Klimaschutz und Energiewende

Solar- und Kleinwindanlage machen Menschen unabhängiger / Foto: HB

Wir müssen mal die rosarote Brille ablegen, das Valium absetzen und die Situation ansehen wie sie wirklich ist. (WK-intern) - Ich beschäftige mich mit diesem Thema seit Herbst 1991, Projekt GEMINI bewohnbares Sonnenkraftwerk. Ein Studium von "Recknagel und Sprenger - Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik", damals nur 1600 Seiten, ergab, dass die Biomasse einen viel zu geringen Flächenertrag hat und deswegen alles was bisher über Verbrennung läuft auf Strom umgestellt werden muss. Der Strombedarf wird von 1990 bis 2040 in Deutschland von 500 auf 1200 TWh steigen. Wie sieht 100% erneuerbare Energie für Deutschland aus? 1200 TWh dividiert durch 80 Millionen Einwohner mal

Vortragsreihe zu Speichern und Energiewende auf der IRES und Energy Storage Europe

Pressebild: EUROSOLAR e.V.

Deutsche Vortragsreihe zu Speichern und Energiewende auf der Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) (WK-intern) - Vom 14. bis 16. März findet die Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) zusammen mit der Energy Storage Europe (ESE) in Düsseldorf statt. EUROSOLAR sowie der World Council for Renewable Energy (WCRE) veranstalten die Konferenz bereits im elften Jahr. Die IRES hat sich inzwischen als weltweiter Treffpunkt führender Fachleute aus Wissenschaft und Forschung, Gesellschaft und Politik etabliert. Die Konferenz wurde am Dienstag, den 14. März, im Rahmen einer feierlichen Auftaktveranstaltung eröffnet und bot den Gästen eine umfassende Einführung in die Dynamik der Speicherentwicklung. Am

Netzwerkagentur EE.SH präsentiert Eigenverbrauchskonzepte für Unternehmen

Die Energiewende in der Werkshalle (WK-intern) - Wie können Betriebsinhaber mit Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern eine ganze Werkshalle mit erneuerbarem Strom versorgen, Stromsteuer sparen und einen Beitrag zur Energiewende leisten? Darum ging es während der EE-Werkstatt „Produzieren mit erneuerbaren Energien“, organisiert von der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH). Gastgeber war die Firma WULFF MED TEC in Fedderingen (Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein), Hersteller von Matratzen für Kliniken und den privaten Gebrauch. Firmengründer und Seniorchef Hinrich Wulff hat sich zum Ziel gesetzt, den Energiebedarf seines Betriebs komplett aus erneuerbaren Quellen zu decken. Mit Solarpaneelen, Speichern und Luft-Wärmepumpen wird die Werkshalle der Firma Wulff schon jetzt im Frühjahr komplett

Geht es um die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor

Juergen_Leppig,_GIH-Bundesvorsitzender / Pressebild

GIH fordert: Praxis muss politisch mehr Gehör finden (WK-intern) - "Geht es um die Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor, sind wir ganz klar der Hauptakteur", kommentiert Jürgen Leppig, der Bundesvorsitzende des Energieberaterverbands GIH, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern seines Vereins. Die praxisnahe Stimme des GIH müsse daher bei der Ausgestaltung von Förderprogrammen oder Gesetzen stärker berücksichtigt werden. "Obwohl nur rund zehn Prozent aller Energieberater auf der Energieeffizienz-Expertenliste der Deutschen Energie-Agentur (dena) über uns gelistet sind, zeichnen wir in hohem Maße für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen verantwortlich", so Leppig weiter. Im KfW-Förderprogramm „Effizient Bauen und Sanieren" sei es beispielsweise so, dass rund

Energiewende braucht stabilen Anstieg Erneuerbarer Kapazitäten

Windpark / Foto: HB

Mit dem Klimaschutzplan 2050 hat die Bundesregierung erste Akzente für eine alle Sektoren übergreifende Strategie für den Klimaschutz und die Fortsetzung der Energiewende aufgezeigt. (WK-intern) - Schon im Sommer 2016 hatte Prof. Volker Quaschning darauf hingewiesen, dass für das beim Pariser Klimagipfel beschlossene 1,5°C-Ziel die Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis 2040 vollständig mit erneuerbaren Energien gedeckt werden müsste. Der Bedarf an Erneuerbaren Energien wird entsprechend und trotz aller Effizienzgewinne insgesamt deutlich wachsen. Deshalb braucht es einen stabilen Anstieg der installierten Kapazitäten, insbesondere beim Leistungsträger Wind an Land. NATURSTROM AG und Deutsche Umwelthilfe haben heute zurecht darauf aufmerksam gemacht, dass

Gelungene Generalprobe für die EXPO 2017

Bildunterschrift: Highlight des Deutschen Pavillons: die Energy-Show. Foto: Deutscher Pavillon

Vorführung der Energy-Show und Exponate des Deutschen Pavillons (WK-intern) - Hamburg – Eine multimediale Lasershow stellt den Höhepunkt des Deutschen Pavillons auf der EXPO 2017 in Astana dar. Bei einem Probeaufbau im Februar wurden Elemente der Energy-Show und einige Pavillon-Exponate vorgestellt. Die Weltausstellung in Kasachstan läuft vom 10. Juni bis zum 10. September und steht unter dem Motto „Energie der Zukunft“. Der deutsche Beitrag thematisiert die Energiewende „Made in Germany“. Das Konzept des Deutschen Pavillons stammt von der Arbeitsgemeinschaft insglück, gtp2 architekten und mac. Pavillonkommissar Dietmar Schmitz vom verantwortlichen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zog ein positives Fazit: „Die Präsentation hat einen hervorragenden Eindruck

Energiewende wird durch die höheren Netzentgelte, die die Bürger zahlen müssen, zum ad absurdum führen

Die Plattform Energienetze hat die Erstellung der Studie stark unterstützt und beispielsweise wichtige Datenabfragen bei Verteilernetzbetreibern ermöglicht. / Foto: HB

Im Landtag ist heute über zwei Gesetzentwürfe und einen Antrag zur Energiewende, Landesplanungsrecht und Netzentgelte debattiert worden. (WK-intern) - Dazu die energiepolitische Sprecherin der Piratenfraktion, Angelika Beer: Wir PIRATEN wünschen uns deshalb mehr Bürgerbeteiligung bei der Landesplanung und unterstützen deshalb auch die Volksinitiative Mitbestimmung, die sich klar und deutlich gegen eine Energiewende mit der Brechstange ausspricht. Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, damit das Mammutprojekt Energiewende ein Erfolg wird! Dieses Vorhaben sollte nicht durch den massiven und rücksichtslosen Ausbau der Windkraft forciert werden. Es besteht, gerade im kommunalen Bereich und bei den Landesliegenschaften noch ein enormes Optimierungspotential. Das Problem, welches wir

Ein Elektroauto, ein Roboter, eine Multimedia-Reise ins Jahr 2027

Podiumsdiskussion beim GGEW-Symposium "Die Zukunft der Energiewirtschaft" in Heppenheim: Prof. Dr. Jens Strüker, Geschäftsführer Institut für Energiewirtschaft der Hochschule Fresenius; Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG; Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D.; Bernhard Rindt, Geschäftsführer egrid GmbH; Peter Zayer, Geschäftsführer VOLTARIS GmbH (v. l. )

GGEW-Symposium: DIE ZUKUNFT DER ENERGIEWIRTSCHAFT (WK-intern) - Veranstaltung der GGEW AG mit dem ehemaligen Umweltminister Klaus Töpfer und anderen hochkarätigen Rednern Heppenheim/Bensheim. Ein Elektroauto, ein Roboter, eine Multimedia-Reise ins Jahr 2027 sowie Ausblicke und innovative Visionen – beim GGEW-Symposium am 17. Februar in Heppenheim an der Bergstraße drehte sich alles um die Zukunft der Energieversorgung. Veranstalter war der südhessische Energiedienstleister GGEW AG. Gekommen waren rund 180 Vertreter aus der Kommunal- und Landespolitik, Kunden, Geschäftspartner sowie weitere Gäste. Das Thema ist brandaktuell. Die Energiebranche ist im Umbruch: Der Ausbau Erneuerbarer Energien, intelligente Netze, Elektromobilität, Kooperationen und Energiedienstleistungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Der Wandel von

Netzentgelte: Die Energiewende verlangt eine faire Lastenteilung

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

Energiewendeminister Robert Habeck zur Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte (WK-intern) - Damit es bundesweit einheitliche Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber gibt, setzt sich Schleswig-Holstein im Bundestrat für eine Gesetzesänderung ein. Hiermit erhalten Sei die Rede von Energiewendeminister Robert Habeck zur heute (10. Februar 2017) eingebrachten Bundesratsinitiative. Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Energiewende ist nicht nur eine technische, sondern ebenso auch eine ökonomische und eine politische Mammutaufgabe: Es geht einmal mehr um Gerechtigkeit, um faire Lastenteilung. Meine Position ist klar. Wenn der Klimaschutz ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist, dann ist zwingend auch die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wer einmal auf einer Bürgerveranstaltung von

Mit dem Energiecoaching unterstützen wir kleine und mittlere Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort

Ilse Aigner / Pressebild

Energieministerin Aigner zieht Bilanz zum Energiecoaching (WK-intern) - Aigner: "Mit dem Energiecoaching unterstützen wir kleine und mittlere Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort" „Insbesondere kleine Kommunen verfügen oft nicht über die personellen und finanziellen Mittel, um sich bei energierelevanten Themen professionell beraten zu lassen. Wir haben deshalb vor fünf Jahren das Energiecoaching ins Leben gerufen. Die Bilanz des Förderprogramms kann sich sehen lassen“, resümiert Energieministerin Aigner. In jeweils zwei Förderperioden 2012/2014 und 2015/2016 nahmen über 500 Kommunen am Energiecoaching teil. „Wir decken mit dem Projekt rund ein Viertel aller bayerischen Kommunen ab“, ergänzt die Ministerin. „Das Energiecoaching wurde in allen

Die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes bereitet erhebliche Probleme

Messstellenbetriebsgesetz - Theorie und Praxis der Energiewende (WK-intern) - Das neue Grundgesetz für Strommessung ist seit dem 2.9.2016 in Kraft. Die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes bereitet aber noch erhebliche Probleme. Ab 2017 beginnt der Austausch der alten Stromzähler und der Einbau intelligenter Messsysteme. Die Welt soll smart werden - aber es existieren noch viele Probleme. Auf was müssen Betreiber von Stromnetzen und Stromerzeugungs-Anlagen achten? Das „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ regelt seit September 2016 einerseits den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSYS) für Stromverbraucher und Stromerzeuger als auch die dazu gehörende Datenkommunikation. Eigentlich sollte der Rollout mit dem Jahreswechsel beginnen – aber

Neue Rahmenbedingungen gefährden die Energiewende

Das zehntausendste Megawatt in Statkrafts virtuellem Kraftwerk: Windpark Düngstrup - See more at: http://www.statkraftdirektvermarktung.de/news/blog/blog1/10.000-megawatt-leistung-aus-eeg-anlagen/#sthash.wgS1RKTG.dpuf

Statkraft: Änderungen regulatorischer Rahmenbedingungen schaffen ungleiche Verhältnisse (WK-intern) - Statkraft verzeichnete 2016 gestiegene Betriebszeiten seiner Gaskraftwerke. Jedoch erschweren zunehmend unausgewogene regulatorische Rahmenbedingungen auf Bundes- und EU-Ebene den Betrieb von umweltfreundlichen und flexiblen Technologien wie Gaskraftwerken und Speichern. Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie, verzeichnete 2016 eine steigende Zahl von Betriebsstunden seiner Gaskraftwerke, warnt aber vor übermäßigem Optimismus: „Nach Jahren mit außerordentlich hohen Verlusten konnten wir, aufgrund positiver Marktentwicklungen im vergangenen Jahr, die festen Betriebskosten unserer Gaskraftwerke erwirtschaften. Von der Deckung der Investitionskosten sind wir jedoch nach wie vor weit entfernt“, erklärt Dr. Pieter Schipper, Geschäftsführer von Statkraft in Düsseldorf. Gaskraftwerke sind wichtige Partner der

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