Besondere Ausgleichsregelung: Ab sofort Antragstellung zur Reduzierung der EEG-Umlage möglich

Ab sofort können stromkostenintensive Unternehmen und Schienenbahnunternehmen beim BAFA die Reduzierung der EEG-Umlage, die sogenannte Besondere Ausgleichsregelung beantragen. (WK-intern) - Das elektronische Antragsportal auf der Internetseite des BAFA ist geöffnet. Andreas Obersteller, Präsident des BAFA, unterstreicht: „Die Besondere Ausgleichsregelung sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Durch eine frühzeitige Antragstellung beim BAFA können Unternehmen ihre Planungssicherheit erhöhen. Gleichzeitig führt eine positive Entscheidung über den Antrag erstmals auch zu einer Begrenzung der Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Die Frist zur Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung endet am 30. Juni 2017 (materielle Ausschlussfrist). Frühzeitige Antragstellung bringt Unternehmen Planungssicherheit Bei Antragseingang bis zum 15. Mai 2017 wird der Antrag unverzüglich

Treibt die Politik die Deutschen in die Armut?

Bild: HB Stromrechnung für privaten Anscvhluß. Dazu kommt natürlich noch die Mehrwertsteuer.

Deutschland ist Vizeweltmeister mit der zweithöchsten Steuer- und Abgabenquote in der OECD (WK-intern) - Die OECD hat in einer aktuellen Studie die Steuern- und Abgabenquote auf die Lohnkosten innerhalb der OECD verglichen. Das Ergebnis ist für Wirtschaftswissenschaftler wenig überraschend: die deutschen Unternehmen und Arbeitnehmer werden im Vergleich zu allen OECD Staaten (mit Ausnahme von Belgien) stärker belastet. Mit einer Steuer- und Abgabenquote von 49,4 % der Lohnkosten liegt Deutschland nicht nur an zweiter Stelle bei dieser Größe, sondern es belastet seine Unternehmen und Arbeitnehmer auch um 13,4 % stärker als dem Durchschnittswert der OECD, welcher bei 36 % liegt. Nun könnte dies ja durch

EEX Pseudo Marktwirtschaft

Den vergeudeten Strom zahlt der Verbraucher / Foto: HB

Ist der EEX - European Energy Exchange wirklich Marktwirtschaft oder gleicht es eher einer Arena für Gladiatorenkämpfe im römischen Reich? (WK-intern) - Früher einmal konnte man in der Stromerzeugung noch richtig Geld machen. Dann startete das Duell erneuerbare Energie gegen kalorische Kraftwerke. Bald konnte man an sonnigen Tagen am EEX Preisverlauf das Phänomen der Solardelle zu Mittag beobachten. Aus der Solardelle wurden bald Solartäler, tiefe Solarschluchten. Das System ist so aufgebaut, dass beide Duellanten schwere Nachteile davon haben. Die fossile Energieindustrie musste mit wesentlich geringeren Preisen leben lernen. Die erneuerbaren Energien wurden per Gesetz dazu gezwungen unter allen Umständen anzubieten, koste es

Solarwirtschaft fordert Befreiung solarer Mieterstromangebote von der EEG-Umlage

MIETER ENDLICH VON „SONNENSTEUER“ BEFREIEN (WK-intern) - Solarwirtschaft fordert Befreiung solarer Mieterstromangebote von der EEG-Umlage und Umsetzung eines entsprechenden Bundestagsbeschlusses Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert die Bundesregierung auf, Mietern endlich Zugang zu Solarstrom zu ermöglichen. „Die Sonnensteuer auf solare Mieterstromangebote muss jetzt fallen. Sie darf Mietern nicht länger den Zugang zu preiswertem Solarstrom verwehren“, fordert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar von der Bundesregierung. Ein entsprechender Bundestagsbeschluss vom Sommer 2016 müsse jetzt endlich in die Tat umgesetzt werden. „Andernfalls bleiben Innenstädte CO2-Schleudern und hunderttausende Dächer für die Energiewende ungenutzt“, so Körnig. Anders als bei Solaranlagen auf Eigenheimen und Gewerbedächern wird Solarstrom, der auf dem Dach des

N-ERGIE gibt gesetzlich regulierte Kosten zeitverzögert weiter

Josef Hasler (Vorsitzender des Vorstands der N-ERGIE) / Pressebild

Strompreiserhöhung zum 1. März 2017 / Preisgarantie bis 31. Dezember 2017 (WK-intern) - Nach mehr als vier Jahren Preisstabilität erhöht die N-ERGIE Aktiengesellschaft zum 1. März 2017 die Strompreise für Privatkunden. Die Erhöhung betrifft ausschließlich den Grundpreis, der um monatlich 2,98 Euro brutto angehoben wird. Der Energiepreis bleibt weiter stabil. Die neuen Preise garantiert die N-ERGIE bis 31. Dezember 2017. Grund für die Preisanpassung sind nicht beeinflussbare gesetzlich regulierte Kostenbestandteile, die zum 1. Januar 2017 wirksam werden. Seit der letzten Strompreiserhöhung 2013 erhöhten sich die staatlichen Abgaben und Umlagen erheblich. Allein die EEG-Umlage verdoppelte sich in diesem Zeitraum annähernd und erreicht mit 6,88 Cent pro

Strom wird für Privatkunden 2017 deutlich teurer

Pressegrafik: Strom-Report

Jeder vierte Versorger erhöht die Preise. (WK-intern) - Stromanbieter müssen ihre Preiserhöhungen 6 Wochen vor Inkrafttreten ankündigen: Wer also zum 1. Januar die Preise anpassen will, musste seinen Kunden das bis Anfang dieser Woche mitteilen. Und für 7 Millionen Haushalte geht der Strompreis zum Jahresanfang spürbar nach oben. 208 Versorger haben bis zum Stichtag Erhöhungen bei Check24 gemeldet. Verivox erhielt von 251 Anbietern Informationen zu Erhöhungen. Strom-Report.de konnte Erhöhungen bei 226 Anbietern ermitteln. Die Versorger heben die Preise im bundesweiten Durchschnitt um 3,5 % an. Dieser Preisanstieg bedeutet für eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) Mehrkosten von 41 €. Die 4

Simulation für 100%RE / IWR-Chef kommentiert steigende EEG-Umlage

Windpark-Messdaten / Foto: HB

Erste Simulation für 100% Erneuerbare Elektrizitätsversorgung weltweit vorgestellt (WK-intern) - Wie die Politik die EEG-Umlage künstlich hochtreibt – Ein Gastbeitrag von IWR-Chef Dr. Norbert Allnoch für den Weser Kurier vom 01.11.2016 Die Lappeeranta University of Technology (LUT) hat ein Modell ( http://neocarbonenergy.fi/internetofenergy/ ) entwickelt, das ein 100%iges Elektrizitätssystem auf Basis von Wind und Solar für alle Regionen der Welt in 2030 darstellt. Es wurde entwickelt, um die ökonomisch beste Lösung für eine erneuerbare Elektrizitätsversorgung zu finden und zeigt, wie eine Versorgung organisiert werden kann, um die Nachfrage zu jeder Stunde des Jahres nur mit Erneuerbaren Energien zu decken. Das Modell findet den besten Mix

Deutsche Umwelthilfe kritisiert: Sinkende Stromeinkaufspreise kommen beim Verbraucher nicht an

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Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steigt 2017 auf 6,88 Cent Börsenstrompreis sinkt durch anhaltend hohes Stromangebot DUH fordert Stromanbieter auf, die günstigeren Börsenpreise an Stromkunden weiterzugeben (WK-intern) - Im Jahr 2017 wird die EEG-Umlage nach den heute (14.10.2016) bekannt gegebenen Prognosen der Übertragungsnetzbetreiber von aktuell 6,35 Cent pro Kilowattstunde auf 6,88 Cent steigen. Gleichzeitig sinken aber der Börsenstrompreis und damit die Strombeschaffungskosten für die Stromhändler. „Zwischen 2014 und 2016 sind die Strombeschaffungskosten von 9,75 auf 8,66 Cent pro Kilowattstunde gefallen. Grund dafür ist der sinkende Börsenstrompreis, der durch das hohe Stromangebot immer günstiger wird. Auch für 2017 ist zu erwarten, dass die

Netzentgelte: Überhöhte Gebühren sind Kostentreiber der Energiewende

Quelle: LichtBlick SE / Basis: Vorläufige Netznutzu ngsentgelte Strom 2017

Analyse: Strom-Netzentgelte steigen bundesweit um 10 Prozent (WK-intern) - Zum Jahreswechsel steigen die Gebühren für den Stromtransport um rund 10 Prozent. Einem Durchschnittshaushalt entstehen so Mehrkosten von 23 Euro netto im Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Energie- und IT Unternehmen LichtBlick vorgelegte Analyse der Netzentgelte 25 großer regionaler Netzbetreiber. Damit steigen die Leitungsgebühren für die Verbraucher erneut deutlich stärker als die EEG-Umlage. Nach der LichtBlick-Analyse erhöhen 20 der 25 untersuchten Netzbetreiber zum 1. Januar 2017 ihre Gebühren. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden zahlt im nächsten Jahr 273 Euro netto für Netzgebühren – hinzu kommt die Mehrwertsteuer. Die Netzentgelte machen

Gutachten des ifo Instituts: Einfrieren der EEG-Umlage rechnerisch möglich

Neue Ifo-Studie: Einfrieren der EEG-Umlage rechnerisch möglich durch "Streckungsfonds" (WK-intern) - Die EEG-Umlage könnte bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde eingefroren werden, wenn die Finanzierungslücken durch Kreditaufnahme eines „Streckungsfonds“ bis 2028 ausgeglichen würden. In den Jahren nach 2028 könnten überschüssige Einnahmen aus der eingefrorenen EEG-Umlage verwendet werden, um den Fonds bis zum Jahre 2038 vollständig zu tilgen. Das geht hervor aus einem Gutachten des ifo Instituts für das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, das am Freitag veröffentlicht wurde. „Ein Einfrieren der EEG-Umlage ist rechnerisch denkbar; ob die Politik diese Glättung der Umlage und Verschiebung von Lasten in die Zukunft will,

Versteckte Kosten: Neue Studie errechnet „Konventionelle-Energien-Umlage“

Strompreisgrafik. Bildnachweis: Carsten Raffel/Greenpeace Energy eGOriginal sichern

Kohle, Atom und Gas kommen Verbraucher anderthalb mal teurer als EEG-Umlage (WK-intern) - Stromkunden müssten 2017 auf jede verbrauchte Kilowattstunde eine „Konventionelle-Energien-Umlage“ von bis zu 10,8 Cent zahlen, wenn die versteckten Kosten für Kohle, Atom und Gas in den Strompreis eingerechnet würden. Das hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy berechnet. Laut der Kurzanalyse des FÖS summieren sich staatliche Fördergelder und gesellschaftliche Folgekosten für konventionelle Energieträger wie Kohle und Atom im kommenden Jahr voraussichtlich auf bis zu 38 Milliarden Euro. Diese Mehrkosten konventioneller Energiequellen liegen damit etwa anderthalb mal so hoch wie die Förderung für erneuerbare Energien, die

Debatte um Kosten der Energiewende versachlichen

Matthias Zelinger, energiepolitischer Sprecher des VDMA

VDMA: Die Höhe der Erneuerbare-Energie-Umlage sorgt derzeit wieder für teils heftige Debatten – dabei wäre gerade bei diesem Thema mehr Sachlichkeit geboten. (WK-intern) - „Unsere Gesellschaft investiert aktuell erhebliche Summen in die Energiewende. Diese Investitionen bergen auch Chancen: die Versorgung mit klimaschonender Energie, eine zukunftsfähige Infrastruktur und nachhaltige Exportmöglichkeiten“, sagt Matthias Zelinger, energiepolitischer Sprecher des VDMA. Dabei gelte aber: „Der Umbau des Energiesystems muss so effizient wie möglich geschehen, denn solche Investitionen haben Auswirkungen auf die Kostenstruktur der Industrie.“ Zudem können die Ziele des Pariser Klimaabkommens nur erreicht werden, wenn die Energiewende ein globales Projekt wird und, wie sich nun abzeichnet, auch von

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