Abschluss des Beteiligungsprozesses zum Klimaschutzplan 2050

CO2-Klima / Bild: HB

Klimaschutz aus Bürgerhand (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium will seine Klimaschutzpolitik auch künftig auf einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess stützen. Welche Lehren dabei aus der 2015 gestarteten Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzplan 2050 zu ziehen sind, diskutierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute auf einer Veranstaltung zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens in Berlin. Hendricks: „Dialog eröffnet neue Perspektiven. Was wir im Beteiligungsverfahren gelernt haben, hat uns bei der Entwicklung des Klimaschutzplans geholfen. Wir werden diesen Erfahrungsschatz auch bei der Erarbeitung unser künftigen Klimaschutzpolitik nutzen.“ Der Klimaschutzplan 2050 war am 14.11.2016 vom Bundeskabinett beschlossen worden. Vorausgegangen war unter Federführung des BMUB eine breit angelegte Bürgerbeteiligung: Rund 800 Vertreter*innen von Bundesländern, Kommunen,

Sektorkopplung: dena startet Leitstudie Integrierte Energiewende

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) startet eine Studie zur Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Gebäude, Verkehr und Industrie. (WK-intern) - Kuhlmann: „Wir brauchen einen sektorübergreifenden Diskurs mit Stakeholdern aus allen betroffenen Bereichen“ Ziel der „dena-Leitstudie Integrierte Energiewende“ ist es, Wissen und Anforderungen der Wirtschaft für eine erfolgreiche Ausgestaltung der zweiten Phase der Energiewende verfügbar zu machen. Gleichzeitig soll sie Unternehmen einen Orientierungsrahmen für Investitionen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle in einem integrierten Energiesystem bieten. Gemeinsam mit Unternehmen wird die dena verschiedene Lösungspfade für alle Sektoren ausarbeiten und bewerten. Die Studie betrachtet sowohl die volkswirtschaftlichen Kosten, die Auswirkungen auf die Märkte als auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Im Ergebnis werden

Mehr Nachhaltigkeit für die Alpen!

Portrait von eike Hallitzky

Bayerns Grüne zur Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (WK-intern) - Anlässlich der Eröffnung der ersten Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (EUSALP) unter Vorsitz Bayerns am 13. Februar 2017 erklärt der bayerische Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eike Hallitzky: Die Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie muss sich endlich klar und deutlich für eine nachhaltige Entwicklung und den umfassenden Schutz des Alpenraums aussprechen. Das ist die zentrale Voraussetzung, damit die Alpen als einzigartiger Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum weiterentwickelt werden können. Deshalb fordern wir Grüne die Versammlung dazu auf, sich bei den Verhandlungen an den Vorgaben der 1994 ratifizierten Alpenkonvention zu orientieren. Zugleich erwarten wir von der Bayerischen Staatsregierung, die

Deutsche Vortragsreihe auf der 11. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES2017)

Vom 14. bis zum 16. März 2017 findet die 11. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) gemeinsam mit der Energy Storage Europe (Expo & Konferenz) in der Halle 8b auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt. (WK-intern) - Als Erweiterung zu den englischsprachigen und überwiegend technischen Vorträgen der IRES organisiert EUROSOLAR e.V. erneut in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW eine deutschsprachige Vortragsreihe am 15. März. Ausgehend vom Potential der Energiespeicherung werden die geladenen ExpertInnen den Stand der deutschen Energiewende und der Sektorenkopplung diskutieren. Zum Auftakt wird „Die Politik der gebremsten Energiewende“ diskutiert, um Anspruch und Wirklichkeit bei der Umsetzung der Pariser Beschlüsse

EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag für neue Richtlinie Erneuerbare Energien

Dieser alte Wagen kann mit Bioöl, Salatöl, Pommesfett vollkommen schwefelfrei fahren. Die Autoindustrie ist so verwirrt, dass sie es noch nicht einmal mehr weiß. / Foto: HB

Bioethanol bleibt wichtige Säule für besseren Klimaschutz im Verkehr (WK-intern) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass nach dem heute veröffentlichten Vorschlag zur Fortführung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie bis zum Jahr 2030 Bioethanol weiter maßgeblich zur Senkung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Europa beitragen wird. Die vom Europäischen Rat beschlossenen Ziele, die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu senken und den Anteil Erneuerbarer Energien auf mindestens 27 Prozent zu erhöhen, sollen im Verkehr jedoch stärker mit Biokraftstoffen aus Reststoffen und Abfällen erreicht werden. Der seit geraumer Zeit erwartete Vorschlag für eine Anschlussregelung der im Jahr 2020 auslaufenden Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist keine verlässliche Grundlage für

Umweltministerium bringt neue Optionen für klimaneutralen Verkehr

Allerdings sollte diese Regelung dann auch für E-Bikes gelten, deren Strom bisher theoretisch Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflichtig ist / Foto: HB

Forscher zeigen Wege für einen umwelt- und wirtschaftsfreundlichen Verkehr der Zukunft auf. (WK-intern) - Mit Effizienz, einer stärkeren Elektrifizierung und erneuerbaren Energien lässt sich ein vollkommen treibhausgasneutraler Verkehr organisieren, ohne Einschränkungen bei Wachstum und Lebensqualität hinnehmen zu müssen. Das ist das Ergebnis von Szenarien des Öko-Instituts, die die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter heute in Berlin vorstellte. Die Szenarien für einen treibhausgasneutralen Verkehr wurden gemeinsam mit maßgeblichen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Schwarzelühr-Sutter: "Die Optionen sind da, die Chancen für Wirtschaft, Umwelt und die Menschen sind groß. Renewbility zeigt uns: Klimaschutz im Verkehr, das geht! Und zwar ohne Einbußen bei Wachstum und Wohlstand, sondern

Erneuerbare haben 2015 fossile Rohstoffimporte in einer Höhe von 8,16 Milliarden Euro vermieden

Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HBmachen.

Die Energiewende zahlt sich aus (WK-intern) - Am Freitag veröffentlichen die Übertragungsnetzbetreiber die EEG-Umlage für 2017. Wie vorab bekannt wurde, soll sie von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Diesem Zuwachs von rund einem halben Cent stehen sinkende Kosten für den Import fossiler Rohstoffe gegenüber: Allein 2015 wurden durch den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr bereits fossile Rohstoffimporte in Höhe von 8,16 Milliarden Euro vermieden. Dies geht aus einem Kurzgutachten des Öko-Instituts im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick und der Naturschutzorganisation WWF Deutschland hervor. „Die Kritik an den Kosten der erneuerbaren Energien ist unsachlich. Unsere Volkswirtschaft profitiert

Internationaler Kongress fragt nach nachhaltiger Energieversorgung in den Alpen

Pressebild: Alpenenergie

Internationaler Kongress über dezentrale Energiewende in den Alpenländern unter Schirmherrschaft von Ilse Aigner (WK-intern) - Mehr als 70 Referentinnen und Referenten aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Italien und Deutschland Eine Strom- und Wärmeversorgung in den Alpen, die auf den natürlichen Ressourcen aufbaut und somit den unterschiedlichen Bedürfnissen von Natur, Menschen und Unternehmen entspricht, steht im Fokus des 2. Kongresses „Die Energie der Alpen“. Dieser findet vom 14. bis 16. November 2016 im Kongresszentrum Garmisch-Partenkirchen statt. Über 70 Referentinnen und Referenten aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Italien und Deutschland werden unter drei Schwerpunkten vortragen und diskutieren: Was müssen bzw. können wir tun, um die

DUH: Klimaschutzplan 2050 wird Beschlüssen von Paris nicht gerecht

Umsetzung deutscher Klimaziele / Foto: HB

Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert die Bundesregierung für ihre im Widerspruch zu den Pariser Klimazielen stehende Klima- und Energiepolitik – Sie fordert den Einstieg in den Kohleausstieg, einen CO2-freien Wärme- und Verkehrsbereich sowie zusätzliche Anstrengungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Im Vorfeld der morgen (27.9.2016) im Bundesumweltministerium (BMUB) stattfindenden Verbändeanhörung kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den von der Bundesregierung vorgelegten Klimaschutzplan 2050 scharf. Das Papier sei im Laufe des Abstimmungsprozesses mit dem Wirtschaftsministerium und dem Kanzleramt immer unverbindlicher geworden, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Die DUH fordert eine Überarbeitung des Plans, der die Beschlüsse des Pariser Klimagipfels aufgreift und konkrete Ziele zur Minderung

Weichen stellen für die Energiewende: BMWi startet Diskussionsprozess „Strom 2030“

Sonnen und Windenergie / Foto: HB

Welche Weichen müssen wir in den kommenden Jahren stellen, um die Energiewende im Strombereich kostengünstig zu gestalten? (WK-intern) - Was sind die Voraussetzungen für einen klimaverträglichen Einsatz von Strom für Wärme, Verkehr und in der Industrie? Das sind die Ausgangsfragen des Impulspapiers "Strom 2030", mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie einen Diskussionsprozess über die energiepolitischen Aufgaben der nächsten Jahre eröffnet. Das Impulspapier skizziert auf der Grundlage aktueller Studien zwölf langfristige Trends für den Stromsektor. Die Trends beschreiben, wie Wind- und Solarstrom zunehmend das Energiesystem prägen, sukzessive zum wichtigsten Energieträger werden und die Stromversorgung dabei sicher und kostengünstig bleibt. Aus diesen Trends

Gabriel will Energiewende im Strombereich kostengünstig gestalten

Europäische Öffnung der Erneuerbaren-Ausschreibung, Finanzierung der Stromnetze und des Kernenergieausstiegs / Foto: HB

Weichen stellen für die Energiewende: BMWi startet Diskussionsprozess "Strom 2030" (WK-intern) - Welche Weichen müssen wir in den kommenden Jahren stellen, um die Energiewende im Strombereich kostengünstig zu gestalten? Was sind die Voraussetzungen für einen klimaverträglichen Einsatz von Strom für Wärme, Verkehr und in der Industrie? Das sind die Ausgangsfragen des Impulspapiers "Strom 2030" (PDF: 902 KB), mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie heute einen Diskussionsprozess über die energiepolitischen Aufgaben der nächsten Jahre eröffnet. Das Impulspapier skizziert auf der Grundlage aktueller Studien zwölf langfristige Trends für den Stromsektor. Die Trends beschreiben, wie Wind- und Solarstrom zunehmend das Energiesystem prägen, sukzessive zum

100 Organisationen fordern Merkel zu Nachbesserungen beim deutschen Klimaschutzplan 2050 auf

http://www.die-klima-allianz.de/wp-content/uploads/KA_Forderungspapier-BTW-2017.pdf

Klima-Allianz Deutschland fordert deutliche Nachbesserungen im Klimaschutzplan 2050 (WK-intern) - Mehr als 100 Organisationen veröffentlichen gemeinsames Klima-Manifest Die Klima-Allianz Deutschland fordert Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, den Klimaschutzplan 2050 deutlich nachzubessern. Bei der heutigen Übergabe des Klima-Manifests mit Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl an Vertreterinnen und Vertreter der Parteien betonte das Bündnis die Bedeutung eines wirksamen Klimaschutzplans 2050. Dieser werde nicht nur benötigt zum Erreichen der Klimaziele Deutschlands, sondern auch als wichtiges Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer. Nach der Ratifizierung des Pariser Klima-Abkommens durch China und die USA müsse nun auch Deutschland zeigen, dass es die Ergebnisse von Paris ernst nimmt. Deutschland müsse seine internationalen

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