Paradigmenwechsel bei Offshore-Windenergie

Bundesnetzagentur veröffentlicht Ausschreibungsergebnisse (WK-intern) - Erste förderungsfreie Projekte erhöhen Zugzwang beim Netzausbau, höchstes Gebot bei 6,0 Cent pro Kilowattstunde. Heute hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für die Offshore-Windenergie veröffentlicht. Die mit den Geboten dramatisch gesunkenen Preise auf höchstens 6,0 Cent pro Kilowattstunde spiegeln vor allem die durch Industrialisierung und eine steile Lernkurve schnell sinkenden Kosten in der Branche wider. Ein Großteil der heute bezuschlagten Projekte soll zwischen 2021 und 2025 sogar ganz ohne Förderung realisiert werden; der niedrigste Zuschlagspreis lag bei 0,0 Cent pro Kilowattstunde. Dies bedeutet, dass die Stromkunden durch den künftigen Ausbau der Offshore-Windparks nach 2020 kaum noch

Heute öffnet die WINDFORCE Conference ihre Pforten zum 13. Mal in Bremerhaven

WINDFORCE Conference eröffnet in Bremerhaven (WK-intern) - In zwölf Themenblöcken diskutieren Entscheider und Experten mit nationalen und internationalen Branchenvertretern über die wichtigsten Entwicklungen in der Offshore-Windbranche. Im Zentrum stehen die sensationell niedrigen Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für die Offshore-Windenergie. Begrüßende Worte sprechen Andreas Wellbrock, Geschäftsführer WAB e.V., Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen in Bremen und Dr. Markus Tacke, Managing Director der Siemens Gamesa Renewables Energy. Schirmherrin der Konferenz ist in diesem Jahr Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur sind für die Branche ein Paukenschlag: Gleich drei Projekte benötigen

ERNEUERBARE ENERGIEN auf dem Traditionsschiff im Rostocker IGA Park erleben

WindEnergy Network informiert über die Vielfalt der Windkraft und bietet Programm für die ganze Familie (WK-intern) - Der WindEnergy Network e.V. zeigt gemeinsam mit 12 Partnern die Vielfalt der Erneuerbaren Energien zum Anfassen und Mitmachen. Zum landesweiten Aktionswochenende der Erneuerbaren Energien und unter dem Motto „Erneuerbare Energien erleben“ wird beim Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock – dem Traditionsschiff – ein spannendes Programm für Jung und Alt stattfinden. Ein buntes Kinderprogramm, tolle Mitmach-Aktionen, Informationsstände und das „Offshore-Infocenter“ bieten Besuchern neue Einblicke in die regenerative Energiegewinnung. Der Eintritt für das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum ist frei! Wann: Sonnabend, 29. April 2017, 10:00 und 17:00 Uhr Wo: Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum,

Ergebnisse zur ersten EEG-Ausschreibung bei Offshore-Windenergie

Die Offshore-Windindustrie, welche nicht zuletzt über den Strompreis der Verbraucher entwickelt und bezaht wurde, nicht über Steuergelder wie bei Atom- und Kohlestrom, die haben wir ja auch bezahlt, wird jetzt lahm gelegt / Foto: HB

VDMA: Offshore-Windenergie vor Zeitenwende (WK-intern) - VDMA Power Systems bewertet die nun veröffentlichten Ergebnisse zur ersten EEG-Ausschreibung bei Offshore-Windenergie als Meilenstein „Die Ausschreibungsergebnisse – 0,44ct / kWh im Durchschnitt der Zuschläge und 0 ct / kWh als niedrigstes Gebot – sind ein bemerkenswertes Signal für den Offshore-Markt in Deutschland", sagt Matthias Zelinger, VDMA Power Systems Geschäftsführer, „sie beweisen, dass die Betreiber und Investoren Vertrauen in die Innovationskraft und die Kostensenkungspläne der Offshore-Industrie haben und offensichtlich auch eine Refinanzierung aus einem starken Strommarkt erwarten." Er verweist aber auch auf den starken Wettbewerb weit entwickelter Projekte in der ersten Ausschreibungsrunde und die Realisierung bis

Olaf Scholz eröffnet 14. Hamburg Offshore Wind Conference

Auf der Leitkonferenz der Windenergie-Branche wird über die Zukunft der Offshore-Windenergie nach 2020 diskutiert: (WK-intern) - Was bedeuten die aktuellen Ausschreibungen für die Wirtschaftlichkeit Erneuerbarer Energien in Deutschland? Auf Einladung der technischen Beratungs- und Zertifizierungsgesellschaft DNV GL und des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) treffen sich am 4. und 5. April 2017 in Hamburg internationale Führungskräfte der Windindustrie sowie Vertreter von Bund und Umweltverbänden zur 14. Hamburg Offshore Wind (HOW) Conference. Thema der Tagung ist die Rolle der Offshore-Windenergie innerhalb der deutschen und europäischen Energieversorgung unter geänderten politischen Rahmenbedingungen. Die Eröffnungsrede hält am Abend des 4. April Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, der

Ausbauzahlen 2016 Offshore-Windenergie, Anstieg um fast 57 Prozent

Grafik: Deutsche WindGuard GmbH

AGOW, BWE, Stiftung OFFSHORE-ENERGIE, VDMA und WAB - Ausbauzahlen 2016 Offshore-Windenergie: Ausbau schreitet nun kontinuierlich voran Bundesregierung bremst weitere Dynamik Im Jahr 2016 gingen Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 818 Megawatt neu ans Netz. Die Branche bewertet den Zubau positiv und erwartet auf dieser Basis mit optimierten Anlagentechnologien und Betriebskonzepten auch für Deutschland Kostenreduktionen bei den bevorstehenden Ausschreibungen. Diese Dynamik wird allerdings durch die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 reduzierten Ausbauziele nach 2020 gebremst. Damit werden zugleich industriepolitische Chancen vergeben. Vergangenes Jahr speisten 156 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 818 Megawatt in Deutschland erstmals ins Netz ein. Damit waren zum Ende des Jahres

Stadtwerke Bochum bauen ihr Engagement im Bereich Windenergie weiter aus

Blick aus dem Helikopter auf die erste Ausbaustufe, den Trianel Windpark Borkum West I. (Bild: Trianel / Jan Oelker)

Stadtwerke Bochum erweitern ihr Engagement auf hoher See (WK-intern) - Energieversorger beteiligt sich am Trianel Windpark Borkum II Die Stadtwerke Bochum bauen ihr Engagement im Bereich Windenergie weiter aus und haben sich für eine Beteiligung an der zweiten Ausbaustufe des Trianel Windparks Borkum entschieden. In seiner Sitzung am 20. Dezember stimmte der Aufsichtsrat der Stadtwerke der geplanten Beteiligungshöhe von 10 Prozent zu. „Offshore-Windenergie ist eine wichtige Säule der Energiewende. Zusammen mit Trianel haben wir in diesem Bereich Pionierarbeit geleistet und mit der ersten Ausbaustufe vor Borkum den ersten Stadtwerke-Windpark auf hoher See ans Netz gebracht“, erklärt Dietmar Spohn, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke

Für Offshore-Windenergie weiter sinkende Investitionskosten erwartet

Die Publikation führt die Metaanalye "Entwicklung der Investitionskosten neuer Kraftwerke" aus dem Jahr 2012 fort. / Pressegrafik

Weiter sinkende Investitionskosten für Photovoltaik und Windenergie erwartet (WK-intern) - gute Aussichten auch für Speicher Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht Metaanalyse zu Investitionskosten von Energieanlagen Bei der Frage nach einer möglichst kostenoptimalen Transformation des deutschen Energiesystems spielen die Investitionskosten der verschiedenen Energietechnologien eine wichtige Rolle. Dazu veröffentlicht die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) heute eine neue Metaanalyse. Sie vergleicht die in 15 Studien angegebenen Investitionskosten für insgesamt 11 Energietechnologien, darunter Off- und Onshore-Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie. Zusätzlich stellt sie Aussagen zu den Investitionskosten von Speichertechnologien und Wärmepumpen dar. „Die Metaanalyse zeigt, dass für Windenergie und Photovoltaik trotz der bereits erzielten Kostenreduktionen mit weiter

Fraunhofer IWES entwickelt Forschungstestfeld für Offshore-Anlagen

Pressebild

Feldmessungen in Bremerhaven verbessern beschleunigte Prüfverfahren (WK-intern) - Anfang 2017 erhält das Fraunhofer IWES dank Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ein eigenes Testfeld vor der Haustür in Bremerhaven: Kernstück ist der 8 MW-Prototyp der Adwen AD 8-180, die derzeit größte Windenergieanlage der Welt mit einem Rotordurchmesser von 180 Metern. Die Bauarbeiten laufen bereits, ab dem Frühjahr sollen die ersten Mes-sungen stattfinden. Der Abgleich von Betriebsdaten aus dem Feld mit den Ergebnissen aus den Großprüfständen wird die Möglichkeiten für die weitere Optimierung von Mess- und Prüfmethoden sowie die Risikoabsicherung neuer Anlagendesigns signifikant voranbringen. Das Förderprojekt mit einer Summe von rund 18,5

WindSeeG verbessert Perspektiven der Offshore-Windenergie

AGOW: Änderungen im Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) verbessern die Perspektiven der Offshore-Windenergie. (WK-intern) - Diese Woche haben Bundestag und Bundesrat im Zuge der Beschlüsse zur Änderung der Bestimmungen zur Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung und zur Eigenversorgung auch über Änderungen im WindSeeG abgestimmt. In wesentlichen Teilen des Gesetzes konnten die Perspektive der Offshore-Windenergie verbessert werden. Dies gilt besonders im Hinblick auf zukünftige Entlastung der Stromkunden. Auch bedingt durch den konstruktiven Dialog zwischen der AGOW und politisch Verantwortlichen, konnte etwa die zulässige Betriebsdauer von Offshore-Windenergieanlagen von 20- auf 25 Jahre verlängert werden. Dies hat zur Folge, dass für die Ausschreibungen für Offshore-Wind im kommenden Frühjahr niedrigere Gebote zu

DONG Energy und US-Übertragungsnetzbetreiber kündigen Offshore-Partnerschaft an

Pressebilder: Dong Energy

DONG Energy Wind Power U.S. Inc. und Eversource Energy kündigen Partnerschaft an (WK-intern) - DONG Energy, Weltmarkführer im Bereich Offshore-Windenergie, und Eversource Energy, führender Übertragungsnetzbetreiber in der Region Neuengland, werden zukünftig zusammenarbeiten, um Offshore-Windenergie in den USA weiter voranzubringen. Eversource hat 50% der Eigentümerrechte an Bay State Wind – DONG Energys Projekt vor der Küste von Massachusetts - erworben. Somit werden die beiden Unternehmen zukünftig gemeinsam an der Realisierung des Projekts arbeiten. DONG Energys langjährige Erfahrung im Bereich Offshore-Windenergie und die Expertise von Eversource in der Stromtransmission für die Region Neuengland bilden dafür eine ideale Grundlage. Das Projekt Bay State Wind ist für den Staat

Planungssicherheit für Windenergie auf See: Bundesnetzagentur hat den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur / Pressebild

Die Bundesnetzagentur hat den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt, der die Anbindungen von Winderzeugung auf der Nord- und Ostsee an das deutsche Übertragungsnetz regelt. (WK-intern) - „Die Stromerzeugung aus Wind auf der Nord- und der Ostsee ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Der Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bildet eine verlässliche Grundlage für den weiteren Ausbau der Windenergie auf See und einen reibungslosen Übergang hin zur wettbewerblichen Ausschreibung neuer Projekte“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Der bestätigte Offshore-Netzentwicklungsplan umfasst vier Netzanbindungen für Offshore-Winderzeugung in der Nordsee und drei Netzanbindungen in der Ostsee. Diese dienen der Erschließung räumlich zusammenhängender Windparkgebiete auf See (sog. Cluster), die durch den Bundesfachplan

Top