Veröffentlichung des Bedarfs an Netzstabilitätsanlagen

Europäische Öffnung der Erneuerbaren-Ausschreibung, Finanzierung der Stromnetze und des Kernenergieausstiegs / Foto: HB

Kapferer: Bau der Anlagen sollte technologieoffen ausgeschrieben werden (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute den Bedarf für Netzstabilitätsanlagen in Süddeutschland bestätigt (Anlagen nach § 13k EnWG). Hierzu erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Die heutige Bestätigung des zusätzlichen Reservebedarfs zeigt, wie sehr wir beim dringend notwendigen Netzausbau hinterherhinken. Dass laut Bundesnetzagentur ein hohes Sicherheitsniveau der Stromversorgung nur mit einer weiteren Reserve gewährleistet ist, illustriert in übergroßer Deutlichkeit, wie dringend wie die neuen Nord-Süd-Stromtrassen brauchen. Sie sind unverzichtbar für die Energiewende. Es wäre deshalb brandgefährlich, den Netzausbau in Frage zu stellen. Der Bau der erforderlichen Netzstabilitätsanlagen sollte über ein technologieoffen ausgestaltetes Ausschreibungsverfahren organisiert werden. Dies

Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht

Pressebild: Der reich bebilderte Atlas zu Deutschlands Energiewende-Potenzialen: Sonne, Wind, Biomasse und Co. - Strom, Wärme und Verkehr - Netze, Speicher und Effizienz - Die Energielandschaft in Deutschland erlebt derzeit einen grundlegenden Wandel. Wie diese im Jahr 2030 aussehen könnte und wo man bereits einen Blick in die Zukunft werfen kann, zeigt der "Energiewendeatlas Deutschland 2030".

Potenziale und Aufgaben der Erneuerbaren Energien veranschaulicht (WK-intern) - Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat den Energiewendeatlas 2030 als Online-Publikation veröffentlicht. Auf rund 100 Seiten veranschaulicht der neue Atlas Schlüsselfragen für das Gelingen der Energiewende, vom weiteren zügigen Umbau im Stromsektor bis hin zum Durchbruch der Erneuerbaren im Wärme- und Verkehrsmarkt. „Mit dem Energiewendeatlas 2030 greifen wir das Thema der Potenziale von Windkraft, Solarenergie und Co. auf und erweitern es um aktuelle Fragestellungen wie Netzausbau und Speicher“, erklärt der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), Philipp Vohrer. Der AEE-Energiewendeatlas 2030 zeigt die Chancen eines entschlossenen Ausbaus der Erneuerbaren Energien, die sich im

BNetzA veröffentlicht Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für die Onshore-Windenergie

Windpark-Messdaten / Foto: HB

Bundesnetzagentur veröffentlicht Ausschreibungsergebnisse für Onshore-Windenergie (WK-intern) - Bremerhaven - Heute hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für die Onshore-Windenergie veröffentlicht. Für das Ausschreibungsvolumen von 800 Megawatt (MW) wurden 256 Gebote mit einem Volumen von 2.137 MW abgegeben. Davon wurden 70 Projekte mit einem Volumen von 807 MW bezuschlagt. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,71 Cent/Kilowattstunde. Lediglich zwölf Gebote wurden vom Verfahren ausgeschlossen. 96 Prozent des Zuschlagsvolumens entfallen auf Bürgerenergiegesellschaften. Aufgrund der mehrfachen Überzeichnung hat sich das Ausschreibungsverfahren als ausgesprochen wettbewerblich erwiesen. Positiv bewertet die Branche, dass 70 Prozent der eingereichten Gebote Bürgerenergieprojekte sind. Davon erhielten 65 Projekte mit einem Volumen von

Das nächtliche Blinken von Windrädern durch neue Technik reduzieren

Weniger nächtliches Blinken am Himmel – Schleswig-Holstein will verpflichtenden Einbau von neuer Technik / Foto: HB

Weniger nächtliches Blinken am Himmel – Schleswig-Holstein will verpflichtenden Einbau von neuer Technik (WK-intern) - Um das nächtliche Blinken von Windrädern zu reduzieren, setzte sich Schleswig-Holstein gemeinsam mit neun anderen Ländern dafür ein, dass Windkraftanlagen zügig verpflichtend mit der sogenannten bedarfsgerechten Kennzeichnung ausgerüstet werden. „Wir sind in Schleswig-Holstein hier schon gut vorangekommen. Über ein landeseigenes Anreizsystem haben wir den Einbau der neuen Technik schon vorangetrieben, damit es am Himmel endlich wieder dunkler wird. Damit haben wir Entlastungen geschaffen. Aber die bedarfsgerechte Kennzeichnung sollte Standard und Pflicht für neue Anlagen werden. Es sollte zudem möglichst für alte Anlagen Regelungen geben. Das ist für

Photovoltaik, Biogas oder Windenergie, Umweltministerium fördert Smart Grid-Projekt

Das Umweltministerium fördert ein Forschungsprojekt im Bereich Smart Grid, auf dem Foto von links: Dr. Kristian Peter (ISC Konstanz), Prof. Dr. Gunnar Schubert (DHBW Ravensburg), Jan Etzel

Umweltministerium fördert Smart Grid-Projekt an der DHBW Ravensburg (WK-intern) - Das baden-württembergische Umweltministerium fördert ein Smart Grid-Projekt, das federführend am Campus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg erforscht wird mit 300.000 Euro. Das Forschungsprojekt reagiert auf den Trend hin zur dezentralen Energieerzeugung. Das bringt die Stromnetze an ihre Grenzen und dafür gilt es, Lösungen zu finden. Smart Grid könnte man mit intelligentem Stromnetz übersetzen. Wurde der Strom bisher vor allem zentral und in großen Kraftwerken erzeugt, bewirkt die Energiewende heute den Zuwachs von dezentralen Quellen. Photovoltaik, Biogas oder Windenergie sind einige der Stichworte. Zwei Aspekte stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Zum einen erzeugen diese Quellen

Netzausbau an der Westküste erreicht Etappenziel: TenneT erhält Planfeststellungsbeschluss für dritten Bauabschnitt

Amt für Planfeststellung Energie genehmigt Planung für den Bau der 380-kV-Westküstenleitung von Heide bis Husum (WK-intern) - Bauarbeiten können noch in diesem Jahr beginnen Mit dem Planfeststellungsbeschluss des dritten Abschnitts der 380-kV-Westküstenleitung von Heide-West bis Husum-Nord kommt der Netzausbau in Schleswig-Holstein wieder einen großen Schritt voran. Wilfried Breuer, Mitglied der Geschäftsführung des Übertragungsnetzbetreibers TenneT, erhielt heute die Beschluss-Urkunde von Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck ausgehändigt. Wilfried Breuer sagte: „An der Westküste hatten wir den ersten Abschnitt von Brunsbüttel bis Süderdonn bereits Ende vergangenen Jahres fertiggestellt und gleichzeitig mit dem Bau des zweiten Abschnitts von Süderdonn bis Heide-West begonnen. Nun folgt der dritte Abschnitt von Heide

Schleswig-Holstein hat 115 % seines rechnerischen Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien erzeugt

Senvion Windpark / Foto: HB

Mehr Energie aus Erneuerbaren, mehr Arbeitsplätze, schneller Netzausbau - Energiewendeminister Habeck: "Schleswig-Holstein baut Position als ein führendes Energiewendeland aus." (WK-intern) - Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein kommt voran und hat dem Norden einen Zuwachs von 15 Prozent an Beschäftigung in der Branche beschert. So stieg die Beschäftigung durch Installation, Wartung und Betrieb von Erneuerbare Energien-Anlagen von rund 16.000 Arbeitsplätzen im Jahr 2013 auf rund 18.400 im Jahr 2015. Davon entfallen 12.200 Arbeitsplätze auf Wind Onshore und Offshore, 5.100 auf Biomasse und 700 auf Photovoltaik, die verbleibenden 400 auf Solar- und Geothermie. Der Anstieg der Beschäftigung erfolgte – dem starken Ausbau entsprechend

Bundesrat stimmt für faire Kostenverteilung bei Netzentgelten

Windstrom nach Bayern bringen / Foto: HB

Energiewendeminister Habeck: „Der Bund muss jetzt endlich Haushalte und Unternehmen im Norden und Osten entlasten.“ (WK-intern) - Der Bundesrat hat heute (10. März 2017) für bundesweit einheitliche Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber gestimmt. Dafür hatte sich die Landesregierung Schleswig-Holsteins intensiv gemeinsam mit anderen Bundesländern eingesetzt. „Das Votum der Länder ist klar: Es muss eine einheitliche Verteilung der Kosten bei den Netzentgelten für die Höchstspannungsnetze geben. Alles andere ist unfair. Das muss die Große Koalition im Bund einsehen und die bundeseinheitlichen Netzentgelte wieder in das Gesetz aufnehmen“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (10. März 2017) in Berlin. Derzeit zahlen Stromkunden aus Nord- und Ostdeutschland

dena-Netflexstudie: Speicher statt Stromtrassen – Stromspeicher könnten Netzausbau teilweise überflüssig machen

Pressebild: Produktin von Speichern

Der gezielte Einsatz von Heimspeichern erhöht den Anteil an erneuerbaren Energien im Haushalt und reduziert gleichzeitig die Kosten für lokalen Netzausbau um bis zu 60 Prozent. D (WK-intern) - Dies ist ein Ergebnis der dena-Netflexstudie, die jetzt vorgestellt wurde. Die Deutsche Energie Agentur dena zeigt in einer neuen Studie das enorme Potenzial von Heimspeichern für die Energiewende. Richtig eingesetzt können sie den Anteil der im Haus verbrauchten erneuerbaren Energie deutlich erhöhen und gleichzeitig die Kosten für den lokal benötigten Netzausbau um bis zu 60 Prozent senken. Denn durch den wachsenden Anteil von erneuerbaren Energien schwankt das Stromangebot stärker und erfordert mehr Flexibilität auf der

Bundeswirtschaftsministerin Zypries über den Netzausbau und geplante Einführung eines Mieterstrommodells

Pressebild: Ministerin Zypries / Foto: Maurice Weiss

Zypries: "Der Mieterstrom kommt" (WK-intern) - Die Bundeswirtschaftsministerin über die Dringlichkeit des Netzausbaus sowie die geplante Einführung eines Mieterstrommodells. "Wir brauchen einen Schub bei der Genehmigung von Netzvorhaben", forderte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bei ihrer Festrede zum Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie am vergangenen Donnerstag in Berlin. "Wir freuen uns auf der einen Seite über den Ausbau [der erneuerbaren Energien], auf der anderen Seite erfüllt er uns mit Sorge, weil der Netzausbau eben nicht mit derselben Geschwindigkeit vorankommt." Es ergebe keinen Sinn, Strom zu produzieren, der nicht bis zum Verbraucher transportiert werden kann. "Die einzige nachhaltige Antwort ist ein beschleunigter Netzausbau", so Zypries. Bis 2025

Für die Windenergie an Land erlässt die Bundesnetzagentur nächste Verordnung zum Netzausbaugebiet

Bundesnetzagentur erlässt Verordnung zum Netzausbaugebiet / Foto: HB

Homann: "Akteure können sich rechtzeitig auf die neuen Regeln einstellen" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute im Einvernehmen mit dem Bundeswirtschaftsministerium die Verordnung zur Einrichtung und Ausgestaltung eines Netzausbaugebiets erlassen "Mit dem Netzausbaugebiet wollen wir den Ausbau der Windenergie im Norden besser mit dem Netzausbau synchronisieren. Gleichzeitig werden wir uns weiterhin mit höchster Priorität für den Netzausbau einsetzen", betont Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: "Es stehen nun alle Spielregeln für die anstehenden Ausschreibungen für Windenergie an Land fest. Das schafft die erforderliche Verlässlichkeit für den weiteren Ausbau der Windenergie im Norden". Die Bundesnetzagentur hat das Gebiet so festgelegt, dass es die bestmögliche

BWE: Energiewende braucht termingerechten Netzausbau

Rinder in Schleswig-Holstein / Foto: HB

Der Bundesverband WindEnergie sieht in einer termingerechten Umsetzung des Netzausbaus die entscheidende Voraussetzung dafür, bei der Energiewende nicht ins Stolpern zu geraten. (WK-intern) - Die in den Regionen der Übertragungsnetzbetreiber sehr unterschiedlichen Planungshorizonte deuten darauf hin, dass es bei Leitungsbau, Trassenführung und vor allem der Einbeziehung der Menschen vor Ort offensichtlich sehr unterschiedliche Herangehensweisen gibt, machte der Vizepräsident im Bundesverband WindEnergie, Jan Hinrich Glahr, deutlich. „Unser Ziel bleibt es, möglichst viel vor Ort erzeugte erneuerbare Energie auch vor Ort zu nutzen“, so Jan Hinrich Glahr. „Dafür bietet die im EEG 2017 zaghaft angelegte Sektorenkopplung jetzt zusätzliche Chancen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, eine

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