Wertschöpfungskette der Solarindustrie bricht auseinander

solar / Foto: HB

Die Abhängigkeit von Zellproduktionen im Ausland steigt weiter an. (WK-intern) - Das Pariser Klimaabkommen sieht eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad vor. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist der verstärkte Ausbau aller erneuerbaren Energien notwendig. Die Photovoltaik hat mit kräftigen Kostensenkungen in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie einen ökologischen und ökonomischen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Die Produktionstechnologie für Solarenergie stammt nach wie vor größtenteils aus Deutschland. Derzeit bricht die Herstellungskette in Europa und Deutschland jedoch gerade an einer entscheidenden Stelle auseinander: der Zellherstellung. Die Abhängigkeit von Zellproduktionen im Ausland steigt damit weiter an. „Gerade für die Weiterentwicklung

ISPEX und MÜNCH ENERGIE starten Kooperation bei Lösungen zur Eigenversorgung mit Strom

Solaranlage / Foto: HB

ISPEX: Unternehmen setzen bei Strom zunehmend auch auf Eigenversorgung (WK-intern) - Viele Unternehmen setzen bei der Stromversorgung zunehmend auf die eigene Produktion. Die beiden oberfränkischen Firmen ISPEX und MÜNCH ENERGIE bündeln daher ihre Kompetenzen für die optimale Kostenersparnis mit selbsterzeugtem Strom in mittelständischen Unternehmen. Erste Projekte sind bereits angelaufen. Eigenerzeugung liegt im Trend „Die Kostenbelastung ist beim Strom sehr hoch. Die Steuern, Abgaben und Umlagen steigen von Jahr zu Jahr und fressen die sinkenden Preise an der Börse mehr und mehr auf. Viele Unternehmen suchen daher nach Auswegen, um die Kostensteigerungen für Strom langfristig zu dämpfen“, stellt Energieexperte Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender der ISPEX AG,

Vermietung von Solaranlagen an deutsche Privathaushalte

Pressebild_MEP Werke Entwicklung / © 2017 MEP Werke GmbH

Ein Erfolgsmodell skaliert – zahlreiche Rekorde im ersten Halbjahr 2017 für die MEP Werke (WK-intern) - Münchner Energiedienstleister mit nahezu 6.000 Kunden klarer Marktführer in der Vermietung von Solaranlagen an deutsche Privathaushalte Marktanteil am gesamtdeutschen Photovoltaikmarkt auf über 7 Prozent ausgebaut Mehr als 65 Prozent Wachstum allein in den ersten sechs Monaten des Jahres Das erste Halbjahr 2017 hätte für die MEP Werke nicht besser laufen können. Mit ihrem Solaranlagen-Mietmodell für deutsche Privathaushalte ist das Unternehmen mit vollem Erfolg in die Skalierungsphase gestartet. Während die MEP Werke im März noch die Erfolgsmeldung verkündeten, erstmals über 1 Megawatt Peak (MWp) Solaranlagenkapazität in nur einem Monat

Druckbare Photovoltaik und innovative Technologien für Wasserstoff als Energiespeicher

Pressebild: Spatenstich für den Neubau von HI ERN in Erlangen: (v.l.) Forschungsstaatssekretär Stefan Müller, MdB, Staatsministerin Ilse Aigner, MdL, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, Helmholtz-Präsident Prof. Otmar D. Wiestler, Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, FAU-Präsident Prof. Joachim Hornegger, Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, HI ERN-Direktor Prof. Karl Mayrhofer, Svea Franzke von Gerber Architekten und HI ERN-Gründungsdirektor Prof. Peter Wasserscheid. Copyright: HI ERN / Kurt Fuchs

Klimafreundlich, nachhaltig und bezahlbar (WK-intern) - Spatenstich für das neue Helmholtz-Institut zur Erforschung erneuerbarer Energien Druckbare Photovoltaik und innovative Technologien für Wasserstoff als Energiespeicher: Sie sind Teil der Vision einer klimaneutralen und nachhaltigen Energieversorgung zu akzeptablen Kosten. Die notwendigen Grundlagen, Materialien und Technologien sollen am neuen Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) erforscht und entwickelt werden. Heute wurde auf dem Gelände der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) der erste Spatenstich für den 32-Millionen-Euro-Neubau gesetzt. Das Forschungszentrum Jülich betreibt das neue Institut als Außenstelle in Kooperation mit der FAU und dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). Die Partner bündeln hier ihre Expertise in den Bereichen Material-, Energie-

BayWa r.e. und KOS Energie vereinbaren Kooperation zur Vermarktung von PV-Speicher-Systemen

Pressebild: Dachanlage, axchanlage: BayWa r.e. renewable energy GmbH

BayWa r.e. und die bayerische Stadtwerke-Kooperation KOS Energie GmbH (KOS) haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Vermarktung von Photovoltaik- und Energiespeichersystemen geschlossen. (WK-intern) - Ab sofort können Stadt- und Gemeindewerke, die Mitglieder der KOS sowie der Schwestergesellschaft Energieallianz Bayern GmbH & Co. KG (EAB) sind, einfach und schnell in den Vertrieb von PV-Anlagen und Speicherlösungen an ihre Kunden einsteigen. Die Nachfrage nach dezentralen Energieversorgungslösungen in Deutschland zieht deutlich an. Mit Hilfe von Speichern kann der Eigenverbrauch erhöht und eine größere Stromautarkie erreicht werden. „Seit Anfang 2016 konnten wir gemeinsam mit der ASEW (Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung) bereits mehr als 30 Stadt- und

Trianel konsolidiert

Blick aus dem Helikopter auf die erste Ausbaustufe, den Trianel Windpark Borkum West I. (Bild: Trianel / Jan Oelker)

Stadtwerke-Kooperation Trianel legt Jahresergebnis 2016 vor (WK-intern) - Die Stadtwerke-Kooperation Trianel hat im Geschäftsjahr 2016 erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte ein negatives Ergebnis erzielt. Mit einem Jahresfehlbetrag von 4,1 Millionen Euro wurden die selbstgesetzten Ziele von 0,3 Millionen Euro nicht erreicht. „In den letzten Jahren haben wir die Belastungen aus der konventionellen Erzeugung sowie den zunehmenden Margendruck noch kompensieren können. 2016 ist es uns trotz der großen Anstrengungen aller Mitarbeiter nicht mehr gelungen“, stellt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, während der Präsentation des Jahresergebnisses 2016 in Düsseldorf fest. Die im Geschäftsjahr 2016 in etwa auf Vorjahresniveau erzielten Umsatzerlöse von saldiert rund 2,1

ZSW weiht neues Institutsgebäude in Stuttgart ein

Leistungsfähigere Infrastruktur für die angewandte Energieforschung (WK-intern) - Das Zentrum für Sonnenenergie-und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat sein neues Institutsgebäude am Standort Stuttgart bezogen. Am 5. Juli 2017 fand die offizielle Einweihung mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart Fritz Kuhn statt. Die Wissenschaftler verfügen nun über mehr Platz und eine verbesserte Infrastruktur zur Entwicklung von Technologien für die Energiewende. Im neuen Gebäude in der Meitnerstraße 1 in Stuttgart-Vaihingen befinden sich unter anderem neue Analytikgeräte und Beschichtungsanlagen für die Photovoltaik und Apparate zur Entwicklung der Stromspeichertechnologie Power-to-Gas. Der Energiebedarf des Gebäudes wird zu einem großen Teil aus klimaschonenden Quellen gedeckt:

Neue Mobilität mit Sonnenstrom und Elektroflitzern !

Umstieg auf Elektrofahrzeuge, strenge Grenzen für den CO2-Ausstoß / Foto: HB

Infoabend "Photovoltaik, Elektromobilität und Energiespeicher" am 10.07. in Werne : (WK-intern) - Die Mobilität der Zukunft soll unter anderem mit regenerativ erzeugtem Strom umgesetzt werden. Für Elektro- und Hybridfahrzeuge bietet NRW mit rund 3.000 Ladepunkten ein umfassendes Netz zur Ladeinfrastruktur. Bundesweit stehen über 18.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Der Fahrzeugbestand lag Anfang 2017 bei ca. 34.000 rein batterieelektrischen PKW und ca. 21.000 Plug-In Hybrid PKW. Die Nutzung der Solarenergie ist eine der wichtigsten Säulen im Energiemix der Zukunft und zur Realisierung der Energiewende. Bis November 2016 waren deutschlandweit 1,58 Millionen Solarstrom-Anlagen mit einer Leistung von 40.800 Megawattpeak (MWp) installiert. Diese hatten

Erneuerbare Energien sollen verstärkt am Regelenergiemarkt teilnehmen können

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur / Pressebild

Bundesnetzagentur verbessert die Bedingungen zur Teilnahme an den Regelenergiemärkten Strom (WK-intern) - Homann: ""Erneuerbare Energien sollen verstärkt am Regelenergiemarkt teilnehmen können"" Die Bundesnetzagentur hat heute die Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für Sekundärregelleistung und Minutenreserve als Systemdienstleistungen auf den Regelenergiemärkten im Strombereich neu geregelt. "Die erneuerbaren Energien sollen verstärkt, entsprechend ihrer gewachsenen Bedeutung am Regelenergiemarkt teilnehmen können", betont Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Die neuen Regelungen erleichtern darüber hinaus auch anderen Anbietern die Teilnahme an diesem Markt." Regelenergie dient der Systemstabilität Bei der Stromversorgung müssen sich Erzeugung und Verbrauch elektrischer Energie stets die Waage halten. Abweichungen zwischen Erzeugung und Entnahme müssen durch den Einsatz von Regelenergie

Die Eigenstromversorgung boomt bei KWK- und Solaranlagen

Neues Molekül revolutioniert gedruckte Photovoltaik / Foto: HB

Gemeinsame Fachtagung von Verbraucherzentrale NRW und EnergieAgentur.NRW (WK-intern) - Starker Zuwachs: Anzahl der Prosumer-Anlagen in NRW kann bis 2030 auf das 17-Fache steigen Düsseldorf. Rund 2,6 Millionen Prosumer-Anlagen auf und in Wohnhäusern könnten im Jahr 2030 in NRW zur Energieversorgung beitragen. Bisher decken hier rund 150.000 Haushalte einen Teil ihres Strombedarfs durch Photovoltaik oder Kraft-Wärme-Kopplung. Durch starkes Wachstum in diesen Bereichen und das Hinzukommen von Mieterstromprojekten kann diese Zahl bis 2030 auf ungefähr das 17-Fache steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW. Vorgestellt wurde sie am Donnerstag in Düsseldorf vor mehr als

Kommunale Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind die Zukunft

WES Green unterstützt Kommunen durch Planung und Bau von Solarparks bei der lokalen Energiewende (WK-intern) - Trier - Im Vorfeld des G20-Gipfels Anfang Juli in Hamburg ist das Thema Klimaschutz wieder in aller Munde und wird eifrig diskutiert. Auch bei vielen Kommunen steht die Nachhaltigkeit und damit die lokale Energiewende auf der Agenda. In vielen Regionen Deutschlands fällt die Wahl daher auf die Photovoltaik als Erzeugungsart der Zukunft. Viele Kommunen unterschätzen dabei ihre Möglichkeiten, wie die Experten des Projektentwicklers WES Green feststellen. Den Kommunen stellt sich zunehmend die Frage, wie zumindest eine Teilumstellung auf regenerative Energiegewinnung im kommunalen Bereich möglich ist und sich gleichzeitig

Photovoltaik-Freiflächen: MaxSolar GmbH erfolgreich im Bieterverfahren!

In der nun abgeschlossenen Gebotsrunde für Photovoltaik-Freiflächen vom 01. Juni konnte der oberbayrische Projektentwickler MaxSolar GmbH aus Traunstein sich mit fünf neuen Freiflächenprojekten durchsetzen! (WK-intern) - Darüber hinaus werden vier der fünf Freiflächenanlagen als Bürgersolarparks realisiert. „Mit der deutschlandweiten Projektakquise für Freiflächen und großen Dachflächen konzentrieren wir uns auf einen äußerst spezialisierten Marktbereich“ so Vertriebsleiter Christoph Strasser. „Unser ständiger Fokus auf Kostenoptimierung und technischer Weiterentwicklung macht es uns möglich, wettbewerbsfähig und profitabel bei den aktuellen Vergütungszuschlägen von unter 5,9 ct/kWh zu arbeiten. Nur so konnten wir uns knapp 15 % der ausgeschriebenen Mengen sichern. Leider konnten wir aber auch nicht alle Gebote erfolgreich

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