ABB erhält Auftrag über 270 Millionen Euro für Stromverbindung zwischen England und Frankreich

ABB liefert HGÜ-Konverterstationen für die IFA2-Verbindung (WK-intern) - ABB hat vom englischen Netzbetreiber National Grid und dem französischen Eigentümer und Netzbetreiber Réseau de Transport d'Electricité (RTE) einen Auftrag in Höhe von rund 270 Millionen Euro für die Lieferung von HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung)-Schlüsseltechnologie erhalten, um die Verbindung der Stromnetze Frankreichs und Englands zu unterstützen. ABB ist an diesem Verbundprojekt beteiligt, das die englischen und französischen Strommärkte weiter integriert. Mit einer Kapazität von 1.000 Megawatt erstreckt sich die Verbindung über eine Distanz von 240 Kilometern von Chilling, Hampshire, an der Südküste Englands durch den Ärmelkanal nach Tourbe in Nordfrankreich. ABB wird je eine HVDC-Light®-Konverterstation nach Frankreich und England

Thüringen soll kein Lastesel für Stromtransporte werden

Die geplante Stromtrasse durch den Westen von Thüringen war heute Thema im Landtag. (WK-intern) - „Die Planung des Netzbetreibers Tennet, eine weitere unnötige Mega-Stromtrasse durch ganz Thüringen bauen zu wollen, ist ein Skandal“, unterstreicht Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass durch Thüringen bereits einige Hochspannungstrassen führen. „Eine weitere nicht notwendige Stromtrasse wäre eine klare Fehlentscheidung, die Thüringen schadet: wertvolle Naturräume würden zerschnitten, die Umwelt würde weiter belastet und der Strompreis weiter steigen“, unterstreicht Harzer. Auch die Verlegung des Stromkabels unter der Erde sei keine Lösung des Problems, weil auch diese Kabeltrasse

Powerball-Systemspeicher mit integrierter 70 % und 50 % Regelung.

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Die Systemspeicher der Schweizer Powerball-Systems AG werden ab April mit integrierter 70 % und 50 % Regelung geliefert. (WK-intern) - Mit der neuen Ausstattung erleichtern die Powerball All-in-One-Geräte dem Installateur die ohnehin einfache Installation der Powerball-Systemspeicher um einen weiteren Schritt. Hintergrund: Photovoltaik-Anlagen müssen in Deutschland entweder auf 50 % ihrer Leistung begrenzt werden, wenn der Anlagenbetreiber für seinen Stromspeicher eine KfW Förderung in Anspruch nehmen möchte oder er muss ein Energiemeter installieren um die Förderbedingungen und die Vorgaben der Netzbetreiber zu erfüllen oder es wird keine Förderung in Anspruch genommen, dann kann ein Rundsteuerempfänger vom Netzbetreiber eingebaut werden. Mit der neuen Powerball Lösung entfallen diese Prozesse.

TÜV Rheinland-Infoveranstaltung bereitet Energieversorger auf den IT-Sicherheitskatalog vor

Gemeinden vergeben Rechte zur Nutzung von öffentlichen Verkehrswegen zum Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen / Foto: HB

Veranstaltungshinweis: Im August 2015 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) den IT-Sicherheitskatalog auf der Grundlage von § 11 Abs. 1a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) veröffentlicht. (WK-intern) - Der Katalog definiert bestimmte Anforderungen an die Informationssicherheit, welche die Gas- und Strom-Netzbetreiber erfüllen müssen. So sind Energieversorger verpflichtet, die Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) gemäß der DIN ISO/IEC 27001 – erweitert um die ISO/IEC 27019 – sowie die weiteren Anforderungen des IT-Sicherheitskatalogs zu erfüllen. Dieses müssen die Unternehmen bis zum 31. Januar 2018 durch eine Zertifizierung nachweisen. Sowohl die Anforderungen des IT-Sicherheitskatalogs als auch die Einhaltung der gesetzten Frist werfen bei vielen Unternehmen Fragen auf. TÜV Rheinland bietet für

Start des Großprojekts NEW 4.0 – HAW-Professor erhält Zuwendungsbescheid

Prof. Dr. Werner Beba mit Staatssekretär Rainer Baake. Foto: Privat

Start des Großprojekts NEW 4.0 mit 60 Partnern für das Energiesystem der Zukunft in Hamburg und Schleswig-Holstein. (WK-intern) - HAW-Professor Dr. Werner Beba, Sprecher und Projektkoordinator, erhielt heute den Zuwendungsbescheid von Staatssekretär Rainer Baake in Berlin. Das Konsortium erhält rund 41 Mio. Euro Fördermittel. Für das Jahrhundertprojekt Energiewende sind innovative Lösungen und herausragendes Engagement notwendig. Unter dem Titel NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende 4.0 – hat sich in Hamburg und Schleswig-Holstein eine einzigartige Projektinitiative aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gebildet, die in einem länderübergreifenden Großprojekt eine nachhaltige Energieversorgung realisieren und gleichzeitig auch die Zukunftsfähigkeit der gesamten Region stärken will. Rund 60 Partner aus

Intensiver Netzausbau führt bei MITNETZ STROM erstmals zu weniger Netzsicherheitsmaßnahmen in 2016

Die intensiven Anstrengungen der MITNETZ STROM beim Ausbau des Stromnetzes zeigen erste Wirkungen. (WK-intern) - Der enviaM-Netzbetreiber verzeichnet in 2016 erstmals einen Rückgang von Eingriffen ins Stromnetz, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Das Unternehmen reduzierte die Stromerzeugung der Einspeiser nur 224 Mal (2015: 534). Am häufigsten waren die Netzregion Sachsen-Anhalt (127 Eingriffe) und Brandenburg (85 Eingriffe) betroffen. 12,5 Prozent der Netzeingriffe gehen auf die Anforderungen des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz zurück. „Wir sind trotzdem weiterhin gefordert. Der Zubau von Wind- und Solaranlagen geht nach wie vor voran. Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien nimmt weiter zu. Bedingt durch ein windruhiges Jahr und durch den massiven Netzausbau konnten

Energy Storage Europe 2017: weiteres Wachstum mit hohem Fachbesucheranteil

Konferenzprogramm ab sofort online (WK-intern) - Die Energy Storage Europe ist auf Wachstumskurs und strebt für das Jahr 2017 25 Prozent mehr Besucher aus über 50 Ländern an. Der Fachbesucheranteil soll erneut bei rund 99 Prozent liegen. Ein thematischer Fokus liegt im kommenden Jahr auf größeren Speicherlösungen für Energieversorger, Netzbetreiber, Industrie und Gewerbe. Parallel zur Messe Energy Storage Europe Expo, auf der auch Speicherlösungen für Wohngebäude präsentiert werden, finden die Fachkonferenzen International Renewable Energy Storage Conference (IRES 2017) und die Energy Storage Conference (ESE) sowie weitere Side-Events statt. Die Energy Storage Europe setzt auf ihre internationalen Kontakte zur Energiewirtschaft und Industrie, um einen hohen

FlexPrämie löst Optimierungswelle aus e2m unterstützt Betreiber bei Anlagenflexibilisierung

Pressebild: Internetaufritt e2m

Wenn das letzte Jahr eines gezeigt hat, dann, dass die Inanspruchnahme der Flexibilitätsprämie immer mehr an Fahrt gewinnt. (WK-intern) - Mittlerweile sind über 200 MW Zubau bei der BNetzA gemeldet. Diese Entwicklung spiegelt sich nicht nur in den verlängerten Lieferzeiten für BHKW-Motoren wider. Fast jedes Gespräch der vergangenen zwölf Monate drehte sich um das Thema des WIE der Anlagenerweiterung. „Seit der AgriTechnica haben sich gut ein Drittel unserer Betreiber für eine Flexibilisierung entschieden. Diesem Zubau vorangegangen ist fast immer eine Flexibilisierungsberatung, bei der es viel weniger um die klassischen Themen eines Direktvermarktens ging, als vielmehr um eine neutrale Beratung aus Anlagensicht. Ziel dieser Gespräche

Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent bei den Netzbetreibern erklärt hohe Strompreise

Kleine Anfrage an die Bundesregierung zur Eigenkapitalzins und Rendite der Netzbetreiber (WK-intern) - Netzbetreiber erzielten in den Jahren von 2006 bis 2012 eine Eigenkapitalrendite von 14,4 Prozent Für die von DIV Econ ermittelte Eigenkapitalrendite in Höhe von 14,4 Prozent (2006 bis 2012) kann es verschiedene Ursachen geben: Die Bestimmung der Erlösobergrenzen ist eine gesetzliche Aufgabe der Bundesnetzagentur. Sie ist dabei an die kalkulatorischen Vorgaben aus der Strom- und der Gasnetzentgeltverordnung gebunden (StromNEV bzw. GasNEV). Lesen Sie hier mehr Foto: HB

Netzentgelte: Überhöhte Gebühren sind Kostentreiber der Energiewende

Quelle: LichtBlick SE / Basis: Vorläufige Netznutzu ngsentgelte Strom 2017

Analyse: Strom-Netzentgelte steigen bundesweit um 10 Prozent (WK-intern) - Zum Jahreswechsel steigen die Gebühren für den Stromtransport um rund 10 Prozent. Einem Durchschnittshaushalt entstehen so Mehrkosten von 23 Euro netto im Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Energie- und IT Unternehmen LichtBlick vorgelegte Analyse der Netzentgelte 25 großer regionaler Netzbetreiber. Damit steigen die Leitungsgebühren für die Verbraucher erneut deutlich stärker als die EEG-Umlage. Nach der LichtBlick-Analyse erhöhen 20 der 25 untersuchten Netzbetreiber zum 1. Januar 2017 ihre Gebühren. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden zahlt im nächsten Jahr 273 Euro netto für Netzgebühren – hinzu kommt die Mehrwertsteuer. Die Netzentgelte machen

OFFSHORE-HAFTUNGSUMLAGE FÜR 2017 NACH § 17F ENWG

Übertragungsnetzbetreiber

Die Netzbetreiber sind nach § 17f Abs. 5 EnWG berechtigt die Kosten für geleistete Entschädigungszahlungen als Aufschlag auf die Netzentgelte gegenüber Letztverbrauchern geltend zu machen. (WK-intern) - Die Ermittlung der Aufschläge auf die Netzentgelte basiert zum einen auf den prognostizierten wälzbaren Kosten aus Entschädigungszahlungen an Betreiber von Offshore-Windparks für das Jahr 2017. Zum anderen basiert die Ermittlung der Aufschläge auf der Differenz zwischen den tatsächlich wälzbaren Kosten des Jahres 2015 und den prognostizierten wälzbaren Kosten aus Entschädigungszahlungen an Betreiber von Offshore-Windparks für das Jahr 2015. Die Prognose wurde auf Basis eines komplexen, eigens entwickelten und wissenschaftlich begleiteten Simulationsmodells vorgenommen. Die Kosten wurden von

Erneuter Anstieg der EEG-Umlage verdeutlicht weiteren Reformdruck

Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums / Pressebild

BDEW zur heutigen Bekanntgabe der EEG-Umlage 2017: Von Vertrieben beinflussbarer Preisbestandteil bei nur 21,4 Prozent Massiver Kostenanstieg bei Netzstabilitätsmaßnahmen erreicht Netzentgelte (WK-intern) - "Der erneute Anstieg der EEG-Umlage verdeutlicht den weiter bestehenden Reform-Druck bei der Erneuerbaren-Förderung. Mit der EEG-Novelle 2017 ist ein erster sehr wichtiger Schritt gemacht: Die künftige Ermittlung der Förderung über Ausschreibungen wird zu einem deutlich kosteneffizienteren Ausbau der regenerativen Energien führen. Wir müssen uns jedoch die Frage stellen, wie ein künftiger Strommarkt aussehen soll, in dem die Erneuerbaren mehr als 60 Prozent des Stroms erzeugen. Dazu brauchen wir ein Konzept zur langfristigen Weiterentwicklung des EEG in Richtung marktwirtschaftlicher Instrumente. Diese

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