BMUB veröffentlicht 5 Punkte-Papier für eine naturverträgliche Energiewende

Eine komplett erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. (WK-intern) - Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute in Berlin vorgestellt hat. Zu den zentralen Elementen gehören ambitionierte Effizienzmaßnahmen und ein stärkerer Ausbau gebäudenaher Anlagen wie Solarmodulen auf Dächern und Fassaden oder Wärmepumpen. Hendricks: "Ohne eine weltweite Energiewende können wir die biologische Vielfalt nicht erhalten. Aber auch die Energiewende ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn sie im Einklang mit der Natur gelingt. Entscheidend für eine naturverträgliche Energiewende ist, dass wir sparsamer mit Energie umgehen, auch wenn sie in Zukunft 100 Prozent erneuerbar ist.

DVGW begrüßt verstärkte Anstrengungen für Erdgasmobilität

Beim Städteplanung stärker auf kurze Pendlerwege mit dem öffentlichen Nahverkehr zwischen der Arbeit und zuhause setzen. / Foto: HB

Erdgas als Kraftstoff wichtiger Baustein der Verkehrswende (WK-intern) - Im Rahmen seiner energiepolitischen Dialogserie „Energie-Impuls“ hat der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) heute in Berlin mit namhaften Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über die regenerativen Potenziale von verdichtetem und verflüssigtem Gas als Kraftstoff im Personen- und Schwerlastverkehr diskutiert. „Die Automobilindustrie wartet mit neuen erdgasbetriebenen Fahrzeugen zu attraktiven Preisen auf. Die Kunden profitieren durch die Steuerermäßigung des Kraftstoffs von niedrigeren Unterhaltskosten. Denn für den gleichen Energieinhalt im Tank bezahlt man deutlich weniger. Und natürlich stimmt auch die Reichweite, die man mit dieser ökologisch nachhaltigen Mobilitätsform erzielt“, sagte der DVGW-Vizepräsident Dr. Thomas

Prämierungsveranstaltung: Klasse Klima in Flensburger Schulen und Kitas

Bildunterschrift: Henning Brüggemann (Klimapakt-Vorsitzender, rechts auf der Treppe sitzend) freut sich über das große Engagement im Kreise der Projektverantwortlichen und Schülern der Falkenbergschule, Schule Friedheim, Grundschule Adelby, Paulus-Paulsen-Schule sowie der Grundschule Ramsharde. Copyright: Klimapakt Flensburg

Am Dienstag, 20.06.2017, wurden die teilnehmenden Schulen und Kindertagesstätten des Projektes „Klasse Klima in Flensburger Schulen und Kitas“ im Rahmen der jährlichen Prämierungsveranstaltung in der Bürgerhalle ausgezeichnet. (WK-intern) - Alle Lehrer und Schüler bekamen vom Klimapakt-Vorsitzenden Henning Brüggemann feierlich eine Urkunde überreicht. Überdies wurde ein kurzer Überblick über die geleisteten Projektaktivitäten der Bildungseinrichtungen gegeben. So haben im letzten Schuljahr viele Schüler an dem Stadtwerke-Lauf unter dem Motto „Laufen für den Klimaschutz!“ teilgenommen und dadurch Spenden für den Klimapakt Flensburg gesammelt. Weiterhin finden in vielen Schulen Aktionstage zum Thema Klimaschutz statt. Unter anderem wurde ein Mülltrennungssystem in den Klassen eingeführt und es wird während

Online-Petition: Erneuerbare-Energien-Verbände fordern den Beschluss der Ökostromnovelle bis Ende Juni

Pressebild: Kundgebung Hofburg copyright: Astrid Knie

Ökostrom: Taten statt heißer Luft (WK-intern) - Während sich die österreichische Politik beim „Austrian World Summit“ auf die Schulter klopft, fordern die Erneuerbare-Energien-Verbände einmal mehr den Beschluss der Ökostromnovelle bis Ende Juni Allein darüber reden ist zu wenig. So könnte man das heute begonnene „Austrian World Summit“ kommentieren. Seit Jahren fehlen in Österreich die Taten zum Klimaschutz. Das Ökostromgesetz ist nur ein Beispiel dafür. Seit vier Jahren wird es diskutiert. „Ende Juni könnte es im Parlament beschlossen werden, wenn sich SPÖ und ÖVP endlich dazu durchringen den vielen Klimaschutzversprechungen Taten folgen zu lassen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Mit Arnold Schwarzenegger als

Power to Gas: dena-Roadmap empfiehlt Technologieoffenheit und Verbesserung der Rahmenbedingungen

Roadmap Power to Gas

Märkte für Kraftstoffe und Wärme sollen für Nutzung von Wasserstoff und synthetischem Methan geöffnet werden (WK-intern) - Anpassungen auch beim Emissionshandelsgesetz sinnvoll im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr ist Power to Gas die einzige Alternative für wirksamen Klimaschutz Um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen Klimaschutztechnologien wie die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu Wasserstoff (Power to Gas) für eine integrierte Energiewende stärker genutzt werden. Dafür sind an mehreren Stellen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich, die einen fairen und technologieoffenen Wettbewerb ermöglichen. Das geht aus einer Roadmap hervor, deren Ergebnisse am 20. Juni auf der Jahreskonferenz der Strategieplattform Power to Gas der Deutschen

Mit Schwung in die Mobilitätswende – DBU fördert Modellprojekt an der Hochschule Osnabrück

ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB

Ein Pendlerportal für die ländliche Region und verbesserte Carsharing-Möglichkeiten: (WK-intern) - Mit diesen und vielen weiteren Bausteinen wächst an der Hochschule Osnabrück ein betriebliches Mobilitätsmanagement, unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Wie sieht das Mobilitätsverhalten der Studierenden an der Hochschule Osnabrück aus? Und wie ist es möglich, dieses Verhalten im Sinne einer Umweltentlastung durch neue, innovative Mobilitätsangebote und eine sogenannte suffizienzorientierte Kommunikation positiv zu beeinflussen? Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt „Suffizientes Mobilitätsverhalten – Nutzen statt Besitzen“ an der Hochschule nach. Suffizienz bedeutet frei übersetzt Genügsamkeit. Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, inwiefern Menschen einen umweltverträglichen Verbrauch von Materie und Energie als attraktiv wahrnehmen

Bundesbauministerium stellt Smart City Charta vor

Eine wachsende Zahl von Städten haben sich verpflichtet, sich zu Klimaverpflichtungen und Nachhaltigkeitsziele / Foto: HB

Bundeskongress diskutiert über Zukunft der Städte im Zeitalter der Digitalisierung (WK-intern) - Baustaatssekretär Gunther Adler hat heute beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg die Smart City Charta vorgestellt. Dabei werden Chancen, aber auch Herausforderungen der Digitalisierung unserer Umwelt ins Blickfeld genommen, verbunden mit dem Appell, die Digitalisierung in den Kommunen aktiv und nachhaltig zu gestalten. Die Charta enthält Leitlinien und Empfehlungen. Sie wurde von der Dialogplattform Smart Cities beim Bundesbauministerium erarbeitet. Adler: "Die Menschen wollen lebenswerte Städte. Deshalb müssen wir die Digitalisierung in den Kommunen an den Zielen einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung ausrichten und dürfen sie nicht einfach ungesteuert geschehen lassen. Die

Umweltkonsultationen in St. Petersburg: Deutschland und Russland vertiefen ihre Zusammenarbeit

Deutschland und Russland vertiefen ihre Zusammenarbeit beim Umwelt- und Klimaschutz (WK-intern) - Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth ist am 2. Juni 2017 in St. Petersburg mit dem russischen Minister für Naturressourcen und Umweltschutz, Sergej Donskoj, zusammengetroffen. Staatssekretär Flasbarth zu Umweltkonsultationen in St. Petersburg Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth ist heute in St. Petersburg mit dem russischen Minister für Naturressourcen und Umweltschutz, Sergej Donskoj, zusammengetroffen. Thema des Gesprächs war die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder auf dem Gebiet des Umwelt- und Klimaschutzes, insbesondere die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Flasbarth: "Russland ist ein mit Blick auf die Lösung internationaler Probleme unverzichtbarer Partner. Das gilt gerade auch mit Blick auf

Neu gestalteter Bürgerenergie.Atlas online:

Aktualisierte Projektsammlung zeigt über 300 Bürgerenergieprojekte in NRW (WK-intern) - Bürgerinnen und Bürger in ganz Nordrhein-Westfalen beteiligen sich schon seit vielen Jahren an Projekten für mehr Klimaschutz und Dezentralität in unserer Energieversorgung. Durch ihre Investitionen in regionale Projekte treiben sie die Transformation des Energiesystems maßbeglich voran. Doch von vielen Projekten erfährt kaum jemand außerhalb der jeweiligen Kommune. Daher wird das vielseitige Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Bürgerenergie.Atlas der EnergieAgentur.NRW nun noch übersichtlicher und ansprechender dargestellt. Ab sofort ist eine überarbeitete und erweiterte Version der bestehenden Projektsammlung online: mit neuem Namen, gespickt mit vielen neuen Projekten und neuem Design sowie einer Kartendarstellung für

G7 muss klares Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen abgeben – mit oder ohne Trump

Aufgrund der Flughöhe erzeugen Flugzeuge teilweise Kondensstreifen und Zirren, die ebenfalls eine Klimawirkung entfalten / Foto: HB

Germanwatch fordert feste Zusagen zur Umsetzung des Abkommens beim Gipfel und warnt vor faulen Kompromissen mit dem US-Präsidenten (WK-intern) - Bonn/Berlin - Harte Auseinandersetzungen um den Klimaschutz erwartet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch beim morgen beginnenden G7-Gipfel auf Sizilien. "Die G7-Staaten müssen klare Zusagen abgeben, dass sie die Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens umsetzen werden", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die Bundeskanzlerin und die anderen Regierungschefs müssen US-Präsident Trump deutlich machen, dass auch er die Realität der globalen Klimakrise nicht wegwünschen kann. Entweder soll er beim Klimaschutz mitziehen oder wenigstens den Weg für die anderen frei machen." Die G7-Staaten tragen als früh industrialisierte

Förderbescheid für ein Klimaschutz-Modellprojekt: Ein Baukasten der Energiewende

Solar- und Kleinwindanlage machen Menschen unabhängiger / Foto: HB

Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMUB hat der Stadt Sigmaringen heute den Förderbescheid für ein Klimaschutz-Modellprojekt überreicht. (WK-intern) - Auf der Konversionsfläche der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne soll ein energieautarkes Quartier entstehen. Parlamentarische Staatssekretärin übergibt Förderbescheid über 5,3 Millionen Euro für kommunales Klimaschutz-Modellprojekt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat der Stadt Sigmaringen heute den Förderbescheid für ein Klimaschutz-Modellprojekt überreicht. Auf der Konversionsfläche der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne soll ein energieautarkes Quartier entstehen. Ein virtuelles Kraftwerk wird die Energie- und Wärmeerzeugung künftig steuern. Neben dem Quartier soll der "Innovationscampus" der Hochschule Albstadt-Sigmaringen entstehen. Hier werden Studentinnen und Studenten Forschungsprojekte durchführen und neue Technologien erproben können. Das Projekt wird

Landkreis Viersen erhält Energiemanagement-Zertifizierung nach ISO 50001 durch GUTcert

Pressebild: Jochen Buser (2.v.r.), Auditor der Firma GUTcert, übergibt das Zertifikat zum Energiemanagement an Landrat Dr. Andreas Coenen (Mitte). Der Kreis Viersen um Bruno Wesch (2.v.l.), Leiter des Gebäudemanagements, und Energiemanager Niklas Vath (r.) ließ sich auf Weg zur Zertifizierung von Michael Zens von Firma perpendo beraten. Foto: Kreis Viersen / Abdruck honorarfrei / © 2017 GUTcert GmbH

Wie viel Energie verbraucht die Kreisverwaltung mit ihren Außenstellen, Einrichtungen und Schulen? (WK-intern) - Wo sind Einsparungen möglich? Welche Maßnahmen müssen entwickelt werden und wie lange dauert die Umsetzung? Mit diesen Fragen hat sich der Energiemanager des Kreises Viersen, Niklas Vath, während der vergangenen Monate intensiv beschäftigt. Erste Ergebnisse seiner Arbeit sind u.a. eine Erfassung der wesentlichen Energieeinflüsse z.B. durch die Hauptverbraucher wie Beleuchtung oder Lüftungsanlagen. Diese Erfassung ist für die Maßnahmensteuerung erforderlich. Und mit dem Gesamtüberblick gibt er auch klare strategische Vorgaben: „Bis zum Jahr 2020 wollen wir 15 Prozent der Heizenergie und 10 Prozent des Stroms einsparen“ erklärt Vath. Als Vergleichsmaßstab

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