Elektrifizierung: „Oberleitung für Güterbahn statt für Lkw“

Letzter Wegweiser / Foto: HB

EU-Vergleich: Deutschlands Elektrifizierungsgrad mit 60 Prozent nur Mittelmaß (WK-intern) - Beim Thema Elektromobilität sieht die Allianz pro Schiene Versäumnisse der Politik bei der weiteren Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes. Neueste Vergleichszahlen der EU zeigen große Unterschiede beim Elektrifizierungsgrad zwischen den Bahnnetzen der europäischen Länder, wie aus einer Auswertung der Allianz pro Schiene hervorgeht. Demnach liegt Deutschland mit einem Elektrifizierungsgrad von 60 Prozent zwar über dem EU-Schnitt von 52 Prozent, platziert sich aber klar hinter europäischen Spitzenreitern wie der Schweiz (100 Prozent Elektrifizierungsgrad), Belgien (85 Prozent), den Niederlanden und Schweden (beide 76 Prozent), Italien (71 Prozent) oder Österreich (70 Prozent). Elektrifizierung: Allianz pro Schiene für 70

4. Fachkonferenz: Elektromobilität vor Ort

4. Fachkonferenz: Elektromobilität vor Ort / Pressebild

Bundesverkehrsministerium fördert: Beschaffung von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur in über 70 Kommunen (WK-intern) - Neues Programm sieht 15.000 Ladesäulen bis 2020 vor Gute Beispiele aus der kommunalen Umsetzung vorgestellt; 400 Teilnehmern auf Fachkonferenz in München. Mit der 4. Fachkonferenz „Elektromobilität vor Ort“ setzt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seine Veranstaltungsreihe zum Aufbau von Elektromobilität im lokalen und regionalen Kontext fort. Die Fachkonferenz, die dieses Mal mit rund 400 Teilnehmern in München stattfindet, hat sich bundesweit als zentrales Austauschforum für Vertreter von Kommunen, kommunalen Unternehmen und Verkehrsbetrieben sowie Betreiber von Fuhrparks bewährt. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Vorstellung und Diskussion von

Elektromobilität: Wie viele Ladepunkte benötigt Deutschland im Jahr 2020?

Wie viele Ladepunkte benötigt Deutschland / Pressebild

Eine ausgebaute Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Erfolg der Elektromobilität. (WK-intern) - Für eine Million Elektrofahrzeuge werden bis zum Jahr 2020 etwa 35.000 Ladepunkte in Deutschland notwendig. Um die deutschen Energie- und Klimaschutzziele zu erreichen, muss die Elektromobilität voran kommen. Schlüsselfaktor dafür ist eine bedarfsgerechte öffentliche Ladeinfrastruktur. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben im Rahmen des Projektes LADEN2020 erstmals den Gesamtbedarf an öffentlichen Ladepunkten ermittelt. Eine Million Elektrofahrzeuge benötigen circa 35.000 öffentliche und halböffentliche Ladepunkte Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen rollen. Wie viele Ladepunkte hierfür notwendig sind,

Bosch gründet neue Abteilung Powertrain Solutions für Elektromobilität

Electromobility is an area of future importance / Pressebild

Stuttgart, Germany – Bosch estimates that nearly 20 million hybrids and electric vehicles will be produced in 2025. Bosch regards electromobility as an area of future importance. (WK-intern) - For this reason, the supplier of technology and services is now setting up an operating unit specifically for electromobility. The unit will be part of the new Powertrain Solutions division. From the start of 2018, this will include the company’s electromobility activities as well as today’s Gasoline Systems and Diesel Systems divisions. In the future, therefore, Bosch will supply existing and new customers with all powertrain technologies from a single source. As well as

Landesregierung baut Infrastruktur für Ladestationen deutlich aus

Landesregierung baut Infrastruktur für Ladestationen deutlich aus / Foto: HB

Energiewendeminister Habeck: „Damit verbessern wir die Voraussetzungen für eine Verkehrswende.“ (WK-intern) - Die Landesregierung will die Elektromobilität weiter voranbringen und dafür die Ladeinfrastruktur im Land deutlich ausbauen. So sollen voraussichtlich zunächst an etwa 80 Standorten Ladestationen an Landesliegenschaften errichtet werden. „Damit verbessern wir die Voraussetzungen für eine Verkehrswende. Ein engmaschiges Netz von Ladestationen ist die Grundlage für mehr E-Mobilität im Land“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (8. Februar 2017) anlässlich der Einweihung der ersten Ladesäule der Nordkirche in Schleswig-Holstein in Meldorf. „Als Land haben wir bereits fünf Ladesäulen vor unseren Ministerien und nachgeordneten Behörden. Zudem haben wir mit der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz

Förderprogramm Elektromobilität in München

Go Green in the City 2016 / Foto: HB

Informationen zum Förderprogramm (WK-news) - Seit 1. Januar 2017 gilt die neue Fassung des Förderprogramms Elektromobilität "München e-mobil", die in der Vollversammlung des Stadtrats am 14.12.2016 beschlossen wurde. Es wurden sowohl neue Fördertatbestände aufgenommen als auch bedarfsgerechte Anpassungen des Förderprogramms Elektromobilität vorgenommen. Lesen Sie mehr auf der Internetseite: www.muenchen.de Elektroroller erobern die Fußgängerzonen / Foto: HB    

Vattenfall stellt seinen gesamten Fuhrpark auf Elektroantrieb um

Mehr als 3500 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge werden innerhalb der nächsten fünf Jahre in Schweden, den Niederlanden und Deutschland durch elektrische Alternativen ersetzt (WK-intern) - Dies ist ein bedeutender Schritt zur Erreichung des Unternehmensziels, bis zum Jahr 2050 vollständig klimaneutral zu sein. Vattenfall ist bereits seit 2009 im Bereich Elektromobilität tätig und hat verstärkt in elektrische Transportinfrastruktur investiert, da sie zur Energiewende und der Reduzierung von CO2-Emissionen beiträgt. „Wir unterstützen unsere Kunden bereits bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen, indem wir die Ladeinfrastruktur bereitstellen. Mit der Umstellung unserer eigenen Flotte tragen wir nicht nur zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Europa bei, wir wollen auch

Projekt „Electrific“: Universität Passau und TH Deggendorf gestalten Zukunft der Elektromobilität

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Passau und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) arbeiten im Rahmen des EU-Programms „Horizont 2020“ gemeinsam daran, die Nutzung von Elektrofahrzeugen für Endverbraucher attraktiver und nachhaltiger zu gestalten. (WK-intern) - Einfachere Ladevorgänge, längere Batterielebenszeiten und eine bessere Integration des Stromnetzes, auch hinsichtlich erneuerbarer Energien, stehen dabei im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Projekt „Electrific“ mit Partnern aus ganz Europa ist auf drei Jahre angelegt. Die Reichweite der Batterie ist häufig die Schwachstelle der Elektroautos. Dies liegt auch am Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer. Ein Beispiel: Ein Fahrer muss am nächsten Tag die Kinder zur Schule bringen, anschließend zur Arbeit, dann zum

Bosch und EnBW entwickeln gemeinsam Stromspeicher

Auf der 66. IAA Nutzfahrzeuge zeigt Bosch ein 40 Tonnen-Smart-Device in Form einer Zugmaschine: Die Konzeptstudie VisionX gibt einen Ausblick auf das Nutzfahrzeug von morgen / Pressebild

Gründung einer gemeinsamen Projektgesellschaft Mit neuer Speichertechnologie die Energiewende gestalten Neuer Speicher dient zur Stabilisierung des Stromnetzes Bosch übernimmt Planung und Realisierung des Batteriesystems – EnBW Bauleistungen, Netzanschluss und Vermarktung (WK-intern) - Stuttgart / Heilbronn – Was macht Stromspeicher zu elementaren Bausteinen für eine erfolgreiche Energiewende? Der stetige Ausbau dezentraler Erzeugungsanlagen und ihre je nach Wetterlage unterschiedliche Einspeisung ins Stromnetz verursachen natürliche Schwankungen. Diese müssen unter anderem durch Speicher so effizient wie möglich ausgeglichen werden. Bosch und EnBW entwickeln nun gemeinsam einen Stromspeicher, der am Kraftwerksstandort der EnBW in Heilbronn aufgebaut wird, um sogenannte Primärregelenergie bereitzustellen, also kurzfristige Schwankungen im Netz auszugleichen. Geplant ist eine enge

White-Label-Produkt: Conenergy bringt E-Mobilität zu Stadtwerken

Umstieg auf Elektrofahrzeuge, strenge Grenzen für den CO2-Ausstoß / Foto: HB

Die Conenergy AG startet mit green connector ein White-Label-Produkt, mit dem Stadtwerke ihren Kunden innovative Lösungen rund um das Thema Elektromobilität anbieten können. (WK-intern) - Das neue Angebot soll nicht nur zu einer langfristigen Kundenbindung führen, sondern auch signifikante Erlöspotentiale ermöglichen. „Wir sind seit über 20 Jahren Partner der Stadtwerke und beschäftigen uns seit zehn Jahren intensiv mit der Elektromobilität. Daher sind wir überzeugt, dass wir gemeinsam mit den Stadtwerken das Angebot für die Kunden effizient und bedürfnisgerecht weiterentwickeln können“, sagt Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der Conenergy ag. Der Conenergy-Vorstand rechnet mit einem deutlichen Wachstum der Elektromobilität. Schon für dieses Jahr erwartet er

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle veröffentlicht Antragsstand Elektromobilität

Elektromobilität / Foto: HB

Antragsstand 31. Januar 2017 Elektromobilität (Umweltbonus) (WK-news) - Veröffentlichung der Zwischenbilanz zum Antragstand vom 31. Januar 2017. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe eines Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Dadurch wird ein nennenswerter Beitrag zur Reduzierung der Schadstoffbelastung der Luft bei gleichzeitiger Stärkung der Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen um mindestens 300.000 Fahrzeuge geleistet. Durch die Förderung wird die schnelle Verbreitung elektrisch betriebener Fahrzeuge im Markt unterstützt. Lesen Sie die Internetseite zum Förderverfahren der BAFA Herausgeber: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Elektroauto / Foto: HB

EEG-Novelle 2017: Chancen und Risiken

Energie- und Umweltökonom Erik Gawel Foto: UFZ / Sebastian Wiedling

Interview mit Prof. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ (WK-intern) - Zum Jahreswechsel tritt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft. Es soll den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien besser planbar und günstiger werden lassen. Dazu wird der Ausbau an den Umbau des Stromnetzes angepasst. Da von nun an neue Wind- und Solaranlagen über Ausschreibungen erfolgen, warnen viele Kritiker vor einem Ausbremsen des Erfolgsmodells deutsche Energiewende. Im Interview beurteilt Prof. Dr. Erik Gawel, Energie- und Umweltökonom am UFZ in Leipzig, Chancen und Risiken der EEG-Novelle und beleuchtet den aktuellen Stand der Energiewende. Außerdem spricht er sich für eine unabhängige "Europäische Emissionsbank" aus,

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