Fünf Jahre danach: „Ja“ zum Atomausstieg

Atomausstieg: Grafik: Lichtblick

Fünf Jahre nach dem Beschluss des Deutschen Bundestags finden 70 Prozent der Deutschen den Atomausstieg nach wie vor richtig. (WK-intern) - Nur 20 Prozent halten den Ausstieg für falsch. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick hervor. Im Vergleich zu Umfragen zeitnah nach dem Beschluss für den Atomausstieg haben sich die Zahlen der Befürworter und Gegner kaum verändert. „Eine große Mehrheit der Menschen unterstützt dauerhaft den Ausstieg aus der Atomenergie und die Energiewende.“, so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Die Erneuerbaren werden immer wirtschaftlicher, sodass die Energiewende auch ökonomisch nicht mehr aufzuhalten ist.“ Unter

Hendricks reist zum Umweltministertreffen der G7 in Japan

Grafik zum Buch TAMASHII-WA* / Grafik:HB

Informationsbesuch des Reaktorgeländes in Fukushima geplant (WK-intern) - Bundesumweltministerin Barbara Hendricks bricht am Freitag (13. Mai) zu einer Reise nach Japan auf. Auf dem Programm der einwöchigen Reise steht die Teilnahme am Umweltministertreffen der G 7 am 15. und 16. Mai in der westjapanischen Stadt Toyama. Darüber hinaus wird Hendricks politische Gespräche in Tokyo führen. Zudem will sich die Ministerin am 19. Mai über die Arbeiten auf dem Gelände der havarierten Atomreaktoren in Fukushima informieren. Unter der japanischen G7-Präsidentschaft findet erstmals seit 2009 wieder ein Umweltministertreffen statt. Wichtige Themen des Treffens sind Klimapolitik sowie Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft. Außerdem geht es um Biodiversität, Chemikalienmanagement, Meeresschutz

1st World Community Power Conference, Fukushima, 3 November 2016

WWEA Community Power, ISEP and JCPA invite the world of community power cordially to attend the 1st World Community Power Conference 2016 taking place in Fukushima City on the invitation of the Mayor of the City of Fukushima. (WK-intern) - WCPC aims at bring leading community power proponents from Japan and the world together in order to discuss the role community power has to play in the global shift towards renewable energy. WCPC will also discuss a global community power strategy and its national and local implications. WCPC will take place on the occasion of the first anniversary of the Paris climate change

Kosten für Atomkraft steigen weiter an

Vor 30 Jahren kam es zur Nuklearkatastrophe in Tschernobyl, im März 2011 explodierten drei Reaktoren im japanischen Fukushima und lösten Kernschmelzen aus. Ein Gespräch mit DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner über den deutschen Atomausstieg und Fehler, die sich nie wiederholen dürfen.

Deutsche Umwelthilfe fordert, dass Kraftwerksbetreiber Verantwortung für Endlagerung und Rückbau übernehmen (WK-intern) - Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich am Freitag, dem 11. März zum fünften Mal. Als Reaktion auf das Unglück beschloss die Bundesregierung den Atomausstieg und leitete die Energiewende ein. Doch die Frage, wer die Kosten des AKW-Rückbaus und der Endlagerung von radioaktivem Müll übernehmen wird, ist bis heute nicht beantwortet. Dazu Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: „Die teure strahlende Erbschaft des Atomzeitalters wird uns noch lange erhalten bleiben. Auch fünf Jahre nach dem beschlossenen Atomausstieg produzieren acht deutsche Reaktoren immer noch Atommüll, der über Jahrhunderte weiterstrahlen wird und dessen Entsorgung

Fünf Jahre Fukushima – Energiewende kommt in Deutschland nur schleppend voran

Dr. Hermann Falk, BEE-Geschäftsführer

Unmittelbar nach dem GAU in Fukushima am 11. März 2011 erließ die damalige Bundesregierung ein Atom-Moratorium und änderte im darauffolgenden Juni das Atomgesetz. (WK-intern) - Acht AKW gingen danach sofort vom Netz, die neun übrigen sollen schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden. Die damalige schwarz-gelbe Koalition bestätigte und beschleunigte damit den Atomausstieg der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder aus dem Jahr 2000. Doch die damals proklamierte Energiewende, die den Atomausstieg flankieren sollte, lässt auf sich warten. Statt zu beschleunigen wirft die Bundesregierung dem Ausbau Erneuerbarer Energien Knüppel zwischen die Beine: 2012 wurden die Rahmenbedingungen für Solarstrom deutlich verschlechtert, 2014 für die Bioenergie und 2016

Fünf Jahre Fukushima: Deutsche Energiewende ist Pionierprojekt für nachhaltige Energieversorgung

Foto: Bürgermeister Kaoru Kobayashi (links) nimmt im Herbst 2015 eine Windkraftanlage bei Kassel in Betrieb (Foto: Fukushima City)

Bürgermeister von Fukushima City sieht Deutschland als globales Zugpferd (WK-intern) - Die Energiewende in Deutschland sorgt international für wichtige Impulse auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Anlässlich des Jahrestages der am 11. März 2011 ausgebrochenen Reaktorkatastrophe von Fukushima sagte Kaoru Kobayashi, Bürgermeister japanischen Stadt  Fukushima City: „Ich wünsche mir, dass Deutschland die zahlreichen Herausforderungen der Energiewende meistern und als globales Zugpferd der Erneuerbaren Energien auch uns den Weg weisen wird.“ Die 280.000-Einwohner-Stadt liegt etwa 60 Kilometer nordöstlich der havarierten Reaktoren und nur wenige Kilometer außerhalb der radioaktiv verseuchten Sperrzone. Dekontaminationsarbeiten und Strahlungsmessungen gehören auch im Stadtgebiet zum Alltag. Der Unfall und

Jetzt unterschreiben: Keine Steuer-Befreiung für AKW

5 Jahre Fukushima | 30 Jahre Tschernobyl - Bundesweite Proteste und Aktionswoche im Frühjahr 2016

Fünf Jahre nach Fukushima soll es statt schnellem Ausstieg eine fette staatliche Subventionierung für alte Atomkraftwerke geben. (WK-intern) - Klingt wie eine Meldung aus einer Satire-Zeitschrift, ist aber Realität, denn so steht es im Gesetz: Am Ende dieses Jahres soll die Brennelemente-Steuer abgeschafft werden. Das würde zu einer milliardenschweren Steuerbefreiung für die Stromkonzerne führen. Unterschreibe hier gegen die Steuerbefreiung für Atomkraftwerke. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erklärte noch vor wenigen Tagen in einem Interview, sie halte es für möglich, dass Atomkraftwerke schneller abgeschaltet werden als gesetzlich vorgeschrieben. Doch fällt die Atom-Steuer weg, dann würden die alten Reaktoren wieder lukrativ. Ein schnellerer Atomausstieg wäre damit fünf Jahre

Fukushima, Abschaltung des AKW Biblis: vier Jahre später wird erneut ein Hessischer-Energiegipfel einberufen

Für den nächsten Energiegipfel den Rucksack packen! (WK-intern) - Im Jahr 2011 rief nach der Atomkatastrophe in Fukushima und der Abschaltung des AKW Biblis der Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier den Hessische Energiegipfel ein. Nach zahlreichen Sitzungen und Arbeitsgruppen wurde das Ergebnis Ende 2011 vorgelegt. Nun – fast auf den Tag genau – vier Jahre später wird erneut ein „Hessischer Energiegipfel“ einberufen. Der BUND Hessen stellt hierzu fest: 1.    Wir müssen den damaligen Stand nicht noch einmal von vorne aufarbeiten. Nach dem Energiegipfel 2011 gilt es, nun klar und zügig in die Gänge zu kommen. Es liegen wesent-liche Ziele und konkrete Vorschläge für Aktionsprogramme

Informationsveranstaltung: Offshore Windenergie in Ostasien

Offshore-Windpark - Fotomontage mit der 7,5 MW-Enercon E-126 Offshore-Windkraft-Anlagen / Grafik und Foto: HB

Am 27. Oktober 2015 fand im Bremer Innovations- und Technologiezentrum (BITZ) eine Informationsveranstaltung für kleine und mittelständische Unternehmen zum Thema „Offshore Windenergie in Ostasien (Taiwan, Korea, Japan)“ statt. (WK-intern) - Die Veranstaltung diente dazu, Informationen zu einem potenziellen Markteintritt deutscher Unternehmen in den Offshore Windenergiemarkt Ostasiens aufzuzeigen sowie konkrete Projekte und best practice Beispiele vorzustellen. Der erste Teil des Programms gab einen Überblick über die Erfahrungen deutscher Unternehmen aus der Windbranche in den Märkten Ostasiens. Zudem wurden die verschiedenen Programme und Unterstützungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen aufgezeigt. Im zweiten Teil wurden die drei Zielmärkte der Veranstaltung vorgestellt. Japan musste seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima die

Fukushima: Anstieg Schilddrüsen-Krebs bei Kindern bestätigt

Der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung UNSCEAR spielt, unter Einfluss der pro-atomaren Länder, die Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe auf Null herunter. / Pressebild: Global 2000

GLOBAL 2000: Zu erwartende Auswirkungen der Super-GAUs wissenschaftlich belegt - Atom-Lobby spielt Auswirkungen seit Beginn herunter (WK-intern) - Eine neue Studie im renommierten wissenschaftlichen Fachmagazin "Epidemology" bestätigt die Erwartungen und Befürchtungen der unabhängigen Wissenschaft: Vier Jahre nach Beginn der Reaktorkatastrophen von Fukushima vom 11. März 2011 zeigen sich klare Auswirkungen auf die Schilddrüsenkrebs-Wahrscheinlichkeit von Kindern und Jugendlichen in der vom atomaren Fallout betroffenen Region rund um die Reaktor-Ruinen. Der Wissenschaftliche Ausschuss der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung UNSCEAR spielt, unter Einfluss der pro-atomaren Länder, die Auswirkungen der Fukushima-Katastrophe auf Null herunter. Zum Beispiel mit Behauptungen wie, dass es keine

Japan vorbildlich beim Solarzubau und rückständig beim Windkarftausbau

Japan rauf in Solar und runter in Wind bei SolarSuperState-Rangfolge 2015 / Pressebild

SolarSuperState Association Zürich: Japan rauf in Solar und runter in Wind bei SolarSuperState-Rangfolge 2015 (WK-intern) - Japan hat im Kalenderjahr 2014 neue Photovoltaik-Kapazität von circa 76 Watt pro Einwohner pro Jahr zugebaut. Damit liegt Japan zum Beispiel vor Liechtenstein (68 Watt/Einwohner/Jahr), der Schweiz (44), Gross-Britannien (36), Australien (32), den Niederlanden (28), USA (24), Deutschland (22) und China (8). Somit kann Japan in der Kategorie Solar der SolarSuperState-Rangfolge 5 Plätze gut machen (von Rang 15 auf 10). Japan überholt die 4 inaktiven europäischen Staaten Bulgarien (13), Slovenien (16), Spanien (17) und Slovakei (18). Australien (12) wird aus den TopTen verdrängt. Japan hat im völligen

Japans Regierung will Tausende in verstrahlte Gebiete um Fukushima zurück zwingen

Grafik zum Buch TAMASHII-WA* / Grafik:HB

Greenpeace-Messungen: Radioaktivität weiter auf gefährlich hohem Niveau (WK-intern) - Die japanische Regierung plant Tausende Menschen in die Umgebung von Fukushima zurück zu zwingen, obwohl diese noch immer stark verstrahlt ist. Die Radioaktivität im etwa 30 Kilometer von Fukushima entfernten Distrikt Iitate ist auch vier Jahre nach der Reaktorkatastrophe teilweise noch so hoch, dass eine Rückkehr der Menschen in ihre Häuser nicht zu verantworten ist. Dies ergaben Messungen der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Zuvor hatte die Regierung beschlossen, Kompensationszahlungen für die Opfer des Atomunfalls bis 2018 auslaufenzulassen, wodurch viele gezwungen wären, in ihre alten Häuser zurückzukehren. "Die Regierung verurteilt Tausende von Menschen zu einem Leben

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