Kohlekommission einigt sich auf Kohleausstieg bis Ende 2038 Mitteilungen Ökologie 26. Januar 2019 Abschluss der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“: „Kommission schafft Planungssicherheit für Energiewirtschaft" (WK-intern) - Zu den Ergebnissen der Kommission erklärt Dr. Marie-Luise Wolff, Präsidentin des Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW): „Das ist der erhoffte Durchbruch. Mit diesem Ergebnis besteht jetzt die Chance, dringend notwendige Fortschritte beim Klimaschutz zu erzielen. Gleichzeitig werden wir eine jederzeit sichere Energieversorgung gewährleisten und die berechtigten Interessen der betroffenen Regionen und Unternehmen wahren. Wir appellieren an die Politik, das heute erzielte Ergebnis entschlossen, zügig und vollumfänglich umzusetzen. Für den Energiesektor gibt es jetzt einen klaren, realistischen wie auch ambitionierten energie- und klimapolitischen Pfad – im Unterschied zu anderen
Konventionelle Kraftwerke können zu Wärmespeicherkraftwerken für Wind- und Sonnenstrom umgerüstet werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 25. Januar 2019 Wärmespeicher - Ein sauberer Weg aus der Kohle? (WK-intern) - Drittes Leben für Kraftwerke Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien unterliegt starken Fluktuationen. Darum hängt der Erfolg der Energiewende von der Entwicklung neuer Speichertechnologien ab. Konventionelle Kraftwerke können zu Wärmespeicherkraftwerken mit Flüssigsalz als Speichermedium umgerüstet werden. Schwerpunkt(e): Energie, Wärmespeicher, Energiewende, erneuerbare Energien Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, unterliegt erheblichen Schwankungen: Windkraftanlagen sind unmittelbar abhängig von der Windstärke, bei bewölktem Himmel erzeugt eine Solaranlage sofort weniger Strom, in der Nacht geht der Ertrag gegen Null. Hier unterscheidet sich die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien fundamental von der kontinuierlichen Stromerzeugung in konventionellen Kohle- und Gaskraftwerken. "Mit Blick auf die Versorgungssicherheit
Durch förderfreie Wind- und Solar-Großprojekte Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik 25. Januar 2019 BayWa r.e., Vattenfall, Solarpraxis, Wattner fordern: Energieerzeugung in den Kohlerevieren fortsetzen (WK-intern) - Die Braunkohlereviere haben große Potenziale, sich zu Energieregionen der Zukunft zu entwickeln. In den Regionen sind durch die Kraftwerksstandorte mit Netzanschluss, die bereits bergbaulich genutzten Flächen und die Fachkräfte beste Voraussetzungen vorhanden. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss die Nutzung fossiler Energieträger, insbesondere die Kohleverstromung, schrittweise reduziert werden. Die Nachnutzung bergbaulicher Flächen bietet dabei grundsätzlich gute Voraussetzungen zur Nutzung großer Potenziale für Photovoltaik und Wind. Dies ist ein Ergebnis des unlängst veröffentlichten Berichts „Erneuerbare Energien-Vorhaben in den Tagebauregionen“, der im Auftrag des BMWi erstellt wurde. Die Energieunternehmen und Projektierer Vattenfall, BayWa
Klimamodell zeigt: Sauberere Flugzeugabgase verringern Klimawirkung von Kondensstreifen-Zirren Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. Januar 201924. Januar 2019 Kondensstreifen-Zirren haben ähnlich große Klimawirkung wie CO2-Emissionen des Luftverkehrs. Weniger Eiskristalle verringern optische Dicke der Kondensstreifen-Zirren und reduzieren auch deren Lebensdauer. Schwerpunkte: Luftfahrt, Klimawandel (WK-intern) - Weniger Rußpartikel im Abgasstrahl der Flugzeuge verringern die Eiskristallbildung und damit die Klimawirkung der resultierenden Kondensstreifen-Zirren. Eine Halbierung der sich im Kondensstreifen bildenden Eiskristalle schmälert die klimawärmende Wirkung der Kondensstreifenzirren um 20 Prozent. Deren Halbierung klappt bei 80 Prozent weniger Eiskristallen. Dies zeigt eine im NATURE Partner Journal Climate and Atmospheric Science erschienene Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "In unseren theoretischen Abschätzungen konnten wir feststellen, dass es einer starken Einschränkung der Rußemissionen bedarf, um wirkungsvoll die
Hohe Zufriedenheit mit Förderprogramm für die Heizungsoptimierung Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. Januar 2019 98 Prozent der Heizungsbesitzer, die das staatliche Förderprogramm für die Heizungsoptimierung genutzt haben, würde dieses laut Bundeswirtschaftsministerium weiterempfehlen. (WK-intern) - Seit 2016 fördert das Ministerium den Austausch alter Pumpen und den hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen mit einem Zuschuss von 30 Prozent auf die Nettokosten. Die Investitionen rechnen sich schon nach kurzer Zeit. Was Hausbesitzer dadurch an Kosten sparen können, erklärt das Serviceportal "Intelligent heizen". Das hohe Einsparpotenzial von Pumpentausch und hydraulischem Abgleich haben bereits viele Heizungseigentümer erkannt. Seit Start des Förderprogramms für die Heizungsoptimierung im Sommer 2016 wurden mehr als 120.000 Förderanträge bewilligt, über 180.000 Pumpentausche gefördert und über 35.000 hydraulische Abgleiche unterstützt.
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe fordert: Grenzwerte aussetzen und neu bewerten Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. Januar 2019 Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert, die Diskussion um NOx-Grenzwerte in Berlin und Brüssel auf Basis eines realistischen und wissenschaftlich abgesicherten Szenarios für den Straßenverkehr zu führen. (WK-intern) - Laut ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn unterstütze der ZDK daher den Vorschlag einer Gruppe von Lungenfachärzten, die Grenzwerte für NOx und Feinstaub zunächst auszusetzen, bis wissenschaftlich begründete Klarheit herrsche. Wie absurd diese Diskussion insbesondere um den NOx-Grenzwert sei, hätten Messungen und Aussagen von Medizinern in den Medien jüngst deutlich gemacht. Die Verteufelung des Diesel-Antriebs habe die Zahl der Neuzulassungen mit dieser sparsamen und effizienten Antriebsart von 45,9 Prozent in 2016 auf inzwischen nur noch 32,3 Prozent
ADAC Ecotest bewertet die saubersten Autos E-Mobilität Ökologie Technik 23. Januar 2019 ADAC Ecotest 2018: Das waren die saubersten Autos (WK-intern) - 109 Modelle getestet: VW e-Golf, VW e-up!, BMW i3 und Smart fortwo schnitten am besten ab Im Ecotest ermitteln ADAC Experten seit 2003 Abgasausstoß und Verbrauch unterschiedlicher Automodelle. Im Jahr 2018 testeten sie 109 Fahrzeuge. Als sauberste Modelle führten fünf Elektroautos die Ergebnisliste an. Auf den ersten Platz schaffte es der e-Golf von VW, dicht gefolgt vom VW e-up!. Den dritten Platz belegt der BMW i3s, den vierten der Smart fortwo coupé EQ und an fünfter Stelle landete der Hyundai Kona Elektro. Sie alle erhielten fünf von fünf möglichen Bewertungssternen im ADAC Ecotest.
Ørsted ist das nachhaltigste Energieunternehmen der Welt Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Januar 2019 Ørsted ist das weltweit nachhaltigste Energieunternehmen und im Global 100-Index das viertstärkste Unternehmen. (WK-intern) - Ørsted is the world’s most sustainable energy company Ørsted is the most sustainable energy company in the world and fourth most sustainable company overall in the Global 100 index. Ørsted, the global leader in offshore wind, surpassed more than 7,500 international, billion-dollar companies to rank fourth in the Corporate Knights' 2019 index of the Global 100 Most Sustainable Corporations in the World. The ranking also makes Ørsted the most sustainable energy company in the index. According to Corporate Knights, Ørsted performs particularly well in the ranking because a high
ABO Wind: Artenspektrum der Wälder profitiert von der Windkraftnutzung durch Ausgleichsmaßnahmen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Januar 2019 Wald nehmen und mehr Wald geben Zahl der Bäume steigt durch Windparkbau Erstaufforstung für den Trianel Windpark Uckley in Neuendorf im Sande gestartet Bundesforst bepflanzt 55.000 Quadratmeter mit Laubgehölzen Waldzustand auf weiteren 40.000 Quadratmetern verbessert (WK-intern) - In einem Kiefernwald zwischen der A10 und dem Oder-Spree-Kanal drehen sich seit 2016 die zehn Rotoren des Trianel Windparks Uckley. Ohne Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid produzieren die Anlagen jedes Jahr so viel sauberen Strom wie rund 25.000 Haushalte verbrauchen. Für den Bau des Windparks mussten 4,57 Hektar Wald weichen. „Das klingt nach einer ganzen Menge“, sagt Zacharias Hahn, Projektleiter von ABO Wind, dem Entwickler des Windparks. In der Gesamtbetrachtung allerdings
Das Energiesparbuch – Jeder kann Energie sparen Ökologie Verbraucherberatung 22. Januar 2019 Energiekosten werden unsere Geldbörse immer nachhaltiger belasten. (WK-intern) - Das ist nicht gut und kostet viel Geld, was erst einmal verdient werden muss. Geld, dass Sie für andere Zwecke vielleicht besser benötigen würden. Öl, Strom, Gas, Benzin, dies sind Kosten, die dem Bürger die Scheine aus der Tasche zaubern. Das muss aber nicht so sein. Der Expertenratgeber gibt Ihnen erschöpfend Auskunft, sodass Sie in Zukunft und ab jetzt sofort, gutes Geld sparen. So sparen Sie und Ihre Familie viel Geld, für die ein oder andere Nettigkeit. Wenn Sie für Energie und das tägliche Essen immer mehr Geld auf den Tisch legen müssen, wird
Effizient und ökologisch: Heizen mit Holz will gelernt sein Bioenergie Ökologie Technik Verbraucherberatung 21. Januar 2019 Wissenswertes kurz und kompakt erklärt (WK-intern) - Das sanfte Knistern und leise Prasseln verströmt einfach ein besonderes Flair. Holzfeuerungen erfreuen sich in Deutschland nach wie vor einer großen Beliebtheit. So brennen hierzulande in rund 11 Millionen Haushalten nicht nur Kamin- und Kachelöfen, sondern auch Heizkamine, Küchenherde und Pelletöfen mit dem regenerativen Bio-Brennstoff. Für ein schadstoffarmes und sachgerechtes Heizen mit Holz gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten. Die wichtigsten Punkte hat der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) e.V. in folgender Übersicht zusammengestellt. Holz als Brennstoff Bevor Holz als Brennstoff einsetzbar ist, muss es an einem trockenen und luftigen Ort solange ablagern bis die
Mit Eisenoxid gegen hochgiftige Stoffe – Neues Verfahren zur Grundwassersanierung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 20. Januar 2019 Wo Industrie ist, ist oft der Boden mit Schwermetallen verseucht – und damit auch das Grundwasser. (WK-intern) - Es zu reinigen, ist aufwändig und teuer. In einem von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordinierten EU-Projekt wurde ein neues Verfahren entwickelt: Spezielle Eisenoxid-Nanopartikel werden in das Grundwasser leitende Gestein injiziert; dort bilden sie eine Barriere, die die gefährlichen Stoffe zurückhält. Die Methode konnte auf drei kontaminierten Geländen in Portugal, Spanien und Deutschland erfolgreich angewendet werden. Zu diesem ReGround-Projekt* ist ein englischsprachiger Dokumentarfilm entstanden. Er wird am 29. Januar um 18 Uhr öffentlich an der UDE gezeigt. Arsen, Chrom, Kupfer, Blei, Zink: Um solche hochgiftigen Schwermetalle aus