Bioland, den Gesetzgebungsprozess zu stoppen. „Bundesminister Schmidt muss den jetzt vorliegenden Gesetzestext am 11. Mai ablehnen“, sagt Jan Plagge, Präsident von Bioland. „Eine handwerklich schlechte Verordnung, die auch noch unter hohem Zeitdruck durchgepeitscht wird, nützt niemandem und bringt viele Rechtsunsicherheiten für die Bio-Unternehmen.“ Auch der Normenkontrollrat der Bundesregierung empfiehlt Minister Schmidt, bei der alten