Neue Steuerungsmodelle optimieren Windparks – Mehr erneuerbare Energie für weniger Geld



Im Windkanal lassen sich die Wechselwirkungen zwischen Windkraftanlagen mit Hilfe von Modellen erforschen. Carlo L. Botasso / TUM

Windräder: Egoisten unerwünscht (WK-intern) - Mehr Strom, weniger Verschleiß − neue Steuerungsmodelle optimieren Windparks In einem Windpark drehen sich oft Hunderte von Rotoren. Was kaum jemand weiß: Turbulenzen, die durch die Bewegung der Windräder erzeugt werden, beeinträchtigen die Leistung und Lebenserwartung benachbarter Anlagen. In einem EU-Projekt untersuchen Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität München (TUM) diese Wechselwirkungen im Windkanal und entwickeln ein Computermodell, das die Effizienz von Windparks steigert. "Bisher sind Windkraftanlagen Egoisten", sagt Johannes Schreiber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Windenergie. "Jedes einzelne ist darauf ausgelegt, über einen möglichst langen Zeitraum maximale Leistung zu erbringen." Dieser "Egoismus" sei schlecht für die Gesamtperformance, erklärt

Neues EU-Projekt zur Entwicklung von vermaschten HVDC Offshore-Netzen



PROMOTioN - New EU project to boost the development of meshed HVDC offshore grids in Europe (WK-intern) - A meshed offshore transmission grid connecting offshore wind farms to land could provide significant financial, technical and environmental benefits to the European electricity market. Launched this January, the project ‘PROgress on Meshed HVDC Offshore Transmission Networks’ (PROMOTioN) aims to investigate these benefits during the next four years. Currently it is the biggest energy project in the EU’s Horizon 2020 Research Program. The goal is to develop and demonstrate three key technologies: diode rectifier offshore converters, multi-vendor HVDC (high-voltage direct current) grid protection system, and the

Warum altern Batterien?



Drei Jahre lange untersuchte das Zentrum für Angewandte Elektrochemie ZfAE, Teil des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg, im EU-Projekt ABattReLife die Ursachen für Batteriealterung. (WK-intern) - Dafür standen dem Zentrum Altbatterien aus Elektroautos zur Verfügung, die ausführlich getestet und analysiert wurden. Im »Journal of Energy Storage« stellt das ZfAE seine Analyseergebnisse im Detail vor. In Deutschland stieg in den letzten Jahren die Nutzung von Elektrofahrzeugen wie Elektroautos oder E-Bikes kontinuierlich an. Umso größer ist der Bedarf nach sicheren, langlebigen und zuverlässigen Energiespeichern, die den Ausbau der Elektromobilität weiter vorantreiben. Hersteller fokussieren sich daher auf die Entwicklung von Batterien mit längerer Lebensdauer und

Das Ziel: ein innovatives Gesamtkonzept für Nullenergiehäuser



Prof. Dr. Monika Willert-Porada, Lehrstuhl für Werkstoffverarbeitung, Universität Bayreuth. Foto: Christian Wißler

Das von der Universität Bayreuth koordinierte und von der EU geförderte Projekt „InDeWaG“ will innovative Gebäudetechnologien so kombinieren, dass Gebäude erheblich weniger Energie für Heizung, Lüftung und Klimatisierung verbrauchen als bisher. (WK-intern) - Angestrebt wird die industrielle Fertigung standardisierter Gebäudeelemente, die gleichermaßen in verschiedenen Klimazonen eingesetzt werden können. In den Ländern der Europäischen Union werden Wohnhäuser ab 2021 und Bürogebäude ab 2019 voraussichtlich strengen Energiesparrichtlinien unterliegen. Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat hierfür weitreichende Gesetzentwürfe vorgelegt. In wenigen Jahren sollen neu errichtete Gebäude in der Lage sein, so viel Energie zu erzeugen wie sie verbrauchen. Damit wäre das „Nullenergiehaus“ schon bald ein verbindlicher

Elektroautos: Die Batterie ist das Herzstück des Elektroautos.



Die Batterie ist das Herzstück des Elektroautos. Fraunhofer-Forscher haben einen Stromspeicher entwickelt, der über den gesamten Lebenszyklus deutlich kostengünstiger sein soll als bisherige Modelle. Ist eine der über hundert Batteriezellen defekt, lässt sie sich einfach austauschen. Bisher wird der gesamte Akku ausgewechselt.

Fraunhofer-Forscher haben einen Stromspeicher entwickelt, der über den gesamten Lebenszyklus deutlich kostengünstiger sein soll als bisherige Modelle. (WK-intern) - Ist eine der über hundert Batteriezellen defekt, lässt sie sich einfach austauschen. Bisher wird der gesamte Akku ausgewechselt. Elektroautos: Batterie mit Köpfchen Das Herzstück von Elektroautos sind ihre Batterien. Bislang sind diese ein monolithischer Block, in dem die einzelnen Batteriezellen sowie die nötige Technik untergebracht sind. Zwar sollten die einzelnen Zellen theoretisch alle gleich viel Energie speichern können. In der Praxis sieht das jedoch anders aus: Herstellungsbedingt variieren ihre Kapazitäten. Das ist problematisch, da die Zellen in Reihe geschaltet sind. Die gesamte Batterie ist

Forschungsprojekt: Ein Persönlicher Mobilitätsassistent für die Autofahrt



Pressebild: TU Wien

Daten nützen nichts, wenn sie komplex und schwer zugänglich sind. (WK-intern) - Neue Tools sollen Information zusammenführen und die Mobilität angenehmer, sicherer und umweltfreundlicher machen. Es gibt unüberblickbar viele Daten, die für uns interessant sein können, während wir im Auto unterwegs sind. Ein Navigationssystem berechnet unsere Fahrtroute, es gibt öffentlich verfügbare Daten über freie Parkplätze in Parkhäusern, die aktuelle Verkehrssituation oder Öffnungszeiten von Stromtankstellen. Unser Terminkalender gibt Auskunft darüber, ob wir es gerade eilig haben, das Auto selbst erhebt über zahlreiche Sensoren Daten, von denen wir oft gar nichts wissen. Gleichzeitig ist das Internet voll von potenziell interessanter Zusatzinformation – etwa über Sehenswürdigkeiten

Wasserstoffmobilität: Wasserstoff tanken, wo sonst Diesel fließt



Anlagenprototyp des Projetpartners HYGEAR / Pressebild: DLR

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im EU-Projekt NEMESIS2+ ein neues Verfahren entwickelt, um Wasserstoff aus Diesel und Biodiesel herzustellen. (WK-intern) - Es kann in Zukunft überall dort zum Einsatz kommen, wo Wasserstoff dezentral benötigt wird – beispielsweise für das Betanken von Brennstoffzellenfahrzeugen oder für Prozesse in der Glas- und Stahlindustrie. Im Zuge des Projekts wurde außerdem ein Anlagenprototyp gebaut und erfolgreich getestet. Er besitzt die Größe eines Transportcontainers und kann somit ohne größeren Aufwand in bereits bestehende Infrastruktur eingebunden werden. Brückentechnologie für nachhaltige Wasserstoffmobilität „Eine vielversprechende Anwendung ist die Herstellung von Wasserstoff

Kostenfreier Leitfaden zur Akzeptanzsteigerung von Onshore-Windprojekten



Windenergie: dena entwickelt Leitfaden zur Akzeptanzsteigerung

Windenergie: dena entwickelt Leitfaden zur Akzeptanzsteigerung (WK-intern) - Die Publikation präsentiert Leitlinien zur strategischen Umsetzung von Onshore-Windprojekten Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat im Rahmen des EU-Projekts WISE Power den Leitfaden „Draft Social Acceptance Pathways (SAPs)“ erstellt. Dieser unterstützt Akteure von Onshore-Windprojekten wie Projektierer, Netzbetreiber, Entscheider der kommunalen, regionalen und Länderebene sowie Vertreter der Zivilgesellschaft dabei, eine ganzheitliche soziale Akzeptanzstrategie für Onshore-Windprojekte zu entwickeln. Informationen, Beratung und Beteiligung sowie innovative Finanzierungsmodelle sind entscheidende Faktoren, die die gesellschaftliche Akzeptanz von Windenergie-Projekten erhöhen können. Darauf aufbauend enthält der Leitfaden neben umfassendem Grundlagenwissen eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen, die die Akteure durch die verschiedenen Stationen strategischer Öffentlichkeitsbeteiligung entlang des

Solarforschung: Auf der Jagd nach der Superzelle



Europäisches Projekt Sharc25 zielt auf 25 Prozent Wirkungsgrad bei Dünnschichtsolarzellen (WK-intern) - Eine extrem effiziente Dünnschichtsolarzelle für die nächste Generation kostengünstiger Solarmodule ist das Ziel eines neuen europäischen Forschungsprojekts mit dem Namen „Sharc25“. Angepeilt werden Wirkungsgrade bis 25 Prozent für im Koverdampfungsverfahren hergestellte Dünnschichtsolarzellen aus KupferIndium-Gallium-Diselenid (CIGS) – das sind gut 3 Prozentpunkte mehr als bisher. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) koordiniert das Vorhaben. Insgesamt elf Forschungspartner aus acht Ländern sind mit an Bord. Das Projekt ist im Mai gestartet, dauert 3,5 Jahre und wird durch das EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ mit insgesamt rund 4,6 Millionen Euro gefördert. Weitere 1,6 Millionen

Materialforscher der Universität Jena koordiniert neues EU-Projekt zu intelligenten Energie-Fassaden



Intelligente Fassaden, die Strom, Wärme und Algen erzeugen (WK-intern) - Fenster, die auf Knopfdruck ihre Lichtdurchlässigkeit ändern, Fassaden, deren Farbe sich je nach Sonneneinstrahlung steuern lässt, Fassaden- oder Fensterbauteile, in denen transparente photovoltaische Module integriert sind oder Mikroalgen gezüchtet werden, um mit eigenem Biokraftstoff das Haus zu heizen: So oder so ähnlich könnten die Gebäude der Zukunft aussehen. „Viele dieser Ideen sind heute sicher denkbar, vor allem im Bereich der intelligenten Gebäudefassaden, die selbstständig auf ihre Umwelt reagieren und so die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern“, sagt Prof. Dr.-Ing. Lothar Wondraczek von der Friedrich-Schiller-Universität. „Doch nur wenige sind derzeit realisiert, da es an

Erfolgreicher Abschluss des EU-Förderprojekts ERASME in Brüssel



Abschluss eines Projekts - Kontinuität bei Förderberatung Nach Verleihung des ersten Energieeffizienzpreises der Region Nordschwarzwald fand die Abschlussveranstaltung des EU-Projekts ERASME in Brüssel statt. (WK-intern) - Das Projekt förderte Energieberatungen bei kleinen und mittleren Unternehmen. Die Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH (WFG) ist auch weiterhin kompetenter Ansprechpartner für Fragen zu EU-Förderprogrammen. Nach 30 Monaten ist das Förder-Projekt ERASME, dessen deutscher Partner die WFG ist, erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde aus Mitteln des Programms Intelligent Energy Europe der Europäischen Union ko-finanziert. Es hatte zum Ziel, mit Hilfe von Energieberatungen die Enenrgieeffizienz und damit die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu steigern. Auch wenn es

EU-Projekt BEAMS: Fraunhofer IWES testet erfolgreich Energiemanagementsystem für öffentliche Liegenschaften



Die intelligente Steuerung öffentlicher Liegenschaften ist die Voraussetzung für deren energieeffizienten Betrieb. Im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen EU-Projekts „Building Energy Advanced Management System“ (BEAMS) haben Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel und ihre Forschungspartner ein neues quelloffenes Energiemanagementsystem entwickelt. (WK-intern) - Es bündelt die Daten der verschiedenen Subsysteme, übersetzt die unterschiedlichen Kommunikationsprotokolle unabhängig von Hersteller und Technologie in eine gemeinsame Sprache und unterstützt gezielt spezielle Überwachungs- und Steuerungsfunktionen. Das System arbeitet gebäude- und flächenübergreifend. Die Photovoltaikanlagen, Heizungen, Klimageräte, Beleuchtung oder auch Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz: Das im Zuge von BEAMS entwickelte und im Feldversuch bereits erfolgreich erprobte Energiemanagementsystem

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