Der Deutsche Bundestag beschließt das Carsharing-Gesetz. Ökologie 31. März 2017 Hierzu erklärt der Großstadtbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kai Wegner: (WK-intern) - "Carsharing ergänzt den Mobilitätsmix, von dem Großstädter profitieren werden. Bedeutet es doch, flexibel mit dem Auto unterwegs sein zu können, ohne Wartungspflichten und anstrengende Parkplatzsuche. Mit dem Carsharing-Gesetz wird es künftig einfacher sein, sich ein Auto zu teilen und wieder abzustellen. Damit erleichtern wir die Umsetzung im Alltag zum Wohl unserer Umwelt. Neben der leichteren Praktikabilität im Alltag werden die zumeist strombetriebenen oder C02-Ausstoß-reduzierten Fahrzeuge auch die Luftqualität in Deutschlands Großstädten verbessern. Das wird für ein wahres Aufatmen inmitten der City sorgen. Die Länder und Kommunen sind gut beraten, die Regelungen künftig auch zu
Überfälliger erster Schritt zum Ausstieg aus der Braunkohle Ökologie 31. März 2017 Auch Welzow-Süd II und Nochten 2 werden nicht mehr gebraucht (WK-intern) - Bewohner, Kommunalpolitiker und Umweltverbände sehen im Verzicht des Kohlekonzerns LEAG auf den Tagebau Jänschwalde-Nord einen überfälligen Schritt und fordern, auch die Vorhaben Welzow-Süd II und Nochten 2 vollständig zu stoppen. Cottbus/Kerkwitz - „Der Abschied der LEAG vom Tagebau Jänschwalde-Nord war ein längst überfälliger Schritt, der unsere Dörfer Grabko, Kerkwitz und Atterwasch vor der Zwangsumsiedlung und Groß Gastrose und Taubendorf vor einer unzumutbaren Randlage bewahrt. Das fast 10-jährige Planverfahren hat viel Leid und Unsicherheit über unsere Gemeinde gebracht. Wir fordern daher dauerhafte Planungssicherheit, indem neue Tagebaue im Landesentwicklungsplan ausgeschlossen werden. Diese Sicherheit
Politik gefährdet Gewässerqualität und riskiert Milliarden-Strafzahlungen an die EU Ökologie 30. März 2017 Düngevorgaben müssen verschärft und Schlupflöcher geschlossen werden (WK-intern) - "Deutschland muss jetzt die Kurve kriegen und die Düngevorgaben derart verschärfen, dass eine massive Überdüngung künftig verhindert wird. Mit den jetzt vorgesehenen Regelungen nimmt die Politik in Kauf, dass unsere Böden weiter mit Unmengen an Nitrat belastet werden und sich die Qualität unserer Gewässer stetig verschlechtert", sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, mit Blick auf die für morgen angesetzte Verabschiedung der Düngeverordnung im Bundesrat. Auch die EU-Nitratrichtlinie würde mit diesen laschen Vorgaben und zahlreichen Ausnahmeregelungen nicht ausreichend umgesetzt werden. Selbst die Bundesratsausschüsse für Agrarpolitik und Umwelt hatten im Vorfeld deutliche Mängel am Verordnungsentwurf angemeldet und
Vikram Solar und Wasser-Gen entwickeln einzigartige Trinkwasserlösungen für Indien Kooperationen Ökologie Technik 30. März 2017 Vikram Solar ties up with Israel’s Water-Gen to introduce unique potable water solutions in India (WK-intern) - Vikram Solar Pvt. Ltd., the country’s leading Solar EPC and module manufacturer, has signed a Memorandum of Understanding (MoU) with Israel’s Water-Gen, a pioneer in air-to-water technology and a leader in water purification solutions, to develop and introduce their path-breaking portable water solutions in the country. The technology developed by Water-Gen to create and store drinking water by harvesting condensation from the air, provides a potential solution to the clean and safe drinkable water crisis faced by India. The larger objective of this collaboration is to
NABU zum neuen Verpackungsgesetz: Umwelt und Verbraucher verlieren Ökologie 30. März 201730. März 2017 Bei der Abstimmung zum Verpackungsgesetz entscheiden die Abgeordneten des Bundestags über die Zukunft von Mehrweg für Getränkeverpackungen in Deutschland. (WK-intern) - Ebenso zur Debatte steht die Frage, wie viele Wertstoffe in Zukunft recycelt und zu neuen Produkten und Verpackungen verarbeitet werden sollen und wie die Sammlung und Entsorgung von Verpackungsabfällen besser kontrolliert werden kann. Aus Sicht des NABU bleibt das Gesetz mit unverbindlichen Quoten und geringen Anreizen für ein ökologisches Design von Verpackungen weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Nur ein wirkliches Wertstoffgesetz kann das erfüllen. Dies muss ein Schwerpunktthema für die nächste Legislaturperiode sein. "Umwelt und Verbraucher verlieren. Das Verpackungsgesetz ist zu lasch, um
ÖKOWORLD AG: Wut und Entsetzen über Lieferung deutscher Brennstäbe an AKW Tihange Ökologie Verbraucherberatung 29. März 2017 Zeitbombe? Brennelemente aus stillgelegtem AKW Lingen ins belgische Tihange gebracht (WK-intern) - Bitte endlich abschalten, und nicht durch deutsche Brennstäbe auch noch gefährlich aufrüsten. Eine Nuklearwolke aus dem beschädigten belgischen Atommeiler Tihange wäre in drei Stunden in Aachen und könnte dann weiterziehen nach Köln, Düsseldorf und in das Ruhrgebiet. Für den Notfall sind in NRW 10 Mio. Jodtabletten eingelagert, und ein Krisenstab inklusive mobiler Dekontaminationscontainer stehen bereit. Dadurch wird aber im Ernstfall weder eine Panik vermieden, noch werden sie vor der radioaktiven Strahlung und den verheerenden Folgen schützen. Zusätzlich zur generell und bundesweit nicht gelösten Atommüllentsorgung werden hier bewusst und leichtfertig das Menschsein
Hermes setzt auf 1.500 Mercedes-Benz Sprinter und Vito mit Elektro-Antrieb E-Mobilität Ökologie 29. März 201729. März 2017 Hermes und Mercedes-Benz Vans haben eine umfassende strategische Partnerschaft zur Elektrifizierung der Fahrzeugflotte des Paketdienstleisters vereinbart. (WK-intern) - Die Unternehmen starten den Einsatz von batterieelektrischen Fahrzeugen im Realbetrieb des Logistikunternehmens zunächst in einer Pilotphase in Stuttgart und Hamburg Anfang 2018. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Alltagstauglichkeit von emissionsfreien Lieferfahrzeugen beim Einsatz auf der letzten Meile. Bis einschließlich 2020 will Hermes Germany 1.500 Mercedes-Benz Elektrotransporter der Baureihen Vito und Sprinter deutschlandweit in Ballungsräumen einsetzen. „E-Antriebe sind eine Schlüsseltechnologie für den urbanen Transport – gerade auch im gewerblichen Umfeld. Lieferungen auf der letzten Meile müssen noch effizienter werden und in bestimmten Anwendungsgebieten emissionsfrei sein. Letztes
Bayerisches Kabinett ändert Alpenplan im Eiltempo Ökologie Verbraucherberatung 29. März 2017 Alpenplan: Bayerisches Kabinett übergeht das Votum der Verbände und der bayerischen Bürger gegen die Änderung des Alpenplan (WK-intern) - Eching.- Das Bayerische Kabinett hat in einem überfallartigen Beschluss die Änderung des Alpenplans in die Wege geleitet, um das Liftprojekt am Riedberger Horn zu realisieren. Erst vergangene Woche am 22.03.2017 endete die Frist für Stellungnahmen der Bürger zur Änderung des landesweit gültigen Landesentwicklungsprogramms mit dem Bestandteil „Alpenplan“. Hunderte von Stellungnahmen sind beim bayerischen Innenministerium hierzu eingegangen. Nach nur drei Arbeitstagen hat nun die bayerische Ministerrunde die Änderung des Alpenplans durchgewunken. Die Naturschutz- und Umweltverbände haben diesen überhasteten Beschluss der Bayerischen Staatsregierung mit Entsetzen wahrgenommen.
Hintergrundinformation zu Rotmilan baut Nest im Windpark Esperke Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 28. März 2017 Rund 200 Meter vom Standort einer geplanten Windkraftanlage im Windpark Esperke entfernt, hat der von enercity beauftragte Gutachter einen Rotmilan beim Nestbau beobachtet. (WK-intern) - Die Baumaßnahmen ruhen zunächst. Im Auftrag von enercity (Stadtwerke Hannover AG) und den Wirtschaftsbetrieben Neustadt (WBN), den zukünftigen Betreibern des geplanten Windparks Esperke, untersucht derzeit ein Fachmann für Vogelschutz (Ornithologe) insbesondere die geschützten Arten. Ziel ist es, den Artenschutz und die Einhaltung der Genehmigungsauflagen sicherzustellen. „Im Sinne des Naturschutzes freuen wir uns, dass der Rotmilan offenbar doch sehr häufig in der Region Hannover anzutreffen ist. Hier könnte er leider unsere Arbeit für den Klimaschutz behindern,“ so Bianca Bartels, Pressesprecherin
Menschen verursachten Klimawandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. März 2017 Wetter-Extreme: Menschheit verändert wahrscheinlich gigantische Luftströme (WK-intern) - Die Zunahme verheerender sommerlicher Wetter-Extreme steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel, wie immer mehr Belege zeigen. Gigantische Luftströme umkreisen die Erde, wellenförmig schwingen sie zwischen Tropen und Arktis auf und ab. Diese planetaren Wellen transportieren Wärme und Feuchte. Wenn sie ins Stocken kommen, können Dürren oder Fluten entstehen. Die globale Erwärmung durch Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen schafft Bedingungen, welche ein solches Stocken begünstigen, so hat jetzt ein internationales Team von Wissenschaftlern herausgefunden. „Die kalifornische Dürre 2016, die Überschwemmung in Pakistan 2010 und die Hitzewelle in Europa 2003 zählen alle zu einer äußerst
Klimapakt im aktuellem Volkshochschulprogramm Ökologie Veranstaltungen 27. März 2017 In Kooperation mit der Volkshochschule und der Verbraucherzentrale Flensburg bietet der Klimapakt wieder ein attraktives Programm mit Vorträgen und Exkursionen rund um den Klimaschutz an. (WK-intern) - Dabei werden Vortragsthemen angesprochen wie Energiesparhäuser, Wohnungslüftungsanlagen, Feuchtigkeit/Schimmel im Haus sowie energetische Gebäudesanierung. Bei den sogenannten „Klimapakt-Exkursionen“ erhalten Sie diesmal einen Einblick in die Klimaschutzarbeit der Klimapaktmitglieder: Technisches Betriebszentrum (TBZ) – Klärwerk, Holländerhof und Flensburger Arbeiter-Bauverein eG (FAB). Termine und Beschreibungen zu allen Aktionen finden Sie auf www.klimapakt-flensburg.de unter der Rubrik Veranstaltungen. PM: Klimapakt Flensburg Klimapakt im aktuellem Volkshochschulprogramm / Pressebild
Waldböden als Kohlenstoffspeicher Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. März 201728. März 2017 BAKTERIEN, TOTHOLZ UND DER KLIMAWANDEL (WK-intern) - Wie sehr Waldböden als Kohlenstoffspeicher dienen und wie dabei Bakterien mit Pilzen zusammenspielen, das untersucht eine internationale Forschergruppe mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF – und stößt auf höchst vielfältiges Leben in toter Umgebung. "Die Fülle an Mikroorganismen im Totholz war überraschend", sagt Mikrobiologin Judith Ascher-Jenull. Dass sie im Boden höchst zahlreich vertreten sind, ist hinlänglich bekannt. Bei Holz freilich, bei jenem abgestorbenen Holz, welches in den Wäldern liegt und langsam vor sich hin morscht und modert, ging die Forschung bis dato in erster Linie von Pilzen als den Treibern der Zersetzung aus. Die Ergebnisse des vom Wissenschaftsfonds