Wirtschaftskanzlei: Konsolidierungswelle im Windenergiemarkt zu erwarten

475 MW entscheiden sich für Ausschreibungen / Foto: HB

Studie von Norton Rose Fulbright, Berenberg, BayernLB und Hypoport zu strategischen Handlungs- und Finanzierungsoptionen für Investoren und Hersteller im Zuge der Ausschreibungen für onshore Wind nach dem EEG 2017 (WK-intern) - Im Zuge der ersten Ausschreibungen zur Vergabe von onshore Windprojekten nach dem reformierten Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) rechnet die Energiebranche mit einem deutlichen Preisverfall. Die Mehrzahl der größeren Projektentwickler will vor diesem Hintergrund ihre Geschäftsmodelle erweitern und künftig verstärkt als Independent Power Producer (IPP) auftreten. Dazu wird eine engere Kooperation mit Investoren angestrebt. Ferner will die Branche ihr internationales Wachstum vorantreiben. Neben den Ländern der Europäischen Union sind vor allem die USA

11. EUROSOLAR-Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“ am 10. und 11. Mai 2017

Pressebild: EUROSOLAR e.V.

Bürgernah und dezentral: Stadtwerke investieren in kommunale Energiewende (WK-intern) - Die 11. Stadtwerke-Konferenz von EUROSOLAR, die dieses Jahr in Kooperation mit den Stadtwerken Schwäbisch Gmünd stattfand, ging erfolgreich zu Ende. Rund 100 Fachbesucher aus der ganzen Republik tauschten sich zu den aktuellen Chancen sowie Herausforderungen für Stadtwerke und Kommunen in der Energiewende aus. Denn bei einer dezentralen Energiewende kommt den Stadtwerken als lokalen Akteuren eine tragende Rolle zu, da Erneuerbare Energien lokal anfallen und dort genutzt werden können. Doch EEG 2017 und Strommarktgesetz hindern Stadtwerke und kommunale Unternehmen oft an der Entwicklung innovativer Projekte. Im Fokus der Vorträge stand deshalb neben der Konvergenz

Vergütungsanspruch für Solarstrom im Mai 2017: Mieterstromzuschlag sinkt bereits

Das MieterstromGesetz ist bislang weder verabschiedet, noch in Kraft getreten. (WK-intern) - Dennoch sinkt der Mieterstromzuschlag bereits jetzt, da dieser von der Absenkung (Degression) der Vergütungssätze in Abhängigkeit vom PV-Zubau abhängt. Obwohl der PV-Zubau immer noch unter dem – für Klimaschutz ohnehin viel zu niedrigen – Zubaukorridor liegt, sinkt die feste Einspeisevergütung seit 1. Mai wieder um 0,26% pro Monat und der Mieterstromzuschlag mit ca. 1% pro Monat um ein mehrfaches der Einspeisevergütung. Ursache für die überproportionale Absenkung des Mieterstromzuschlags ist ein merkwürdiges Berechnungsverfahren im Mieterstromgesetz. Die Bundesnetzagentur (BNA) hat den Zubauwert für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) im März 2017 bekannt gegeben. Es wurden Anlagen

Kleine Windkraft-Firmen schaffen Bürgernähe

Mitgliederversammlung Kopp Thomsen / Pressebild

windcomm schleswig-holstein e. V. diskutiert über Akzeptanz für neue Anlagen (WK-intern) - RENDSBURG - Die Schwierigkeiten, neue Windkraft-Projekte durchzusetzen, hängen nicht nur mit dem Widerstand einzelner Bürger, sondern auch mit den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) - Stichwort Ausbaudeckel und Ausschreibungen - sowie Unklarheiten über die zukünftige Gebietskulisse für Windeignungsgebiete zusammen. Über diese Aspekte diskutierten Mitglieder des windcomm schleswig-Holstein e. V. auf ihrer 9. Mitgliederversammlung in Rendsburg. Rechtsanwalt Dr. Jürgen Punke, Partner bei der Kanzlei Take Maracke aus Kiel, stellte den Stand der Regionalplanung für Windenergie in Schleswig-Holstein vor. Diese war durch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Schleswig vor zwei Jahren gekippt worden. Daraufhin

Wie sieht die Zukunft der Biogasproduktion aus?

Biogasanlage / Foto: HB

Ob Biogasanlagen im zukünftigen Strommarkt eine Perspektive haben, wird die Studentin Merle Denker in den nächsten Monaten intensiv in ihrer agrarwissenschaftlichen Masterarbeit untersuchen. (WK-intern) - Durch Bekanntgabe des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2017 verändern sich die politischen Rahmenbedingungen für Biogasanlagen. Besonders das neue Ausschreibungsverfahren der Fördergelder birgt noch nicht absehbare finanzielle Risiken für die Biogasanlagenbetreiber, die bisher mit festen Vergütungssätzen rechnen konnten. Im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel wird sich die Studentin den Wirtschaftlichkeitsperspektiven von Biogasbestandsanlagen widmen. Die Arbeit soll Aufschluss darüber geben, wie sich die Anlagenbetreiber einschätzen. Die Erwartungen der Betreiber werden mit Hilfe der Umfrage „Wie geht es weiter? – Umfrage

Neue Energieministerin Zypries übernimmt Schirmherrschaft für die HUSUM Wind 2017

Die Wind-Elfe auf der Husum WindEnergy / Foto: HB

Ereignisreicher Jahresauftakt für die HUSUM Wind 2017 (WK-intern) - Inkrafttreten des EEG 2017 HUSUM Wind 2017 Partnerland Nordrhein-Westfalen mit positiven Ausbauzahlen HUSUM – Die ersten Wochen des Jahres 2017 hielten bereits viele Neuigkeiten rund um die HUSUM Wind und die Windenergiebranche bereit. Die neue Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, bestätigte die Übernahme der Schirmherrschaft für die Messe, das EEG trat Anfang des Jahres in Kraft und das Partnerland Nordrhein-Westfalen (NRW) veröffentlichte seine Ausbauzahlen. Gute Vorzeichen also für die vom 12. bis 15. September 2017 stattfindende Mutter der Windmessen. Nach Sigmar Gabriel im Jahr 2015 übernimmt in diesem Jahr seine Amtsnachfolgerin Brigitte Zypries

Ausschreibungspflicht und Übergangsregelung für Windanlagen

Windpark-Messdaten / Foto: HB

Übergangsregelung für Onshore-Wind im EEG 2017: strategische Entscheidung unter Zeitdruck (WK-intern) - Festvergütung nach altem EEG oder Teilnahme an Ausschreibungen? Übergangsregelung zum EEG 2017 erfordert verbindliche Entscheidung von Projektentwicklern bis Ende Februar enervis bietet kostenfreie Informationsveranstaltung zu Onshore-Windausschreibungen im EEG 2017 auf der E-world in Essen am 8.2.2017 von 14:30 bis 17:00 Uhr Für alle neu genehmigten Windenergieanlagen (WEA) mit mehr als 750kW Leistung ist ab dem Jahr 2017 die Teilnahme an Ausschreibungen verpflichtend, um eine EEG-Vergütung zu erhalten. Für noch in 2016 genehmigte Projekte gibt es jedoch eine Übergangsregelung, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Vergütung noch nach altem EEG 2014 ermöglicht und

Neue Regeln für die Windkraftbranche

EEG 2017: Für Windkraftanlagen gelten nun neue Regeln / Foto: elxeneize / 123RF / © 2017 Sterr-Kölln & Partner

EEG-Novelle im Januar in Kraft getreten (WK-intern) - Wachsendes Risiko, geringere Margen und längere Kapitalbindung für Projektierer und Investoren Sterr-Kölln & Partner: Kleinere Projektentwickler sollten kooperieren Im Januar 2017 ist die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft getreten. Für Windkraftanlagen gelten nun neue Regeln: Der Ausbau der Ökostromtechnologie wird gedeckelt, die Höhe der Förderung erfolgt außerdem nicht mehr über festgelegte Einspeisetarife, sondern per Ausschreibung. Die damit einhergehende Kombination aus wachsendem Risiko, geringeren Margen und längerer Kapitalbindung wird kleinere Projektierer und Investoren vor große Herausforderungen stellen. Darauf weist das Beratungsunternehmen Sterr-Kölln & Partner hin. „In zwei bis drei Jahren könnten bis zu einem Drittel

Eigenstromversorgungen mittels PV- und KWK-Anlagen gewinnen an Bedeutung

Blockheizkraftwerk auf der NewEnergyHusum / Foto: HB

Mieterstrom-Konzepte - Alles gut, aber wie misst man den Strom? (WK-intern) - Mieterstrom-Konzepte verbessern die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen. Aber welche technischen und gesetzlichen Vorgaben existieren für die Messung des KWK- und PV-Stroms? Immer mehr private und gewerbliche Stromnutzer wollen ihren Strom selbst erzeugen. Insebsondere Mieterstrom-Konzepte mit PV- und KWK-Anlagen stehen im Fokus. Um Konzepte einer Eigenstromversorgung realisieren zu können, müssen viele unterschiedliche Aspekte berücksichtigt werden. Die technischen, administrativen und gesetzlichen Vorgaben sind aber sehr komplex. Noch komplexer wird es, wenn zusätzlich der Einsatz von Stromspeichern stärker in der Vordergrund rückt. Viele Gesetze wie z. B. das KWK-Gesetz (KWKG 2016) oder das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) wurden

ADS-TEC und BVES melden Erfolg im EEG 2017: Keine Belastung mit EEG-Umlage bei gemischtem Speicherbetrieb

Gemischte Betriebsmodelle von Energiespeichern bekommen mit § 61k EEG 2017 endlich fairen regulatorischen Rahmen – BVES: Großer Erfolg für die Speicherbranche (WK-intern) - Thomas Speidel, Geschäftsführer des Batteriespeicherspezialisten ADS-TEC in Nürtingen und Präsident des Bundesverbandes für Energiespeicher BVES in Berlin, freut sich sehr über die erzielte Regelung im Erneuerbare Energien Gesetz EEG: „Flexibilität ist ein wesentlicher Baustein des künftigen Energiesystems. Es ist sehr zu begrüßen, dass mit diesem Schritt überaus sinnvolle Geschäftsmodelle in Form der Speichermehrfachnutzung Sichtbarkeit und Rahmenbedingungen erhalten.“ Der BVES und ADS-TEC begrüßen den Bundestagsbeschluss des neuen EEG 2017. Darin wird mit § 61k nun verbindlich festgelegt, dass auch die gemischte

Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt Abbau von Marktbarrieren für Solarstromanlagen und – speicher

Solaranlage / Foto: HB

Solarbranche erwartet Anziehen der Photovoltaik-Nachfrage durch jüngste Nachbesserungen am EEG 2017. (WK-intern) - Das vom Bundestag verabschiedete EEG-Änderungsgesetz stärkt die Solarenergie. Es lohnt sich wieder, in die Photovoltaik zu investieren. Die Anzahl neu installierter Solarstromanlagen könnte 2017 erstmals seit fünf Jahren wieder spürbar wachsen. Dies erwartet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) vor dem Hintergrund der gestern vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Nachbesserungen am EEG 2017. „Verbesserte Förderkonditionen, geringere Abgaben und eine höhere Investitionssicherheit dürften den Inlandsmarkt für Solarstromanlagen und Batteriespeicher beleben. Hinzu kommen die weiterhin sehr guten Finanzierungskonditionen und die aktuell niedrigen Kosten für den Bezug hochwertiger Solarmodule und Speicher. Dies bildet die Basis für attraktive

Bundesnetzagentur startet erste Ausschreibungen nach dem EEG 2017

Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur / Pressebild

Homann: ,,Wir berücksichtigen Erfahrungen aus den Pilotausschreibungen" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die erste Ausschreibung für Solaranlagen ab einer installierten Leistung von 750 kW nach dem EEG 2017 bekannt gegeben. „Mit dem ersten Ausschreibungsverfahren nach dem EEG 2017 wird die wettbewerbliche Bestimmung der Höhe der Zahlungen weiterentwickelt und fortgesetzt. Die Pilotphase der bisherigen Freiflächenausschreibungen ist erfolgreich verlaufen“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: „Unsere Erfahrungen sind in den Gesetzgebungsprozess zum EEG 2017 eingeflossen und haben zu einer Vereinfachung der Verfahren für die Bieter geführt.“ Zahlungen nach dem EEG 2017 Die Zahlungshöhe für erneuerbaren Strom werden nach dem EEG 2017 für größere Anlagen

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