EMO, mit einer eigenen Flotte für Offshore-Serviceschiffe übernimmt Ölauffangschiff „Eversand“ Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Technik Windenergie 24. August 202112. März 2025 Bereederung des Ölbekämpfungsschiffes „Eversand“ in Kiel geht nach Emden (WK-intern) - Ab April 2022 übernimmt der maritime Servicedienstleister Ems Maritime Offshore GmbH (EMO) die Bereederung des Ölbekämpfungsschiffes „Eversand“ vom Kieler Hafen aus. Auftraggeber ist das Reedereizentrum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Neben dem Betrieb des Spezialschiffes gehören die regelmäßige Wartung, Pflege und der Einsatz des Schiffes mit Besatzung und Ausrüstung bei Schadstoffunfällen und Übungen in Nord- und Ostsee zum Auftragsumfang. Das 49 Meter lange Ölauffangschiff „Eversand“ ist speziell für den Gewässerschutz konzipiert und gehört mit dem Schwesterschiff „Bottsand“ zur so genannten „Bottsandklasse“. Noch bis Oktober diesen Jahres wird die „Eversand“ im Auftrag des
Strukturstärkungsgesetz finanziert bis zu 14 Milliarden Euro Praxislabor für klimafreundliche Kraftstoffe Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 23. August 2021 Praxislabor für klimafreundliche Kraftstoffe startet Arbeit am Standort Cottbus (WK-intern) - PtX Lab Lausitz verbindet Politik, Forschung und Technik für mehr Klimaschutz im See- und Luftverkehr Bundesumweltminister*innen S. S. und Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister*innen J. S. haben heute das PtX Lab Lausitz in Cottbus offiziell eröffnet. Das Praxislabor für Kraft- und Grundstoffe aus grünem Wasserstoff bietet neuen Kooperationen von Forschung und Unternehmen eine Plattform. Im Cottbus sollen vor allem klimafreundliche Treibstoffe für den See- und Luftverkehr vorangetrieben werden. Am PtX Lab Lausitz entstehen in den kommenden Monaten 60 neue Arbeitsplätze. Das Lab und eine Demonstrationsanlage werden mit Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz finanziert. Bundesumweltminister*innen S.
Wasserstoffmotor-Eigenentwicklung erzeugt Energie auf dem Prüffstand Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 23. August 2021 Kooperation von DEUTZ und RheinEnergie: DEUTZ-Wasserstoffmotor im Pilotversuch bei RheinEnergie (WK-intern) - Erster Einsatz des CO2-freien Motors im Heizkraftwerk in Köln-Niehl Zwei Kölner Unternehmen mit langer Tradition, die DEUTZ AG als einer der weltweit führenden Hersteller von Motoren und Antriebstechnik sowie die RheinEnergie AG als regionaler Energiedienstleister mit einem klaren Bekenntnis zur Energiewende, bündeln ihr Know-how für einen ersten Pilotversuch der stationären Energieerzeugung auf Basis eines mit Wasserstoff betriebenen Motors. Die RheinEnergie hat in ihrer Roadmap zum Klimaschutz klare Ziele auch für eine klimaneutrale Erzeugung von Energie formuliert. Wasserstoff wird künftig dabei eine wichtige Rolle spielen, er ersetzt langfristig fossile Energieträger wie Erdgas. Ab
Forschungsmission fordert Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen zu erhöhen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. August 2021 Klimawandel begrenzen: Verbund sea4soCiety erforscht Wege, um Kohlenstoffspeicherung in Küstenökosystemen zu erhöhen (WK-intern) - Innovative und gesellschaftlich akzeptierte Ansätze entwickeln, um das natürliche Potenzial für Kohlenstoffspeicherung in vegetationsreichen Küstenökosystemen zu verbessern: So lautet das Ziel des neuen Forschungsverbunds sea4soCiety, den das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen koordiniert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Verbund im Rahmen der ersten Forschungsmission „Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung“ – kurz: CDRmare – der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) mit 5,3 Mio Euro. Als einer von insgesamt sechs Forschungsverbünden der Mission „Marine Kohlenstoffspeicher als Weg zur Dekarbonisierung“ wird sea4soCiety im Laufe der dreijährigen Förderphase
Reduktion des Energieverbrauchs von Funknetzen: TUD mit zwei Clusterprojektanträgen erfolgreich Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 21. August 2021 Mit zwei BMBF geförderten Projekten kann die TUD künftig zur Verbesserung des Energieverbrauchs in Computersystemen und Datenfunknetzen beitragen – ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Klimakatastrophe (WK-intern) - Im Rahmen des BMBF Innovationswettbewerb „Elektronik für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnik“ haben sich deutschlandweit 22 Teams beworben. Drei Anträge wurden auf Basis der Relevanz für Deutschland, Einsparpotentiale, Innovationshöhe und des Lösungsansatzes im Finale vom BMBF priorisiert – zwei stammen von der TU Dresden: E4C und DAKORE Die Covid-19 Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Kommunikationstechnik für unser Leben und Arbeiten ist. Die zwei Projekte wollen den Energieverbrauch von Funkzugangsnetzen und den damit
Starkregenereignisse JGU Mainz und MPIC ziehen Schlüsse aus Sedimentbohrkernen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 21. August 2021 Starkregenprognose aus den Eifelmaaren (WK-intern) - Sedimentbohrkerne weisen auf mehr Starkregenereignisse in Warmzeiten und weniger Klimavariabilität in Kaltzeiten hin Zwischen dem vom Hochwasser verwüsteten Kreis Ahrweiler und den Vulkanseen in der Eifel liegen weniger als einhundert Kilometer. Genau diese Maare belegen jetzt, dass Wetterextreme künftig zunehmen könnten. Forschende der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Max-Planck-Instituts für Chemie haben an Sedimentbohrkernen aus Maarseen und Trockenmaaren der Vulkaneifel präzise abgelesen, wie sich das Klima in Mitteleuropa während der letzten 60.000 Jahre veränderte: In Kaltzeiten schwankte das Klima weniger, Wetterextreme waren gedämpfter. In Warmzeiten hingegen gab es unter anderem extremere Niederschlagsereignisse. Dieses Ergebnis legt nahe, dass
Der beschleunigte Kohleausstieg in Verbindung mit dem Emissionshandel und ihre Folgen Mitteilungen Ökologie Technik 20. August 2021 Pressestatement der dena zur Diskussion über einen vorgezogenen Ausstieg aus der Kohleverstromung (WK-intern) - Vor dem Hintergrund des gesteigerten Ambitionsniveaus bei der Erreichung der Klimaziele wird aktuell ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert. Das wiederum hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vereinbarungen, die erst vor gut zwei Jahren im Rahmen der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung in einem breiten, gesellschaftlichen Diskurs getroffen wurden. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena, kommentiert: "Ziel der Kommission war es insbesondere, den betroffenen Beschäftigten und Regionen ausreichend Perspektive und Sicherheit auf dem Weg zum Ausstieg aus der Kohleverstromung zu geben. Dies ist ein sehr berechtigtes und auch
Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt fördert Pflanzenvielfalt in Thüringen und Sachsen-Anhalt Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. August 2021 BMU fördert Rettung selten gewordener Spätblüher in Mitteldeutschland (WK-intern) - Spätblüher wie die Graue Skabiose (Scabiosa canescens) sind mittlerweile selbst in ihrem Hauptverbreitungsgebiet in Mitteldeutschland selten geworden und mancherorts akut gefährdet. Nun sollen sie durch gezielte Artenschutzmaßnahmen und die Wiederherstellung geeigneter Standortbedingungen vor Ort gerettet werden. Das Kardengewächs kommt vor allem auf Trockenrasen vor, wo es violette Farbtupfer setzt und gerade im Spätsommer ein wichtiger Nektar- und Pollenspender für Insekten ist. Aufgrund der internationalen Verantwortung für den Erhalt dieser vorwiegend in Deutschland vorkommenden Art setzt sich die Hochschule Anhalt mit dem Projekt „Die Graue Skabiose und ihre Lebensräume im mitteldeutschen Verbreitungsgebiet – erhalten
Energiepflanzen: Deutschland ist zunehmend auf Rapsimporte angewiesen Bioenergie Mitteilungen Ökologie 20. August 2021 6,2 Millionen Tonnen Rapssaaten importierte Deutschland im Jahr 2020. (WK-intern) - Auf heimischen Feldern wuchsen 3,5 Millionen Tonnen. Weltweit wird Raps immer knapper. Deutschlands Ölmüller verarbeiteten im letzten Jahr mit 9 Millionen Tonnen deutlich mehr Rapssaaten als heimische Äcker hergaben. 2020 wuchsen rund 3,5 Millionen Tonnen der Ölsaat auf einer Million Hektar. Zusätzlich importierte Deutschland etwa 6,2 Millionen Tonnen. Ein Großteil der Ware stammte aus Ländern wie der Ukraine, Frankreich oder Ungarn. Importe aus Kanada und Australien haben in den Jahren an Bedeutung gewonnen. Experten schätzen, dass Deutschland dieses Jahr rund 3,5 Millionen Tonnen Rapssaaten erntet. Das entspricht der Erntemenge des Vorjahres. Im Rekordjahr
Chancen einer ambitionierten Energiestrategie nicht kaputtreden Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 20. August 2021 In einem Interview und in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Energie im Landtag Brandenburg hat Minister Prof. Dr. Steinbach klare Worte zur zukünftigen Energiestrategie 2040 gefunden. (WK-intern) - Er forderte einen schnelleren und ambitionierteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das bedeutet dann auch, so Minister Steinbach, dass mehr Flächen für die Windenergie zur Verfügung stehen müssen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Brandenburgischer Spitzenkandidat zur Bundestagswahl Jens Koeppen hat sich heute mehrfach kritisch zu den Plänen geäußert. Jan Hinrich Glahr, Vorsitzender des BWE Landesverbandes Berlin Brandenburg, nimmt dazu wie folgt Stellung: „Die CDU bekennt sich auf Bundesebene zum 1,5-Grad-Ziel von Paris und kündigt in ihrem
Neues Förderprogramm unterstützt entwaldungsfreie Lieferketten Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. August 2021 Online-Atlas soll Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen, ihre Agrarlieferketten nachhaltiger zu gestalten Bundesumweltministerium unterstützt entwaldungsfreie Lieferketten für Agrarrohstoffe (WK-intern) - Bundesumweltminister*innen S.S. hat heute in Bonn einen Förderscheck an das Projekt „ELAN: Entwaldungsfreie Lieferketten – Ein Online-Atlas für Nachhaltigkeit in Unternehmen“ überreicht. Das Verbundvorhaben soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Lieferketten auf Entwaldungsrisiken zu überprüfen und entsprechend gegenzusteuern. Wo genau kommen importierte Rohstoffe wie Palmöl, Soja, Kautschuk, Kaffee oder Kakao her? Wurden für deren Anbau Wälder gerodet? Und was sind geeignete Maßnahmen zum besseren Klimschutz und Erhalt der Artenvielfalt? Diese Fragen soll ein Online-Atlas beantworten, den die „Global Nature Foundation“ und „OroVerde – die Tropenwaldstiftung“ in den
HYBRIT: Der weltweit erste fossilfreie Stahl wird geliefert Mitteilungen Ökologie Technik 19. August 2021 Der schwedische Stahlerzeuger SSAB hat den ersten fossilfreien Stahl der Welt hergestellt und bereits an seinen Kunden geliefert. (WK-intern) - Diese Testlieferung ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer vollständigen Wertschöpfungskette für fossilfreien Stahl und ein Meilenstein für die Zusammenarbeit beim Projekt HYBRIT zwischen SSAB, LKAB und Vattenfall. Im Juli hat SSAB Oxelösund erfolgreich den ersten Stahl gewalzt, der mit der innovativen HYBRIT-Technik hergestellt wurde. Das heißt, dass er zu 100 Prozent mit Wasserstoff anstelle von Kohle und Koks reduziert worden ist. Der Stahl wird nun an den ersten Kunden, die Volvo Group, geliefert. „Wir freuen uns außerordentlich, dass unser gemeinsames HYBRIT-Projekt erneut einen