“Windstrom, der von Norden in den Süden muss” – Märchen über und Propaganda gegen die Energiewende

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Zu der Berichterstattung über die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, erklärt der Vizepräsident von EUROSOLAR, Stephan Grüger MdL: (WK-intern) - „Gestern hat die Propaganda gegen die Energiewende wieder einmal ein unerträgliches Maß angenommen. Die Meldung, dass das Bundesamt für Strahlenschutz die gesundheitlichen Folgen der Strahlung von Stromtrassen überprüft, wurde von den Medien wieder einmal zum Anlass genommen, Märchen über die Energiewende zu verbreiten. So wurde die Studie mit dem angeblich durch die Energiewende notwendigen massiven Netzausbau begründet. Andere Medien verbreiteten wieder das Märchen vom "Windstrom aus dem Norden" der angeblich "in den Süden" müsse. Warum

Windatlas für Frankreich weist Erlöse von Windprojekten aus

Klar ist nach Einschätzung von Experten, dass Windenergieanlagen solche Stationen stören können, weil die Schwingungen der Bauwerke über die Fundamente in den Boden eingeleitet werden. / Foto: HB

Mit der Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung für Windstrom in Frankeich (“Le complément de rémunération“) ist der Erlös von Windprojekten nicht mehr nur abhängig von der Menge des erzeugten Stroms, sondern auch vom zeitlichen Verlauf. (WK-intern) - Das Fördersystem ist vergleichbar mit dem deutschen Marktprämienmodell. Nachdem sich der Marktwertatlas für Deutschland als Standardbewertungsinstrument in der Direktvermarktung etabliert hat, haben anemos und enervis nun auch einen neuen Marktwertatlas für Frankreich berechnet. Dieser Marktwertatlas steht ab sofort schon zur Verfügung, wird aber zudem im September 2017 auf der Husum Wind und der Colloque National Eolien in Paris vorgestellt. Der Marktwertatlas zeigt, wo und in welchem Umfang Windenergieanlagen

Abschaltungen von Windkraftanlagen verhindern mit erster Wind-Strom-Tanlstelle im Bürgerwindpark

Tanken im Bürgerwindpark - windcomm Elektromobilitaet / Pressebild

windcomm schleswig-holstein e. V. diskutiert über Energiepolitik und Elektromobilität (WK-intern) - ENGE-SANDE/ HUSUM - Weitere Verzögerungen im Windenergie-Ausbau befürchtet der Geschäftsführer des Windindustrie-Branchenvereins windcomm schleswig-holstein e. V., Sascha Wiesner, falls das Planungsverfahren für Windenergie-Eignungsflächen neu aufgerollt wird. Bei einem Netzwerktreffen des Vereins appellierte er deshalb an die neue Landesregierung, die Planung weiter voranzutreiben und an den geltenden Abständen zwischen Windrädern und Wohnbebauung festzuhalten. Asmus Thomsen, Vorstandsvorsitzender des windcomm e. V., hob die wirtschaftliche Bedeutung besonders der Bürgerwindparks für die Region hervor: „14 Bürgerenergie-Projekte in Schleswig-Holstein haben kürzlich die erste Ausschreibungsrunde für Onshore-Windparks gewonnen. Das zeigt, dass Windenergie in Bürgerhand marktfähig ist. Nun muss

Effiziente Gebäude als Energiespeicher helfen bei der Energiewende

Pressebild: Richard Höfer, Student der Hochschule Biberach Foto: HBC

Durch den Ausbau von Wind- und Solarstrom entstehen zunehmend größere Schwankungen in der Stromerzeugung. (WK-intern) - Der regenerativ erzeugte Strom unterliegt klimatischen Bedingungen, die der Mensch nicht beeinflussen kann: Viel Sonne, viel Wind, viel Energie. Nicht immer passt dieser Überschuss zum gerade benötigten Bedarf. Um die aus erneuerbaren Quellen erzeugte Energie besser ausschöpfen zu können, muss der Verbrauch also an die Energieerzeugung angepasst werden. Aber welche Möglichkeiten gibt es hierfür? Mit dieser Fragestellung hat sich Richard Höfer, Student der Hochschule Biberach in seinem Bachelor-Studium des Energie-Ingenieurwesens beschäftigt. In einer Seminararbeit betreut von Professor Axel Bretzke untersuchte er die Möglichkeit, thermische Speichermasse von energetisch hocheffizienten

Windstrom an Land: 3 bis 4,5 Cent pro Kilowattstunde sind erreichbar

Windstrom nach Bayern bringen / Foto: HB

Windstrom an Land wird zum Kostenbrecher (WK-intern) - Studie von Agora Energiewende: 3 bis 4,5 Cent pro Kilowattstunde sind erreichbar An Land produzierter Windstrom wird in den nächsten Jahren voraussichtlich weiterhin günstiger werden. Eine Analyse von Agora Energiewende kommt zu dem Ergebnis, dass die Vollkosten an hervorragenden Standorten in Deutschland auf 3 bis 4,5 Cent pro Kilowattstunde sinken könnten – das wäre nochmals ein deutlicher Rückgang gegenüber den 5,25 bis 5,78 Cent pro Kilowattstunde, die heute bei der ersten deutschen Auktion für Windstrom an Land erreicht wurden. An exzellenten Standorten weltweit werden bereits heute Stromgestehungskosten von 2,7 bis 3,4 Cent pro Kilowattstunde erreicht

Die EIB unterstützt die erste Zusammenschaltung (NordLink) zwischen Deutschland und Norwegen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) wird der TenneT Holding B.V. ein Darlehen in Höhe von 350 Mio. EUR zur Finanzierung der NordLink-Verbindung, der ersten Vernetzung zwischen Deutschland und Norwegen über die Nordsee, zur Verfügung stellen. (WK-intern) - EIB supports first interconnection between Germany and Norway The European Investment Bank (EIB) will provide a EUR 350 million loan to TenneT Holding B.V. to finance “NordLink”, the first interconnection between Germany and Norway across the North Sea. The bipolar High Voltage Direct Current (HVDC) link will have a capacity of 1,400 MW and a total route length of 624 km. It will improve diversification and security

Planfeststellungsbeschluss für den 3. Abschnitt der Westküstenleitung erlassen

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

Meilenstein beim Netzausbau in Schleswig-Holstein: (WK-intern) - Mit der Genehmigung für den dritten Bauabschnitt der 380-kV-Westküstenleitung von Heide ins nordfriesische Husum geht der Stromnetzausbau in Schleswig-Holstein weiter zügig voran. Das Energiewendeministerium - Amt für Planfeststellung Energie - hat heute (30. März 2017) den Planfeststellungsbeschluss für den längsten Abschnitt zwischen den Umspannwerken Heide/West und Husum/Nord erlassen. "Die Westküstenleitung ist die Hauptschlagader für die Energiewende in Schleswig-Holstein. Wir haben jetzt für weitere 46 Kilometer Baurecht geschaffen und sind auf sehr gutem Wege, um mehr Windenergie aus Dithmarschen und Nordfriesland abtransportieren zu können", sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (30. März 2017) in Kiel. Engagement von Bürgern

Bundesregierung sucht dringend Windstrom-Trassenkorridore für Sued- und SuedOstLink

Gemeinden vergeben Rechte zur Nutzung von öffentlichen Verkehrswegen zum Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen / Foto: HB

Staatssekretär Baake erwartet konstruktive Suche nach Trassenkorridoren bei SuedLink und SuedOstLink (WK-intern) - Staatssekretär Baake führt heute Gespräche mit Länderministern sowie Bundestagsabgeordneten zu den Stromautobahnen „SuedLink“ und „SuedOstLink“. Er wird darin auf die Notwendigkeit eines zugleich zügigen und sachorientierten Planungs- und Genehmigungsverfahrens für die Vorhaben hinweisen. Gemeinsam mit der Bundesnetzagentur als zuständiger Behörde werden Ablauf und Aspekte der anstehenden Bundesfachplanung erörtert. Staatssekretär Baake: „Ich freue mich, dass die Vorhabenträger ihre Anträge für die wichtigen Stromautobahnen SuedLink und SuedOstLink gestellt haben. Gerade diese Vorhaben sind für die Energiewende enorm wichtig: Sie transportieren den Windstrom von Norddeutschland zu den Verbrauchern in Süddeutschland. Durch Netzausbau beseitigen

Konkurrenzlos günstigem Windstrom droht die Stilllegung

Bundesnetzagentur erlässt Verordnung zum Netzausbaugebiet / Foto: HB

Die Energiewende könnte sich unnötig um Milliarden verteuern, wenn 2021 die Förderung für Tausende alte Windenergieanlagen wegfällt. (WK-intern) - Günstiger Windstrom wird durch fehlende Anschlusslösungen und Überkapazitäten bei der Kohleverstromung verhindert. Allein in NRW wären Hunderte Anlagen betroffen. Der 1. Januar 2021 scheint noch in weiter Ferne, aber für die Energiewende hat das Datum schon heute hohe Brisanz. An diesem Tag fallen Tausende alte Windräder aus der dann ablaufenden 20-jährigen Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Diese alten Windmühlen könnten den dringend benötigten Ökostrom zu konkurrenzlos günstigen Kosten produzieren. Die Börsenstrompreise werden aller Voraussicht nach jedoch weiterhin nicht das Niveau erreichen, dass

Windkraft Simonsfeld erhält Bewilligung für weitere vier Windkraftwerke in Dürnkrut

Die Windkraft Simonsfeld erweitert den Windpark Dürnkrut 2018 um vier Dreimegawatt-Anlagen. Nun wurden uns weitere vier Anlagen bewilligt. / Pressebild

Seit fünf Jahren betreiben wir unsere ersten fünf Windkraftwerke in den Gemeinden Dürnkrut und Velm-Götzendorf. (WK-intern) - 2018 erweitern wir diesen Windpark in einem zweiten Ausbauschritt um vier Windenergieanlagen der Dreimegawattklasse. Seit kurzem ist die dritte Ausbaustufe bewilligt, der Bewilligungsbescheid für vier Windkraftwerke mit jeweils 3,45 Megawatt Nennleistung ist seit einigen Tagen rechtskräftig. Diese vier Anlagen werden in der Gemeinde Dürnkrut errichtet. „Das ist unser Projekt mit den umfangreichsten vogelkundlichen Untersuchungen“, erläutert Projektleiterin Mag. Tanja Bernscherer: „Wegen der Nähe zu den ökologisch und ornithologisch sensiblen March- und Thaya-Auen waren langjährige Untersuchungen der regionalen Vogelwelt erforderlich. Letztlich haben wir eine tragfähige Einigung mit Natur-

BWE: Energiewende braucht termingerechten Netzausbau

Rinder in Schleswig-Holstein / Foto: HB

Der Bundesverband WindEnergie sieht in einer termingerechten Umsetzung des Netzausbaus die entscheidende Voraussetzung dafür, bei der Energiewende nicht ins Stolpern zu geraten. (WK-intern) - Die in den Regionen der Übertragungsnetzbetreiber sehr unterschiedlichen Planungshorizonte deuten darauf hin, dass es bei Leitungsbau, Trassenführung und vor allem der Einbeziehung der Menschen vor Ort offensichtlich sehr unterschiedliche Herangehensweisen gibt, machte der Vizepräsident im Bundesverband WindEnergie, Jan Hinrich Glahr, deutlich. „Unser Ziel bleibt es, möglichst viel vor Ort erzeugte erneuerbare Energie auch vor Ort zu nutzen“, so Jan Hinrich Glahr. „Dafür bietet die im EEG 2017 zaghaft angelegte Sektorenkopplung jetzt zusätzliche Chancen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, eine

Ein Kritiker der Energiewende nimmt Stellung

Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HBmachen.

„Energiewende“ trifft frostige Wirklichkeit (WK-news) - und bezieht sich dabei als Quelle auf die Angaben von Agora, die sich als Fachleute für Energiepolitik verstehen. Der jahreszeitlich niedrige Sonnenstand und die europaweite Flaute zeigten: Nur mit Sonne und Wind geht´s nicht. Wind- und Sonnenergie, wenn sie fließen, müssen verschleudert werden. Wir dokumentieren die Analyse von Vernunftkraft. Hier erreichen Sie den ganzen Bericht. Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HB

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