Analyse zeigt: Windkraft in Bayern ist tot – Atomausstieg massiv gefährdet

Bis zu 1500 Windräder sollten bis 2021 in Bayern neu errichtet werden / Foto: HB

Der Ausbau der Windenergie in Bayern ist durch die im November 2014 eingeführte 10-H Abstandsregelung praktisch komplett zum Erliegen gekommen. (WK-intern) - Dies zeigt eine an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf durchgeführte wissenschaftliche Analyse. Sowohl die Genehmigungsanträge als auch die tatsächlichen Genehmigungen für den Bau von Windkraftanlagen sind seit 2014 massiv zurückgegangen. Trotz eingehender Experten-Warnungen vor einem massiven Ausbremsen der Windenergie, hat die CSU Mehrheit im bayerischen Landtag gegen die Stimmen der Opposition im November 2014 die 10-H Abstandsregelung in Bayern eingeführt. Die Regelung besagt, dass der Abstand von Windkraftanlagen mindestens das Zehnfache der Anlagenhöhe zur nächsten Wohnbebauung betragen muss. Der Ausbau der Windkraft solle

Bayern informiert über Bauleitplanung für Windenergieanlagen

Senvion-Windkraftanlage / Foto: HB

Bayerns Energieministerin Ilse Aigner und Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann informieren über Bauleitplanung für Windenergieanlagen (WK-intern) - Aigner und Herrmann: "Die Gestaltungsmöglichkeiten der Bauleitplanung möchten wir verstärkt für einen bürgerfreundlichen Ausbau der Windenergie nutzen". Bayerns Energieministerin Ilse Aigner und Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann unterstützen Kommunen bei der Bauleitplanung für Windenergieanlagen. Die Bauleitplanung ermöglicht den Bau von Windenergieanlagen auch unterhalb der 10-H-Regelung. Dazu Energieministerin Aigner: „Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die jedoch vor allem vor Ort umgesetzt werden muss. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien wird uns nur gelingen, wenn die Bevölkerung die entsprechenden Maßnahmen mitträgt. Besonders wichtig ist es

Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Hochschule Flensburg hat sich konstituiert

BU: Der Beirat des Instituts für Windenergietechnik traf sich zur ersten Sitzung. Foto: Gatermann

Institut für Windenergie gut beraten (WK-intern) - Der Beirat für die zweite Stiftungsperiode des Instituts für Windenergietechnik (WETI) an der Hochschule Flensburg hat sich konstituiert. Das Gebäude, in dem sich das Institut für Windenergietechnik, kurz WETI, der Hochschule Flensburg befindet, wirkt eher unscheinbar. Neben weiteren Hochschul-Instituten ist in dem Bürokomplex an der Ostseite des Flensburger Hafens auch ein Telefonanbieter untergebracht. Doch an diesem Ort fließen nahezu sämtliche Kompetenzen in Sachen Windenergie an Schleswig-Holsteins Hochschulen zusammen. So sieht es nicht nur Institutsleiter Prof. Dr. Torsten Faber, sondern auch der mit Wahrnehmung der Geschäfte des Hochschulpräsidenten beauftragte Prof. Dr. Thomas Severin. Beide betonten bei der

Personalexperte für die Windenergie Convent Energy eröffnet Standort in Rostock

Pressebild

Personalexperte für die Windenergie erweitert seine Präsenz (WK-intern) - Rostock - Ob in der Errichtung, im Service und Wartungsbereich oder im Projektmanagement – in der gesamten zeit- und kostenintensiven Windenergie sind starke Personallieferanten über die gesamte Wertschöpfungskette mehr denn je entscheidende Akteure für eine erfolgreiche Projektumsetzung. Einer der marktführenden Experten der Branche ist die convent energy GmbH, die heute (20.02.2017) eine neue Niederlassung in Rostock offiziell eröffnet. Persönliche Nähe und Marktkenntnis in den starken Windzentren Europas Mit der Standortgründung Rostock geht der erfahrene Oldenburger Personalexperte, welcher bereits über Standorte in Oldenburg, Bremerhaven, Hamburg und London verfügt seinen mehrfach ausgezeichneten Weg konsequent weiter. Dazu Frau

Windenergie und Artenschutz in der Regional- und Bauleitplanung

Windparkaufbau / Foto: HB

Die Anforderungen an die planerische Steuerung der Windenergie durch die Regional- und Flächennutzungsplanung sind hoch, da eine Vielzahl von Belangen zu berücksichtigen ist. (WK-intern) - Die Planungskonzepte geraten häufig ins Kreuzfeuer widerstreitender Interessen. Darüber hinaus hat die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung die Anforderungen an die Ausweisung von Flächen für die Windenergienutzung in Regional- und Bauleitplänen immer weiter ausdifferenziert. In mehreren Bundesländern haben Regionalpläne einer gerichtlichen Überprüfung nicht standgehalten und wurden für unwirksam erklärt. In dem Seminar lernen Sie die Möglichkeiten zur Steuerung der Windenergieplanung auf Ebene der Raumordnung durch Gebietsausweisungen und Konzentrationsflächenplanungen kennen. Sie erfahren, wie das Planungskonzept für Windenergieanlagen den fachgesetzlichen und länderspezifischen Regelwerken insbesondere

Projektentwickler RES will mit Partner 3 GW Windenergieprojekte in den USA aufbauen

Über 3.000 MW mit Windenergieprojekten in den USA (WK-intern) - RES schließt Kooperationsvertrag mit Southern Power ab Der internationale Projektentwickler für Erneuerbare Energien RES (Renewable Energy Systems) hat mit Southern Power, der Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Energieunternehmens Southern Company, eine Entwicklungskooperation abgeschlossen. Die beiden Unternehmen kündigten an, bis 2020 gemeinsam 3 GW Windenergie in den USA zu entwickeln und in Betrieb zu nehmen. Inhalt des Kooperationsvertrags zwischen dem amerikanischen Tochterunternehmen der RES Gruppe, RES Americas, und Southern Power ist vor allem die Entwicklung und Durchführung von zehn Windenergieprojekten in den USA, mit einer installierten Gesamtleistung von insgesamt 3.000 MW. Die Anlagen werden zwischen 2018 und

Netzentgelte: Die Energiewende verlangt eine faire Lastenteilung

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

Energiewendeminister Robert Habeck zur Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte (WK-intern) - Damit es bundesweit einheitliche Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber gibt, setzt sich Schleswig-Holstein im Bundestrat für eine Gesetzesänderung ein. Hiermit erhalten Sei die Rede von Energiewendeminister Robert Habeck zur heute (10. Februar 2017) eingebrachten Bundesratsinitiative. Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Energiewende ist nicht nur eine technische, sondern ebenso auch eine ökonomische und eine politische Mammutaufgabe: Es geht einmal mehr um Gerechtigkeit, um faire Lastenteilung. Meine Position ist klar. Wenn der Klimaschutz ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist, dann ist zwingend auch die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wer einmal auf einer Bürgerveranstaltung von

EE-Werkstatt International

http://www.chamb.mrecic.gov.ar/userfiles/Argentina%20Renovable%20Dic16.pdf

Erneuerbare Energien in Argentinien (WK-intern) - Die Möglichkeiten für Kooperationen in Argentinien haben sich seit der Wahl der neuen, wirtschaftsfreundlichen Regierung unter Präsident Macri sehr verbessert. Zum Ausbau der erneuerbaren Energien wurde das Förderprogramm „RenovAr“ verabschiedet. Das Interesse, Energie-Know-how aus Deutschland einzubinden, ist in Argentinien groß. In Zusammenarbeit mit dem Erneuerbare Energien Cluster Hamburg (EEHH) und dem DNV GL bietet EE.SH in Hamburg eine EE-Werkstatt International unter dem Titel „Erneuerbare Energien in Argentinien“ an. Referenten argentinischer und international tätiger deutscher Firmen stellen ihre Erfahrungen mit dem südamerikanischen Markt vor und informieren über rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Teilnahme an den jährlich stattfindenden Ausschreibungen von EE-Leistung.

Der vierte Jahrgang Windenergie an der University of the West Indies wird von der HS Flensburg unterstützt

BU: Der vierte Jahrgang Windenergie an der University of the West Indies (Foto: Hochschule Flensburg)

Der vierte Jahrgang im Masterstudiengang of Renewable Energy an der University of the West Indies in der Karibik hat im Wintersemester mit Unterstützung der Hochschule Flensburg begonnen. (WK-intern) - Den 26 Studierenden der University of the West Indies (UWI) brachte Dr. Hermann van Radecke die Materie der Windenergie näher, während Professor Jens Born das Thema der Bioenergie behandelte. „Es ist faszinierend festzustellen, dass noch vor vier Jahren niemand in der Region etwas von CO2 wusste. Jetzt freuen sich die Studierenden darauf, mit ihren Projekten, wie sie die Master-Thesis nennen, CO2-Footprints zu erstellen“, berichten die beiden Flensburger Wissenschaftler. Mit ihren Projekten untersuchen die Masterabsolventen

SPD M-V: Windkraft ist eine großartige Chance für Mecklenburg-Vorpommern

Windkraft: Großartige Chance für Mecklenburg-Vorpommern / Foto: HB

Philipp da Cunha: Erneuerbare Energien schaffen gut bezahlte Arbeitsplätze (WK-intern) - Zur heutigen Diskussion im Landtag zu den Themen Risiken der Windkraft sowie der Energiewende erklärt der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Philipp daCunha: „Das Festhalten an Kohle, Öl und Gas würde für die Menschen im Land zu einer riesengroßen Wette auf dauerhaft niedrige Preise für mineralische Brennstoffe. Die Preisentwicklung der letzten Wochen zeigt aber, dass diese Wette verloren wird, die Preise wieder deutlich steigen. Das trifft zuallererst die Menschen, die sowieso nur wenig zum Leben haben. Es geht bei der Energiewende im Kern darum, alle Menschen in Mecklenburg-Vorpommern dauerhaft und sicher mit günstiger und

Iranische Wirtschaftsdelegation besichtigt Windpark Uckley-Nord

Pressebild

Zwanzigköpfige Delegation aus dem Iran besichtigt Windpark Uckley-Nord Gruppe um Dr. Mohammad Ali Shafieizadeh, Generaldirektor des iranischen Ministeriums für erneuerbare Energien, informiert sich über Windenergie Iran forciert Ausbau der Erneuerbaren ABO Wind stellt im Rathaus Königs Wusterhausen Konzepte vor (WK-intern) - Wiesbaden - Rund 20 Mitglieder einer iranischen Wirtschaftsdelegation um den Generaldirektor des Ministeriums für erneuerbare Energien, Dr. Mohammad Ali Shafieizadeh, haben am Dienstag den Windpark Uckley-Nord besichtigt. Projektleiter Zacharias Hahn führte die Gruppe durch den von ABO Wind entwickelten Windpark in Brandenburg. Im Oktober 2016 gingen zehn Anlagen des Typs Nordex N131 mit einer Gesamtleistung von 33 Megawatt ans Netz. Sie produzieren jährlich 87 Millionen

TEVARO erhält Siegel als: Partner für faire Windenergie in Thüringen

Pressebild: V. l. n. r. Severin Kühnast (ThEGA) und Wieland Zeller (TEVARO GmbH)

Die Projektentwicklungsgesellschaft TEVARO von der Servicestelle Windenergie der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) als „Partner für faire Windenergie Thüringen“ ausgezeichnet worden. (WK-intern) - Als Träger des Siegels hat sich TEVARO verpflichtet, die in den Leitlinien für faire Windenergie beschriebenen Vorgaben und Prinzipien der Zusammenarbeit und Transparenz gegenüber Thüringer Bürgern, Unternehmen und Kommunen einzuhalten. Zu den Leitlinien gehört unter anderem die Beteiligung aller Interessengruppen imUmfeld eines Windparks während der gesamten Projektierungsphase und die faire Teilhabe aller Betroffenen und Anwohner, auch der nicht unmittelbar profitierendenFlächeneigentümer. TEVARO beteiligt alle relevanten Interessensgruppen während der Planungsphase, stellt einen transparenten Umgang mit projektrelevanten Informationen vor Ort sicher und bietet

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