.ausgestrahlt meldet viele neue Mitteilungen

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt / Foto: Bente Stachowske

Wenn sich am 11. März der dreifache Super-GAU von Fukushima zum sechsten Mal jährt, dann ist das kein Jahrestag, der an etwas Vergangenes erinnert, sondern dann lenkt er unseren Blick auf die noch andauernde Katastrophe in Japan. (WK-intern) - Und der Tag erinnert uns daran, dass der Bundestag 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen hat. Seither ist mit Grafenrheinfeld nur ein einziges weiteres AKW vom Netz gegangen, acht laufen unvermindert weiter und werden dabei immer älter und störanfälliger. Dass das immer weniger Menschen hierzulande bewusst ist, zeigt eine Karte, die die große Bonner Tageszeitung „Generalanzeiger“ kürzlich veröffentlichte. Unter der Überschrift „So weit ist

GroKo-Fracking-Gesetzespaket tritt in Kraft

Die umstrittene Erdölplattform im Naturerbe Wattenmeer / Foto: HB

Fracking torpediert Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens (WK-intern) - Am 11. Februar tritt das Fracking-Gesetzespaket der Großen Koalition in Kraft. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) mit seinen Mitgliedsorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Robin Wood sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Umweltinstitut München, PowerShift und Food & Water Europe befürchten, dass es nun neue Fracking-Vorhaben geben könnte. Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibt durch "Forschungsprojekte" eine Hintertür offen. Die Bundesregierung spricht mit dieser

Mehr Nachhaltigkeit für die Alpen!

Portrait von eike Hallitzky

Bayerns Grüne zur Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (WK-intern) - Anlässlich der Eröffnung der ersten Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (EUSALP) unter Vorsitz Bayerns am 13. Februar 2017 erklärt der bayerische Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eike Hallitzky: Die Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie muss sich endlich klar und deutlich für eine nachhaltige Entwicklung und den umfassenden Schutz des Alpenraums aussprechen. Das ist die zentrale Voraussetzung, damit die Alpen als einzigartiger Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum weiterentwickelt werden können. Deshalb fordern wir Grüne die Versammlung dazu auf, sich bei den Verhandlungen an den Vorgaben der 1994 ratifizierten Alpenkonvention zu orientieren. Zugleich erwarten wir von der Bayerischen Staatsregierung, die

Verwässerungsstrategie von Bundesminister Schmidt ist nicht akzeptabel

Bundeslandwirtschaftsministerium muss schnell eine Novellierung der Düngemittelverordnung vorlegen / Foto: HB

Umweltverbände fordern Düngegesetzgebung ohne erneute Zugeständnisse an die Agrarlobby (WK-intern) - Nachdem sich Vertreter von Politik sowie Bund und Ländern vorletzte Woche auf einen Kompromiss zur künftigen Neufassung des Düngerechts geeinigt hatten, ist die Verabschiedung des Düngegesetzes diese Woche ein weiteres Mal im Deutschen Bundestag verschoben worden. Grund ist offenbar die fehlende Bereitschaft der Unionsfraktion und des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die vereinbarte Einführung einer Hoftorbilanz der Nährstoffströme für Agrarbetriebe ab 2018 mitzutragen. Aus Sicht der Umweltverbände BUND, DNR, DUH, Germanwatch, Greenpeace, Grüne Liga, NABU und WWF ist dieser Rückzieher eine herbe Enttäuschung, zumal Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt noch am 11. Januar 2017 selbst das Ergebnis des Kompromisses

Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hielt Festrede zum 25-jährigen Bestehen der DBU

Schwarzelühr-Sutter, Köhler, Bottermann Machten sich gemeinsam stark für den Schutz der Umwelt: DBU-Kuratoriumsvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler (r.) und DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. / © DBU/Peter Himsel

„Allen Menschen Leben in Würde ermöglichen, ohne Planeten zu zerstören“ (WK-intern) - „Die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert ist es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Das kann und wird nicht mit dem jetzigen Wohlstands- und Wachstumsmodell der Industrieländer gelingen. Wenn alle Menschen so produzieren und konsumieren würden wie die Europäer und Amerikaner, dann bräuchten wir drei oder vier Planeten in Reserve. Die haben wir aber nicht.“ – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler zog gestern Abend dieses Fazit in seiner Festrede als Schluss- und Höhepunkt eines Kongresses, zu dem die Deutsche Bundesstiftung

TÜV genehmigt Inbetriebnahme der Bioenergie-Demonstrationsanlage in Leuna

The construction of the Leuna demo plant is completed

Evry (Frankreich) und Leuna (Deutschland), 5. Dezember 2016 - Global Bioenergies gibt bekannt, dass es die offizielle Genehmigung zur Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage Leuna vom TÜV erhalten hat. (WK-intern) - Global Bioenergies gibt bekannt, dass es die offizielle Genehmigung zur Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage Leuna vom TÜV erhalten hat. Diese Genehmigung wurde nach einer vollständigen Prüfung, die sich vor allem auf Sicherheits- und Umweltfragen konzentrierte, für den Fermentationsbereich erteilt. Ales Bulc, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft von Global Bioenergies, stellt fest: „Die Genehmigung für die Inbetriebnahme der Anlage ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Wir haben kürzlich die Technologie von der Pilotanlage in Pomacle, Frankreich,

Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren

Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren

Große Koalition im Europaparlament verhindert juristische Bewertung von CETA!

Pressebild: Martin Häusling

Straßburg - Die schwarz-rote Mehrheit im Europäischen Parlament hat heute gegen eine Resolution gestimmt, die die in CETA enthaltenen Schiedsgerichte dem Europäischen Gerichtshof zur Überprüfung vorlegen sollte. (WK-intern) - Dazu erklärt Martin Häusling, Mitglied im Agrar- und Umweltausschuss und agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament: „Mit der Mehrheit von Konservativen und Sozialisten hat das Europäische Parlament es heute abgelehnt, dass die in CETA enthaltenen Schiedsgerichte, deren Vereinbarkeit mit EU-Recht von führenden Juristen Europas für fraglich befunden wird, vom Europäischen Gerichtshof genau daraufhin überprüft werden sollen. Wie kann man so etwas ablehnen?? Doch nicht nur diese Entscheidung ist ein Skandal, sondern das ganze Prozedere

Gefahren von Pestiziden öffentlich machen: Europäische Gerichtshof stärkt Informationsrechte der BürgerInnen

EuGH: EU muss Gefahren von Pestiziden öffentlich machen (WK-intern) - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat gestern in einem historischen Urteil, die Informationsrechte der Bürger*innen gestärkt. Nationale sowie EU-Behörden müssen Studien über die Wirkung von Pestiziden – wie das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat – veröffentlichen. Der EuGH hatte über zwei Fälle zu entscheiden, ob Pestizide als in die Umwelt gelangende „Emissionen“ unter die Aarhus-Konvention fallen. Für die Richter*innen trifft dies aufgrund der Wirkung von Pestiziden auf Luft-, Wasser- und Bodenqualität eindeutig zu. Daraus entstehen nun Informationspflichten für nationale und EU-Behörden. Greenpeace und das Pestizid-Aktionsnetzwerk Europe (PAN Europe) eröffneten einen Fall, da sie 2010 von der EU-Kommission die

Neues Prüfkonzept für Lebensmittel, Wasser und Umwelt der TÜV SÜD ELAB GmbH

Die TÜV SÜD ELAB GmbH führt als professioneller Labordienstleister seit Jahren Analysen in den Bereichen Lebensmittel, Wasser und Umwelt sowie Medical Labservice durch. (WK-intern) - Jetzt hat das Unternehmen ein Prüfkonzept für den Lebensmittelsektor entwickelt, mit dem Unternehmen freiwillig und regelmäßig die Qualität ihrer Produkte von unabhängiger Stelle prüfen lassen und dies aktiv kommunizieren können. Im Rahmen des Prüfkonzeptes erstellen die Experten von TÜV SÜD ELAB einen Prüfplan, welcher über das Internet veröffentlicht wird. Die Prüfparameter richten sich nach den zu analysierenden Produkten. Fachliche Empfehlungen, beispielsweise der Europäischen Kommission, fließen in die Definition des Prüfkonzeptes mit ein. „Die regelmäßigen, unabhängigen und transparenten Prüfungen

BKW baut Engineering-Portfolio in Deutschland weiter aus

Übernahme der IFB Eigenschenk Gruppe (WK-intern) - Die BKW hat die deutsche IFB Eigenschenk Gruppe übernommen. IFB steht für «Ingenieure für Bau». Die Eigenschenk Gruppe mit Unternehmen im bayrischen Deggendorf und in Dresden hat sich in den letzten Jahren auf Projekte in den Bereichen Bau, Boden, Wasser und Umwelt spezialisiert. Die BKW baut mit der jüngsten Akquisition ihre Engineering-Kompetenzen in Deutschland weiter aus und macht einen wichtigen Schritt im Aufbau einer bedeutenden Marktposition im Bereich Infrastruktur-Engineering im deutschsprachigen Gebiet. Bereits im April ist die Lindschulte Gruppe zum Firmennetzwerk der BKW gestossen. Mit der Eigenschenk Gruppe ist die BKW im Engineering-Bereich künftig auch im Süden

Fichtner von TenneT untersuchen Gefährdungspotential von Offshore-Konverterplattformen und Landstationen

Konsortium SeaRenergy - Fichtner von TenneT mit Gefährdungsbeurteilungen für Offshore-Konverterplattformen und Landstationen beauftragt (WK-intern) - SeaRenergy – Fichtner wurde von TenneT mit der Überprüfung, ggf. Überarbeitung und teilweisen Neuerstellung von Gefährdungsbeurteilungen für die von Tennet betriebenen Offshore-Konverterplattformen und Konverter-Landstationen beauftragt. Beides sind wesentliche Elemente von Netzanschlusssystemen. Ziel dieses Vertrages mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren ist es, im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen Informationen und Sachverhalte zu identifizieren, die zu negativen Auswirkungen auf Personen und Sachen führen können und diese Gefahren für Personen, Gegenstände und Umwelt abzuwenden, sowie Schäden zu vermeiden. Um eine konsequente Verbesserung im Arbeitsschutz zu erreichen, müssen die Gefährdungen von Arbeitsprozessen und

Top