CSU-Verkehrsminister Dobrindt soll das Minusgeschäft für Staat und Autofahrer endlich beerdigen



Angesichts der zu erwartenden Kosten von mehreren hundert Millionen Euro der geplanten PKW-Maut fordert der SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher einen Stopp des umstrittenen Projekts von CSU-Verkehrsminister Dobrindt: (WK-intern) - „Jetzt ist dann aber auch wirklich mal Schluss mit dem Unsinn. Was soll denn eine Maut, die dem Staat Mehrkosten statt Einnahmen verursacht? Als Wahlkampfthema der CSU war die Maut ja vielleicht noch tauglich. Aber in der Realität erweist sie sich als Rohrkrepierer und Draufzahlgeschäft. Herr Dobrindt sollte dieses Thema endlich beerdigen.“ Statt der vom Ministerium angepeilten jährlichen Nettoeinnahmen in Höhe von rund 500 Millionen Euro wird der Bundeshaushalt im Jahr 2019 mit 147 Millionen Euro

Gleichbehandlung für Brandenburger Unternehmen bei den Stromnetzentgelten



Mit dem kurzfristig geänderten Entwurf des Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur, der am 18. Januar 2017 vom Bundesrat verabschiedet werden soll, verzichtet die Bundesregierung darauf, deutschlandweit einheitliche Netzentgelte festzulegen. (WK-intern) - Daran üben die Brandenburger Industrie- und Handelskammern (IHKs) heftige Kritik. „Damit wird die Ungleichbehandlung Brandenburger Unternehmen bei der Stromversorgung festgeschrieben. Weil in Brandenburg die Erneuerbaren Energien überdurchschnittlich gut ausgebaut sind, fallen hier auch überdurchschnittlich hohe Kosten für den Netzausbau an“, erklärt Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. „Die Folge: Obwohl in der Lausitz kostengünstiger Braunkohlestrom hergestellt wird, ist der Strom für hiesige Unternehmen teurer als im Westen Deutschlands. So wird unsere

Strom wird für Privatkunden 2017 deutlich teurer



Pressegrafik: Strom-Report

Jeder vierte Versorger erhöht die Preise. (WK-intern) - Stromanbieter müssen ihre Preiserhöhungen 6 Wochen vor Inkrafttreten ankündigen: Wer also zum 1. Januar die Preise anpassen will, musste seinen Kunden das bis Anfang dieser Woche mitteilen. Und für 7 Millionen Haushalte geht der Strompreis zum Jahresanfang spürbar nach oben. 208 Versorger haben bis zum Stichtag Erhöhungen bei Check24 gemeldet. Verivox erhielt von 251 Anbietern Informationen zu Erhöhungen. Strom-Report.de konnte Erhöhungen bei 226 Anbietern ermitteln. Die Versorger heben die Preise im bundesweiten Durchschnitt um 3,5 % an. Dieser Preisanstieg bedeutet für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) Mehrkosten von 41 €. Die 4

Mittelstand zeigt Mehrkosten durch EEG-Umlage 2017 auf



Pressegrafik

enPORTAL EEG-Kostenanalyse: Portalbetreiber stellt neue Ökostrom-Umlage von 6,880 Cent/kWh ein und ermöglicht transparente Kostenübersicht (WK-intern) - Die Erhöhung der EEG-Umlage 2017 auf 6,880 Cent je Kilowattstunde führt bei energieintensiven Industrie- und Gewerbeunternehmen aus dem Mittelstand erneut zu höheren Stromausgaben. Wie viel Mehrkosten mittelständische Unternehmen im neuen Kalenderjahr zu zahlen haben, hat der Portalbetreiber enPORTAL in einer eigenen EEG-Kostenanalyse Mittelstand ermittelt und für idealtypische Kunden mit einem Verbrauch von 1, 5, 12 und 30 GWh1 ausgewertet. Der neue Wert der Ökostrom-Umlage ist ab sofort auch im Onlineportal für alle Energiekunden hinterlegt. Energieeinkäufer sehen auf einen Blick, welche zusätzlichen Energiekosten mit dem Anstieg der EEG-Umlage

bne und vzbv warnen: Anstieg der Netzkosten begrenzen



Bundesverband Neue Energiewirtschaft und Verbraucherzentrale Bundesverband zur Anreizregulierung (WK-intern) - Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) warnen in einem offenen Brief an die Ministerpräsidenten und die Wirtschaftsminister der Bundesländer vor deutlich höheren Kosten für den Ausbau der Verteilernetze, sollte der Rahmen für die Investitionen in Verteilernetze grundlegend geändert werden. „Um die Kosten der Energiewende im Rahmen zu halten, müssen wir die Verteilernetze effizient und intelligent verstärken. Die von den Bundesländern favorisierten Modelle für die Regulierung führen jedoch zu deutlichen Mehrkosten für die Verbraucher, ohne einen zusätzlichen Nutzen zu bewirken“, so bne-Geschäftsführer Robert Busch. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert ohne Zweifel

Baugrund Windenergie – Ground Improvement and Wind Turbine Foundations



Selten auf Fels gebaut! vom 20. - 21.11.2014 in Essen 5. Internationale Tagung „Baugrunderkundung und Gründungen für Windenergieanlagen - Subsoil Analysis, Ground Improvement and Wind Turbine Foundations“ (WK-intern) - Die Tragfähigkeit des Untergrundes und an ihre Fundamente ist entscheidend für die Standfestigkeit von Windenergieanlagen. Die Bewertung von Standorten für Windenergieanlagen hinsichtlich ihrer geotechnischen Eignung und die Abschätzung des erforderlichen Gründungsaufwandes erfordert jedoch viel Erfahrung. In der Praxis werden erfahrungsgemäß die geologischen Standortbedingungen und die Tragfähigkeit des gewählten Baugrundes während der Standortsuche meist gar nicht berücksichtigt. Das rächt sich oft später kurz vor der Errichtung der Windenergie Anlagen oder wenn diese bereits stehen.

BEE fühlt sich durch Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums bestätigt



Keine neuen Subventionen für alte Kraftwerke Berlin - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) fühlt sich durch die jüngsten Gutachten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Kapazitätsmechanismen voll bestätigt. „Es wäre ein schwerer Fehler, neue Finanzhilfen für alte, schmutzige Kraftwerke einzuführen“, warnt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. (WK-intern) - „Das würde Milliardenkosten für die Stromverbraucher bedeuten und den Umbau unserer Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit blockieren. Hier muss die Bundesregierung standhaft bleiben und sich Forderungen der grauen Herren in den Vorstandsetagen verweigern.“ Die Gutachten kommen zu dem Ergebnis, dass die von der fossilen Energiewirtschaft geforderten Kapazitätsmärkte zu Mehrkosten für die Stromverbraucher von bis zu 15 Mrd. Euro bis

Betriebe können die hohen Energiewende-Kosten nicht weitergeben, die Bahn schon



IHK-Umfrage: Betriebe können die hohen Energiewende-Kosten nicht weitergeben Aachen - Die seit Jahren steigenden Energiekosten machen der Wirtschaft in der Region Aachen stark zu schaffen. (WK-intern) - Mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung ergreifen zwar Energiesparmaßnahmen, können aber die hohen Mehrkosten nur selten an ihre Kunden weitergeben und befürchten dazu noch einen weiteren Anstieg. Das verringert die Margen, beeinträchtigt Investitionsvorhaben und geht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen zum "Standortfaktor Energie" hervor, an der sich rund 330 Betriebe aus verschiedenen Branchen vom Einzelunternehmer bis hin zum Konzern beteiligt hatten. Die Ergebnisse fließen

Regierung zieht keine Strompreisbremse für Verbraucher



EEG-Umlage könnte bis zum Jahr 2020 auf acht Cent pro Kilowattstunde steigen (WK-intern) - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert die von der Bundesregierung beschlossene Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). „Die geplante Reform macht die Energiewende unnötig teuer“, sagt Holger Krawinkel, Leiter des Geschäftsbereichs Verbraucherpolitik beim vzbv. Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kämen Mehrkosten in Milliardenhöhe zu. Zudem würden ihre Möglichkeiten, aktiv an der Energiewende teilzunehmen, deutlich eingeschränkt. „Die Bundesregierung hat den Interessen der Industrie den Vorzug gegeben, und die Verbraucher müssen zahlen“, so Krawinkel. Der Kabinettsbeschluss zur EEG-Reform sieht unter anderem eine Belastung des Eigenverbrauchs aus Erneuerbare-Energien-Anlagen vor. Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihren Strom

RWE entwickelt britisches Offshore-Windprojekt Atlantic Array nicht weiter



Ungünstige Meeresbodenverhältnisse und deutlich tiefere Gewässer machen das geplante Offshore-Windprojekt Atlantic Array für RWE Innogy zum gegenwärtigen Zeitpunkt unwirtschaftlich. Technische Herausforderungen in der „Bristol Channel“-Zone sind gewaltig Damit verbundene Mehrkosten machen das Projekt im derzeitigen Marktumfeld unwirtschaftlich RWE konzentriert sich zukünftig auf technisch und wirtschaftlich zeitnah realisierbare Offshore-Projekte (WK-intern) - Deshalb steigt RWE nach intensiver Prüfung aus der Projektplanung in der sogenannten „Bristol Channel“-Zone aus, die etwa 18 Kilometer vor der Küste von Südwales liegt. Damit setzt das Unternehmen Ressourcen frei, um sich aktuell technisch und wirtschaftlich realisierungsfähigen Entwicklungsprojekten in Großbritannien zu widmen. Die Crown Estate, welche die Liegenschaften entlang der britischen Küste verwaltet,

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