Erstes Treffen der Deutsch-Belgischen Nuklearkommission Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. (WK-intern) - Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. Das Arbeitstreffen von Experten der deutschen und belgischen Atomaufsichtsbehörden ist zentrales Element des Deutsch-Belgischen Nuklearabkommens, das Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der belgische Vizepremier Jan Jambon Ende 2016 unterzeichnet hatten. Die regelmäßigen Treffen der Nuklearkommission sollen dazu dienen, Vertrauen aufzubauen und sich zukünftig noch enger über Fragen der nuklearen Sicherheit auszutauschen. An dem zweittägigen Treffen nahmen von deutscher Seite Experten des Bundesumweltministeriums und Vertreter der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz teil, seitens Belgien Experten der Föderalagentur für Nuklearkontrolle, FANC. Bei der konstituierenden Sitzung wurden die Rahmenbedingungen für die
Green Value SCE zum einsamen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen Ökologie 9. Juni 2017 Vermeintliche Förderung von Öl und Gas bringen die USA nicht wirklich vorwärts (WK-intern) - Es klingt ein wenig nach „Wahlversprechen“ – die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Die USA würden durch das Abkommen wirtschaftlich benachteiligt. „Zudem sollen wohl die Wählerstimmen in den gebeutelten Regionen der USA, die zu lange auf Öl, Gas und Kohle gesetzt haben, befriedigt werden. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die Grenzen zwischen arm und reich in den USA immer weiter auseinanderdriften“, meinen die Experten der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gerade die Kohleregionen erhoffen sich dabei einen Aufschwung durch weniger Einschränkungen in der
Industrielle Abwärme in NRW – Chancen für die Wärmeversorgung von morgen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juni 2017 Tagung von LANUV und EnergieAgentur.NRW am 30. Juni Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) und die EnergieAgentur.NRW laden am Freitag, 30. Juni 2017 nach Düsseldorf (Radisson Blu Scandinavia Hotel, Karl-Arnold-Platz 5, 40474 Düsseldorf) zur Tagung „Industrielle Abwärme in NRW – Chancen für die Wärmeversorgung von morgen“. (WK-intern) - Beginn der Tagung ist um 9.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Nordrhein-Westfalen ist das am dichtesten besiedelte Bundesland Deutschlands und einer der größten Industriestandorte Europas. Große Mengen an Abwärme werden, trotz weitreichender innerbetrieblicher Effizienzmaßnahmen, ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Des Weiteren existieren diverse große Wärmenetze in Nordrhein-Westfalen, die vor allem durch
REWE und PENNY testen neuartiges Graspapier für alternative Verpackungen Neue Ideen ! Ökologie 8. Juni 2017 Getrocknetes Gras ersetzt Holz bei der Produktion von Verpackungsmaterial (WK-intern) - Fast vier Jahre tüftelten die Entwickler einer Hennefer Papierfabrik an der Herstellung eines völlig neuartigen Verpackungsmaterials. Das Besondere daran: Das Papier besteht zu 40 Prozent aus sonnengetrocknetem Gras und nur zu 60 Prozent aus Holz. Als erster Lebensmittelhändler in Deutschland testet die REWE Group ab kommender Woche das neue Verpackungsmaterial bei Bio-Äpfeln in einigen Vertriebsregionen der REWE- und allen PENNY-Märkten in Deutschland. Der besondere Vorteil von Gras als Rohstoff liegt an der vergleichsweise guten Ökobilanz. Gras ist ein schnell nachwachsender Rohstoff und benötigt bei der Verarbeitung zu Graspellets weniger Wasser und Energie
Börsenstrompreise: Die Pumpspeicher-Wasserkraftwerke sind die Stiefkinder der Energiewende Bioenergie Ökologie 7. Juni 20177. Juni 2017 Vattenfall restrukturiert deutsche Wasserkraftsparte, um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern (WK-intern) - Die Preisentwicklung auf dem deutschen Strommarkt sowie die regulatorischen Rahmenbedingungen für bestehende Speicher haben dazu geführt, dass Pumpspeicher bereits seit Jahren unter hohem wirtschaftlichem Druck stehen. Vattenfall hat deshalb im Herbst 2016 eine Analyse gestartet mit dem Ziel, seine deutsche Wasserkraftsparte wieder zurück in die Gewinnzone zu führen. Auf Basis der Ergebnisse wurden Maßnahmen entwickelt, die die Sparte zukunftsfähig aufstellen werden. Das Programm beinhaltet im Wesentlichen folgendes: Optimierung des Anlagenbetriebes, Verkauf oder Übergangsbetrieb einzelner Anlagen Umstrukturierung mit Konzentration auf unbedingte Kernkompetenzen in allen Bereichen Weitere Reduktion des geplanten Investitionsvolumens und aller anderen Kostenpositionen Die Optimierung des Anlagenbetriebs
Cottbuser Tagebausee bleibt ungeklärtes Problem Ökologie 6. Juni 2017 Zum ersten Spatenstich für den „Cottbuser Ostsee“ weist der Umweltverband GRÜNE LIGA auf die zahlreichen ungeklärten Probleme des geplanten Tagebausees hin, der von der zuständigen Wasserbehörde als „nicht genehmigungsfähig“ bezeichnet wurde. (WK-intern) - „Mit dem Bau des Zulaufes werden erste Tatsachen geschaffen, aber eine Genehmigung des Tagebausees selbst ist noch nicht in Sicht. Der sogenannte Cottbuser Ostsee würde insbesondere das Problem der Sulfatbelastung in der Spree weiter verschärfen, das die Trinkwassergewinnung für Berlin gefährdet. In der Erörterungsversammlung im November 2016 hat die obere Wasserbehörde die vorliegenden Planungen als nicht genehmigungsfähig bezeichnet.“ sagt René Schuster, Braunkohle-Experte der GRÜNEN LIGA. Zum angekündigten heutigen Grußwort der
BDEW-Chef Kapferer: „Energiewirtschaft bekennt sich klar zu Klimaschutz und Energiewende“ Ökologie 6. Juni 2017 Zum Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: (WK-intern) - "Donald Trump stellt die USA ins klimapolitische Abseits. Die US-Regierung macht es der eigenen Wirtschaft damit sehr schwer, die mit dem Klimaschutz verbundenen geschäftlichen Potenziale zu heben. Für Europa ist das die Chance, Weltmarktführer bei allen Technologien rund um Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und innovative Techniken zur Steuerung von Energieversorgungssystemen zu werden. Diese Chance sollten wir nutzen. Die deutsche Energiewirtschaft bekennt sich auch deshalb klar zu den Zielen von Paris und zur Energiewende in Deutschland. Der BDEW plädiert dafür, die notwendigen Treibhausgas-Minderungsanstrengungen der Weltgemeinschaft auf die ökonomisch effizienteste Weise
Strom aus Meereswellen, Schiffsemissionen und das große Schmelzen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 2017 Hamburgs zweiter Schülerkongress „MeerKlima entdecken“ im Zeichen des Wissenschaftsjahres Meere und Ozeane (WK-intern) - An der Universität Hamburg heißt es am 8. Juni 2017 „Meerklima entdecken“. Hamburgs zweiter Schülerkongress richtet sich an über 650 Oberstufenschüler und will im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane aktuelle Forschungsthemen wie Meeresspiegelanstieg und Ozeanversauerung aufgreifen. Es gilt, für die Herausforderungen des Klimawandels und des Meeresschutzes zu sensibilisieren und die Relevanz der Naturwissenschaften und Technik als Problemlöser zu verdeutlichen. Das Besondere dabei: Der Kongress wird von Schülerinnen und Schülern der zehnten bis zwölften Klasse aus dem NAT Schülerbeirat geplant und organisiert. Er findet auf Einladung der Universität Hamburg
Ohne die USA muss der Rest der Welt nun stärker beim Thema Klimaschutz zusammenarbeiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 2017 Der US-Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ist eine Bürde für die internationale Klimapolitik, aber nicht deren Ende. (WK-intern) - Den Paradigmenwechsel, der mit dem Paris Agreement eingeleitet wurde, wird auch Trump nicht revidieren können. Am Ende könnten die USA selbst als größter Verlierer dastehen. Für die internationalen Verhandlungen ist nun die Reaktion der Staatengemeinschaft entscheidend. Als Gastgeber des G20-Gipfels kommt Deutschland dabei eine entscheidende Rolle zu. Mittelfristig könnte der Schulterschluss mit ambitionierten Bundesstaaten – allen voran Kalifornien – den Schaden begrenzen. Entscheidend für die Zukunft der internationalen Klimapolitik wird nun die Reaktion der Weltöffentlichkeit sein. "Hier gibt es bislang positive Signale", sagt Prof. Dr.
Bundestag stimmt für umweltschonenden Kraftstoff ab Bioenergie Ökologie 3. Juni 20173. Juni 2017 Bundestag beschließt Steuerverminderung für den nachhaltigen alternativen Kraftstoff bis 2026 (WK-intern) - Verbraucherinitiative CNG-Club begrüßt die Entscheidung und fordert Industrie zum Handeln auf. Der Kampf im Vorfeld war lang und mühsam – doch heute beschloss der Bundestag den Kraftstoff CNG (Compressed Natural Gas) mindestens bis 2026 steuerlich zu fördern. Damit bekannten sich die Parlamentarier zu dem alternativen Antrieb mit Erdgas, Biomethan und synthetischem Methan, der mit hervorragenden Umwelteigenschaften, erwiesener Markt- und Praxistauglichkeit sowie günstigen Kosten punktet. „Die Abstimmung heute Nacht im Bundestag ist ein Zeichen, dass CNG als Kraftstoff einen festen Platz bei der nachhaltigen Mobilität in Deutschland und Europa hat“, stellt Miklos Graf
Umweltkonsultationen in St. Petersburg: Deutschland und Russland vertiefen ihre Zusammenarbeit Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Juni 2017 Deutschland und Russland vertiefen ihre Zusammenarbeit beim Umwelt- und Klimaschutz (WK-intern) - Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth ist am 2. Juni 2017 in St. Petersburg mit dem russischen Minister für Naturressourcen und Umweltschutz, Sergej Donskoj, zusammengetroffen. Staatssekretär Flasbarth zu Umweltkonsultationen in St. Petersburg Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth ist heute in St. Petersburg mit dem russischen Minister für Naturressourcen und Umweltschutz, Sergej Donskoj, zusammengetroffen. Thema des Gesprächs war die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder auf dem Gebiet des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Flasbarth: "Russland ist ein mit Blick auf die Lösung internationaler Probleme unverzichtbarer Partner. Das gilt gerade auch mit Blick auf
Die EU und China machen deutlich: Das Pariser Klimaabkommen steht. Erneuerbare & Ökologie Ökologie 2. Juni 20172. Juni 2017 Germanwatch: Neue Klima-Allianz aus EU und China sendet starkes Zeichen gegen Trump und für Paris-Abkommen (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heute beim EU-China-Gipfel angekündigte stärkere Zusammenarbeit beim Klimaschutz. "Das ist zum richtigen Zeitpunkt ein starkes Zeichen gegen den Kurs von US-Präsident Trump. Deutschland und EU müssen nun bei Klimapolitik nachlegen, um Führungsrolle übernehmen zu können. Seine Umsetzung ist Verpflichtung für beide Regionen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es ist richtig, dass die EU und China die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes betonen. Zusammen können China und die EU zum neuen Führungsduo der globalen Klimapolitik werden." Beim Gipfel wurde eine engere