Stadtquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende

Beim Städteplanung stärker auf kurze Pendlerwege mit dem öffentlichen Nahverkehr zwischen der Arbeit und zuhause setzen. / Foto: HB

BMWi und BMBF geben 100 Millionen Euro für ressortübergreifende Forschungsprojekte (WK-intern) - Die Energiewende hat viele Facetten. Nicht nur die Energieversorgung und die Industrie, auch die Städte und Vororte, in denen drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben, müssen nachhaltig und energieeffizient werden. „Wie wir in Zukunft heizen, uns fortbewegen und arbeiten ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende – allein private Haushalte verbrauchen über ein Viertel der deutschen Endenergie. Daher stellen wir gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung zur Verfügung“, so Georg Schütte, Staatssekretär im

Die größte Lüge der Geschichte ☇ Strom EIGENENERGIE produzieren

Video von der Strom- und Energiearmut in Europa die mindestens 10% aller Europäer betrifft. (WK-intern) - "Liberalisierung bedeutet Imperialisierung", die erste Antwort auf dieses Video In Deutschland sind 7 Millionen, in Frankreich 8 Millionen Familien davon betroffen. Videobilder: Vergleich des Strompreisanstiegs USA-EU

Pumpspeicherwerke in der Energiewende

Info-Flyer „Hochwasser“ will Bürgern wichtige Tipps und Hilfestellung geben, Reinhold Jost / Foto: HB

Tagung am 10. Juli in der Zeche Zollverein in Essen: (WK-intern) - Am Montag, 10. Juli, lädt die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen, der Stiftung Mercator sowie der RAG zur Tagung „Pumpspeicherwerke und ihre Einbindung in die Energiewende – Stellenwert, Bedarf und Perspektiven“ in die Zeche Zollverein nach Essen (Sanaa Gebäude Gelsenkirchener Str. 209). Im Rahmen der Tagung geben Prof. André Niemann (Universität Duisburg-Essen) und Prof. Hermann-Josef Wagner (Ruhr-Universität Bochum) einen Sachstandsbericht zum untertägigen Pumpspeicherwerk im Bergwerk Prosper-Haniel in Bottrop. Beginn der Tagung ist um 10 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Die Speicherung regenerativer Energien ist nach wie vor ein technisches Schlüsselproblem

Die Eigenstromversorgung boomt bei KWK- und Solaranlagen

Neues Molekül revolutioniert gedruckte Photovoltaik / Foto: HB

Gemeinsame Fachtagung von Verbraucherzentrale NRW und EnergieAgentur.NRW (WK-intern) - Starker Zuwachs: Anzahl der Prosumer-Anlagen in NRW kann bis 2030 auf das 17-Fache steigen Düsseldorf. Rund 2,6 Millionen Prosumer-Anlagen auf und in Wohnhäusern könnten im Jahr 2030 in NRW zur Energieversorgung beitragen. Bisher decken hier rund 150.000 Haushalte einen Teil ihres Strombedarfs durch Photovoltaik oder Kraft-Wärme-Kopplung. Durch starkes Wachstum in diesen Bereichen und das Hinzukommen von Mieterstromprojekten kann diese Zahl bis 2030 auf ungefähr das 17-Fache steigen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW. Vorgestellt wurde sie am Donnerstag in Düsseldorf vor mehr als

BMUB veröffentlicht 5 Punkte-Papier für eine naturverträgliche Energiewende

Eine komplett erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. (WK-intern) - Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute in Berlin vorgestellt hat. Zu den zentralen Elementen gehören ambitionierte Effizienzmaßnahmen und ein stärkerer Ausbau gebäudenaher Anlagen wie Solarmodulen auf Dächern und Fassaden oder Wärmepumpen. Hendricks: "Ohne eine weltweite Energiewende können wir die biologische Vielfalt nicht erhalten. Aber auch die Energiewende ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn sie im Einklang mit der Natur gelingt. Entscheidend für eine naturverträgliche Energiewende ist, dass wir sparsamer mit Energie umgehen, auch wenn sie in Zukunft 100 Prozent erneuerbar ist.

Eine naturverträgliche Energiewende ist möglich

Pressebild: BMUB / Harald Franzen

Eine komplett erneuerbare Energieversorgung in Deutschland ist im Einklang mit der Natur möglich. (WK-intern) - Damit das gelingt, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute in Berlin vorgestellt hat. Zu den zentralen Elementen gehören ambitionierte Effizienzmaßnahmen und ein stärkerer Ausbau gebäudenaher Anlagen wie Solarmodulen auf Dächern und Fassaden oder Wärmepumpen. Hendricks: "Ohne eine weltweite Energiewende können wir die biologische Vielfalt nicht erhalten. Aber auch die Energiewende ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn sie im Einklang mit der Natur gelingt. Entscheidend für eine naturverträgliche Energiewende ist, dass wir sparsamer mit Energie umgehen, auch wenn sie in Zukunft 100 Prozent erneuerbar ist.

In Hessen drehen sich jetzt 1000 Windräder

HessenForst - Windanlagen / Foto: HB

1000. Windrad in Hessen dreht sich (WK-intern) - Der Ausbau der Windenergie in Hessen hat einen Meilenstein erreicht. „In Hessen drehen sich jetzt 1000 Windräder und produzieren vor Ort kohle- und atomfreien Strom“, sagte Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir am Dienstag in Wiesbaden. „Wir haben in den letzten drei Jahren eine nicht für möglich gehaltene Aufholjagd hingelegt.“ Einweihung im nordhessischen Gemünden Das 1000. Windrad weiht Minister Al-Wazir am nächsten Samstag im nordhessischen Gemünden ein. Der Windpark besteht aus insgesamt sieben Windenergieanlagen mit einer Erzeugungsleistung von insgesamt 16,8 Megawatt. „Der Windpark versorgt damit rund 9.000 Haushalte in der Region Waldeck-Frankenberg mit Strom“, so Al-Wazir. An

Landesenergieagentur veröffentlicht ersten Statusbericht zur Energiewende in Rheinland-Pfalz

Geschäftsführer Thomas Pensel: Bericht macht den Fortschritt der Energiewende für jeden Bürger anschaulich und nachvollziehbar (WK-intern) - Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hat heute den ersten Statusbericht zur Energiewende in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Er dokumentiert künftig alle zwei Jahre die Entwicklung der Energiewende in Rheinland-Pfalz. Neben statistischen Daten lässt der Bericht Akteure aus allen Regionen mit anschaulichen Projekten und Konzepten zu Wort kommen. Sie machen deutlich, dass Erneuerbare Energien inzwischen einen wichtigen Beitrag bei der regionalen Wertschöpfung und damit zur regionalen Daseinsvorsorge haben. Der Statusbericht ist als Ergänzung zum bestehenden Energieatlas Rheinland-Pfalz gedacht, in dem Kommunen, Unternehmen, Bürgergenossenschaften, Verbände und die Bürger Daten zu Strom und Wärme

Institute unterstützt öffentlichen und privaten Sektor bei der Bewältigung der Energiewende

Pressebild

Neues Institut entwickelt technologische, wirtschaftliche und zukunftsweisende Erkenntnisse zur Energiewende (WK-intern) - "Der weltweite Energieverbrauch ist heute für 66 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Für Führungskräfte im öffentlichen und privaten Sektor bedeutet das große Herausforderungen bei der Bewältigung der Energiewende. Zudem steigt der Druck, den Klimawandel zu bekämpfen und die globale Erwärmung unter das im Pariser Abkommen festgelegte 2-Grad-Ziel zu senken", warnt Dr. Volker Lang, Partner bei A.T. Kearney und Mitglied der globalen Energy and Process Industry Practice. "Neue, nachhaltige und zunehmend wettbewerbsfähige Energietechnologien sind in immer mehr Regionen verfügbar und ermöglichen sowohl strategische Investitionen als auch Veränderungen der Energie-Wertschöpfungskette." Um diesen Herausforderungen zu

Modernisierung des bestehenden Stromnetzes

schematische Karte LWL Tausch Würgassen / Pressebild: TenneT

TenneT installiert Lichtwellenleiter zwischen Umspannwerken Würgassen und Bergshausen Moderne Technik optimiert Steuerung der Versorgungsleitungen Arbeiten an der Bestandsleitung zwischen den Umspannwerken Würgassen (Landkreis Höxter) und Bergshausen (Landkreis Kassel) Modernisierungsmaßnahmen starten am 06. Juni und werden voraussichtlich bis August 2017 beendet sein (WK-intern) - Die Modernisierung bestehender Höchstspannungsleitungen ist ein wichtiger Eckpfeiler für das Gelingen der Energiewende. Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT installiert daher auf zahlreichen Versorgungs- und Transitleitungen moderne Erdseile mit Lichtwellenleitern, um die Kommunikation zwischen den Umspannwerken für die Zukunft fit zu machen. Mit Blick auf die Herausforderungen der Energiewende tragen diese Maßnahmen dazu bei, die bestehenden Leitungen optimal steuern zu können und Ökostrom besser ins Netz

Green Value SCE zum einsamen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen

CO2-Klima / Bild: HB

Vermeintliche Förderung von Öl und Gas bringen die USA nicht wirklich vorwärts (WK-intern) - Es klingt ein wenig nach „Wahlversprechen“ – die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Die USA würden durch das Abkommen wirtschaftlich benachteiligt. „Zudem sollen wohl die Wählerstimmen in den gebeutelten Regionen der USA, die zu lange auf Öl, Gas und Kohle gesetzt haben, befriedigt werden. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die Grenzen zwischen arm und reich in den USA immer weiter auseinanderdriften“, meinen die Experten der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gerade die Kohleregionen erhoffen sich dabei einen Aufschwung durch weniger Einschränkungen in der

Energiepolitik im Tiefschlaf

Pressebild: IG Windkraft

Kanzler und Energieminister müssen sich zu EU-Energiepolitik deklarieren (WK-intern) - Die Europäisierung der Energiepolitik zwingt Österreich vor vollendete Tatsachen. Nachdem die Preiszonentrennung zwischen Österreich und Deutschland nur ein Warnschuss ist, muss Österreich nun Aktivitäten für die Periode bis 2030 setzen. Österreich darf sich nicht weiter in die Reihe der europäischen Blockierer einreihen und muss sich bis 13. Juni deklarieren. „Österreich muss sich klar für Energiewende und erneuerbare Energien aussprechen“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Donald Trumps angekündigter Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag war ein Paukenschlag der internationalen Politik. Österreich bevorzugt hier eine wesentlich subtilere Taktik, indem man Trump zwar öffentlich maßregelt, selbst

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