Energiewende wird durch die höheren Netzentgelte, die die Bürger zahlen müssen, zum ad absurdum führen

Die Plattform Energienetze hat die Erstellung der Studie stark unterstützt und beispielsweise wichtige Datenabfragen bei Verteilernetzbetreibern ermöglicht. / Foto: HB

Im Landtag ist heute über zwei Gesetzentwürfe und einen Antrag zur Energiewende, Landesplanungsrecht und Netzentgelte debattiert worden. (WK-intern) - Dazu die energiepolitische Sprecherin der Piratenfraktion, Angelika Beer: Wir PIRATEN wünschen uns deshalb mehr Bürgerbeteiligung bei der Landesplanung und unterstützen deshalb auch die Volksinitiative Mitbestimmung, die sich klar und deutlich gegen eine Energiewende mit der Brechstange ausspricht. Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, damit das Mammutprojekt Energiewende ein Erfolg wird! Dieses Vorhaben sollte nicht durch den massiven und rücksichtslosen Ausbau der Windkraft forciert werden. Es besteht, gerade im kommunalen Bereich und bei den Landesliegenschaften noch ein enormes Optimierungspotential. Das Problem, welches wir

Ein Elektroauto, ein Roboter, eine Multimedia-Reise ins Jahr 2027

Podiumsdiskussion beim GGEW-Symposium "Die Zukunft der Energiewirtschaft" in Heppenheim: Prof. Dr. Jens Strüker, Geschäftsführer Institut für Energiewirtschaft der Hochschule Fresenius; Carsten Hoffmann, Vorstand GGEW AG; Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a. D.; Bernhard Rindt, Geschäftsführer egrid GmbH; Peter Zayer, Geschäftsführer VOLTARIS GmbH (v. l. )

GGEW-Symposium: DIE ZUKUNFT DER ENERGIEWIRTSCHAFT (WK-intern) - Veranstaltung der GGEW AG mit dem ehemaligen Umweltminister Klaus Töpfer und anderen hochkarätigen Rednern Heppenheim/Bensheim. Ein Elektroauto, ein Roboter, eine Multimedia-Reise ins Jahr 2027 sowie Ausblicke und innovative Visionen – beim GGEW-Symposium am 17. Februar in Heppenheim an der Bergstraße drehte sich alles um die Zukunft der Energieversorgung. Veranstalter war der südhessische Energiedienstleister GGEW AG. Gekommen waren rund 180 Vertreter aus der Kommunal- und Landespolitik, Kunden, Geschäftspartner sowie weitere Gäste. Das Thema ist brandaktuell. Die Energiebranche ist im Umbruch: Der Ausbau Erneuerbarer Energien, intelligente Netze, Elektromobilität, Kooperationen und Energiedienstleistungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Der Wandel von

Netzentgelte: Die Energiewende verlangt eine faire Lastenteilung

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

Energiewendeminister Robert Habeck zur Bundesratsinitiative für einheitliche Netzentgelte (WK-intern) - Damit es bundesweit einheitliche Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber gibt, setzt sich Schleswig-Holstein im Bundestrat für eine Gesetzesänderung ein. Hiermit erhalten Sei die Rede von Energiewendeminister Robert Habeck zur heute (10. Februar 2017) eingebrachten Bundesratsinitiative. Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Die Energiewende ist nicht nur eine technische, sondern ebenso auch eine ökonomische und eine politische Mammutaufgabe: Es geht einmal mehr um Gerechtigkeit, um faire Lastenteilung. Meine Position ist klar. Wenn der Klimaschutz ein gesamtgesellschaftliches Anliegen ist, dann ist zwingend auch die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wer einmal auf einer Bürgerveranstaltung von

Mit dem Energiecoaching unterstützen wir kleine und mittlere Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort

Ilse Aigner / Pressebild

Energieministerin Aigner zieht Bilanz zum Energiecoaching (WK-intern) - Aigner: "Mit dem Energiecoaching unterstützen wir kleine und mittlere Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort" „Insbesondere kleine Kommunen verfügen oft nicht über die personellen und finanziellen Mittel, um sich bei energierelevanten Themen professionell beraten zu lassen. Wir haben deshalb vor fünf Jahren das Energiecoaching ins Leben gerufen. Die Bilanz des Förderprogramms kann sich sehen lassen“, resümiert Energieministerin Aigner. In jeweils zwei Förderperioden 2012/2014 und 2015/2016 nahmen über 500 Kommunen am Energiecoaching teil. „Wir decken mit dem Projekt rund ein Viertel aller bayerischen Kommunen ab“, ergänzt die Ministerin. „Das Energiecoaching wurde in allen

Die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes bereitet erhebliche Probleme

Messstellenbetriebsgesetz - Theorie und Praxis der Energiewende (WK-intern) - Das neue Grundgesetz für Strommessung ist seit dem 2.9.2016 in Kraft. Die Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes bereitet aber noch erhebliche Probleme. Ab 2017 beginnt der Austausch der alten Stromzähler und der Einbau intelligenter Messsysteme. Die Welt soll smart werden - aber es existieren noch viele Probleme. Auf was müssen Betreiber von Stromnetzen und Stromerzeugungs-Anlagen achten? Das „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ regelt seit September 2016 einerseits den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSYS) für Stromverbraucher und Stromerzeuger als auch die dazu gehörende Datenkommunikation. Eigentlich sollte der Rollout mit dem Jahreswechsel beginnen – aber

Neue Rahmenbedingungen gefährden die Energiewende

Das zehntausendste Megawatt in Statkrafts virtuellem Kraftwerk: Windpark Düngstrup - See more at: http://www.statkraftdirektvermarktung.de/news/blog/blog1/10.000-megawatt-leistung-aus-eeg-anlagen/#sthash.wgS1RKTG.dpuf

Statkraft: Änderungen regulatorischer Rahmenbedingungen schaffen ungleiche Verhältnisse (WK-intern) - Statkraft verzeichnete 2016 gestiegene Betriebszeiten seiner Gaskraftwerke. Jedoch erschweren zunehmend unausgewogene regulatorische Rahmenbedingungen auf Bundes- und EU-Ebene den Betrieb von umweltfreundlichen und flexiblen Technologien wie Gaskraftwerken und Speichern. Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie, verzeichnete 2016 eine steigende Zahl von Betriebsstunden seiner Gaskraftwerke, warnt aber vor übermäßigem Optimismus: „Nach Jahren mit außerordentlich hohen Verlusten konnten wir, aufgrund positiver Marktentwicklungen im vergangenen Jahr, die festen Betriebskosten unserer Gaskraftwerke erwirtschaften. Von der Deckung der Investitionskosten sind wir jedoch nach wie vor weit entfernt“, erklärt Dr. Pieter Schipper, Geschäftsführer von Statkraft in Düsseldorf. Gaskraftwerke sind wichtige Partner der

Sonderausstellung energie.wenden im Deutschen Museum München

Pressebild

Spiel-Raum für neue Energien (WK-intern) - Die große Sonderausstellung „energie.wenden“ ist ab 15. Februar im Deutschen Museum zu erleben Schon der Titel der neuen Sonderausstellung des Deutschen Museums ist eine Aufforderung: „energie.wenden“ heißt sie – und lässt ein hochpolitisches, kontroverses und komplexes Thema lebendig und anschaulich werden. Die Ausstellung ist ab 15. Februar 2017 auf der Museumsinsel zu sehen – und zu erleben. Der Ansatz ist für das Deutsche Museum etwas völlig Neues: Im Zentrum der Ausstellung steht ein multimediales Rollenspiel, bei dem die Besucher selbst die Entscheidungen zur Energiewende treffen. Lesen Sie hier mehr. PM: Deutschen Museum München Pressebild: Deutsches Museum München

BWE: Energiewende braucht termingerechten Netzausbau

Rinder in Schleswig-Holstein / Foto: HB

Der Bundesverband WindEnergie sieht in einer termingerechten Umsetzung des Netzausbaus die entscheidende Voraussetzung dafür, bei der Energiewende nicht ins Stolpern zu geraten. (WK-intern) - Die in den Regionen der Übertragungsnetzbetreiber sehr unterschiedlichen Planungshorizonte deuten darauf hin, dass es bei Leitungsbau, Trassenführung und vor allem der Einbeziehung der Menschen vor Ort offensichtlich sehr unterschiedliche Herangehensweisen gibt, machte der Vizepräsident im Bundesverband WindEnergie, Jan Hinrich Glahr, deutlich. „Unser Ziel bleibt es, möglichst viel vor Ort erzeugte erneuerbare Energie auch vor Ort zu nutzen“, so Jan Hinrich Glahr. „Dafür bietet die im EEG 2017 zaghaft angelegte Sektorenkopplung jetzt zusätzliche Chancen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, eine

Tagung: Das Recht der Energiewende

Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Energiewende: (WK-intern) - Mit diesen Themen beschäftigt sich eine Tagung am 31. März an der Universität Würzburg. Die Anmeldung ist bis zum 20. März möglich. Der Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht von Professor Markus Ludwigs richtet am 31. März 2017 an der Juristischen Fakultät der Universität Würzburg eine Tagung zum Thema „Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Energiewende – Reformen, Europäisierung, Zielkonflikte“ aus. Die Veranstaltung ist Bestandteil eines von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Forschungsprojekts zum Recht der Energiewende. Erhöhte Schlagzahl der Gesetzgebung Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit bilden Grundpfeiler der nationalen und europäischen Energiepolitik. Sowohl die 2011 in

Ein Kritiker der Energiewende nimmt Stellung

Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HBmachen.

„Energiewende“ trifft frostige Wirklichkeit (WK-news) - und bezieht sich dabei als Quelle auf die Angaben von Agora, die sich als Fachleute für Energiepolitik verstehen. Der jahreszeitlich niedrige Sonnenstand und die europaweite Flaute zeigten: Nur mit Sonne und Wind geht´s nicht. Wind- und Sonnenergie, wenn sie fließen, müssen verschleudert werden. Wir dokumentieren die Analyse von Vernunftkraft. Hier erreichen Sie den ganzen Bericht. Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HB

Deutsche Vortragsreihe auf der 11. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES2017)

Vom 14. bis zum 16. März 2017 findet die 11. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) gemeinsam mit der Energy Storage Europe (Expo & Konferenz) in der Halle 8b auf dem Gelände der Messe Düsseldorf statt. (WK-intern) - Als Erweiterung zu den englischsprachigen und überwiegend technischen Vorträgen der IRES organisiert EUROSOLAR e.V. erneut in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW eine deutschsprachige Vortragsreihe am 15. März. Ausgehend vom Potential der Energiespeicherung werden die geladenen ExpertInnen den Stand der deutschen Energiewende und der Sektorenkopplung diskutieren. Zum Auftakt wird „Die Politik der gebremsten Energiewende“ diskutiert, um Anspruch und Wirklichkeit bei der Umsetzung der Pariser Beschlüsse

EEG-Novelle 2017: Chancen und Risiken

Energie- und Umweltökonom Erik Gawel Foto: UFZ / Sebastian Wiedling

Interview mit Prof. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ (WK-intern) - Zum Jahreswechsel tritt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft. Es soll den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien besser planbar und günstiger werden lassen. Dazu wird der Ausbau an den Umbau des Stromnetzes angepasst. Da von nun an neue Wind- und Solaranlagen über Ausschreibungen erfolgen, warnen viele Kritiker vor einem Ausbremsen des Erfolgsmodells deutsche Energiewende. Im Interview beurteilt Prof. Dr. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ in Leipzig, Chancen und Risiken der EEG-Novelle und beleuchtet den aktuellen Stand der Energiewende. Außerdem spricht er sich für eine unabhängige "Europäische Emissionsbank" aus,

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