Sektorkopplung: dena startet Leitstudie Integrierte Energiewende

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) startet eine Studie zur Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Gebäude, Verkehr und Industrie. (WK-intern) - Kuhlmann: „Wir brauchen einen sektorübergreifenden Diskurs mit Stakeholdern aus allen betroffenen Bereichen“ Ziel der „dena-Leitstudie Integrierte Energiewende“ ist es, Wissen und Anforderungen der Wirtschaft für eine erfolgreiche Ausgestaltung der zweiten Phase der Energiewende verfügbar zu machen. Gleichzeitig soll sie Unternehmen einen Orientierungsrahmen für Investitionen und zukunftsfähige Geschäftsmodelle in einem integrierten Energiesystem bieten. Gemeinsam mit Unternehmen wird die dena verschiedene Lösungspfade für alle Sektoren ausarbeiten und bewerten. Die Studie betrachtet sowohl die volkswirtschaftlichen Kosten, die Auswirkungen auf die Märkte als auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Im Ergebnis werden

CSU-Verkehrsminister Dobrindt soll das Minusgeschäft für Staat und Autofahrer endlich beerdigen

Der Sued.Link: „Das ist ein weiterer Meilenstein für die Energiewende" / Foto: HB

Angesichts der zu erwartenden Kosten von mehreren hundert Millionen Euro der geplanten PKW-Maut fordert der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher einen Stopp des umstrittenen Projekts von CSU-Verkehrsminister Dobrindt: (WK-intern) - „Jetzt ist dann aber auch wirklich mal Schluss mit dem Unsinn. Was soll denn eine Maut, die dem Staat Mehrkosten statt Einnahmen verursacht? Als Wahlkampfthema der CSU war die Maut ja vielleicht noch tauglich. Aber in der Realität erweist sie sich als Rohrkrepierer und Draufzahlgeschäft. Herr Dobrindt sollte dieses Thema endlich beerdigen.“ Statt der vom Ministerium angepeilten jährlichen Nettoeinnahmen in Höhe von rund 500 Millionen Euro wird der Bundeshaushalt im Jahr 2019 mit 147 Millionen Euro

Windenergie stellt keine Gefährdung für Zugvögel dar

Kollision von Vögeln mit Windenergieanlagen / Foto: HB

Faktencheck widerlegt Studie der Schweizer Vogelwarte (WK-intern) - Vogel-Kollisionen mit Windenergieanlagen sind seltene Ausnahmeereignisse Kollisionen von Vögeln mit Windenergieanlagen gehören zu den größten Kritikpunkten bezüglich der Nutzung von Windenergie. Die Schweizer Vogelwarte Sempach hat im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) eine Studie erstellt, die dieser Fragestellung nachgeht. Die Schlussfolgerungen wurden zusammen mit einer Pressemitteilung des BFE im November 2016 veröffentlicht. Laut Autoren kämen an jeder Windenergieanlage jährlich 20,7 Vögel ums Leben. Ein ausführlicher Faktencheck von KohleNusbaumer, Gutachterbüro für erneuerbare Energien und Naturschutz, zeigt jedoch, dass die tatsächliche Zahl der Kollisionen weitaus geringer ausfällt, und nur 1 Vogelopfer pro Anlage und Jahr beträgt.

Umweltbundesamt bestätigt: Windenergie stellt kein gesundheitliches Risiko dar

Windpark / Foto: HB

Das Umweltbundesamt (UBA) hat im November 2016 die Studie „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“ veröffentlicht. (WK-intern) - Diese Studie fand leider kaum Beachtung, da sie doch kurz und gut zusammenfasst, dass die Argumente von Windkraftgegnern falsch sind: Der Studie nach sind die gesundheitlichen Gefährdungen bei der Einhaltung aller Vorschriften als „sehr gering“ einzuschätzen (https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1968/publikationen/161128_uba_position_windenergiegesundheit.pdf). Die Studie untersuchte die Auswirkungen von hörbarem Schall, nicht hörbarem Schall, Schattenwurf und Stroboskopeffekt, Lichtemissionen, Eiswurf und indirekte Wirkungen durch subjektive Wirkungen. Dazu trug das UBA die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen und kam zu dem Schluss, dass insgesamt gesehen für den Schutz der menschlichen Gesundheit bereits die meisten Probleme gelöst

Förderung: BMWi veröffentlicht Studie zum Thema Mieterstrom

Neues Molekül revolutioniert gedruckte Photovoltaik / Foto: HB

Das Bundeswirtschaftsministerium hat heute eine Studie zum Thema Mieterstrom veröffentlicht. (WK-intern) - Die Studie mit dem Titel "Mieterstrom – Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen" haben Prognos AG und die Kanzlei Boos Hummel & Wegerich erstellt. Sie ordnet das Thema rechtlich ein und gibt einen Überblick über die Organisationsformen, die Potenziale und die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen. Staatssekretär Baake hierzu: "Mit dem EEG 2017 haben wir uns vorgenommen, künftig auch Mieter stärker bei der Umsetzung der Energiewende einzubeziehen. Mieterstrom kann auch ein Baustein sein, dem Ausbau der Photovoltaik neuen Auftrieb zu verleihen. Deswegen haben wir uns im Bundeswirtschaftsministerium mit der Studie die

Pragmatische Lösungen für die Zukunft Ormazabal präsentiert Neuentwicklungen für die Mittelspannung

Ormazabal stellt vom 15. bis 17. Februar 2017 auf der elektrotechnik in Dortmund, Halle 5, Stand C44, und vom 29. bis 31. März 2017 auf der eltefa in Stuttgart, Halle 7E, Stand 76, den neuen transforma.smart als Studie vor. / Foto: Ormazabal

Krefeld - Die Firma Ormazabal ist auch 2017 wieder auf den bedeutenden Elektrotechnik-Fachmessen präsent. (WK-intern) - Eine Vorausschau auf neue Entwicklungen ist sowohl auf der elektrotechnik vom 15. bis 17. Februar 2017 in Dortmund als auch auf der eltefa vom 29. bis 31. März 2017 in Stuttgart zu sehen. Getreu dem Motto „flexible und pragmatische Lösungen für die Energieverteilung“ stellt der Experte für Mittelspannungslösungen als Studie den transforma.smart vor, der künftig den Bedarf an regelbaren Transformatoren bedienen wird. Außerdem zeigt das Unternehmen eine innovative, individuelle Kundenlösung aus dem Schaltanlagen-Portfolio der Baureihen ga und gae. Mit dessen Sicherheitskonzept reagiert Ormazabal lösungsorientiert auf wachsende Kundenbedürfnisse. Ormazabal

PROGRESS-Studie gibt keinen Aufschluss über Auswirkung der Windkraft auf geschützte Vogelarten

Experten warnen vor einer Fehlinterpretation der PROGRESS-Studie, durch die der Mäusebussard die Planung von Windparks verhindern könnte. / Foto: HB

Biologe Dr. Nils Breitbach warnt vor Fehlinterpretationen der Ergebnisse (WK-intern) - Methodik der Studie birgt Risiko, Schlagopferzahlen zu überschätzen Bundesamt für Naturschutz sieht keinen Anlass für Auflagen zum Schutz des Mäusebussards bei Windkraftplanung Aus der PROGRESS-Studie lassen sich keine Handlungsempfehlungen für die Planung neuer Windparks ableiten. Davon ist der Biologe und ABO Wind-Mitarbeiter Dr. Nils Breitbach überzeugt, der die Studie gründlich analysiert und mit den Autoren gesprochen hat. In ähnlicher Weise äußern sich auch Vertreter der Staatlichen Vogelschutzwarte in einer Publikation mit dem Titel: „Hoher Aufwand, vage Resultate“. Grundlage der PROGRESS-Studie ist eine Feldforschung: In 46 norddeutschen Windparks wurde nach verunglückten Vögeln gesucht.

Mietrecht und energetische Sanierung im europäischen Vergleich

Energieeffizienz in Privathaushalten, Energieverschwender ausgeschaltet / Foto: HB

BBSR-Studie untersucht 14 Länder (WK-intern) - Die EU hat sich ambitionierte energiepolitische Ziele gesetzt. Bei der Umsetzung im Gebäudebereich spielen Mietwohnungen und das jeweilige nationale Mietrecht eine wichtige Rolle. Doch welche Faktoren machen die energetische Sanierung von Wohnungen erfolgreich? Um diese Frage zu beantworten, vergleicht eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) 13 EU-Länder sowie die Schweiz miteinander. Für jedes dieser Länder charakterisierten internationale Experten die nationalen Wohnungssysteme, die Märkte für Mietwohnungen und die dazugehörigen Akteure. Zugleich sammelten die Forscher Zahlen und Informationen zu den verschiedenen Gebäudearten, der rechtlichen und praktischen Ausprägung des Mietrechts, der jeweiligen

Fahrplan für Unternehmensnachfolge entwickelt

Nachfolge-Fahrplan

Bis 2018 suchen 620 000 deutsche Unternehmen mit etwa vier Millionen Beschäftigten eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer Studie, die KfW Research Mitte diesen Jahres vorlegte. Ein Forschungsteam des Instituts für Entrepreneurship, Mittelstand und Familienunternehmen (EMF-Institut) der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin hat einen Nachfolge-Fahrplan entwickelt, der Unternehmen helfen soll, die Übergabe an ein neues Management besser planen und steuern zu können. Der Fahrplan zeigt einen typischen Verlauf der Nachfolge anhand von Stationen auf, die alle Beteiligten ansteuern müssen. Die Reise führt durch die vier Zonen Information und Bestandsaufnahme, Analyse und Strategie, Konzept und Geschäftsplan

Fernwärme ohne Massentauglichkeit – Studie belegt eingeschränkte Wirtschaftlichkeit zentraler Wärmesysteme

Studie: Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt

Nah- und Fernwärme sind nicht automatisch die beste Lösung, wenn es um eine wirtschaftliche, klima- und ressourcenschonende Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden geht. (WK-intern) - Dies verdeutlicht die im September 2016 vorgestellte, vergleichende wissenschaftliche Studie "Dezentrale vs. zentrale Wärmeversorgung im deutschen Wärmemarkt". Demnach muss man die Nah- bzw. Fernwärme und die individuelle Wärmeversorgung von verschiedenen Seiten vergleichen und betrachten. Denn bei der Frage, welche Vor- und Nachteile die beiden Systeme haben, gibt es beispielsweise die energetische, ökologische und die betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise. Massentauglichkeit von Fernwärme steht in Frage So wurde unter anderem festgestellt, dass es sehr wohl Fälle geben kann, in denen Nah- und Fernwärme zum

Buderus ist Service-Champion

Bildunterschrift. li.: Stefan Thiel, Leiter Vertrieb Buderus Deutschland. Quelle: Buderus Bildunterschrift.re.: Ergebnis von Deutschlands größtem Service-Ranking: Buderus ist Service-Champion 2016 und die Nummer 1 der Branche „Haustechnik“. Der Systemspezialist erhält dafür das Service-Champions-Gütesiegel. Quelle: ServiceValue GmbH

Deutschlands größtes Service-Ranking: Buderus gewinnt im Branchenvergleich (WK-intern) - Kunden von acht Haustechnikanbietern zum erlebten Kundenservice befragt Der Systemexperte Buderus hat sich in Deutschlands größtem Service-Ranking an die Spitze der SHK-Branche gesetzt. In einer repräsentativen Online-Befragung wurden unter anderem die Endkunden von acht großen Haustechnikanbietern gefragt, ob sie einen sehr guten Kundenservice erlebt haben – die meisten waren vom Buderus-Service vollauf überzeugt und kürten den Systemexperten damit zum Service-Champion der Branche. Die Studie wird seit 2010 jährlich von den Kooperationspartnern DIE WELT, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Beratungsunternehmen ServiceValue durchgeführt. In die Ergebnisse fließen ausschließlich Meinungen von Befragten ein, die tatsächlich

Große Windparks bremsen den Wind und senken die Energieeffizienz

Windpark / Foto: HB

Windenergie trägt maßgeblich zum steigenden Anteil kostengünstiger, erneuerbarer Energie bei. (WK-intern) - Aber kann sich dieser Trend über die nächsten Jahrzehnte weiter so fortsetzen? Eine neue Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, gerade erschienen in den Proceedings of the National Academy of Sciences, USA, senkt diese Erwartung für die großflächige Energiegewinnung mit Windparks erheblich. Die Autoren der Studie bestimmten, wieviel Energie sich bestenfalls aus Windkraft erzeugen lässt und wie sich dies auf die Effizienz jeder einzelnen Windkraftanlage auswirkt. Jede Windkraftanlage entzieht dem Wind Energie, sodass viele Anlagen großräumig zu verringerten Windgeschwindigkeiten in der Atmosphäre führen sollten. Dieser Effekt geht über

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