Umweltbundesamt richtete Kompetenzzentrum für Nachhaltigen Konsum ein

Das Pariser Klimaschutzabkommen ist unterzeichnet!

Das von der Bundesregierung beim Umweltbundesamt eingerichtete Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum koordiniert die Umsetzung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum unter Einbeziehung aller Bundesressorts und der entsprechenden nachgeordneten Stellen. (WK-intern) - Für die Begleitung und Umsetzung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum ist die Einrichtung eines nationalen Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum beim Umweltbundesamt (UBA) (unter Einbeziehung aller Bundesressorts und der entsprechenden nachgeordneten Stellen) im Programm als Maßnahme verankert. So ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Kompetenzzentrums federführend für die Themenfelder Ernährung inklusive der nachhaltigen Erzeugung von Lebensmitteln zuständig. Insbesondere soll das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum unter Berücksichtigung und Wahrung der

Samstag ist Earth Hour

Pressebild: Earth Hour Berlin © Robert Günther / WWF

178 Länder setzen Zeichen für Umweltschutz (WK-intern) - 240 Städte in Deutschland dabei Fußballstar Robert Lewandowski ruft zu Teilnahme auf Berlin - Auf der ganzen Welt gehen am Samstag um 20:30 Uhr für eine Stunde die Lichter aus. Zur WWF Earth Hour werden Städte in 178 Ländern ihre bekanntesten Bau- und Denkmäler in Dunkelheit hüllen, um ein Signal für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu senden. Auch unzählige Privatpersonen werden sich nach Angaben des WWF an der Aktion beteiligen. In Deutschland sind 240 Städte und Gemeinden dabei. Hierzulande steht die Earth Hour dieses Jahr unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“. Die Umweltschützer wollen

EU-Parlament stimmt gegen Ölbohrungen in der Arktis

Die umstrittene Erdölplattform im Naturerbe Wattenmeer / Foto: HB

Greenpeace fordert Einwirken der Republik Österreich auf Arktis-Pläne der OMV (WK-intern) - Straßburg/Wien – Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution gegen Ölbohrungen in Teilen der Arktis beschlossen. Darin werden EU-Staaten aufgefordert, sich gegen Bohrungen in dieser Region einzusetzen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt diesen Schritt und fordert die österreichische Regierung auf zu handeln. Denn diese ist mit 31,5 Prozent der größte Investor des Mineralölkonzerns OMV, der in der Arktis mehrere Ölbohrlizenzen hält. „Das Europäische Parlament ebnet mit der heutigen Resolution den Weg für eine Arktis ohne Ölbohrungen. Jetzt müssen die Nationalstaaten und somit auch Österreich endlich handeln, damit Ölförderungen in der Arktis gänzlich der

Umweltinformation/Satellitenfernerkundung – Copernicus sieht alles

Die weltweiten Herausforderungen der Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik sind ohne verlässliche Daten nicht lösbar. (WK-intern) - Deshalb gewinnt die Fernerkundung der Erde durch Satelliten zunehmend an Bedeutung. Sie bietet die Möglichkeit, Daten über den Zustand der Umwelt zu erhalten und frühzeitig Maßnahmen einzuleiten. Darum geht es bei „Copernicus@work“, dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus 2017, das heute von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarze-Lühr-Sutter, eröffnet wurde. Neben dem BMUB gehören BMVI, BMI, BMEL und das DLR Raumfahrtmanagement zu den Veranstaltern. Schwarzelühr-Sutter: „Die digitalen Technologien der Fernerkundung helfen uns bei der Bewältigung zentraler Menschheitsprobleme. Die Überwachung des Klimawandels, der Zustand von Ökosystemen, Ressourcenknappheit oder

POWERBOX verkündet mit Stolz seinen Beitritt zur Initiative Global Compact der Vereinten Nationen

Pressebild: Powerbox

Powerbox, eines der größten Unternehmen Europas im Bereich Strom­versor­gungs­­produkte und seit vier Jahrzehnten marktführend bei der Optimierung von Energie­lösungen für anspruchsvolle Einsatzgebiete, ist der weltweit größten Initiative zur Unternehmensverantwortung – dem UN Global Compact – beigetreten. (WK-intern) - Powerbox setzt sich aktiv für die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen ein und verpflichtet sich mit diesem Beitritt, die 10 Prinzipien des UN Global Compact in den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung zu unter­stützen und zu fördern. Das Engagement von Powerbox für die Umwelt, soziale Themen sowie Corporate Governance (ESG) beginnt mit dem Wertesystem des Unternehmens und einer grund­satzorientierten Herangehensweise. Dies bedeutet so zu agieren,

.ausgestrahlt meldet viele neue Mitteilungen

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt / Foto: Bente Stachowske

Wenn sich am 11. März der dreifache Super-GAU von Fukushima zum sechsten Mal jährt, dann ist das kein Jahrestag, der an etwas Vergangenes erinnert, sondern dann lenkt er unseren Blick auf die noch andauernde Katastrophe in Japan. (WK-intern) - Und der Tag erinnert uns daran, dass der Bundestag 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen hat. Seither ist mit Grafenrheinfeld nur ein einziges weiteres AKW vom Netz gegangen, acht laufen unvermindert weiter und werden dabei immer älter und störanfälliger. Dass das immer weniger Menschen hierzulande bewusst ist, zeigt eine Karte, die die große Bonner Tageszeitung „Generalanzeiger“ kürzlich veröffentlichte. Unter der Überschrift „So weit ist

GroKo-Fracking-Gesetzespaket tritt in Kraft

Die umstrittene Erdölplattform im Naturerbe Wattenmeer / Foto: HB

Fracking torpediert Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens (WK-intern) - Am 11. Februar tritt das Fracking-Gesetzespaket der Großen Koalition in Kraft. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) mit seinen Mitgliedsorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Robin Wood sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Umweltinstitut München, PowerShift und Food & Water Europe befürchten, dass es nun neue Fracking-Vorhaben geben könnte. Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibt durch "Forschungsprojekte" eine Hintertür offen. Die Bundesregierung spricht mit dieser

Mehr Nachhaltigkeit für die Alpen!

Portrait von eike Hallitzky

Bayerns Grüne zur Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (WK-intern) - Anlässlich der Eröffnung der ersten Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (EUSALP) unter Vorsitz Bayerns am 13. Februar 2017 erklärt der bayerische Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eike Hallitzky: Die Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie muss sich endlich klar und deutlich für eine nachhaltige Entwicklung und den umfassenden Schutz des Alpenraums aussprechen. Das ist die zentrale Voraussetzung, damit die Alpen als einzigartiger Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum weiterentwickelt werden können. Deshalb fordern wir Grüne die Versammlung dazu auf, sich bei den Verhandlungen an den Vorgaben der 1994 ratifizierten Alpenkonvention zu orientieren. Zugleich erwarten wir von der Bayerischen Staatsregierung, die

Verwässerungsstrategie von Bundesminister Schmidt ist nicht akzeptabel

Bundeslandwirtschaftsministerium muss schnell eine Novellierung der Düngemittelverordnung vorlegen / Foto: HB

Umweltverbände fordern Düngegesetzgebung ohne erneute Zugeständnisse an die Agrarlobby (WK-intern) - Nachdem sich Vertreter von Politik sowie Bund und Ländern vorletzte Woche auf einen Kompromiss zur künftigen Neufassung des Düngerechts geeinigt hatten, ist die Verabschiedung des Düngegesetzes diese Woche ein weiteres Mal im Deutschen Bundestag verschoben worden. Grund ist offenbar die fehlende Bereitschaft der Unionsfraktion und des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die vereinbarte Einführung einer Hoftorbilanz der Nährstoffströme für Agrarbetriebe ab 2018 mitzutragen. Aus Sicht der Umweltverbände BUND, DNR, DUH, Germanwatch, Greenpeace, Grüne Liga, NABU und WWF ist dieser Rückzieher eine herbe Enttäuschung, zumal Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt noch am 11. Januar 2017 selbst das Ergebnis des Kompromisses

Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hielt Festrede zum 25-jährigen Bestehen der DBU

Schwarzelühr-Sutter, Köhler, Bottermann Machten sich gemeinsam stark für den Schutz der Umwelt: DBU-Kuratoriumsvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler (r.) und DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. / © DBU/Peter Himsel

„Allen Menschen Leben in Würde ermöglichen, ohne Planeten zu zerstören“ (WK-intern) - „Die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert ist es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Das kann und wird nicht mit dem jetzigen Wohlstands- und Wachstumsmodell der Industrieländer gelingen. Wenn alle Menschen so produzieren und konsumieren würden wie die Europäer und Amerikaner, dann bräuchten wir drei oder vier Planeten in Reserve. Die haben wir aber nicht.“ – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler zog gestern Abend dieses Fazit in seiner Festrede als Schluss- und Höhepunkt eines Kongresses, zu dem die Deutsche Bundesstiftung

TÜV genehmigt Inbetriebnahme der Bioenergie-Demonstrationsanlage in Leuna

The construction of the Leuna demo plant is completed

Evry (Frankreich) und Leuna (Deutschland), 5. Dezember 2016 - Global Bioenergies gibt bekannt, dass es die offizielle Genehmigung zur Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage Leuna vom TÜV erhalten hat. (WK-intern) - Global Bioenergies gibt bekannt, dass es die offizielle Genehmigung zur Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage Leuna vom TÜV erhalten hat. Diese Genehmigung wurde nach einer vollständigen Prüfung, die sich vor allem auf Sicherheits- und Umweltfragen konzentrierte, für den Fermentationsbereich erteilt. Ales Bulc, Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft von Global Bioenergies, stellt fest: „Die Genehmigung für die Inbetriebnahme der Anlage ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Wir haben kürzlich die Technologie von der Pilotanlage in Pomacle, Frankreich,

Umweltministerkonferenz: Bundesländer müssen Fehlentscheidung bei Styropor-Entsorgung korrigieren

Probleme für Bauherren und Baufirmen umgehend lösen (WK-intern) - Auf der derzeit tagenden Umweltministerkonferenz steht auch die Einstufung von HBCD-haltigen Styroporplatten als gefährlicher Abfall auf der Tagesordnung. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter, Thomas Gebhart: "Wir fordern die Bundesländer auf, ihren unnötigen und höchst problematischen Bundesratsbeschluss rückgängig zu machen, mit dem HBCD-haltige Dämmstoffe als gefährlicher Abfall eingestuft werden. Dieser Beschluss war europarechtlich nicht erforderlich und ist umweltpolitisch unnötig. Die Folgen sind ein regelrechter Entsorgungsnotstand, weil Dämmplatten nur noch schwer bzw. gar nicht entsorgt werden können. Baustellen mussten deshalb bereits stillgelegt werden. Die Probleme, einschließlich der höheren

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