Abschaltungen von Windkraftanlagen verhindern mit erster Wind-Strom-Tanlstelle im Bürgerwindpark

Tanken im Bürgerwindpark - windcomm Elektromobilitaet / Pressebild

windcomm schleswig-holstein e. V. diskutiert über Energiepolitik und Elektromobilität (WK-intern) - ENGE-SANDE/ HUSUM - Weitere Verzögerungen im Windenergie-Ausbau befürchtet der Geschäftsführer des Windindustrie-Branchenvereins windcomm schleswig-holstein e. V., Sascha Wiesner, falls das Planungsverfahren für Windenergie-Eignungsflächen neu aufgerollt wird. Bei einem Netzwerktreffen des Vereins appellierte er deshalb an die neue Landesregierung, die Planung weiter voranzutreiben und an den geltenden Abständen zwischen Windrädern und Wohnbebauung festzuhalten. Asmus Thomsen, Vorstandsvorsitzender des windcomm e. V., hob die wirtschaftliche Bedeutung besonders der Bürgerwindparks für die Region hervor: „14 Bürgerenergie-Projekte in Schleswig-Holstein haben kürzlich die erste Ausschreibungsrunde für Onshore-Windparks gewonnen. Das zeigt, dass Windenergie in Bürgerhand marktfähig ist. Nun muss

Green Value SCE zum einsamen Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen

CO2-Klima / Bild: HB

Vermeintliche Förderung von Öl und Gas bringen die USA nicht wirklich vorwärts (WK-intern) - Es klingt ein wenig nach „Wahlversprechen“ – die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszusteigen. Die USA würden durch das Abkommen wirtschaftlich benachteiligt. „Zudem sollen wohl die Wählerstimmen in den gebeutelten Regionen der USA, die zu lange auf Öl, Gas und Kohle gesetzt haben, befriedigt werden. Vielen ist überhaupt nicht bewusst, dass die Grenzen zwischen arm und reich in den USA immer weiter auseinanderdriften“, meinen die Experten der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gerade die Kohleregionen erhoffen sich dabei einen Aufschwung durch weniger Einschränkungen in der

Die TH Bingen verstärkt ihre Kompetenzen im Umweltrecht

Christian Held erhält seine Urkunde als Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Bingen. TH Bingen

Der führende Umweltjurist Christian Held ist neuer Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Bingen. (WK-intern) - Schon seit 2012 ist der Jurist Christian Held als Lehrbeauftragter für Energierecht, Umweltrecht und Energiepolitik im Fachbereich „Life Sciences and Engineering“ der Technischen Hochschule (TH) Bingen tätig. Diese Woche übergab ihm Hochschulpräsident Prof. Klaus Becker im Beisein von Dr. Simon Lang (Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten) die Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Prof. Christian Held einen bundesweit anerkannten Spezialisten in Sachen Energie- und Umweltrecht sowie der Energiepolitik gewinnen konnten“, so der Hochschulpräsident Prof. Klaus Becker. Christian Held gehört zu den

9. Energiepolitischer Dialog der CDU/CSU, Merkel rückt von der EEG ab

Merkel auf dem 9. Energiepolitischen Dialog

Zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode hat die Unionsfraktion zum Energiedialog geladen. Dabei im Fokus: Ein Resümee der energiepolitischen Ergebnisse der letzten vier Jahre und Ausblicke auf das, was mit der Energiewende noch vor uns liegt. Kategorie: Nachrichten & Politik Lizenz: Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt) Videobild: Merkel auf dem 9. Energiepolitischen Dialog der CDU/CSU

Thüringen soll kein Lastesel für Stromtransporte werden

Die geplante Stromtrasse durch den Westen von Thüringen war heute Thema im Landtag. (WK-intern) - „Die Planung des Netzbetreibers Tennet, eine weitere unnötige Mega-Stromtrasse durch ganz Thüringen bauen zu wollen, ist ein Skandal“, unterstreicht Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass durch Thüringen bereits einige Hochspannungstrassen führen. „Eine weitere nicht notwendige Stromtrasse wäre eine klare Fehlentscheidung, die Thüringen schadet: wertvolle Naturräume würden zerschnitten, die Umwelt würde weiter belastet und der Strompreis weiter steigen“, unterstreicht Harzer. Auch die Verlegung des Stromkabels unter der Erde sei keine Lösung des Problems, weil auch diese Kabeltrasse

Energiepolitik: Politische Diskussion beim Branchentreff „EE-Community-Treffen“ in Husum

Patrick Breyer, Vorsitzender der Piratenpartei-Landtagsfraktion ist mit beim EE-Community-Treffen

Energiepolitik zum Vorteil der regionalen Wirtschaft (WK-intern) - HUSUM – Die Akzeptanz für den Bau von Erneuerbare-Energie-Anlagen hängt ganz entscheidend von der Energiepolitik ab: Wie lassen sich die Weichen so stellen, dass die Energiewende sowohl für das Klima als auch für Energieverbraucher, den Arbeitsmarkt und die regionale Wirtschaft Vorteile bringt? Vor der Landtagswahl im Mai und der Bundestagswahl im September gibt die Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (EE.SH) den Vertretern der norddeutschen Erneuerbare-Energie-Firmen die Möglichkeit, mit Energiepolitikern über deren Ziele und Vorhaben zu diskutieren. Das EE-Community-Treffen findet am Donnerstag, 2. März 2017, ab 19 Uhr im NordseeCongressCentrum in Husum statt. Die energiepolitischen Sprecher aller im Landtag

FDP-Energieexperte: Schlechtes Wetter legt Stromerzeugung lahm

Windenergie deckeln ist der falsche Weg / Bild: HB

Gero Hocker: Schlechtes Wetter legt Stromerzeugung lahm – Energiewende ohne Kopf und Fuß gefährdet die Versorgungssicherheit (WK-intern) - Der energiepolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker, fordert eine bessere Sicherstellung der Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiewende: „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, wie schnell die Alternativen Energien an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten. Der zügellose Zubau der Landschaft mit immer neuen Windrädern und Solaranlagen entpuppt sich in den kalten Wintermonaten als Schuss in den Ofen. Ohne konventionelle Kraftwerke säßen die Niedersachsen aufgrund des seit Wochen anhaltenden schlechten Wetters längst im Dunkeln“, so der Energieexperte. Laut Hocker ein Alarmsignal, dessen sich die Energiepolitiker

Ein Kritiker der Energiewende nimmt Stellung

Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HBmachen.

„Energiewende“ trifft frostige Wirklichkeit (WK-news) - und bezieht sich dabei als Quelle auf die Angaben von Agora, die sich als Fachleute für Energiepolitik verstehen. Der jahreszeitlich niedrige Sonnenstand und die europaweite Flaute zeigten: Nur mit Sonne und Wind geht´s nicht. Wind- und Sonnenergie, wenn sie fließen, müssen verschleudert werden. Wir dokumentieren die Analyse von Vernunftkraft. Hier erreichen Sie den ganzen Bericht. Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HB

Netzentgelte vereinheitlichen und Stromnetze intelligenter machen

Europäische Öffnung der Erneuerbaren-Ausschreibung, Finanzierung der Stromnetze und des Kernenergieausstiegs / Foto: HB

Zur Meldung des MDR „Strom-Preis-Schere weiter geöffnet“ erklärt der energiepolitische Sprecher der Thüringer Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Roberto Kobelt: (WK-intern) - „Das Ost-West-Gefälle bei den Netzentgelten und der damit verbundene höhere Strompreis ist schon länger bekannt. Eine gerechte Verteilung der Kosten für das Stromnetz ist deshalb dringend geboten. Zukünftig sollte deshalb aus den regional unterschiedlichen Netzkosten für jede Netzebene ein Mittelwert gebildet werden, der dann beim Stromkunden für deutschlandweit einheitliche Netzentgelte auf der Stromrechnung sorgt. Dafür setzt sich unsere Landtagsfraktion bereits seit 2014 ein.“ „Gleichzeitig müssen die Stromnetze intelligenter gemacht werden, um die fluktuierende Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und den Stromverbrauch auszugleichen. Intelligente

Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler hielt Festrede zum 25-jährigen Bestehen der DBU

Schwarzelühr-Sutter, Köhler, Bottermann Machten sich gemeinsam stark für den Schutz der Umwelt: DBU-Kuratoriumsvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler (r.) und DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann. / © DBU/Peter Himsel

„Allen Menschen Leben in Würde ermöglichen, ohne Planeten zu zerstören“ (WK-intern) - „Die größte Herausforderung der Menschheit im 21. Jahrhundert ist es, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, ohne dabei unseren Planeten zu zerstören. Das kann und wird nicht mit dem jetzigen Wohlstands- und Wachstumsmodell der Industrieländer gelingen. Wenn alle Menschen so produzieren und konsumieren würden wie die Europäer und Amerikaner, dann bräuchten wir drei oder vier Planeten in Reserve. Die haben wir aber nicht.“ – Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Horst Köhler zog gestern Abend dieses Fazit in seiner Festrede als Schluss- und Höhepunkt eines Kongresses, zu dem die Deutsche Bundesstiftung

Landesverband Erneuerbare Energien NRW e. V. stellt sich neu auf

Reiner Priggen wurde bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen des LEE NRW am 6. Dezember 2016 einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. (WK-intern) - Er übernimmt den Vorsitz in der Ehrenamtsfunktion von Andreas Lahme, der zwei Jahre lang den LEE NRW anführte. Lahme steht dem Verband weiterhin als stellvertretender Vorsitzender im geschäftsführenden Vorstand zur Verfügung. „Als Dachverband der Erneuerbaren Energien muss der LEE NRW seine starke Stimme im politischen Geschäft behaupten. Nur mit einer wirksamen Interessenvertretung im Land und im Bund können wir den weiteren Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben und die Energiewende zum Erfolg führen. Ich freue mich, daran an entscheidender Stelle tatkräftig mitzuwirken“, sagte Priggen

Deutsche Umwelthilfe kritisiert EU-Vorschläge zur Zukunft von Erneuerbaren und Energieeffizienz

EU-Kommission legt am 30.11.2016 mit ihrem "Winterpaket" Papiere zur Zukunft der europäischen Energiepolitik vor - EU-Parlament und Ministerrat sind aufgefordert, nachzubessern (WK-intern) - Am 30.11.2016 wird die EU-Kommission ihren Vorschlag für die zukünftige EU-Energiepolitik vorstellen. Der Deutschen Umwelthilfe (DUH) liegen die Papiere bereits vor. Die DUH kritisiert, dass sich die Klimabeschlüsse von Paris darin nicht widerspiegeln und erneuerbare Energien ausgebremst werden. Positive Ansätze finden sich im Bereich Energieeffizienz, gehen aber nicht weit genug. Die DUH fordert das EU-Parlament und den Ministerrat auf, das Paket der EU-Kommission so zu überarbeiten, dass die Klimaziele, die Europa sich selbst gesetzt hat, erreicht werden. "Die geplanten Kommissionsvorschläge für

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