Studie: Nukleare Anlagen in Krisengebieten: Die unterschätzte Gefahr

Wie gefährdet sind kerntechnische Anlagen in Krisengebieten? (WK-intern) - Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Gehen Politik, Medien und Gesellschaft weltweit zu leichtfertig mit dem Wissen um das nukleare Risiko um? Diesen Fragen ist das Öko-Institut in einer von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Studie nachgegangen. Wie gefährdet sind kerntechnische Anlagen in Krisengebieten? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Gehen Politik, Medien und Gesellschaft weltweit zu leichtfertig mit dem Wissen um das nukleare Risiko um? Diesen Fragen ist das Öko-Institut in einer von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Studie nachgegangen. Das Ergebnis: Nicht nur gezielte Angriffe, sondern auch die Folgen von instabilen Verhältnissen in Politik

Erneuerbare Energien: China und Indien überholen USA bei Investitionsklima

Studie: Ehrgeizige Ausbaupläne in China und Indien - beide Staaten mit guten Investitionsbedingungen auf Weg zum Erreichen ihrer Klimaziele (WK-intern) - Klimapolitik der neuen Regierung trübt Investitionsklima in USA - dennoch gute Aussichten, dass sich Wachstum der Erneuerbaren Energien fortsetzt Deutschland sollte G20-Präsidentschaft für Initiative nutzen, um übrige G20-Staaten für Erstellung von Klimaschutzplänen zu gewinnen Berlin/Bonn/München (20. April 2017). Während China und Indien mit ehrgeizigen Ausbauplänen für Erneuerbare Energien bei der globalen Energiewende vorangehen, droht sich das Tempo in den USA zu verringern. Die Klimapolitik der neuen US-Regierung hat negative Auswirkungen auf das Investitionsklima für Erneuerbare Energien im Land - dennoch schaffen gegenläufige

Oberflächentemperatur der Erde stieg langsamer an als unter Berücksichtigung der meisten Modellprojektionen

CO2-Klima / Bild: HB

Neue Studie stellt frühere Annahmen zum „Hiatus“ in der Oberflächenerwärmung in Frage (WK-intern) - Viele Klimawissenschaftler machen den Ozean für die Verlangsamung in der Oberflächenerwärmung von 1998-2012 (“Hiatus”) verantwortlich, indem die Wärme von der Erdoberfläche in die Tiefe des Ozeans verbracht wird. In einer neuen Studie bezweifeln Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) diese Sichtweise: die Wärme könnte genauso gut von der Oberfläche in den Weltraum abgestrahlt werden, und die Unsicherheit in den Beobachtungen zeigt, dass wir vermutlich nie wissen werden, was genau die Verlangsamung der Oberflächenerwärmung verursacht hat. Die Oberflächentemperatur der Erde stieg in der Zeitspanne von 1998-2012 langsamer an als man

Wendepunkt erreicht: Offshore-Windenergie endlich wettbewerbsfähig – starkes Wachstum erwartet

Das Potenzial der Stromerzeugung aus Offshore-Windkraftanlagen ist weltweit enorm. (WK-intern) - Doch bisher blieb der Ausbau von Windparks auf See hinter allen Prognosen zurück. Denn die speziellen Bedingungen für Bau und Betrieb der Anlagen fernab vom Land treiben die Kosten in die Höhe. Doch jetzt dürfte ein Wendepunkt erreicht sein: Neue Offshore-Windparks in den Niederlanden beweisen, dass die Kosten deutlich gesenkt werden können. Mit Gesamtkosten von 87 Euro pro Megawattstunde (MWh) erzeugter Strommenge hat etwa das Projekt "Borssele" den Abstand zu Onshore-Windparks halbiert und liegt heute schon deutlich unter den 115 Euro pro MWh, die sich die Branche erst für 2020 als Ziel

Nächsten Samstag: Elektro-Sternfahrt zur Landshuter Umweltmesse

Der Veranstalter - LA-umwelt gemeinnützige GmbH Rudolf Schnur - ist sehr engagiert für elektrische Mobilität und erneuerbare Energie. (WK-intern) - 2017 ist die Umweltmesse vom 24 bis 26. März. Die Sternfahrt findet am Samstag den 25. März statt. Hier alle Downloads dazu: Aktiv Anzeige 89x84 Sternfahrt 2017 Datenblatt E-Mobile Sternfahrer LUM2017 Einladung Sternfahrt LUM17 Plakat Sternfahrt A1 2017 Druck Elektrofahrzeug leihen und nach Landshut mitfahren Wer aus Salzburg und Umgebung leiht mir sein Elektroauto für die Fahrt nach Landshut? Wer möchte mit fahren? Kurze Zusammenfassung Der FAZ Artikel "Wer baut das Auto von morgen?" zeigt was chinesische Wirtschaftspolitik leistet, während die deutsche Autoindustrie sich auf den Lorbeeren des früheren Erfolgs

Forschungszentrum Jülich attestiert Younicos-Microgrid auf Graciosa positive Umweltbilanz

Pressebild

Eine Studie des renommierten deutschen Forschungszentrums Jülich (Institut für Energie- und Klimaforschung – Systemforschung und Technologische Entwicklung) hat die ökologischen Vorteile des weltweit ersten erneuerbaren Microgrid-Systems im Megawatt-Maßstab quantifiziert. (WK-intern) - Die Wissenschaftler analysierten den Lebenszyklus aller Komponenten des alten, Diesel-basierten Systems sowie des neuen, erneuerbaren Hybridsystems in Hinblick auf „Inputs“, wie zum Beispiel benötigte Rohstoffe und „Outputs“, wie etwa Emissionen. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass das von Younicos entworfene erneuerbare Energiesystem auf der portugiesischen Insel Graciosa die Gesamtumweltbelastung um rund 43 Prozent reduzieren wird. Die Studie ergab auch, dass 60 Prozent der verbleibenden Umweltauswirkungen durch die restliche Diesel-Stromerzeugung verursacht werden.

Studie: Klimagefahren durch Emissionen des Flugverkehrs ist mit dem Schutz der Bevölkerung nicht vereinbar

Urheber: GLOBAL 2000; Notice: Martin Aschauer

Kosten ungebremster Klimakrise übersteigen wirtschaftlichen Nutzen von Flugverkehrswachstum (WK-intern) - Ein grenzenloses Wachstum der Emissionen des Flugverkehrs ist mit dem Schutz der Bevölkerung vor Klimagefahren nicht vereinbar. Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht die Kritik seitens WirtschaftsvertreterInnen, die Konjunktureffekte in Folge des Baus der dritten Piste am Flughafen in Wien-Schwechat erwarten, als zu einseitig an. Auch die Klimaschäden in Folge höherer Emissionen müssen berücksichtigt werden: „Die Folgen einer unkontrollierbaren Klimakrise übersteigen den Nutzen kurzsichtiger Wachstumsaussichten bei weitem. Die zu erwartenden Klimaschäden müssen in die Rechnung mit einbezogen werden, sonst stimmt das Gesamtbild nicht“, erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000. Nach

Sektorkopplung: dena startet Leitstudie Integrierte Energiewende

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) startet eine Studie zur Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Gebäude, Verkehr und Industrie. (WK-intern) - Kuhlmann: „Wir brauchen einen sektorübergreifenden Diskurs mit Stakeholdern aus allen betroffenen Bereichen“ Ziel der „dena-Leitstudie Integrierte Energiewende“ ist es, Wissen und Anforderungen der Wirtschaft für eine erfolgreiche Ausgestaltung der zweiten Phase der Energiewende verfügbar zu machen. Gleichzeitig soll sie Unternehmen einen Orientierungsrahmen für Investitionen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle in einem integrierten Energiesystem bieten. Gemeinsam mit Unternehmen wird die dena verschiedene Lösungspfade für alle Sektoren ausarbeiten und bewerten. Die Studie betrachtet sowohl die volkswirtschaftlichen Kosten, die Auswirkungen auf die Märkte als auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Im Ergebnis werden

CSU-Verkehrsminister Dobrindt soll das Minusgeschäft für Staat und Autofahrer endlich beerdigen

Angesichts der zu erwartenden Kosten von mehreren hundert Millionen Euro der geplanten PKW-Maut fordert der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher einen Stopp des umstrittenen Projekts von CSU-Verkehrsminister Dobrindt: (WK-intern) - „Jetzt ist dann aber auch wirklich mal Schluss mit dem Unsinn. Was soll denn eine Maut, die dem Staat Mehrkosten statt Einnahmen verursacht? Als Wahlkampfthema der CSU war die Maut ja vielleicht noch tauglich. Aber in der Realität erweist sie sich als Rohrkrepierer und Draufzahlgeschäft. Herr Dobrindt sollte dieses Thema endlich beerdigen.“ Statt der vom Ministerium angepeilten jährlichen Nettoeinnahmen in Höhe von rund 500 Millionen Euro wird der Bundeshaushalt im Jahr 2019 mit 147 Millionen Euro

Windenergie stellt keine Gefährdung für Zugvögel dar

Kollision von Vögeln mit Windenergieanlagen / Foto: HB

Faktencheck widerlegt Studie der Schweizer Vogelwarte (WK-intern) - Vogel-Kollisionen mit Windenergieanlagen sind seltene Ausnahmeereignisse Kollisionen von Vögeln mit Windenergieanlagen gehören zu den größten Kritikpunkten bezüglich der Nutzung von Windenergie. Die Schweizer Vogelwarte Sempach hat im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) eine Studie erstellt, die dieser Fragestellung nachgeht. Die Schlussfolgerungen wurden zusammen mit einer Pressemitteilung des BFE im November 2016 veröffentlicht. Laut Autoren kämen an jeder Windenergieanlage jährlich 20,7 Vögel ums Leben. Ein ausführlicher Faktencheck von KohleNusbaumer, Gutachterbüro für erneuerbare Energien und Naturschutz, zeigt jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Kollisionen weitaus geringer ausfällt, und nur 1 Vogelopfer pro Anlage und Jahr beträgt.

Umweltbundesamt bestätigt: Windenergie stellt kein gesundheitliches Risiko dar

Windpark / Foto: HB

Das Umweltbundesamt (UBA) hat im November 2016 die Studie „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“ veröffentlicht. (WK-intern) - Diese Studie fand leider kaum Beachtung, da sie doch kurz und gut zusammenfasst, dass die Argumente von Windkraftgegnern falsch sind: Der Studie nach sind die gesundheitlichen Gefährdungen bei der Einhaltung aller Vorschriften als „sehr gering“ einzuschätzen (https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1968/publikationen/161128_uba_position_windenergiegesundheit.pdf). Die Studie untersuchte die Auswirkungen von hörbarem Schall, nicht hörbarem Schall, Schattenwurf und Stroboskopeffekt, Lichtemissionen, Eiswurf und indirekte Wirkungen durch subjektive Wirkungen. Dazu trug das UBA die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen und kam zu dem Schluss, dass insgesamt gesehen für den Schutz der menschlichen Gesundheit bereits die meisten Probleme gelöst

Förderung: BMWi veröffentlicht Studie zum Thema Mieterstrom

Neues Molekül revolutioniert gedruckte Photovoltaik / Foto: HB

Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Mieterstrom veröffentlicht. (WK-intern) - Die Studie mit dem Titel "Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen" haben Prognos AG und die Kanzlei Boos Hummel & Wegerich erstellt. Sie ordnet das Thema rechtlich ein und gibt einen Überblick über die Organisationsformen, die Potenziale und die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen. Staatssekretär Baake hierzu: "Mit dem EEG 2017 haben wir uns vorgenommen, künftig auch Mieter stärker bei der Umsetzung der Energiewende einzubeziehen. Mieterstrom kann auch ein Baustein sein, dem Ausbau der Photovoltaik neuen Auftrieb zu verleihen. Deswegen haben wir uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie die

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